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Presse- & Informationsbüro der griechischen Botschaft in Berlin

Veranstaltungen des Goethe-Instituts Athen

  • Künstlergespräch : 16.06.2021, Kader Attia: The Museum of Repair

    Prozesse der Reparation in der Arbeit von Kader Attia

    Kader Attia arbeitet mit Skulpturen, Installationen, Collagen, Videos und Fotografien und erkundet dabei stets, inwieweit sich der Kolonialismus und Imperialismus des Westens noch immer auf die Kulturen des Globalen Südens auswirkt. Die Frage ist, wie diese Kulturen ihre Unterdrückungsgeschichte repräsentieren und wie sie sich zu einer sozialen Ungleichheit verhalten könnten, die bis heute daraus resultiert. Attias Arbeiten formulieren eine strukturelle und sorgfältige Kritik westlicher Kontrollsysteme, die das Leben in seinen verschiedensten Aspekten geprägt haben: angefangen von der traditionellen Museumswissenschaft bis hin zu auch heute noch wirksamen Mechanismen des gesellschaftlichen Ausschlusses.
     
    “The Museum of Repair” ist ein Teil von Kader Attias Einzelausstellung, im Athener Kunstraum State of Concept. Hier wird Attia, der nicht nur Künstler, sondern auch Kurator ist, im Gespräch zu erleben sein: Er erläutert das Konzept seiner Show und diskutiert seinen jüngsten Film “The Object’s Interlacing” (2020), der unter der Ägide des Kunsthauses Zürich entstanden ist und sich der Restitution von Kunstobjekten widmet, einem Thema also, das einem griechischen Publikum besonders am Herzen liegen dürfte. Hier, wie in anderen seiner Arbeiten, geht es um die strukturellen Mechanismen des Machterhalts von Kulturen und die Ungleichheiten, die diese Mechanismen erzeugen. Stets begegnet Attia solchen Phänomen, indem er ihnen spezifische andere historische Wahrheiten entgegensetzt.
    The Repair from Occident to extra-occidental cultures 2012, installation The Repair from Occident to extra-occidental cultures 2012, installation / Photo: Thierry Bal Auf diese Weise kommt Attia mit verschiedenen Aspekten dessen in Berührung, was man den nekropolitischen Ausdruck zeitgenössischer Machtsysteme nennen könnte. Diese sind über Jahrhunderte in politischen Herrschaftssystemen verankert und verweisen auf Ausbeutung, Einhegung und Diskriminierung. Wenn Attia hier von «repair » spricht, dann ist damit eine Reparation als physischer und als symbolischer Akt gemeint. Er verhält sich simultan zu den ebenfalls physischen und symbolischen Verletzungen, die sich hinter kollektiven und individuellen Traumata bis heute offenbaren. Reparation: das wäre eine Metapher für kulturelle Rückaneignung und Widerstand. Attias Ausstellung « The Museum of Repair » schöpft aus einer Langzeitrecherche, aus der hier nun ein zwingender visueller Essay entstanden ist. Dabei stellt sich das Reich der Kunst als ein Forum heraus, auf dem auch die eigene Position des Überdenkens von Herrschaftserzählungen problematisiert wird; es fragt sich, mit welchen Mitteln es sich den Gefühlen Zorn, Verzweiflung, Trauer und Freude nähert. Die Ausstellungsbesucher*innen sind aufgerufen, den theoretischen Rahmen dieses Reparations-Konzepts zu erkunden und sich außerdem in die spezifischen Aspekte von Restitution, kollektivem Trauma, Verlust und Ausschluss zu vertiefen. Dazu dienen mündliche Überlieferungen und individuelle Zeugnisse, aus denen sich Attias Werke speisen. Schließlich stellt sich die Frage, ob ein Künstler als Bewahrer eines solchen Wissens, das sonst an den Rand gedrängt oder zum Schweigen gebracht worden ist, fungieren kann. Er könnte auch zum Anstifter eines künftigen Ausagierens sozialer Gerechtigkeit werden.

