NATO müsste Türkei rauswerfen

8. Dezember 2019 / Aufrufe: 0 Keine Kommentare

Warum die NATO die Türkei hinauswerfen sollte und warum sie es trotzdem nicht tut.

Wenn die Organisation des Nordatlantikvertrags (NATO) ein normaler Club wäre, würde sie nicht zögern, eins ihrer Mitglieder hinauszuwerfen: nämlich die Türkei. Das Land ist seit Jahrzehnten ein schwieriger Partner: 1974 gelangte es an dem Punkt an, gegen das Militär eines anderen Mitgliedslands, sprich Griechenlands (auf Zypern) zu kämpfen.

Unter dem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan scheint die Türkei sich jedoch immer mehr von einem Freund mit einem feindlichen und instabilen Verhalten in einen offenen Gegner zu verwandeln. Dennoch kann die NATO sie nicht einfach hinauswerfen. Dies ist so, weil die Türkei „nuklear“ zu antworten vermag – und zwar nicht im übertragenen, sondern im wörtlichen Sinn des Begriffs.
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Bruchlandung für Airbnb in Griechenland

7. Dezember 2019 / Aufrufe: 188 Keine Kommentare

Ein Gericht in Griechenland fällte ein epochales Urteil gegen die Eigentümerin einer für Kurzzeitvermietungen genutzten Wohnung.

In Griechenland, wo Plattformen wie Airbnb in den letzten Jahren ständig an Boden gewinnen, fällte das Landgericht Nafplion ein Urteil gewichtiger Signifikanz, indem es die Kurzzeitvermietung einer in einem Mehrparteienhaus der Stadt gelegenen Wohnung per Airbnb endgültig untersagte.

Es besteht kein Zweifel, dass besagtes Urteil für ähnliche Falle in ganz Griechenland einen Weg öffnet.
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Griechenlands stärkste Waffe gegen die Türkei

6. Dezember 2019 / Aufrufe: 260 Keine Kommentare

Die stärkste Waffe Griechenlands gegenüber der Türkei ist die Griechische Diaspora.

In den internationalen Beziehungen sind die Interessen und nicht die Freundschaften von Bedeutung. Wenn Griechenland die ehrgeizige Türkei einschränken möchte, hat es sich auf seine eigenen Kräfte, seine Allianzen und seine andere starke Waffe zu verlassen.

Lassen wir uns aber zuerst alle in Etwas einig sein: Sollte Griechenland jemals in einer kriegerischen Kollision mit der Türkei angelangen, wird es feststellen, auf dem Schlachtfeld allein sein zu werden.
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Verbündete lassen Griechenland hängen

5. Dezember 2019 / Aufrufe: 438 1 Kommentar

NATO, EU und Deutschland lassen Griechenland gegenüber der Türkei im Stich und die Regierung ist angesichts der ernsthaften nationalen Krise hilflos.

Auf die rohen Drohungen der Türkei bezüglich der Anzweiflung der griechischen Souveränität, einer „Invasion“ und der willkürlichen Nutzung des griechischen Festlandsockels antwortet die Regierung unter Kyriakos Mitsotakis mit einer Internationalisierung der Krise und vermeidet, klare Botschaften an die andere Seite der Ägäis zu schicken.

Die Weiterleitung an NATO und Europäische Union mag richtig sein, die Resultate sind jedoch dürftig. Es werden nur Erklärungen über guter Absichten und … Sympathiebekundungen eingenommen. Hinsichtlich der Essenz zeigt zumindest bisher absolut nichts eine starke Front für Griechenland und gegen die Türkei.
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Griechenland: Black Friday oder Fake Friday?

4. Dezember 2019 / Aufrufe: 116 Keine Kommentare

Am Black Friday 2018 wurden in Griechenland 83 Prozent der über eine konkrete Handelsplattform ausgelobten Produkte zu selben Preisen wie auch vorher verkauft.

Im Vergleich zu den vergangenen Jahren blieb in Griechenland der diesjährige Black Friday hinter den Erwartungen zurück und die Bilder des großen Gedrängels und der riesigen Schlangen an den Kassen der Geschäfte schon ab dem frühen Morgen gehören der jüngeren Vergangenheit an.

Ab mittags und danach nahm in zentralen Geschäftsstraßen wie beispielsweise in der Ermu sowie auch in den großen Einkaufszentren der Verkehr jedenfalls zu, wobei das Interesse der Konsumenten nicht nur die Technologie-Produkte, sondern viel mehr reichlich billigere Textilien und Schuhe anzogen.
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Griechenland begünstigt Investitionen

3. Dezember 2019 / Aufrufe: 149 Keine Kommentare

Vier grundlegende Faktoren, die Investitionen in Griechenland positiv beeinflussen.

