Türkei droht Griechenland mit Krieg

25. August 2020 / Aufrufe: 1.825

Die Türkei droht Griechenland unverblümt einen Krieg um die Ressourcen im Mittelmeer an, während Deutschlands Außenminister eine Dialogbereitschaft sieht.

Die Türkei warnte Griechenland vor einer Eskalierung der Spannungen im östlichen Mittelmeer, anderenfalls werde sie nicht zögern, „alles Erforderliche“ zu handeln, betonte jedoch, das Thema per Dialog und Diplomatie zu lösen zu wünschen.

Bei einer am 25 August 2020 gegebenen Pressekonferenz mit dem deutschen Amtskollegen Heiko Maas in Ankara sprechend erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, der Dialog dürfe aber keine griechischen Voraussetzungen beinhalten, und meinte: „Wir werden ohne Zögern alles tun, was erforderlich ist.

Türkei will Griechenland zu voraussetzungslosem Dialog zwingen

Der Außenminister der Türkei, Mevlüt Çavuşoğlu, erklärte heute, Griechenland müsse „seine maximalistische Tangierung“ und Vorbedingungen aufgeben, damit der Dialog über die Offshore-Ressourcen im Mittelmeer beginnt, und fügte an, Ankara erwarte von der EU, als „ehrbarer und objektiver“ Vermittler zu agieren.

Wir sind für voraussetzungslos Gespräche offen„, erklärte Çavuşoğlu bei einer Pressekonferenz mit seinem deutschen Amtskollegen Heiko Maas in Ankara. „Wenn jedoch eine Seite Voraussetzungen zu stellen beginnt, dann gibt es viele Dinge, die auch wir vorschlagen werden. Allem voran muss Griechenland seine maximalistische Tangierung aufgeben.

Weiter warnte er Griechenland vor der Eskalierung der Spannungen im östlichen Mittelmeer, dabei charakteristisch äußernd, Ankara werde nicht zögern, „alles Erforderliche“ zu handeln.

Heiko Maas versucht sich als … Geisterbeschwörer

Griechenland und die Türkei äußerten heute gegenüber dem deutschen Außenminister Heiko Maas, ihre Auseinandersetzung bezüglich des östlichen Mittelmeers nicht mit militärischen Mitteln zu lösen zu wünschen, erklärte der deutsche Minister und merkte an, es existiere eine Dialogbereitschaft.

„Ich höre von allen Seiten, es existiere eine Bereitschaft zu einem Dialog, und aus diesem Grund halten wir ihn für möglich“, erklärte Maas bei einer Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Çavuşoğlu nach einem am selben Tag vorausgegangenen Besuch des deutschen Außenministers in Griechenland.

Ich bleibe überzeugt, dass wir, wenn beide Seiten direkte Gespräche mit ehrlichen Absichten aufnehmen, wir eine von beiden Seiten akzeptable Lösung finden können„, fügte der Leiter der deutschen Diplomatie an und ergänzte, die Bindungen zwischen der Europäischen Union und der Türkei befinden sich an einem Kreuzweg und bis Ende des Jahres werde geklärt werden, wohin die Beziehungen der beiden Seiten gehen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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