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Archiv für die Kategorie ‘Sozialwesen’

Jeder dritte Bürger Griechenlands ist armutsgefährdet

31. Januar 2020 / Aktualisiert: 02. Februar 2020 / Aufrufe: 349 4 Kommentare

Einer von drei Bürgern in Griechenland befindet sich in Armutsgefahr.

Laut dem Griechischen Netzwerk zur Bekämpfung der Armut wird in den entwickelten Ländern der Europäischen der Zugang zu Wohnung, öffentlichem Gesundheitswesen und Beschäftigung immer schwieriger. Parallel kommen neue Armutsformen wie die Energiearmut (elektrischer Strom, Heizung usw.) hinzu.

Dies führten die Redner bei der Veranstaltung „Menschen, die in Armut leben“ an, die sich auf die wachsende Armut und die Menschen bezieht, die sie auf nationaler und europäischer Ebene erleben. Zentrale Position der Veranstaltung war, „die Auslöschung der Armut stellt eine politische Wahl dar„.
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Griechenlands Sozialversicherungssystem ist tragfähig

30. Dezember 2019 / Aufrufe: 272 1 Kommentar

Selbst die Gläubiger Griechenlands zeigen sich sich hinsichtlich der Tragfähigkeit des Versicherungssystems des Landes optimistisch.

Spezieller in den beiden letzten Jahrzehnten vertritt in gewöhnlicher Manier eine beschränkte Anzahl von Faktoren des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, journalistischen usw. Lebens, das Sozialversicherungssystem (SVS) in Griechenland werde beunruhigend von seinen Pathogenesen, der wirtschaftlichen Krise, der hohen Arbeitslosigkeit, der Flexibilität bei der Beschäftigung, den niedrigen Löhnen [durchschnittlicher Monatslohn bei Vollbeschäftigung 1.170 Euro (brutto) und bei Teilzeitbeschäftigung 404 Euro (brutto), EFKA April 2019], den ungünstigen demographischen Entwicklungen usw. bedroht.

Savvas Rompolis und Vasilios Mpetsis (*) erklären, warum die Fokussierung allein auf die Analogie von Beschäftigten zu Rentnern zu falschen Schlussfolgerungen führt.
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Griechenland will Kassenschulden verhökern

16. November 2019 / Aufrufe: 402 Kommentare ausgeschaltet

Laut Reuters plant Griechenlands Regierung, Forderungen der Versicherungskassen an private Investoren zu verkaufen.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters plant Griechenlands Regierung den Verkauf von Schulden in Höhe vieler Mrd. Euro an die Versicherungskassen an private Investoren.

Laut dem exklusiven Reuters-Bericht strebt die griechische Regierung die Anziehung von Investitionen und die Bewältigung die Wachstumsperspektiven des Landes beeinträchtigender Probleme wie die „roten“ Kredite an, während sie sich einen Modus zu finden bemüht, die Tragfähigkeit ihres Versicherungssystem zu stärken.
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500000 neue Schuldner in Griechenland

6. November 2019 / Aufrufe: 533 Kommentare ausgeschaltet

Im September 2019 schoss in Griechenland die Anzahl der Steuerpflichtigen mit fälligen Schulden an das Finanzamt um rund eine halbe Million hoch.

In Griechenland wurde gegenüber dem August 2019 im September 2019 ein dramatischer Anstieg der Steuer-IDs mit fälligen Schulden an das Finanzamt verzeichnet. Insgesamt sind 1,8 Steuerpflichtige Zwangsmaßnahmen ausgesetzt und 1,2 Mio. haben sie bereits erlitten.

Konkret geriet im September die Anzahl der Schuldner mit fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt in den roten Bereich, da sie während der Dauer des laufenden Jahres zum ersten Mal 4.351.315 bzw. 476.413 mehr als im Vormonat August (3.874.902) erreichte.
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Griechenland lobt Geburtsprämie aus

18. September 2019 / Aufrufe: 425 Kommentare ausgeschaltet

Ab 2020 soll in Griechenland sowohl Staatsangehörigen als auch Migranten je Neugeburt eine pauschale Beihilfe in Höhe von 2000 Euro gezahlt werden.

In Griechenland gab die Staatssekretärin im Ministerium für Fürsorge und Soziale Solidarität, Domna Michailidou, eine Geburtsbeihilfe in Höhe von 2.000 Euro für alle Griechen und Migranten ab dem 01.01.2020 bekannt.