     

    Kader Attia

    Kader Attia wurde 1970 im französischen Dugny geboren und wuchs in Paris und in Algerien auf. Er hat Philosophie und Kunst studiert und dazu die École Supérieure des Arts Appliqués Duperré und die École nationale supérieure des Arts Décoratifs in Paris besucht; außerdem studierte er an der Kunsthochschule Escola Massana in Barcelona. Dem Studium voran gingen mehrjährige Aufenthalte in Afrika und Lateinamerika. Heute lebt und arbeitet Attia in Berlin und Paris.  Im Jahr 2016 gründete er “La Colonie”, einen Kunstraum im zehnten Arrondissement von Paris. Hier fanden Diskussionen und ein Ideenaustausch über eine Dekolonisierung statt, die nicht nur Gesellschaften, sondern auch Wissenssysteme, Einstellungen und soziale Praktiken betrifft. Von der Dringlichkeit sozialer und kultureller Reparation überzeugt sollte hier zusammengeführt werden, was auseinandergetrieben oder zerbrochen war. Pandemiebedingt ist “La Colonie” seit März 2020 für die Öffentlichkeit geschlossen. Kader Attia ist der designierte Kurator der 12. Berlin Biennale, die 2022 stattfinden wird. 

    Das Künstlergespräch ist eine Kooperation zwischen State of Concept und dem Goethe-Institut Athen. Die Ausstellung „The Museum of Repair“ wird vom l’Institut français de Grèce unterstützt.

    Die Veranstaltung obliegt allen Anforderungen der öffentlichen Sicherheit und Gesundheit unserer Besucherinnen und Besucher. Aus diesem Grund sind die Plätze stark begrenzt.
     
    Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlichiris.asimakopoulou@goethe.de Weiterlesen →
  • Spaziergang : 12.06.2021-13.06.2021, Architektonische Spaziergänge in Athen
    Am Samstag, 12. Juni, und Sonntag, 13. Juni, begibt sich die Ausstellung FRAU ARCHITEKT auf eine Reise durch die Stadt. Wir werden 3 wichtige Gebäude in Athen besuchen, die von Architektinnen entworfen wurden, und über deren Beitrag bzw. Errungenschaften in der Architekturgeschichte diskutieren. Der Spaziergang beginnt am Wohnhaus in der Doxapatri 44, dann gehen wir hinunter zum Verwaltungsgebäude der Nationalbank (18′ Fußweg) und von dort begeben wir uns zum Gebäude von Asyrmatos (30′ Fußweg).

    Asyrmatos © Panos Exarchopoulos

    Anmeldung

    Anmeldungen unter: xristinapapadimitriou@gmail.com

    Die Reihenfolge des Einlasses folgt der Reihenfolge der Anmeldungen.

    Die Spaziergänge finden im Rahmen der Ausstellung FRAU ARCHITEKT statt.
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  • Videopräsentation; Vortrag; Diskussion : 03.06.2021, Everything is in a state of Change

    Eröffnungsabend

    Wir laden Sie herzlich zum offiziellen Eröffnungsabend des Projekts „Everything Is in a State of Change“ in das Open-Air-Kino „Aiolia“ in Kesariani ein.
     
    „Everything Is in a State of Change“ ist ein Projekt, das die Kuratorin Daphne Vitali auf Einladung des Goethe-Institut Athens anlässlich des 100. Geburtstages von Joseph Beuys initiiert hat.
    Als Hommage an einen der wichtigsten und einflussreichsten Künstler der Nachkriegszeit hat die Kuratorin Jennifer Nelson (GR/US) und Janis Rafa (GR/NL), zwei international agierende Künstlerinnen in der Mitte ihrer Karriere, zu neuen Arbeiten eingeladen, durch die sie in einen Dialog mit Joseph Beuys‘ vielfältigem Werk und seiner künstlerischen Forschung treten.
     
