Corona-Kontrollen auf Griechenlands Inseln

29. Juni 2020 / Aufrufe: 1.645
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Auf Griechenlands Inseln übernimmt medizinisches Militärpersonal die Verantwortung für die Kontrollen zur Auffindung von Trägern des Coronavirus COVID 19.

Im Rahmen seiner viertägigen Rundreise zu den Provinzflughäfen Griechenlands angesichts der „Öffnung“ der internationalen Flüge ab dem 01 Juli 2020 betonte in seiner Erklärung gestern Abend in Mytilini der Staatssekretär für Zivilschutz, Nikos Chardalias, die Notwendigkeit bezüglich einer Zusammenarbeit, Verständigung und Einträchtigkeit, damit wir die durchlebte Situation überwinden können und schrittweise den nächsten Tag für unser Heimatland, für unsere Inseln, für den griechischen Tourismus aufbauen.

Wie Herr Chardalias betonte, „werden auf den Inseln für die kommenden drei Monate ständige Staffeln medizinischen Personals der Streitkräfte stationiert werden, denen die absolute Verantwortung für die erfolgenden (Corona-) Kontrollen obliegen wird. An jedem Flugtag werden 60 gezielte Kontrollen auf Basis konkreter Kriterien einer Plattform erfolgen. Diese wird auf Basis wissenschaftlicher und epidemiologischer Kriterien, die sich auf den Herkunftsort, das Profil des Reisenden, seine Altersangaben und eine Reihe anderer Kriterien beziehen, die Priorität dafür geben und aufzeigen, wer den Test machen muss, wer als Reisender mit einem größerem Risiko betrachtet werden kann.

Griechenlands Inseln bereiten sich auf Flugreisende vor

Während seiner Anwesenheit in Mytilini verwirklichte Herr Chardalias zusammen mit allen Trägern, dem Flughafenleiter, dem Verwaltungsträger und den involvierten Trägern der Sicherheitskräfte eine Besichtigung in Zusammenhang mit der Verwaltung des Flughafens. Es folgte eine technische Konferenz und am heutigen Dienstag (29 Juni 2020) erfolgt eine Simulations-Übung erfolgen, „sodass wir bei Eintreffen des ersten Flugs mit Besuchern aus dem Ausland in Mytilini jederzeit bereit sind, damit wir keinerlei Problem haben und Alles reibungslos verläuft„, merkte der Staatssekretär an.

Nikos Chardalias führte ebenfalls an, „das Thema der öffentlichen Gesundheit steht über allem und jenseits alles Anderen. Es ist eine direkte Priorität der Regierung für die Öffnung der Wirtschaft und spezielle die Stützung des Tourismus auf jeder Ebene auch hier in der schönen Nordägäis. Dies hat jedoch unter klaren Bedingungen öffentlicher Gesundheit zu geschehen, alle hierher kommenden Besucher müssen sicher sein und sich sicher fühlen, jedoch müssen vor allem und abgesehen von allem Anderen hier unsere Inselbewohner, all jene, die sie beherbergen werden, sowohl sicher sein als auch später sicher bleiben.

Weiter empfahl er, „jedem sich einstellenden Fall mit Nüchternheit zu begegnen, weil hinter dieser Handhabung unsere Inseln stehen, die Notwendigkeit, unseren Tourismus nicht zu stigmatisieren, kein falsches Bild durch Gerüchte oder unterschiedliche Tangierungen zu schaffen, und zum Wohl des Heimatlands, zum Wohl der nächsten Generationen, zum Wohl unserer eigenen Kinder koordiniert dem nächsten Tag zu begegnen.

Türkei bleibt wegen epidemiologischer Belastung (aus-) geschlossen

Auf eine einschlägige Frage antwortend führte Herr Chardalias an, dass bis zum 15 Juli 2020 die Flüge aus und zu der Türkei nicht verwirklicht werden. „Fakt ist, dass die Türkei bis zum 15 Juli geschlossen ist. Wir bewerten die Situation alle Tage allein epidemiologisch„, sagte der Staatssekretär und merkte an, „unsere Beschlüsse  beziehen sich nicht auf die Diplomatie, sie beziehen sich nicht auf die außenpolitischen Beziehungen, alle von uns getroffenen Entscheidungen beruhen ausschließlich und allein auf den epidemiologischen Fakten, den Belastungen, die jede Region hat. All dies wird bewertet und auf dessen Basis trifft die vor etlichen Monaten geschaffene Beobachtungswarte auch den geeigneten Beschluss.

Vor der Insel Lesbos besuchte Herr Chardalias gestern Nachmittag Chios und Samos, wo er entsprechende technische Konferenzen verwirklichte, und brach heute Morgen (29 Juni 2020) von Mytilini nach Myrina und Limnos auf.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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