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Presse- & Informationsbüro der griechischen Botschaft in Berlin

Veranstaltungen des Goethe-Instituts Athen

  • Tagung : 02.02.2020, Vorsprung durch Deutsch auf Korfu
    Eine Veranstaltung  für Deutschlehrende, Studierende, Deutschlernende, Eltern.
     
    Mangelnde Motivation, Lernbesonderheiten, große Klassen mit leistungsstarken und leistungsschwachen Lernenden, Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Muttersprachen und individuellen Bedürfnissen: Lehrende haben es heutzutage nicht leicht und verlieren oft die Hoffnung.
     
    Und wie ist es mit Kindern und Jugendlichen? Pubertät, mangelnde Motivation, Frust und fehlende Zugehörigkeit sorgen oft für nachlassende Kooperationsbereitschaft und schwache Leistung.
     
    Die Veranstaltung richtet besonderes Augenmerk auf die Thematik Lernbesonderheiten und Inklusion und bietet praxisorientierte Anregungen zum Umgang mit unterschiedlichen Herausforderungen im Unterricht. Im Zusammenhang damit, haben wir Referentinnen und Referenten eingeladen, um Ihnen Methoden und Konzepte näher zu bringen, die Sie bei Ihrer alltäglichen Arbeit unterstützen können.
    Mit Präsentationen und Workshops.

    Teil 1: Vorträge
    Veranstaltungsort: Handelskammer Korfu, Veranstaltunssaal „Spyros Dendias“, Aristotelous 2

    Teil 2: Workshops
    Veranstaltungsort: Veranstaltungssaal des Turnvereins von Korfu, Stamatiou Desylla 1
     
    Lehrkräfte, Studenten und Eltern erfahren:
     
    • wie durch Projektarbeit der inklusive Ansatz realisiert werden kann
    • wie Lernende zu aktivieren sind und wie ihre Interessen berücksichtig werden können
    • wie durch interkulturelles Lehren wichtige Kompetenzen gefördert werden können
    • an wen sie sich richten können bzw. müssen, wenn sie Hilfe brauchen
    • wo interessante Informationen zu finden sind
    • Informationen zu den Prüfungen des Goethe-Instituts 
    Kinder und Jugendlich können an dem Workshop: „Geheimnis in Düsseldorf. Wo steckt Kathrin?“ teilnehmen.
     
    Voranmeldung unter: bk-athen@goethe.de
     
    Auch dabei sein werden die zwei Workshop-Leiterinnen:
    Frau Kioiloglou, Deutschlehrerin
    Frau Theodoridou, Deutschlehrerin
     
    Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Weiterlesen →
  • Workshop : 29.01.2020, Informationskompetenz und Openness
    Ein Workshop zur Optimierung von Web-Suchen
     
    Veranstaltungsort:

    Goethe-Institut Athen
     
    Panepistimiou 57
    10564 Athen

    Wie kann ich online finden, was ich suche? Welche versteckten Tricks und Tools gibt es, um diese Suche zu optimieren? Ziel des Workshops ist es, das, was wir im Internet als Informationskompetenz bezeichnen, in praktischer und verständlicher Form zu erklären. Das heißt, die Fähigkeit, die Informationen, an denen wir interessiert sind, mithilfe digitaler Medien zu erfassen, zu finden, zu bewerten und zu nutzen. In diesem Zusammenhang werden die Eigenschaften, Fähigkeiten, Vorteile und Unklarheiten des digitalen Zugangs zu Wissen / Informationen untersucht, indem relevante Themen wie die grundlegende Funktionsweise von Suchmaschinen, Suchmaschinenrankings und die personalisierte Suche (Personalisierung) und die Bewertung von Informationsseiten sowie Fragen der Privatsphäre und des Datenschutzes erörtert werden. Schließlich werden die „intelligenten“ Suchmethoden und die optimale Nutzung der angebotenen Suchwerkzeuge in Betracht gezogen.
     
    Der Workshop wird von Dr. Yannis Christodoulou durchgeführt. Yannis ist Post-Doc im Department für Kulturtechnologie und Kommunikation an der Universität der Ägäis.

    Bitte geben Sie bei der Anmeldung den Grund Ihrer Teilnahme und Ihren Bildungshintergrund an.
     
    Begrenzte Teilnehmerzahl!
    verbindliche Anmeldung unter bibliothek-athen@goethe.de

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  • Film : 27.01.2020, Shoah – Ein Film von Claude Lanzmann
    Die radikalste und umfassendste Dokumentation über die Vernichtung des europäischen Judentums im Nationalsozialismus
    Dokumentarfilm in vier Teilen – 9 ½ Stunden gegen das Vergessen
     
    Im Rahmen der weltweiten Vorführung des Films am Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945.
    Nach einem Aufruf des Internationalen Literaturfestivals Berlin.

