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Presse- & Informationsbüro der griechischen Botschaft in Berlin

Veranstaltungen des Goethe-Instituts Athen

  • Online Workshopreihe : 05.10.2021-14.10.2021, Studium, Ausbildung und Praktikum in Deutschland
    Interaktive Workshops für bis zu 20 Teilnehmenden

    Zielgruppe: Deutschlernende zwischen 14-16 Jahren und mit Deutschniveau ab A2.

     

    interaktive Workshopreihe

    Die interaktive Workshopreihe richtet sich an Deutschlernende (zwischen 14-16 Jahren, Deutschniveau ab A2) mit Interesse an einem Studium, Praktikum oder an einer Ausbildung in Deutschland.
     
    In 8 online Workshops erhalten die Teilnehmenden detaillierte Informationen über den Studienstandort Deutschland, das deutsche Hochschul- und Ausbildungssystem und Praktikumsmöglichkeiten. Gemeinsam mit den Teilnehmenden setzen wir uns dazu mit verschiedenen Studiengängen und Ausbildungsmöglichkeiten auseinander und recherchieren zusammen Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsprozedere sowie Studien- und Ausbildungsbedingungen. In Gesprächen mit Mitarbeiter*innen und Schüler*innen einer Berufsschule sowie durch Schreibtrainings zu Bewerbungsunterlagen erhalten die Teilnehmenden konkrete Hilfestellungen zu Fragen wie:
     
    • Warum sollte man sich für ein Studium, Praktikum oder eine Ausbildung in Deutschland entscheiden?
    • Welche Berufe gibt es und welche sind besonders nachgefragt?
    • Wie funktioniert das deutsche Hochschul- und Ausbildungssystem und was kann man wo studieren? 
    • Wie findet man einen Praktikumsplatz und wie bewirbt man sich erfolgreich? 

    Die Workshopreihe soll die Teilnehmenden dazu befähigen, ihr Ziel, in Deutschland zu studieren bzw. eine Ausbildung oder ein Praktikum zu absolvieren, aktiv anzugehen und umzusetzen. Dabei soll im Rahmen der online Workshops auf individuelle Wünsche und Ziele der Deutschlernenden eingegangen werden.

    Termine

    Die Teilnehmenden der Workshopreihe werden folgende online Workshops besuchen:
     
    05.10.2021 (Dienstag) | Deutschland entdecken. Warum in Deutschland studieren, eine Ausbildung oder ein Praktikum machen? 

    06.10.2021 (Mittwoch) | Berufsorientierung: Einblicke in die deutsche Berufswelt. 

    07.10.2021 (Donnerstag) | Wie funktioniert das deutsche Hochschul- und Ausbildungssystem? 

    08.10.2021 (Freitag) | Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten. 

    11.10.2021 (Montag) | Einblick in eine Berufsschule und Gespräche mit Mitarbeiter*innen. 

    12.10.2021 (Dienstag) | Einblick in eine Berufsschule und Gespräche mit Schüler* innen. 

    13.10.2021 (Mittwoch) | Praktikum für Schüler*innen: Wie und wo finde ich einen Praktikumsplatz in Deutschland oder bei einem deutschen Unternehmen vor Ort und wie bewerbe ich mich erfolgreich? 

    14.10.2021 (Donnerstag) | Kontaktvermittlung und Schreibtraining: Formulierung von E-Mails an Kontaktpersonen, Beispiele und Empfehlungen.

    Über Aubiko

    Austausch, Bildung und Kommunikation im globalen und interkulturellen Kontext – mit dieser Zielstellung wurde Aubiko e.V. gegründet. Die Mitglieder von Aubiko e.V. waren vor der Gründung beruflich für verschiedene Institutionen im Ausland in den Bereichen internationales Projektmanagement, Bildung, Forschung und Austausch tätig. Schüleraustausch, Sprachvermittlung sowie Studienvorbereitung und -beratung zählen zu den Tätigkeiten, in die unsere Mitglieder involviert sind.
    Die Erfahrung im Ausland ermöglicht uns, alle unsere Programme zielgenau auf die Herkunftskulturen auszurichten. Als gemeinnütziger Verein arbeiten wir nicht profitorientiert, entsprechend bieten wir unsere Angebote zu vergleichsweisen günstigen Konditionen an.