    Jennifer Nelson und Janis Rafa knüpfen in ihren Arbeiten an Beuys‘ vielfältige künstlerische Praxis, seine Methoden und Ideen an und fokussieren dabei besonders auf seine Haltung zur Ökologie. Die neuen Auftragsarbeiten der Künstlerinnen setzen sich – direkt oder indirekt – mit Umweltfragen im Allgemeinen und der Beziehung zwischen Mensch- und Tierwelt im Besonderen auseinander. Auf diesen Aspekt legen beide Künstlerinnen besonderen Wert: Sie konzentrieren sich auf die biologischen, ethischen und philosophischen Verflechtungen, die uns mit Tieren verbinden. Stets durch Abstraktionen und Metaphern gefiltert, sprechen ihre Kunstwerke soziale Fragen an und ermöglichen einen unverstellten Blick auf die Realität.
     
    Weitere Informationen zu den Videoarbeiten und dem Projekt finden Sie hier.

    Programm

    Stefanie Peter, Leiterin der Programmarbeit am Goethe-Institut Athen, Daphne Vitali, Kunsthistorikerin und Kuratorin und Georgia Sagri, Künstlerin und Professorin an der ASFA, werden eine Begrüßungsrede halten.

    Als besonderer Gast wird Cord Riechelmann, Biologe, Philosoph und Journalist, mit einem kurzen Vortrag zu Beuys und Tieren in den Abend einführen.  
    Im Anschluss an die Projektion der Videoarbeiten diskutieren die beiden Künstlerinnen Janis Rafa und Jennifer Nelson mit dem Publikum.


    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hochschule der Bildenden Künste Athen (ASFA) statt.

    Die Veranstaltung findet im Einklang mit den geltenden Covid-19 Maßnahmen statt. Bitte tragen Sie einen Nasen-Mund-Schutz.

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  • Οnline-Diskussion : 27.05.2021, Multikulturelle Schulklassen in Europa
    Live-Stream über die Kanäle des Goethe-Instituts Athen auf Facebook und YouTube

    Die Veranstaltung

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des Programms Erasmus+ Supporting Inclusion and Diversity in Teaching (SIDiT) unter der Federführung des Goethe-Instituts Athen statt.
     
    Während einer 90minütigen Online-Diskussion auf der Webseite des Goethe-Instituts Athen – im Live-Stream über Facebook und YouTube – bieten wir eine Dialogplattform zum Thema Diversität und Inklusion im Bildungswesen und geben Einblicke in die Vision des SIDiT-Projekts.
     
    Auf der Veranstaltung kommen Akademiker und Experten aus verschiedenen EU-Ländern zu Wort. Die Teilnehmer können Einiges über die Herausforderungen erfahren, denen Lehrkräfte in den multikulturellen Klassen von heute gegenüberstehen. Es wird über gelingende Praktiken und Interventionen zur Verbesserung der Inklusion und Beteiligung von Schülern mit einem Migrations- und Flüchtlingshintergrund informiert und man kann sich mit der geltenden EU-Politik im Bereich der inklusiven Bildung vertraut machen.

    Auf dem Podium:

    • Tita Kaisari-Ernst, Bildungsexpertin, UNICEF, LANDESBÜRO GRIECHENLAND
    • Dr. Rory Mc Daid, Dozent für Bildungssoziologe und Forschungsleiter/Koordinator des Projekts Migrant Teacher, MARINO INSTITUTE OF EDUCATION
    • Michele Senici, Ausbildungsleiter, STILL I RISE, NGO
    • Vasiliki Katsomaliari, SIDiT Projektkoordinatorin, GOETHE-INSTITUT ATHEN
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    Das Programm

    Das Programm SIDiT unterstützt Lehrkräfte, die mit Schülern (im Alter von 8-12 Jahren) unterschiedlicher Herkunft arbeiten, Schüler mit Migrationshintergrund inbegriffen. SIDiT hat sich zum Ziel gesetzt, praxistaugliche Anleitungen und Instrumente zu entwickeln, die sowohl in den Klassenräumen wie auf politischer Ebene einen Wandel vorantreiben.  
     