    Shoah Plakat




















    Der Eintritt ist jederzeit möglich.
    Da es sich nicht um eine chronologische Erzählung handelt, kann der Zuschauer auch Ausschnitte des Filmes verfolgen.
     
    SHOAH (Frankreich 1974-1985, 540‘)
    Regie/Buch: Claude Lanzmann
    Recherche-Assistenz: Corinna Coulmas, Irène Steinfeld-Levi,
    Shalmi Bar Mor
    Regie-Assistenz: Corinna Coulmas, Irène Steinfeld-Levi
    Kamera:Dominique Chapuis, Jimmy Glasberg,
    William Lubchansky
    Schnitt Ziva Postec, Anna Ruiz (für eine Treblinka-Sequenz)

     
     
    Shoah, Schoah, Shoa, Schoa
    Hebräisch für: Abgrund, Vernichtung, Dunkelheit, große Katastrophe, Unheil, Untergang – inzwischen auch Synonym für die Massenvernichtung des europäischen Judentums im Nationalsozialismus.


    Shoah 2 @ absolut Medien GmbH, www.absolutmedien.de Die neuneinhalbstündige Dokumentation SHOAH zeigt die Aussagen von Menschen, die als Opfer, Täter und Beobachter die nationalsozialistische Vernichtung der europäischen Juden unmittelbar erlebt hatten und diese nach über 30 Jahren oft erstmals bezeugten. Nach den Worten des Regisseurs ist es kein Film über das Überleben sondern ein „Zeugnis über den Tod“. Lanzmann lässt die Zeugen ihre Erlebnisse nicht nur erinnern. Mittels seiner Befragungstechnik fordert er sie auf, das damalige Geschehen wieder zu erleben. Lanzmanns Fragen kreisen um die Geschehnisse an den Stätten der Ermordung der Juden und berühren den Mechanismus der Vernichtungsbürokratie. Dieser begann bereits in den Ghettos und vollzog sich in den Konzentrations- und Vernichtungslagern. Die Aufnahmen zeigen die Mordstätten in ihrem Erscheinungsbild Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre. Die aufklärerische Wirkung des Films beruht auf der Montage von Zeugenaussagen mit den historischen Orten, auf die sich die Erinnerungen beziehen:
    „Ich bin an die Orte gefahren, allein, und habe begriffen, dass man die Dinge kombinieren muss. Man muss wissen und sehen, und man muss sehen und wissen. Darum ist das Problem der Orte so wesentlich. Das ist ein bodenständiger Film, ein topographischer, ein geographischer Film.“ (Lanzmann)
     
     
    Claude Lanzmann

    Claude Lanzmann @ absolut Medien GmbH Bio-Filmografie
    1925 in Paris geboren, schloss sich 1943 als Gymnasiast in Clermont-Ferrand der Résistance an und kämpfte im Untergrund. 1947 Doktor der Philosophie, 1948/49 Dozent an der FU Berlin. Seit 1952 und seit seiner Begegnung mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir ständiger Mitarbeiter, heute Herausgeber der legendären politisch-literarischen Zeitschrift Les Temps Modernes. Ab 1970 erste Filmarbeiten und politisches Engagement gegen die französische Algerien-Politik. Sommer 1973 Beginn der Arbeit an den Film SHOAH, den er 1985 – also fast 12 Jahre später – fertig stellt: filmisch und historisch ein Großereignis, das weltweit Aufsehen erregt und große Anerkennung findet.
    Zahlreiche Ehrungen, Lanzmann erhielt u. a. die Médaille de la Résistance, ist Kommandeur des Ordre National du Mérite (des Nationalen Verdienstordens), Kommandeur der Légion d’Honneur (Ehrenlegion) – der ranghöchsten Auszeichnung in Frankreich für militärische und zivile Verdienste. Ehrendoktorate (Philosophie) der Hebräischen Universität Jerusalem, der Universität von Amster­dam, der Adelphi University, New York und der European Graduate School in Saas-Fee, Schweiz. Seit 1998 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Film- und Medienkunst.
    2013 erschien seine Filmdokumentation „Der letzte der Ungerechten“ über Benjamin Murmelstein, den letzten Vorsitzenden des Judenrates von Theresienstadt. Im selben Jahr erhielt der Regisseur auf der Berlinale den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk. Lanzmann berichtete über seine Arbeit an Shoah in der 2015 entstandene Dokumentation „Claude Lanzmann: Spectres of the Shoah“, gedreht von Adam Benzine. Seine Autobiografie, „Der patagonische Hase“, erschien 2010.
    Claude Lanzmann starb am 5. Juli 2018 im Alter von 92 Jahren in Paris.
     