    Anmeldung

    Anmeldungsfrist: 30.09.2021 |  Anmeldeformular
    Die Αnmeldung ist erforderlich. Sie erhalten den ZOOM-Link per E-Mail spätestens einen Tag vor Beginn der Workshopreihe.

     
    Teilnehmende, die bei allen Workshops teilnehmen, erhalten eine Teilnahmebestätigung.

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  • Live-Sets, Performances, Installation : 01.10.2021-02.10.2021, Chronotopia
    In Zusammenarbeit mit dem Athens & Epidaurus Festival, dem CTM-Festival und KSYME
     
    Das Projekt Chronotopia ist der facettenreiche Beginn einer Zusammenarbeit des Athens-Festivals mit dem Berliner Festival CTM und dem Goethe-Institut Athen. Bereits seit 21 Jahren widmet sich CTM der Förderung zeitgenössischer experimenteller und elektronischer Musik; sie hat sich dafür längst den Ruf eines der international avantgardistischsten Festivals überhaupt erworben. CTM ist außerdem dafür bekannt, Sound- und Clubkultur erfolgreich miteinander zu vereinigen.
     
    Chronotopia wird sechs musikalische und audiovisuelle Werke präsentieren, die von den Teilnehmer*innen des elektronischen Kompositionslabors Chronotopia Echoes / Αντηχήσεις erarbeitet worden sind, und zwar unter der Leitung der Künstler*innen Akis Sinos und Anke Eckardt. Die Basis dieser Arbeiten bilden Recherchen im Archiv des in Athen ansässigen Contemporary Music Research Center (KSYME). So kam es zu den auf älterer Musik fußenden fünf Originalwerken elektronischer Musik sowie einer audiovisuellen Installation, die allesamt in Halle H von Peiraios 260 vorgeführt werden.

    Außerdem werden elektronische Konzerte lokaler und internationaler Künstler*innen zu hören sein: Neue Arbeiten von Khyam Allami, Sofia Zafeiriou und Andy Skordis, die auf Basis vom transkulturellen Musikprogramm Apotome / Leimna für das Athens Festival kreiert wurden, sowie Live-Sets von Nene H aus Berlin, Thanos Hana und Morah.
     

    PROGRAMM

    01. Oktober 2021
     
    Chronotopia Echoes/Αντηχήσεις Premiere of Commissioned Works
    20:00 – 22:00 – Sofia Eleni Xezonaki Installation
    22:00 – 22:40 – Gaspar Cohen Audiovisual piece
    22:50 – 23:20 – Giulia Vismara Live performance
    23:30 – 00:00 – Max Eilbacher Live performance
     
    Premiere of Commissioned works using Apotome / Leimma  
    00:20 – 00: 35 – Sofia Zafeiriou Live set
    00:40 – 01:10 – Khyam Allami Live set  
    01:15 – 01:45 – Andys Skordis Live set 
     
    Closing Performance
    01:50 – 02:20 – Thanos Hana Live set 
     
    02. Oktober 2021
     
    Chronotopia Echoes/Αντηχήσεις Premiere of Commissioned Works
    20:00 – 22:00 – Sofia Eleni Xezonaki Installation
    22:00 – 22:50 – Alyssa Moxley Live performance
    23:00 – 23:30 – Savvas Metaxas Live performance
     
    Closing Performances
    23:45 – 00:25 – Nene H Live set
    00:35 – 01:30 –  Morah Live set

    Das Publikum ist angehalten, für die Dauer der gesamten Konzerte sitzen zu bleiben und Masken zu tragen.