    Über das Projekt wird eine Lehrmethodik für Grundschulen entwickelt, deren Herangehensweise auf den Grundprinzipien der inklusiven Bildung beruht. Diese Methodik gründet sich auf simultanen Spracherwerb und die Förderung von Querschnittskompetenzen unter jungen Schülern, die für die gesellschaftliche Integration entscheidend sind – wie Lernen lernen, kritisches Denken, Medienkompetenz, digitale Kompetenz, Unternehmertum. Die Methodik wird in Absprache mit den Behörden auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene an verschiedenen Grundschulen in ganz Europa implementiert.

    Das Projekt entwickelt:
    • einen praxisbezogenen Werkzeugkasten für Lehrkräfte und Schüler in Form von möglichen Unterrichtsmustern.
    • ein Präsenz- und Online-Trainingsprogramm für Lehrkräfte, das effektive und innovative Lehrpraktiken fördert.
    • Empfehlungen für eine Politik zur Implementierung und Übertragbarkeit von SIDiT, einschließlich einer Überprüfung des Kompetenzrahmens der Lehrkräfte in Bezug auf Inklusion. 

    Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.siditproject.eu

    SIDiT

    SIDiT ist eine strategische Erasmus+ Partnerschaft zwischen europäischen Schulen, Instituten und Organisationen im Bildungsbereich mit Projektpartnern in Griechenland, Belgien, Irland, Italien und Kroatien. Gemeinsame Träger von SIDiT sind das Erasmus+ Programm der Europäischen Union (Key Action 2) und das Goethe-Institut.

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  • Online Diskussion : 27.05.2021, EthicAI=LABS: Kick-Off

    Das projekt

    Mit dem internationalen sechsmonatigen Online-Projekt EthicAI=LABS möchten die Goethe-Institute aus Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Rumänien und der Türkei die Diskussion über Ethik und künstliche Intelligenz im Kontext von Linguistik, Medien, Bias und Kreativität anregen. Ziel des Projekts ist die Vernetzung von insgesamt 18 Experten*innen aus den Bereichen Kunst, Geisteswissenschaften und IT aus Südosteuropa. Die Teilnehmer*innen werden Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Entwicklung ethischer Algorithmen untersuchen. In den kommenden Monaten beteiligen sich am Projekt lokale und deutsche Forschungsinstitute, gemeinnützige Organisationen und private Unternehmen, um zusammen zu arbeiten und um ihre Erfahrungen im thematischen Rahmen zu teilen.
     
    Am 27. Mai um 13 Uhr findet die Kick-Off-Veranstaltung zur Eröffnung des Projekts EthicAI=LABS statt. In einem virtuellen Format laden wir mehr als 150 Spezialist:innen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, Ethik, Kunst und Technologien zu einem offenen, multidisziplinären Dialog ein. Das Programm wird das Projekt im Kontext der Generation A und der One Zero Society vorstellen und die Frage beantworten, warum es wichtig ist, über Ethik bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz zu sprechen.

    Im Rahmen der digitalen Veranstaltung präsentieren 18 ausgewählte Organisationen aus der Region ihre aktuellen Projekte und skizzieren mögliche Horizonte für die Zusammenarbeit in Südosteuropa.

    Der erste Teil der Konferenz ist öffentlich und wird live auf dem YouTube-Kanal des Goethe-Instituts Bulgarien übertragen, während die Teilnahme am zweiten Teil der Konferenz auf Einladung möglich ist.

    Programm

    13:00 Uhr: Einführung und Vorstellung

    • Marina Ludemann (Goethe-Institut Bulgarien)
    • Jeanette Neustadt (Goethe-Institut)
    • Galina Dimitrova-Dimova (Projektkuratorin)
     
    13:30 Uhr: „Künstliche Intelligenz und Ethik“
    Podiumsdiskussion

     
    Referent*innen:

    • Julia Krueger (DE), netzpolitik.org
    • Doz. Dr.. Nevena Ivanova (BG), Institut für Philosophie und Soziologie der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften
    • ao. Prof. Nikos S. Panagiotou (GR), Schule für Journalismus und Massenkommunikation, Aristoteles-Universität Thessaloniki
    • Prof. Stefan Trausan-Matu (RO), Institut für Informatik der Polytechnischen Universität Bukarest

    14:30 Uhr – 18:00 Uhr: Virtuelle Expo
     
    16:00 Uhr – 18:00 Uhr: Workshops
    Themen: Linguistik, Kreativität, Bias, Medien

    Die Teilnahme erfolgt auf Einladung. Weiterlesen →

Veranstaltungen des Goethe-Instituts Thessaloniki

  • 12.06.2021, Mehrsprachigkeit und Sprachbiografien im Fremdsprachenunterricht
    Aufgrund der Globalisierung und Migration leben immer mehr Menschen in einem anderen Land als ihrem Herkunftsland. Dadurch koexistieren viele Sprachen in einer Gesellschaft, aber auch in der Bildung. Manche Gesellschaften sind traditionell mehrsprachig, z.B. viele afrikanische Länder oder Indien. Viele Sprachen werden im Alltag oft nebeneinander verwendet: in der Familie und zu Hause, in der Schule und bei der Arbeit, im administrativen oder religiösen Kontext. So können auch Schüler und Schülerinnen mehrere Sprachen sprechen, entweder aufgrund ihres Hintergrunds oder ihres familiären Hintergrunds oder weil sie bereits in der Schule eine Fremdsprache gelernt haben. Diese Sprachkenntnisse können im Klassenzimmer verwendet werden, um den Fremdsprachenunterricht zu unterstützen.

    Im Rahmen des 9. digitalen Festes der Mehrsprachigkeit der Stadt Thessaloniki lädt das Goethe-Institut Thessaloniki Lehrende aller Sprachen ein am interaktiven digitalen Workshop zu Mehrsprachigkeit und Sprachbiografien im Fremdsprachenunterricht teilzunehmen.

    Referentin: Anastasia Papanakli, Goethe-Institut Thessaloniki

    Der Workshop findet am Samstag, 12.06.2021 von 14:00 – 14:45 Uhr auf der Plattform Zoom statt und wird live im YouTube Kanal des Polyglossie-Festivals übertragen.

    Um am Workshop teilzunehmen ist eine Anmeldung hier erforderlich.
    Im Anschluss erhalten Sie Ihre Einladung und die Zugangsdaten um am Workshop teilzunehmen.

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  • Online Workshopreihe : 08.04.2021-22.04.2021, /*FEM.GAMERS*/
    Das Goethe-Institut Thessaloniki organisiert in Zusammenarbeit mit renommierten Referenten eine Serie von Online-Workshops zu den Themen Gleichberechtigung und Rolle der Frauen im Bereich der Online-Spiele.
     
    Ziel des Projekts ist es, die Vielfalt im Gaming-Bereich zu fördern und angesichts der digitalen Kluft zwischen den Geschlechtern durch Ausbildung und Stärkung der digitalen Kompetenzen Brücken zu bauen. Die Workshop-Reihe bietet Frauen Werkzeuge und Möglichkeiten, um die digitale Spieleindustrie und Spieleentwicklung besser kennenzulernen. Die Teilnehmerinnen bekommen gleichzeitig die Gelegenheit, sich über berufliche Zukunftsperspektiven und die Möglichkeiten der Vernetzung im Bereich der Spieleindustrie zu informieren.
     
    Frauen spielen heutzutage in großer Zahl Videospiele, stellen aber eine Minderheit dar, was die Entwicklung digitaler Spiele betrifft. Studien belegen, dass die Repräsentanz weiblicher Charaktere in den Spielen bis heute problematisch niedrig geblieben ist und auf Stereotypen beruht. Handlung und Charakteren von Online-Spielen mangelt es oft ebenfalls an Geschlechtervielfalt, schon was deren Entwicklung und Produktion betrifft.
     