    Shoah 3 @ absolut Medien GmbH, www.absolutmedien.de
    Vorführung mit Statements von:

    Fragiski Ampatzopoulou, em. Professorin für Griechische Philologie, Aristoteles Universität Thessaloniki, Autorin
    Christos Karakepelis, Dokumentarfilmemacher
    Katerina Oikonomakou, Journalistin, Autorin
    Eva Stefani, Prof. für Geschichte und Theorie des Films an der National- und Kapodistrias-Universität Athen, Dokumentarfilmemacherin, Künstlerin
     
     
    Programm
     
    Teil 1 (2: 25´) > 14:00 – 16:30
    Einführung von Fragiski Ampatzopoulou
     
    Pause
     
    Teil 2 (1:45´) > 17:00 – 19:00
    Statement von Katerina Oikonomakou
     
    Pause
     
    Teil 3 (2:19´) > 19:30 – 21:30
    Statement von Eva Stefani
     
    Pause
     
    Teil 4 (2:20´) > 22:00 – 00:30
    Statement von Christos Karakepelis


     
    [youtube https://www.youtube.com/watch?v=U153EPgQ1_U&w=491&h=339]
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  • Workshop : 17.01.2020, Rückkehr zur Werkstatt
    Der Architekt Walter Gropius, Gründer des Staatlichen Bauhaus, umriss die Grundprinzipien der Kunstschule in seinem Manifesto: Kunst muss in die Werkstatt zurückkehren, und die Aufteilung zwischen Kunst, Bildhauerei und Malerei soll aufgehoben und unter einem Dach vereint werden. Die Ausbildung am Bauhaus basierte auf den praktischen Aktivitäten in den Werkstätten, in denen Künstler*innen und Handwerker*innen zusammenarbeiteten um eine neue Welt zu schaffen.

    In diesem Workshop sind geometrische Formen, Linien, Typographien und Farben die Elemente in denen wir neue, vom Bauhaus inspirierte Kompositionen kreieren. Wir sind zugleich Künstler*innen und Handwerker*innen, frei im Schaffen eines einzelnen (Gesamt-)Kunstwerks.

    MNP ist ein in Athen gegründetes Kreativstudio, welches sich auf Design, kreativem Denken und insbesondere Team-Arbeit versteht. Katerina Panagiotou, welche diesen Workshop anleitet, ist sowohl Gründungsmitglied, als auch Creative Director von MNP.
     
    Plätze für bis zu 25 Personen
     
    Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung notwendig.
    Anmeldungen zur Teilnahme am Workshop via Kulturzentrum Stavros Niarchos Stiftung.

    Zur Anmeldung (auf griechisch)
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  • Vortrag : 15.01.2020, Dust & Data. Spuren des Bauhaus in 100 Jahren
    Dieser Vortrag beleuchtet die Geschichte des Bauhaus unter dem Aspekt zweier materieller Konzepte: Dust & Data. Während „Dust“ neue Ansätze zur materiellen Analyse von Gegenständen und Ruinen in den Vordergrund stellt, bezeichnet „Data“ neue Ansätze zur Verarbeitung der enormen Menge an Informationen, die sich im Laufe der Jahre zum Thema angesammelt haben. Vorgestellt wird eine Lesart, die die Geschichte des Bauhaus als verflochtenes Problem deutet – die vielfältigen Historiographien des Bauhauses und die Erzählung einer globalen Architekturgeschichte der Moderne, in der es sich befindet. Die komplexen Trajektorien der Migration des Bauhaus – seiner Architekten, Künstler, Dokumente, Objekte und natürlich seiner Ideen – haben sich in einer fragmentierten Welt weiträumig verteilt.
     
    In diesem Vortrag stellt Ines Weizman den gerade von ihr herausgegebenen Sammelband „Dust & Data“ vor. Er versammelt Aufsätze, die neue Details über die Geschichte der Schule ans Licht bringen und die Perspektiven von marginalisierten, dislozierten, zum Schweigen gebrachten und verstreuten Stimmen aufzeigen, die bislang ungehört blieben. Dazu gehören die Stimmen queerer ArchitektInnen, die Stimmen der (zu) wenigen Praktikerinnen, die Stimmen von Menschen aus dem globalen Süden, die am Bauhaus studierten oder von dessen Ideen beeinflusst waren, und die Wahrnehmung der Schule jenseits des Eisernen Vorhangs des Kalten Krieges.
     
    Ines Weizman ist Direktorin des Bauhaus-Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung und Professorin für Architekturtheorie an der Bauhaus-Universität Weimar. Sie ist Gründungsdirektorin des Centre for Documentary Architecture (CDA).
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