Griechenland plant neue Maßnahmen gegen Coronavirus

30. Oktober 2020 / Aufrufe: 1.248

Griechenlands Premierminister wird heute neue Maßnahmen zur Hemmung der Ausbreitung des Coronavirus COVID 19 bekannt geben.

Bei der am 29 Oktober 2020 abgehaltenen Kabinettssitzung führte Griechenlands Premierminister in seiner Einleitung an, am 30 Oktober 2020 Maßnahmen zur Bewältigung der zweiten Welle des Coronavirus Covid-19 bekannt geben zu werden.

Bei den neuen Maßnahmen soll unter anderem das Verkehrsverbot von Präfektur zu Präfektur bereits auch in den als „orange“ charakterisierten Gebieten vorgesehen sein.

Griechenland bemüht sich, allgemeines Lock-Down abzuwenden

Der heftige Anstieg der Corona-Fälle in Griechenland bringt neue Maßnahmen, die Premierminister Kyriakos Mitsotakis heute (30 Oktober 2020) bekannt geben wird und diesbezüglich charakteristisch anführte: „Wir müssen wie auch in der ersten Phase, wo wir früh Maßnahmen ergriffen, wieder und früher als andere europäische Länder strengere Maßnahmen ergreifen, damit wir dem Schlimmsten zuvorkommen, Menschenleben retten und den auf das Gesundheitssystem ausgeübten Druck mindern. Morgen werde ich einen Aktionsplan mit einer Dauer eines Monats bekannt geben.

Wie zuerst Dikaiologitika News enthüllte, wird erwartet, dass der Premierminister heute Maßnahmen bekannt gibt, die fast für das gesamte Land und spezieller die auf Basis der epidemiologischen Karte als „orange“ eingestuften Regionen ein Mini-Lockdown bringen werden. Der Premierminister ging gestern nicht auf Details ein, betonte jedoch, der Regierung sei aus den Rückverfolgungs-Verfahren nunmehr bekannt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten ein Problem einer schnellen Verteilung des Virus hervorrufen und welche keine so große Verbreitung des Virus verursachen, womit sie ihren Plan für den nächsten Monat an die ihr zur Verfügung stehenden realen Fakten angleichen wird.

Das bedeutet, dass der Premierminister neue Maßnahmen bekannt geben wird, bevor Griechenland bei einem allgemeines Lock-Down angelangt.

Einzelhandel und Schulen in Griechenland schließen (noch …?) nicht

Welche diese Maßnahmen sein werden? Die Gastronomie wird früher und konkret um 21:00 Uhr schließen, wobei als gegeben gilt, dass es auch ein Verbot geben wird, auf Niveau 3 eingestufte Gebiete zu verlassen. Dies wiederum bedeutet, dass Attika „dicht macht“ und die Bürger die Region nicht ohne spezielles Dokument (Ausnahmegenehmigung) verlassen können. Diese Maßnahme wird im Übrigen für alle auf Basis der epidemiologischen Karte des Zivilschutzes als „orange“ eingestuften Gebiete gelten.

Einzelhandel und Schulen werden dagegen selbst in den „roten“ Gebieten geöffnet bleiben – welchen Weg auch Frankreich befolgt, wie jüngst der französischen Präsident Emmanuel Macron in seiner Ansprache bekannt gab. Was wiederum das Verkehrsverbot betrifft, wird es vermutlich ab 21:00 oder 22:00 Uhr gelten.

Premierminister Kyriakos Mitsotakis gab ebenfalls bekannt, dass die Gebiete Thessaloniki, Larisa und Rodopi auf Niveau 4 hochgestuft wurden und nunmehr auch hier die Maßnahmen für die im „roten“ Bereich befindlichen Regionen gelten, wobei er betonte: „Ab (vor-) gestern mussten diverse außerordentliche Maßnahmen getroffen werden. Thessaloniki, Rodopi und Larisa geraten ins ‚Rote‘; das bedeutet, dass die meisten Tätigkeiten ausgesetzt werden, jedoch – ich betone – ausgenommen des Einzelhandels und der Schulen.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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