    Im Verlauf der Workshop-Reihe lernen Teilnehmerinnen aus ganz Griechenland bei digitalen Treffen mit Spezialisten der Spieleindustrie Grundlagen der Spieleentwicklung. Im Mittelpunkt des Programms steht die Vermittlung von Grundkenntnissen im Bereich des Game-Designs und des Programmierens.
     
    Die Meetings bestehen aus einer kurzen theoretischen Einführung und einem praktischen Teil (Erstellen von Spielen für Mobiltelefone, Spiel-Engine Unity, Konnektivität und Multiplayer mit Google und Unity). Die Teilnehmerinnen entwickeln im Verlauf des Workshops ein eigenes Spiel und präsentieren es in der Gruppe. Schließlich haben sie Gelegenheit, in einer Live-Schaltung mit renommierten professionellen Spieleentwicklerinnen aus Griechenland und Deutschland zu diskutieren und ihre persönlichen Erfahrungen auf diesem Gebiet zu teilen.
     
    Die Workshops finden online und in griechischer und englischer Sprache statt. Sie richten sich an Frauen im Alter von 18 bis 40 Jahren.
     
    Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist bis zum 31.03.2021 eine elektronische Anmeldung erforderlich. Bitte beachten Sie, dass die Einschreibung für die Teilnahme an der ganzen Workshop-Reihe (3 Sitzungen) gilt.
     
    TERMINE

    8.4.21, 18:00 – 21:00
    15.4.21, 18:00 – 21:00
    22.4.21, 18:00 – 21:00


    **DIE WORKSHOPS SIND AUSGEBUCHT. ES KÖNNEN KEINE WEITEREN ANMELDUNGEN ENTGEGEN GENOMMEN WERDEN.

    Durchführung: Internetplattform Zoom
     
    Referent*nnen der Online-Workshops:
    Dr. Eleni Christopoulou, Lehrende an der Fakultät für Informatik der Ionischen Universität
    M.Sc. Marios Magioladitis, Lehrender
    M.Sc. Athanasios Kapelonis, Spieleentwickler

    Gastsprecherin:
    Barbara v. Hunnius, Lead Developer, the Good Evil GmbH, DE Weiterlesen →
  • Open Call für Projektideen : 12.05.2021-15.06.2021, Zum 100. Geburtstag von JOSEPH BEUYS
    Anlässlich des 100. Geburtstages des einflussreichen Künstlers Joseph Beuys (12. Mai 1921 – 23. Januar 1986) laden das Goethe-Institut Thessaloniki und das MOMus Experimental Center for the Arts Künstlerinnen und Künstler, Kunstkuratoren sowie Kunst- und Kultureinrichtungen ein, Projektvorschläge im Rahmen des Beuys-Jubiläums einzureichen.

    Joseph Beuys wurde in Krefeld geboren und gilt als einer der wichtigsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Von der Fluxus-Bewegung der 1960er Jahre bis zur Pflanzung von 7.000 Eichen auf der Documenta 7 im Jahr 1982 in Kassel, von der Gründung der „Free International University“ (Freie Internationale Hochschule für Kreativität und interdisziplinäre Forschung – FIU) im Jahr 1973 bis zu seinem Eintritt in die Partei „Die Grünen“ in Deutschland, hörte Joseph Beuys nie auf, die Grenzen von Kunst und Politik aufzulösen.

    Sein Versuch, seine Nähe zum Nationalsozialismus zu bewältigen, sein Nachkriegsstudium an der Kunstakademie Düsseldorf (wo er später lehrte und aus der er nach einem Streit mit dem damaligen Wissenschaftsminister Johannes Rau ausgeschlossen wurde, nachdem er die Akademie mit Studenten, die die Aufnahmeprüfungen nicht bestanden hatten, besetzte) seine Erfahrungen als Soldat im Zweiten Weltkrieg und seine Rückkehr in eine moralisch gefährdete Gesellschaft hatten einen erheblichen Einfluss auf die Entwicklung seiner Praxis. Sein Ziel war die eigene demokratische Entwicklung und die Demokratisierung der Gesellschaft. Er verband systematisch Kunst mit sozialen Prozessen und glaubte, dass der Schlüssel in der angeborenen Kreativität aller Menschen liege (Jeder Mensch ist ein Künstler).

