Aufruhr in Moria wurde per Internet organisiert

13. September 2020 / Aufrufe: 1.632
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Die Revolte im Flüchtlingscamp Moria in Griechenland wurde offensichtlich per Internet angestiftet und koordiniert.

Mittlerweile gelangte der Text ans Licht der Öffentlichkeit, der von im Flüchtlingscamp Moria auf der Insel Lesbos in Griechenland  verweilenden Migranten per Internet in sozialen Netzwerken verbreitet wurde und worin sie die Gründe erklären, aus denen sie sich nicht in (Corona-) Quarantäne begeben wollten.

Wie polizeilichen Quellen zufolge der Aufruhr in Moria per Internet angestiftet wurde.

NRO-Mitglieder ermunterten Migranten in Moria zum Aufstand

Laut dem von den Migranten in Umlauf gebrachten Text bedeute der Lockdown, dass Zugang zu und Verlassen der Einrichtung verboten sein werden und es eine erhöhte polizeiliche Präsenz geben werde um das Verkehrsverbot im Lager durchzusetzen. Weiter bringen sie in ihrem Text die Frage zum Ausdruck, wie diese Maßnahme ab dem Moment durchgesetzt werden wird, wo in dem Lager die Meisten außerhalb der Umzäunung leben und selbige voller Löcher ist.

Der Aufruhr in Moria scheint per Internet begonnen zu haben. Laut polizeilichen Quellen sind in den letzten Tagen bereits vier geschlossene Facebook-Gruppen ins Mikroskop der Behörden geraten. Spezieller loggten sich alltäglich mittels der konkreten Seiten der sozialen Netzwerke in Moria lebende Ausländer ein und tauschten sich miteinander aus. Mitglieder der konkreten Gruppen waren auch sogenannte „Solidarische“, Mitglieder – teils nicht mehr auf der Insel aktiver – Nicht-Regierungsorganisationen (NRO) und sogar auch im Ausland lebende Ausländer.

Das Coronavirus und die Möglichkeit, sich in Isolation begeben zu müssen, wenn positive Fälle auftauchen, war etliche Male Diskussionsthema zwischen den Mitgliedern der Gruppen, wobei manche Personen die Migranten aufwiegelten, sie müssen „reagieren und sich widersetzen„, falls für die positiven Fälle die Lösung der Isolation gewählt wird.

Illegale Migranten schürten Aufruhr aus Angst vor Abschiebung

In den konkreten Gruppen zeigten Ausländer in Moria auch ihre Reaktion bezüglich des Umstands, dass die Einrichtungen aus Sicherheitsgründen geschlossen worden waren, und es kursierten sogar bis hin zu Videoclips, in denen die Bilder Strände und Badegäste zeigten. Der Text schrieb, dass die Ausländer im Camp von Moria unter Umständen des Drucks eingeschlossen bleiben und ihnen wegen des Coronavirus nicht hinauszugehen gestattet ist.

All dies schuf ein explosives Klima, wobei Manche Spannung hervorrufen und ein Klima einer Reaktion und Revolte in einer im Camp Moria vorbereitet wollten, wo so wie so schon eine anormale Lage herrschte. Auf den konkreten Facebook-Seiten schrieben Manche unverblümt, Isolierung und Quarantäne würden der erste Schritt sein, in den geschlossenen Einrichtungen Ausländer isoliert zu halten, für welche die Rückkehr (sprich Abschiebung) in ihre Heimatländer folgen würde.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. BravoZulu
    13. September 2020, 12:01 | #1

    Es sollte nur bei Personen, die aus Syrien kommen, geprüft werden, ob ihnen der Flüchtlingsstatuts zugesprochen werden kann. Alle anderen Personen werden umgehend zurückgeschickt. Es sollte dafür EU-weit eine „Ausschaffungsbehörde“ nach Schweizer Vorbild geschaffen werden, die diese Aufgabe erledigt. Für die Schweizer sind solche Personen „Kriminaltouristen“.

  1. 16. September 2020, 01:06 | #1

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