Verbesserung des Wirtschaftsklimas in Griechenland

10. Januar 2020 / Aufrufe: 211

Der Wirtschaftsklimaindex in Griechenland zeigt einen signifikanten und deutlich über den Mittelwerten in Eurozone und EU liegenden Anstieg.

Den Ergebnissen einer Untersuchung der Europäischen Kommission bei Unternehmen und Verbrauchern zufolge verzeichnete der Wirtschaftsklima-Indikator in Griechenland einen signifikanten Anstieg.

Konkret stieg in Griechenland der Index von 107,0 Punkten im November 2019 auf 109,5 Punkte im Dezember 2019, während er in der Eurozone von 101,2 auf 101,5 Punkte stieg und in der EU stabil bei 100,0 Punkten blieb.

Wirtschaftsklima in Griechenland wird auf breiter Basis besser

Zu dem Anstieg des Wirtschaftsklima-Indexes in Griechenland trug die Verbesserung des Vertrauens auf den Sektoren der Industrie (von 1,4 Punkten auf 2 Punkte), der Dienstleistungen (von 17,8 Punkten auf 29,1 Punkte) und des Bauwesens (von -51,7 Punkten auf -24,2 Punkte) sowie auch die Verbesserung des Verbrauchervertrauens (von -6,8 Punkten auf -6,2 Punkte) bei. Das Vertrauen auf dem Sektor des Einzelhandels sank dagegen von 25,0 Punkten auf 22,0 Punkte.

Die Entwicklung des Wirtschaftsklima-Indikators in der Eurozone ergab sich aus dem erheblich größeren Vertrauen bei Dienstleistungen, Bauwesen und – in einem geringeren Grad – Einzelhandel, während das Verbrauchervertrauen sank und das Vertrauen bei der Industrie praktisch unverändert blieb. In den größten Wirtschaften der Eurozone stieg der Index signifikant in Italien (1,7 Punkte) und Spanien (1,3 Punkte) und weniger stark in Deutschland (0,4 Punkte), während er in Frankreich um 0,2 Punkte und in Holland um 0,4 Punkte sank.

Vertrauen der Unternehmen und Haushalte Griechenlands kehrt zurück

Der Wirtschaftsklima-Index stieg im Dezember 2019 auf 109,5 Punkte, gegenüber 107 Punkten im November 2019, und tangierte die historisch hohen Niveaus des Oktober 2007. Es ist charakteristisch, dass der Index in den letzten sechs Monaten auf sehr hohen Niveaus und stabil über dem Mittelwert der Eurozone bleibt„, merkte der griechische Finanzminister Christos Staikouras an, um fortfahrend zu enden:

Diese Entwicklung stellt ein weiteres Element dar, das zeigt, dass das Vertrauen bei Haushalten und Unternehmen allmählich wiederhergestellt wird. Die Regierung schreitet mit hierarchisierten, stabilen und raschen Schritten zur Realisierung ihres Plans, der die allseitige Stärkung der Wirtschaft und des Landes, das hohe und haltbare wirtschaftliche Wachstum, die Schaffung vieler und guter Arbeitsplätze und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zum Ziel hat.

(Quelle: euro2day.gr)

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