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  • Online-Veranstaltung : 30.09.2021, Gute Geschäfte mit guten Büchern
    Welche Rolle spielen Literaturagent*innen bei der Vertretung eines Autors/einer Autorin und der Lizenzvergabe seines/ihres Werks im Ausland? Wie gestalten sich die Beziehungen zwischen der Foreign Rights-Abteilung eines Verlags und den Literaturagent*innen? Wann und wie kommen die Übersetzer*innen beim internationalen Rechtehandel ins Spiel? Wie üblich ist es für Literaturagent*innen und Verlage, den/die Übersetzer*in für das Buch eines/einer von ihnen vertretenen Autors/Autorin vorzuschlagen? Welche Initiativen können Übersetzer*innen im Kontext der Beziehungen zwischen Literaturagent*innen und Verlagen ergreifen? Und inwieweit können Übersetzungsförderungsprogramme den Literaturaustausch nachhaltig beflügeln?
     
    Diese und ähnliche Fragen werden rund um die Beziehung zwischen Übersetzer*innen und Verleger*innen beim dritten Seminar der Veranstaltungsreihe „Die Kunst der Übersetzung“ aufgegriffen, das nicht zufällig am 30. September, dem Internationalen Übersetzertag, stattfindet. 

    Sprecher*innen- MOderation

    An der Diskussion nehmen  Evangelia Avloniti (Literaturagentin, Literaturagentur Ersilia),  Christoph Hassenzahl (Foreign Rights Manager Suhrkamp-Verlag, zuständig u.a. für Griechenland) und Andreas Sideris (Verleger, Politikwissenschaftler, Vizepräsident der Griechischen Kulturstiftung) teil. Moderiert wird die Diskussion von der Übersetzerin und Literaturkritikerin Marina Agathangelidou

    Kurzinfo

    • Im zweiten Teil des Seminars stellen sich die drei Gäste den Fragen des Publikums, das herzlich eingeladen ist, seine Fragen und Überlegungen zum Thema zu formulieren.
    • Im Anschluss folgt eine Diskussion.
    • Veranstaltungsbeginn: 19:00 Uhr (griechischer Zeit)
    • Klicken Sie hier, um sich anzumelden.
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  • Videoinstallation : 30.09.2021-20.12.2021, ​Archiv der Flucht

    Ein online Oral-History-Projekt

    Das Archiv der Flucht versammelt als groß angelegtes Oral-History-Projekt filmische Interviews von 42 Protagonist*innen, die zwischen 1945 und 2016 nach Deutschland kamen. In den mehrstündigen Filminterviews widmen sich die Interviewer*innen des Archivs dem Zuhören, Bezeugen und Dokumentieren der Erzählungen von Menschen, die über die Erfahrung von Flucht und Vertreibung, Heimat und Exil, Zugehörigkeit und Neuanfang reflektieren. Sie stammen aus 28 Herkunftsländern in Südamerika, Afrika, Ost- und Südosteuropa, im Nahen und Mittleren Osten sowie Südost- und Ostasien und teilen ihre Fluchtgeschichten in neun Sprachen. 
     
    Über fünf Jahre hinweg entstand aus den 42 Gesprächen ein Online-Archiv in Form einer Mediathek, das diese Zeitzeugnisse ab dem 30. September 2021 für die Öffentlichkeit zugänglich sowie für die politische Bildungsarbeit nutzbar macht.
     
    In Athen präsentiert das Goethe-Institut eine Auswahl von 10 Interviews aus dem Archiv der Flucht in Form einer Videoinstallation. Im selben Raum steht zudem ein Computer zur Verfügung, über den die Besucher direkt mit dem gesamten Online-Archiv interagieren und weitere Einzelheiten über die Methode und den Prozess hinter der Erstellung dieses Oral-History-Projekts erfahren können.

    Gleichzeitig ist eine Reihe von Veranstaltungen geplant, um das Online-Archiv in der Athener Öffentlichkeit bekannt zu machen, aber auch um nach unserer eigenen Einwanderungsgeschichte zu suchen und die heutige griechische Gesellschaft besser zu verstehen. Dazu gehören unter anderem Filmvorführungen, Erinnerungsspaziergänge, Diskussionen und Vorträge, Erzählungen und Aufführungen, sowie Filmseminare und Bildungsprogramme. Das detaillierte Programm wird demnächst auf der Website des Goethe-Instituts bekannt gegeben.