    Beuys sah sein Leben als Material, das in eine Skulptur verwandelt werden musste. Dieses Modell wurde zum Ausgangspunkt seiner Theorie der Sozialen Plastik, die 1982 mit seiner Arbeit „7.000 Eichen“ bei der Documenta 7 ihren Höhepunkt fand.

    Joseph Beuys veränderte radikal die Wahrnehmung von Natur, Materialität, Sprache, Grenzen und dem Objekt der Kunst. In seiner Praxis – universell in ihrem Anwendungsbereich – beschäftigte er sich mit Fragen des Humanismus, der Sozialphilosophie und der Anthropologie.

    Seine Ideen bleiben in unserer Zeit äußerst relevant und aktuell. Sein frühes Umweltbewusstsein, das mit seiner Kritik an den wirtschaftlichen Bedingungen verstärkt wurde, ist nur ein Beispiel für seine Vision. Mit seinem Erweiterten Kunstbegriff und der Erkenntnis, dass „jeder Mensch ein Künstler ist“, stellte er sich eine universelle Weltgesellschaft vor. Beuys übt weiterhin einen bedeutenden Einfluss auf den künstlerischen und politischen Diskurs aus und bleibt gleichzeitig eine umstrittene Figur in der modernen Gesellschaft.

    Informationen zur Einreichung von Projekten

    Projekte können in beliebigem Format  (performative Künste, Musik, Film, Fotografie, Grafik & Design, Buchdruck etc.) entwickelt werden. Der Projektvorschlag soll folgendes beinhalten:   

    1) einen Beschreibungstext zum Vorhaben

    2) einen detaillierten Budgetplan

    *Ausstellungsprojekte sind vom Prozess leider ausgeschlossen und können nicht berücksichtigt werden.

    Zwei ausgewählte Projektideen werden jeweils mit einem Betrag in Höhe von bis zu 2.000,00€ unterstützt.
    Falls weitere interessante Vorschläge mit kleinem Budget eingereicht werden, wird darüber entschieden, ob diese zusätzlich unterstützt werden können.

    Frist für die Einreichung von Vorschlägen: 15. Juni 2021 an info.experimental@momus.gr

    Die von den Organisatoren ausgewählten Vorschläge werden im Zeitraum vom 15. September bis 15. Oktober 2021 umgesetzt.
     
    Eine Initiative des Goethe-Instituts Thessaloniki in Zusammenarbeit mit dem MOMus – Experimental Center for the Arts
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  • Online Workshopreihe : 02.04.2021-04.04.2021, ​/*Fem.Gamers*/
    Das Goethe-Institut Thessaloniki organisiert in Zusammenarbeit mit renommierten  Referenten und der NGO Genderhood eine Serie von Online-Workshops zu den Themen Gleichberechtigung und Rolle der Frauen im Bereich der Online-Spiele.
     
    Ziel des Projekts ist es, die Vielfalt im Gaming-Bereich zu fördern und angesichts der digitalen Kluft zwischen den Geschlechtern durch Ausbildung und Stärkung der digitalen Kompetenzen Brücken zu bauen. Die Workshop-Reihe bietet Mädchen  Werkzeuge und Möglichkeiten, um die digitale Spieleindustrie und Spieleentwicklung besser kennenzulernen. Die Teilnehmerinnen bekommen gleichzeitig die Gelegenheit, sich über berufliche Zukunftsperspektiven und die Möglichkeiten der Vernetzung im Bereich der Spieleindustrie zu informieren.
     
    Mädchen spielen heutzutage in großer Zahl Videospiele, stellen aber eine Minderheit dar, was die Entwicklung digitaler Spiele betrifft. Studien belegen, dass die Repräsentanz weiblicher Charaktere in den Spielen bis heute problematisch niedrig geblieben ist und auf Stereotypen beruht. Handlung und Charakteren von Online-Spielen mangelt es oft ebenfalls an Vielfalt, schon was deren Entwicklung und Produktion betrifft.
     