Niedrigere Besteuerung für die Unternehmen im Verhältnis zu der Vergangenheit, Rückgang des wirtschaftspolitischen wie auch des finanzwirtschaftlichen Risiko des Landes, Verbesserung des Regierungseffizienz-Indexes sind vier Faktoren, die für die Ansicht sprechen, dass Griechenland tatsächlich von einem armen Verwandten in einer Braut mit guter Mitgift verwandelt werden kann.

Die Dinge scheinen begonnen zu haben, einen konkreten Weg zu nehmen. Der Plan der Regierung unter Premierminister Kyriakos Mitsotakis, Griechenland als Land der Chancen für Investitionen aufzuzeigen, konzentriert das Interesse der Ausländer auf sich, große Investment-Häuser nehmen Griechenland wieder in ihre Pläne auf, während das Klima sich noch mehr ändern wird, wenn die jüngsten steuerlichen Erleichterungen für die Unternehmen sich in der Praxis abzuzeichnen beginnen werden.
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Griechenland baut auf e-Zahlungen

2. Dezember 2019 / Aufrufe: 299 Keine Kommentare

Die Verpflichtung der Bürger Griechenlands zur Nutzung sogenannten Plastikgelds soll dem Fiskus signifikante zusätzliche Steuereinnahmen bescheren.

Hinter dem Beschluss des Finanzministeriums Griechenlands, zur Anhebung der erforderlichen Mindestausgaben per Plastikgeld für Arbeitnehmer und der Ausweitung der einschlägigen Verpflichtung auf Gewerbetreibende und Immobilienbesitzer zu schreiten, verbirgt sich eine sehr interessante Arithmetik.

Es ist keine Übertreibung, zu sagen, dass der fiskalische Erfolg des neuen Haushaltsplans sich hauptsächlich auf den Einnahmeerfolg der Anhebung der elektronischen Zahlungen auf dem Markt stützt.
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Griechenland könnte Irland sein

1. Dezember 2019 / Aufrufe: 251 Keine Kommentare

Griechenland wird von Etlichen für das beste Grundstück der Welt gehalten und könnte bei seinen wirtschaftlichen Leistungen wie Irland oder Singapur sein, ist es aber nicht.

Ist es für Griechenland wirklich so schwer, viele große ausländische Direktinvestitionen (ADI) anzuziehen, damit es innerhalb eines relativ logischen Zeitraums eine starke Exportbasis aufbaut und viele gutbezahlte Arbeitsplätze für seine jungen Leute – innerhalb und außerhalb – des Landes schafft?

Wenn wir das Beispiel Irlands nehmen, hat die Antwort negativ zu lauten.
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Griechenland: Sklavenitis ist Zeitbombe

30. November 2019 / Aufrufe: 258 Keine Kommentare

Der Konzern Sklavenitis in Griechenland hat Verbindlichkeiten von über 2 Milliarden Euro und schreibt weiterhin rote Zahlen!

Hat der Gigant des griechischen Einzelhandels tönerne Füße? Ist der Sklavenitis-Konzern wegen seiner hohen Verpflichtungen trotz seines ungeheuren Umsatzes verwundbar? Wird er eine eventuelle negative Entwicklung der Wirtschaft Griechenlands verkraften können?

Das sind die Fragen, die seine Gläubiger und hauptsächlich seine Lieferanten beschäftigen, da die Supermarkt-Kette mittlerweile so groß ist, dass der geringste Fehltritt zu einer Kette von Auswirkungen für hunderte – wenn nicht tausende – kooperierende Firmen zu haben vermag.
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Griechenland wird wieder „marktfähig“

29. November 2019 / Aufrufe: 126 Keine Kommentare

Die Kommission nimmt Griechenland mit Wirkung ab Anfang 2020 wieder in den Katalog der Länder mit marktfähigen Risiken auf.

Laut ihrer Bekanntmachung vom 26 November 2019 setzt die Europäische Kommission Griechenland wieder auf die Liste der Länder mit „marktfähigen Risiken“ und merkt an:

Nach der erfolgreichen Vollendung des Hilfsprogramms des Europäischen Stabilitätsmechanismus im August 2018, der völligen Eingliederung Griechenlands in das Europäische Halbjahr und der Fortsetzung der vereinbarten Reformen im Rahmen der verstärkten Beaufsichtigung beschloss die Europäische Kommission, Griechenland hinsichtlich der Versicherung kurzfristiger Exportfinanzierungen ab dem 01 Januar 2020 wieder in den Katalog der (Länder mit) ‚marktfähigen Risiken‘ aufzunehmen.
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