    Öffnungszeiten
    Mo-Do: 9.00 – 20.00 Uhr
    Fr:        9.00 – 15.00 Uhr
    Sa:       9.00 – 13.00 Uhr
     

    Lokale Partner

    Victoria Square Projekt
    Generation2RED
    APOUSIA

    PARTNER

    Archiv der Flucht ist ein Projekt des Hauses der Kulturen der Welt. Das Online-Archiv und die Produktion der Filminterviews werden gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.
    Archiv der Flucht wird präsentiert und vermittelt in Kooperation von Haus der Kulturen der Welt mit den Goethe-Instituten und deren Partnern in Athen, Belgrad, Bukarest, Istanbul, Sarajevo, Tirana und Zagreb.
    Archiv der Flucht steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
    Das Haus der Kulturen der Welt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Auswärtigen Amt.
     

    COVID-19

    Informationen zu unseren Corona-Sicherheitsmaßnahmen finden Sie hier.

     

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  • 25.09.2021, Europäischer Tag der Sprachen 2021
    Zum 9. Mal in Folge laden die Bildungs- und Kultureinrichtungen, sowie die Botschaften aus vierzehn Mitgliedsländern von EUNIC Athen in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Europäischen Kommission von Athen, der Stiftung für Staatsstipendien (IKY) und dem Kulturnetz der Stadtverwaltung von Athen zu einem mehrsprachigen Fest ein.
    Reisen Sie mit uns von einem europäischen Land ins andere und entdecken Sie die faszinierende Welt der Sprachen und Dialekte! Das Veranstaltungsprogramm und die diversen Aktivitäten zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt richten sich an die ganze Familie.

    Die Besucherinnen und Besucher haben zudem die Möglichkeit an einem mehrsprachigen Erzählfestival mit Geschichten aus der mündlichen Überlieferung europäischer Länder und an pädagogischen Workshops für Kinder teilzunehmen, sowie von Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Bildungs-und Kultureinrichtungen über die sprachlichen und kulturellen Angebote zu erfahren.

    Das Programm

    Zur Geschichte des Europäischen Sprachentags

    Der Europäische Tag der Sprachen wurde 2001 ins Leben gerufen, um die reiche sprachliche Vielfalt Europas und die Entwicklung von Sprachkenntnissen zu unterstützen und zu fördern mit dem Ziel seinen  Bürgern zu ermöglichen, ihren vollen Beitrag zur demokratischen Staatsbürgerschaft in  Europa zu leisten und die multikulturelle Identität Europas zu bewahren.
     
    Der Europäische Tag der Sprachen  2021 findet im Rahmen des Athens Garden Festival des EUNIC Netzwerkes n Zusammenarbeit mit der Vertretung der Europäischen Kommission von Athen, und dem Kulturnetz der Stadtverwaltung von Athen statt. 

    Teilnahme

    Für die Teilnahme am Storytelling-Festival oder an den Workshops für Kinder klicken Sie bitte hier
     
    Anmeldung am Workshop “Γύρη Γύρη Όλοι” (Pollen Pollen Alle) zum Thema Bedeutung der Bienen für die Umwelt:
    swedinst@sia.gr  oder christina.sordina@mfa.no
    Der Workshop richtet sich an Eltern und Kinder und wird vom The Bee Camp organisiert.

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Veranstaltungen des Goethe-Instituts Thessaloniki

  • Mehrsprachiger Online Workshop für Kinder und Jugendliche : 25.09.2021, Äsops Mythen – Eine Reise in die Welt der Sprachen
    Wie viele Sprachen kennen wir wirklich? Und wie viele können wir noch verstehen?
    Dieser Workshop richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren, die durch eine Reihe von Gruppenaktivitäten Wörter entdecken, die sie bereits in anderen Sprachen kennen, und so ihre eigenen Antworten auf diese Fragen finden.

    Im Workshops wird der plurale Ansatz des Spracherwerbs verfolgt “Αφύπνιση στις Γλώσσες”. Die Aktivitäten, die hierbei empfohlen werden, konzentrieren sich auf die gleichzeitige Beschäftigung der Schüler*innen mit mindestens 10 Sprachen. Auf der Reise in die Welt der Sprachen werden wir von Äsops Mythos „Der Fuchs und die Krähe“ begleitet.

