Fluggesellschaften in Griechenland droht Ruin

29. März 2020 / Aktualisiert: 31. Juli 2020 / Aufrufe: 1.273

In Griechenland stehen sechs Fluggesellschaften am Rand der Katastrophe und verlangen nach sofortiger staatlicher Hilfe.

Sechs griechische Fluggesellschaften verlangen nach umgehender staatlicher Hilfe um nicht infolge des Schlags zusammenzubrechen, den sie wegen des Coronavirus erleiden.

Mit ihrem Schreiben an das Finanzministerium und die mitzuständigen Ministerien richteten die Gesellschaften Air Mediterranean, Blue Bird, Ellinair, GainJet, Lumiwings und Orange2Fly einen Appell bezüglich ihrer umgehenden wirtschaftlichen Unterstützung an die Regierung, damit nicht sehr viele Arbeitsplätze verloren gehen.

Griechenlands Fluggesellschaften droht Insolvenz wegen Coronavirus

Besagte Fluggesellschaften betonen in dem Schreiben: „Die Liquidität der Fluggesellschaften ist mittlerweile erschöpft. Ihre Flotten sind am Boden festgenagelt, die Gesamtheit ihrer Buchungen und Verträge sind storniert worden, der Passagierverkehr ist auf Null zurückgegangen, die Einnahmen haben sich völlig verflüchtigt, während die Ausgaben für Anmietungen von Flugzeugen, Versicherungsbeiträge, Flugzeugswartungsausgaben, Lohnzahlungen, Standgebühren und viele andere mit dem Ergebnis bestehen bleiben, dass in den nächsten Tagen mit massenhaften Zusammenbrüchen der griechischen Luftfahrtgesellschaften zu rechnen ist, wenn keine sofortigen Maßnahmen ergriffen werden.

Aufzeigend führen sie sogar an, dass jedes am Boden „festgenagelte“ Flugzeug 10.000 – 15.000 Euro am Tag kostet, ohne die Lohnkosten. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass in diesem Moment die im griechischen Raum festgesetzten Flugzeuge Dutzende zählen, verlangen die Fluggesellschaften die umgehende Ergreifung von Maßnahmen für die Branche der Flugbeförderungen, damit tausende Arbeitsplätze gerettet werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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