Laut der Staatssekretärin werden nur 10 % (der formal Berechtigten) die Beihilfe wegen sehr hoher Einkommen nicht erhalten.
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AMKA für EU-Ausländer in Griechenland

14. September 2019 / Aufrufe: 845 Kommentare ausgeschaltet

Bürgern der Europäischen Union kann in Griechenland auch schon vor Verstreichen eines dreimonatigen Aufenthalts eine Sozialversicherungsnummer AMKA erteilt werden.

Ein allgemeines Rundschreiben des „Einheitlichen Trägers für Gesundheitsleistungen“ (EFKA) in Griechenland gibt Anweisungen zur Erteilung einer griechischen Sozialversicherungsnummer (AMKA) an Bürger aus Ländern der Europäischen Union.

Spezieller die Bürger aus EU-Ländern, die zu dem Zweck nach Griechenland kommen, als Arbeitnehmer oder Selbständige zu arbeiten, und deren dreimonatiger Aufenthalt im Land noch nicht erfüllt ist, haben zu wissen:
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Renten lediger Töchter in Griechenland

9. Juli 2019 / Aufrufe: 926 Kommentare ausgeschaltet

Die Vorgeschichte der vererbbaren Rentenansprüche lediger und geschiedener Töchter öffentlicher Bediensteter in Griechenland.

Die in Griechenland unter der Militärjunta etablierte „Vererbung“ der Pension des öffentlich bediensteten Elternteils an die ledige (oder geschiedene) Tochter steht mit einer überholten verbreiteten Ansicht über die Rolle des Staats in Zusammenhang, wo sogar auch die Position des auf dem öffentlichen Sektor beschäftigten Elternteils ein Erbe darstellte.

Diese Relikte verblieben mit dem Resultat, dass von den Versicherungskassen bis heute Gelder für die Zahlung einer von der Realität der griechischen Gesellschaft überholten Rente oder Beihilfe verschwendet werden.
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Griechenland: 4 von 10 Rentnern bekommen unter 500 Euro

2. Mai 2019 / Aufrufe: 687 Kommentare ausgeschaltet

Rund 40 Prozent der Rentner in Griechenland beziehen monatlich unter 500 Euro brutto.

An der Grenze zur Armut bewegen sich die Hauptrenten für die vier von zehn Rentnern in Griechenland, die Bruttobeträge von unter 500 Euro im Monat beziehen.

Den Angaben des Helius-Systems des griechischen Arbeitsministeriums für Dezember 2018 zufolge bezieht in der überwältigenden Mehrheit jeder der „Veteranen der Arbeit“ weniger als 1.000 Euro aus den Hauptrenten (70,05% der insgesamt 2.825.931 Hauptrenten).
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Griechenlands Rentensystem bleibt Zeitbombe

31. Dezember 2018 / Aufrufe: 601 Kommentare ausgeschaltet

Das Rentensystem in Griechenland wird trotz aller Maßnahmen auch 2019 immer noch zu über 50 Prozent aus dem Staathaushalt finanziert.

Trotz des Hagels der Kürzungen, die in Griechenland während der memorandischen Periode 2010 – 2018 die Hauptrenten erlitten, bleibt das Rentensystem des Landes im Wesentlichen staatlich bezuschusst. Dies enthüllen die Daten des finalen Haushaltsplans des „Einheitlichen Trägers für Sozialversicherung“ (EFKA) für das Jahr 2019.

Konkret werden gemäß den besagten Angaben 55% der Einnahmen des EFKA aus dem staatlichen Haushalt herrühren, während sich gerade einmal 40% aus Versicherungsbeiträgen der Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Selbständigen ergeben werden. Die übrigen 15% der Einnahmen werden aus „Sozialressourcen“, unternehmerischer Aktivität usw. stammen.
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Geiselnahme der Bürger Griechenlands

21. November 2018 / Aufrufe: 661 Kommentare ausgeschaltet

Die unsittlichen Spiele der Regierung Griechenlands mit den Renten und rückwirkenden Erstattungen verfassungswidriger Kürzungen.

Bis vor kurzem hatte Griechenland verschiedene Methoden zur Schaffung von Wahlkundschaft kennen gelernt. Ich erwähne einige uns allen bekannte: Von Einstellungen oder Einstellungsversprechen, Erhöhungen von Bezügen oder Versprechen bezüglich deren Erhöhung, privilegierten Behandlungen von Personen oder Gruppen oder Versprechung diverser Privilegien, bis hin zu Versprechungen über Paradiese und utopische Staaten … .

Ich glaubte, die Krise werde dieses ganze politische Konstrukt des Populismus und des Klientel-Staats auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Insbesondere nach der Wende zur Realität des Herrn Tsipras nach dem Referendum.
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