    Der Workshop findet am Samstag, 25. September 2021 und je nach Alter der Teilnehmenden zu unterschiedlichen Zeiten statt. Die Teilnahme ist kostenlos und eine elektronische Anmeldung erforderlich.

    Referentin: Eftychia Damaskou, Französischlehrerin
     

    Workshops:
     
    Termine: Samstag, 25.09., 10:00-11:30 Uhr für Schüler*innen 10 – 12 Jahre

    Samstag, 25.09., 12:00-13:30 Uhr für Schüler*innen 13 – 14 Jahre
    Teilnehmerzahl: begrenzt auf 25 Teilnehmende pro Workshop
    Durchführung: Online, Plattform Zoom
    (Die Einladung mit den Zugangsdaten erfolgt nach der Anmeldung zum Workshop)

    Die Anmeldung zum Worskhop ist nur einzeln möglich (keine Gruppenanmeldungen) solange es Plätze gibt. Für die Anmeldung klicken Sie auf den gewünschten Termin.

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  • Filmvorführung : 05.07.2021, CITIZEN OF MORIA
    Gemeinsam mit der Heinrich Böll Stiftung zeigen wir am Montag, den 05.07.2021, um 21.00 Uhr, den prämierten Dokumentarfilm „Citizen of Moria“ mit anschließendem online-Q&A mit dem Filmproduzenten Jawad Mir und dem Co-Produzenten und Protagonisten Sayed Ahmadzia Ebrahimi.

    Die Filmvorführung findet im Garten des Goethe-Instituts statt. Sprache des Films: Englisch, ohne Untertitel.
     
    Zum Film:
    Als Ahmads Leben durch die Taliban in Afghanistan bedroht wird, lässt er seine Familie zurück, um zu überleben, ohne sich zu verabschieden, und landet in Europas berüchtigtem Flüchtlingslager, Moria. „Citizen of Moria“ zeigt seine Reise als Filmemacher im Flüchtlingslager in der Hoffnung, in Europa oder Kanada Asyl zu finden. 
     
    Jawad Mir
    „Die Geschichte kommt zuerst. Sie ist das Herz und die Seele eines jeden Films.“  Jawad Mir hat bei mehreren Spielfilmen auf der ganzen Welt Regie geführt und produziert, darunter bei „In Search of My Sister“, der die Geschichte eines amerikanischen uigurischen Aktivisten erzählt, dessen Schwester von der chinesischen kommunistischen Partei entführt wird. Mir hat mehr als ein Dutzend Filme gedreht, darunter:  „Baristas“, „Escape from Manus Island“, „Flippin‘ Red“ und „Only 78“. Seine Filme wurden von der Produktionsfirma Orchard und Samuel Goldwyn erworben.
     
    Sayed Ahmadzia Ebrahimi
    Ahmed ist ein Filmemacher aus Afghanistan. Er hat als TV-Produzent gearbeitet und Kurz- und Dokumentarfilme gedreht. Er hatte Filmemacher-Workshops für Jugendliche in verschiedenen Städten in Afghanistan und Tadschikistan. Im Jahr 2016 verließ er Afghanistan, um ein besseres Leben in Europa zu finden.
     
    COVID-19 – Sicherheitsmaßnahmen
    Tragen Sie bitte während Ihres Besuches eine Gesichtsmaske und halten Sie den nötigen Sicherheitsabstand ein (1,5 – 2 Meter). Mehr Informationen zu den Sicherheitsmaßnahmen finden Sie hier.
     
    Die Sitzplätze sind begrenzt. Daher kommen Sie bitte rechtzeitig!



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  • Ausstellung : 09.09.2021-29.09.2021, NOTIONS OF IDENTITY
    Wie formt sich Identität? Welche Faktoren bestimmen die Entstehung von Identitäten? Ist es die Geschichte, die Kultur eine Landes, Sozialisierung, persönliche Interessen, das Geschlecht? Auf welche Weise wird Identität geformt und bestimmt oder gar verändert? Welche Rolle spielen Fiktion und Realität innerhalb des Identitätsbegriffs?
     