    Im Verlauf der Workshop-Reihe lernen Teilnehmerinnen aus ganz Griechenland bei digitalen Treffen mit Spezialisten der Spieleindustrie Grundlagen der Spieleentwicklung. Im Mittelpunkt des Programms steht die Vermittlung von Grundkenntnissen im Bereich des Game-Designs und des Programmierens.
     
    Die Meetings bestehen aus einer kurzen theoretischen Einführung und einem praktischen Teil. Die Teilnehmerinnen werden die Grundlagen des Programmierens kennenlernen und mit der Gameentwicklung experimentieren. Schließlich haben sie Gelegenheit, in einer Live-Schaltung mit renommierten professionellen Spieleentwicklern aus Griechenland, Deutschland, England und Irland zu diskutieren und ihre persönlichen Erfahrungen auf diesem Gebiet zu teilen.
     
    Die Workshops finden online und in griechischer Sprache statt. Sie richten sich an Mädchen 9 bis 12 Jahren.
     
    Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist bis zum 31.03.2021 eine elektronische Anmeldung erforderlich. Bitte beachten Sie, dass die Einschreibung für die Teilnahme an der ganzen Workshop-Reihe (3 Sitzungen) gilt.
     
    TERMINE:
     
    2.4.21, 17:00 – 20:00
    3.4.21, 17:00 – 20:00
    4.4.21, 17:00 – 20:00


    *DIE WORKSHOPS SIND AUSGEBUCHT. ES KÖNNEN KEINE WEITEREN ANMELDUNGEN ENTGEGEN GENOMMEN WERDEN.
     
    Durchführung:
    Internetplattform Zoom
     
    Referent*innen der Online-Workshops:
    Dr. Eleni Christopoulou, Lehrende an der Fakultät für Informatik der Ionischen Universität
    M.Sc. Marios Magioladitis, Lehrender
    Sofia Konstantopoulou, Lehrende im Bereich Geschlechterfragen
     
    Gastsprecherinnen:
    Marilena Papakosta, Head Of Brand Marketing at Frontier Developments, UK
    Maria Saridaki, Forscherin / Künstlerische Leiterin “TRUST IN PLAY”, GR
    Michaela Valasiadi, Gamerin / Studentin der Psychologie, ΙΕ Weiterlesen →
  • 13.06.2021, Sprache, Heimat und Polyglossie
    Das Goethe-Institut Thessaloniki lädt Träger und Vertreter jeder Sprachgemeinschaft zu einer offenen Diskussion über mehrsprachige Aktivitäten ein, die wir gemeinsam im Rahmen des 9. digitalen Polyglossie-Festivals und des Europäischen Tages der Sprachen durchführen können. Wir werden über die Sprache-Heimat-Beziehung diskutieren und wie sie in der HomeLand-Installation weiter erforscht werden kann.

    HomeLand ist eine Ausstellung einer Sammlung von Bodenproben („Land“), die von Teilnehmern aus Orten mitgebracht wird, die sie als Herkunftsort / Heimat betrachten. Die Bodenproben werden versiegelt und als Dauerausstellung in den Aussparungen der Mauer, die das Goethe-Institut Thessaloniki vom Volkskunde- und Völkerkundemuseum Mazedonien-Thrakien trennt, verpackt und auf der Website www.artecitya-homeland.gr digital ausgestellt.

    Referent: Sotiris Stampoulis, Goethe-Institut Thessaloniki

    Die Veranstaltung findet am Sonntag, 13.06.2021 von 20:00 – 20:45 Uhr auf der Plattform Zoom statt und wird live im YouTube Kanal des Polyglossie-Festivals übertragen.

    Um an der Veranstaltung teilzunehmen ist eine Anmeldung hier erforderlich.
    Im Anschluss erhalten Sie Ihre Einladung und die Zugangsdaten um an der Veranstaltung teilzunehmen.
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