Keine Illusionen für Griechenlands Wirtschaft

31. März 2021 / Aufrufe: 970
Einen Kommentar schreiben Kommentare

Angesichts der relativ niedrigen Zahlen täglicher Impfungen gegen das Coronavirus SARS CoV 2 sollte Griechenland bezüglich seiner Wirtschaft keine Illusion hegen.

Griechenland ist nicht das einzige Land der EU, das sich mit der dritten Welle der Pandemie Des Coronavirus SARS-CoV-2 konfrontiert sieht. Das selbe geschieht auch in anderen EU-Ländern und anderswo. Alle leisten einen Wettlauf, um so viele ihrer Bürger wie möglich zu impfen, damit sie die Herden-Immunität erzielen und in ihren Wirtschaften und in den Leben ihrer Bürger die Normalität wiederherstellen.

Jedoch schaffen es nicht alle gleichermaßen gut. Und die Rubrik bezieht sich nicht auf die afrikanischen Länder, wo es entweder keine Impfungen gibt oder es sie gibt, man jedoch wie beispielsweise in Kenia 100 US-Dollar zahlen muss um sich impfen zu lassen.

Griechenland liegt bei Impfungen gegen Coronavirus zurück

Haben Sie sich gefragt, wie es in Griechenland an der Front der Impfungen im Verhältnis zu anderen Ländern läuft? Es ist für die Erholung der Wirtschaft kritisch. Die Frage beantwortete uns eine vergleichende Aufstellung, die ein Mensch des Markts für seine eigene Verwendung „baute“ und uns zuschickte. Die Auflistung basiert auf offiziellen Angaben.

Seit dem Beginn der Impfungen bis zum 29 März 2021 betrug die durchschnittliche Anzahl täglicher Impfungen in Griechenland 23.808 und entsprach damit 2.284 Impfungen am Tag je 1 Mio. Einwohner. In der Europäischen Union betrugen die durchschnittlichen täglichen Impfungen je 1 Mio. Einwohner 3.112. Die entsprechenden Zahlen für Italien und Spanien sind ungefähr 3.700, für Deutschland 3.254, Britannien 8.095 und die USA 8.245. Anders gesagt, Griechenland liegt bei diesem signifikanten Index zurück. Ob dies an einer eingeschränkten Belieferung mit Impfstoffen oder / und beschränkten Möglichkeit zu Impfungen auf Tagesbasis liegt, ist uns nicht bekannt.

Wenn jedoch die Verzögerung nicht korrigiert wird, wird die Kluft sich ausweiten und der Immunitätsgrad in Griechenland im Sommer im Vergleich zu dem europäischen Durchschnitt erheblich niedriger sein. Das hat wirtschaftliche, gesellschaftliche und gesundheitliche Folgen. Wenn die Herdenimmunität mit 60 % der Bevölkerung erzielt wird und die Immunität 6 Monate andauert, werden auf täglicher Basis 0,33 % geimpft werden müssen. Wenn die Schwelle für eine Herdenimmunität bei 75 % der Bevölkerung des Landes liegt, werden laut der „Bank of New York Mellon Corp.“ 0,41 % geimpft werden müssen. Selbst wenn die durchschnittlichen täglichen Impfungen in Griechenland auf 32.000 steigen, wird das Land es nicht schaffen können, wenn die Herdenimmunität mit 75 % der Bevölkerung erreicht wird.

Zusammenhang zwischen Impfprogramm und Wirtschaft Griechenlands

Es ist also wahrscheinlich, dass alle theoretischen Planungen bezüglich der griechischen Wirtschaft falsch liegen, wenn die Impfung der Bevölkerung nicht beschleunigt wird. Und dies, weil einerseits die Umsetzung strenger Beschränkungsmaßnahmen zur Kontrolle der Pandemie eine negative Auswirkung auf die Wirtschaft hat und andererseits lockere Maßnahmen die Ausbreitung der Pandemie auch wegen der infektiösen Mutationen des Coronavirus begünstigen, dabei die wirtschaftliche Aktivität beeinträchtigend.

Die ist keine Win-Win-Situation für die Regierungen, welche die Krise der Pandemie handhaben. Sie werden jedoch wählen müssen. Die einfachste Option ist, das Impfprogramm zu beschleunigen, steht jedoch mit der Beschaffung der Impfstoffe in Zusammenhang. Die schwerste Entscheidung ist, was sie kurzfristig tun werden, da sie sich mit dem Drängen diverser Berufsgruppen und der „Ermüdung“ noch viel mehr Anderer konfrontiert sehen. Vielleicht werden sie die Antwort finden, indem sie nach Bergamo schauen.

(Quelle: euro2day.gr)

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks

Hinweis: Kommentare werden erst nach Freischaltung durch einen Administrator sichtbar.
Bitte beachten Sie die Hinweise und Regeln bezüglich der Abgabe von Leserkommentaren.