    Widmet man sich den Fragen und den Begrifflichkeiten von Identität, so sind die Antworten und Definitionen so divergent wie ihre Konstitution. Identität formt sich durch die Verortung innerhalb eines individuellen und sozio-kulturellen Spannungsfelds. Sie entsteht im Abgleich des subjektiven „Innen“ zum gesellschaftlichen Umfeld im „Außen“. In der Ausstellung Notions of Identity begegnen und reflektieren vier Künstler:innen das Thema in verschiedenen Disziplinen. In ihren Projekten spiegeln sich persönliche und universelle Momente sowie Aspekte der deutsch-griechischen Geschichte wider.
     
    ERÖFFNUNG: 9. September 2021, 20.00 Uhr, Alter Kindergarten am Hafen
    LAUFZEIT: 10.–29. September 2021
    ORTE: Alter Kindergarten am Hafen, Navarchou Votsi, Thessaloniki & Glaspavillon am Skulpturengarten, Leof. Meg. Alexandrou, Thessaloniki
     
    Übersetzungen: Theo Votsos
     
    Teilnehmende Künstler:innen
     
    Aikaterini Gegisian
    Aikaterini Gegisian (geboren in Thessaloniki, Griechenland) ist eine bildende Künstlerin griechisch-armenischer Herkunft. Ihre erweiterte kunstfotografische Praxis untersucht die Rolle der Bilder in der Konstruktion von geschlechtlichen, kulturellen und nationalen Identitäten.
     
    EXERCISES IN SPEAKING OUT, VOLUME 1
    Exercises in Speaking Out, Volume 1 ist eine Serie von Fotocollagen und zugleich ein Kunstband, der in gewisser Weise als Dialog zwischen Nacktfotos aus griechischen Lifestyle-Magazinen der 1990er Jahre und erotischen Aktbildern aus der DDR der 1970er und 1980er Jahre konzipiert ist. Es handelt sich um den ersten
    Teil eines breiter angelegten Werkes, das auf der neuen Lektüre einer Lifestyle-Zeitschriften-Sammlung aus Aikaterini Gegisians Jugendjahren basiert, die sie während der Zeit der Pandemie wiederentdeckt hat. Durch die Wiederaneignung dieser Bildersammlung auf eine Weise, als würde sie die Keimzellen ihrer künstlerischen Stimme enthalten, und im Zusammenspiel mit der Reflexion über die Dringlichkeit des mentalen, psychischen, emotionalen und ökonomischen Überlebens unter Pandemiebedingungen nimmt Exercises in Speaking Out eine Erweiterung des Überlebensbegriffes vor: Überleben erscheint als emanzipatorischer Akt des Sprechenlernens, bei dem es darum  geht, in Opposition zu den vom Kapitalismus auferlegten kulturellen Rahmenbedingungen eine eigene Stimme zu finden. Die Collagenserie Exercises in Speaking Out spiegelt die Form von Übungsbüchern wider, während Volume 1 die chemischen und kompositorischen Aspekte des Fotografierens erforscht.

    Klara Charlotte Zeitz
    Klara Charlotte Zeitz (geboren in Dresden, Deutschland) lebt und arbeitet als Autorin und Künstlerin in Leipzig.
     
    UNSPOKEN FORMS – RECLAIMING SPEECH
    Die poetischen Kräfte stehen in der installativen Arbeit von Klara Charlotte Zeitz im Mittelpunkt: Ethische und ästhetische Strategien des Gehör Verleihens, die in einer sensorischen Wahrnehmung münden. Wie können wir vielsinniger, empathischer wahrnehmen und Worte neu rezipieren, um mit etwas oder jemandem in Kontakt zu treten? Die Arbeiten stellen vor allem eine emanzipatorische, globale und „weibliche“ Perspektive in den Fokus. Dabei spannt sie den inhaltlichen Bogen zu Laskarina Bouboulina, einer griechischen Freiheitskämpferin (1771–1825), als einer Frau Europas, Spiegel und Reflexionspunkt einer Identitätsfrage, die einen lebensgeschichtlichen und situationsübergreifenden Vergleich in der Wahrnehmung der eigenen Person mit dem Umfeld möglich macht. Was verbindet das Narrativ dieser Frau mit dem Narrativ heutiger Frauen, zeitlos, transnational und herkunftsunabhängig? Unspoken Forms – Reclaiming Speech versucht eine subjektive Antwort darauf zu geben. Eine kritische und gleichzeitig spielerische Beobachtung zwischen dem Persönlichen und dem Politischen, dem Affektiven und dem Analytischen. Die präsentierten Stimmen, Bilder und Wortfragmente sollen daran erinnern, dass gängige geopolitische Abgrenzungen und rigorose Gegenüberstellungen von in sich kohärenten Kulturen auf Fiktion beruhen.
     
    Marios Chatziprokopiou
    Marios Chatziprokopiou (geboren in Thessaloniki, Griechenland) ist Lyriker, Performer und Forscher mit Sitz in Athen.
     
    SOHN UND FRAU GOTTES: AUF DEM WEG ZU EINER FABRIK DER STIMMEN
    In seinen 1903 unter dem Titel Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken erschienenen Memoiren entfaltet der in einer Psychiatrischen Klinik eingeschlossene ehemalige Gerichtspräsident Dr. Daniel Paul Schreber (1842–1911) mit penibler Genauigkeit sein paranoides Wahnsystem: der Weltuntergang rückt näher, er selbst ist der letzte noch lebende Mensch und der einzige, der die Gattung retten kann; er müsste sich nur in eine Frau verwandeln und, durch göttliche Strahlen befruchtet, das neue menschliche Wesen austragen. Mit großer Detailtreue beschreibt Schreber die Stimmen, die auf seine Nerven niederprasseln: unablässiges Gemurmel, Satzfragmente, Wörter, die unerträglich in die Länge gedehnt werden, mechanische Vögel, die immerzu gleichklingende Wörter nachplappern; ebenso ausführlich geht er aber auch auf seine Versuche ein, mit seiner eigenen Stimme Widerstand zu leisten. Die drei Lautgedichte, die im Rahmen der Ausstellung präsentiert werden, verknüpfen Schrebers Memoiren mit autobiografischem Material im Zusammenhang mit dem Unbehagen der Geschlechter. Gleichzeitig durchleuchten sie die Fabrik der vom Patriarchat durchgesetzten Stimmen, sowie die Stimmen des materiellen Widerstands, während sie darüber hinaus versuchen, die Töne des Martyriums, aber auch die Vielstimmigkeit der Geschlechtstransformationen in Klang zu setzen.
     
    Alisa Kossak
    Alisa Kossak (geboren in Erlangen, Deutschland) ist bildende Künstlerin, die in Leipzig lebt und arbeitet. Hauptaspekt ihrer künstlerischen Praxis bilden die Bedingungen, Formen und Praktiken der Kunstpräsentation und Rezeption.
     
    ON DISPLAY – FRAGMENTS
    Ob Kunst im Museum, im öffentlichen Raum oder Waren im Schaufenster: Sie alle haben nicht nur ihren ausgestellten Charakter gemein, sondern auch, dass der kulturelle Hintergrund sowie die persönlichen Interessen von Betrachter:innen und Kunstinstitutionen eine entscheidende Rolle in der Bewertung und Auswahl der Objekte spielen. In Alisa Kossaks Arbeit On Display – Fragments rücken nicht nur visuelle Ähnlichkeiten von Ausstellungsdesign und Warenpräsentation in den Fokus ihrer Untersuchung. Die Auseinandersetzung mit der Funktion von Museen als Bewahrer:innen von kultureller Identität spielen ebenso eine Rolle, wie die Betrachtung von Konsumgütern als potenzielles Medium der Identitätsformung. Die installative Gegenüberstellung formt nicht nur bildhafte Allegorien, sondern verweist auf das menschliche Grundbedürfnis nach Anerkennung und Zugehörigkeit
     
    Aikaterini Gegisian, Marios Chatziprokopiou, Alisa Kossak und Klara Charlotte Zeitz waren 2020 Stipendiat:innen des interdisziplinären Austauschprogrammes Thessaloniki – Leipzig für Künstler:innen und Autor:innen, das vom Goethe Institut Thessaloniki, von der Halle 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, dem Referat Internationale Zusammenarbeit der Stadt Leipzig und dem Edit Magazin gemeinsam organisiert wird.
     
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  • Ausstellung : 21.05.2021-12.09.2021, Wenn die Gegenwart Geschichte ist
    Bis zum 12. September 2021 findet im MOMus-Museum für zeitgenössische Kunst in Thessaloniki eine internationale Gruppenausstellung statt, kuratiert von Daphne Vitali, an der 17 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler teilnehmen.
     
    Die Ausstellung mit dem Titel „Wenn die Gegenwart Geschichte ist – When the Present is History“ untersucht, wie Künstlerinnen und Künstler auf die Geschichte zurückblicken, um sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen zu befassen. Sie schlüpfen in die Rolle von Archivaren, Archäologen oder Autoren um für ihre Kunstwerke zu recherchieren. Aus Deutschland wir die Arbeit von Ines Schaber und Avery F. Gordon gezeigt. 
     
    Kuratorin: Daphne Vitali
     
    Künstler*innen: Vangelis Vlachos, Irini Efstathiou, Giota Ioannidou, Stefanos Tsivopoulos, Zbyněk Baladrán, Eric Baudelaire, Ege Berensel, Rossella Biscotti, Banu Cennetoğlu, Barış Doğrusöz, Alessandra Ferrini, Johan Grimonprez, Ivan Grubanov, Deimantas Narkevičius, Ines Schaber & Avery F. Gordon, Rayyane Τabet, Malastrada film (M. H. Bertino, D. Castelli & A. Gagliardo)
     
    Mehr Informationen zur Ausstellung unter:
    https://www.momus.gr/en/exhibition/when-the-present-is-history Weiterlesen →
  • Filmvorführungen : 24.06.2021-04.07.2021, 23. Dokumentarfilmfestival Thessaloniki
    Nach sechzehn Monaten Pandemie kehrt das Internationale Dokumentarfilmfestival von Thessaloniki vor die große Kinoleinwand zurück. Die Eröffnung des 23. Festivals fand im improvisierten Sommerkino „John Cassavetes Open Air“ statt, das am Pier A, im Hafen von Thessaloniki eingerichtet worden ist.  
     
    Das Goethe-Institut Thessaloniki unterstützt auch das diesjährige Festival durch die deutschsprachigen Produktionen und Co-Produktionen:
     
    NARDJES A. von Karim Ainouz (Co-Produktion Frankreich, Deutschland, Brasilien, Qatar)
     
    FROM WHERE THEY STOOD von Cristophe Cognet (Co-Produktion Frankreich, Deutschland)
     
    ANAMNESIS von Chris Wright und Stefan Kolbe (Produktion Deutschland)
     
    ETERNAL GUEST von Maximillian Karakatsanis (Produktion Deutschland)
     
    ROOM WITHOUT A VIEW von Roser Corella (Co-Produktion Deutschland, Österreich)
     
    LUCHADORAS von Paola Calvo und Patrick Jasim (Co-Produktion Deutschland, Mexiko)
     
    THE NEW GOSPEL von Milo Rau (Co-Produktion Deutschland, Schweiz, Italien)
     
    MIGUEL’S WAR von Eliane Raheb (Co-Produktion Deutschland, Libanon, Spanien)
     
    SILENCE OF THE TIDES von Pieter-Rim de Kroon (Co-Produktion Niederlande, Deutschland, Dänemark)
     
    LANDSCAPES OF RESISTANCE von Marta Popivoda (Co-Produktion Serbien, Frankreich, Deutschland)
     
    TAMING THE GARDEN von Salome Jashi (Co-Produktion Schweiz, Deutschland, Georgien)
     
    A BEAUTIFUL DAY von Danis Karaisaridis und Yorgos Paterakis (Co-Produktion Griechenland, Deutschland)
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