Vorvertrag über Belharra-Fregatten für Griechenland

13. Oktober 2019 / Aufrufe: 267

Zwischen den Verteidigungsministern Frankreichs und Griechenlands wurde eine Absichtserklärung über den Erwerb zweier französischer Fregatten unterzeichnet.

Griechenlands Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos unterzeichnete während seiner jüngst in Paris mit seiner Amtskollegin Florence Parly gehabten Begegnung einen Vorvertrag über den Kauf zweier französischer Fregatten des Typs „Belharra“.

Wir unterzeichneten die Absichtserklärung zwischen den beiden Ländern, damit das Verfahren für den Erwerb zweier Fregatten voranschreitet. Wir haben noch einen langen Weg vor uns, bis die beiden Seiten die speziellen technischen Charakteristika des Schiffs vereinbaren„, meinte Panagiotis Panagiotopoulos.

Belharra-Fregatten sollen Griechenlands Präsenz in der Ägäis stärken

Die Kosten der Belharra-Fregatten werden auf 1,4 Mrd. Euro veranschlagt – und zwar, ohne die erforderlichen Waffen zu führen. Wie der Vorvertrag anführt, wird die französische Seite die Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit betreiben, damit die beiden Fregatten mit der Bürgschaft des griechischen Staats erworben werden. Diese Schiffe, die Möglichkeiten zur Gebietsverteidigung haben, benötigt Griechenlands Kriegsmarine für ihre Präsenz im östlichen Mittelmeer und um den türkischen Provokationen zu begegnen.

Das rechtswidrige Verhalten der Türkei in der Ägäis und in der sogenannten „Ausschließlichen Wirtschaftszone“ (AWZ) Zyperns stellte ebenfalls ein Hauptthema in den Gesprächen dar, die Herr Panagiotopoulos mit seiner französischen Amtskollegin hatte. Wie der griechische Minister sagte, wurde das Thema gestellt, französische und italienische Kriegsschiffe in die zyprische AWZ zu entsenden und den türkischen Schiffen gegenüber zu stellen, die das Bohrschiff „Yavuz“ bei der in der zyprischen AWZ betriebenen illegalen Bohrung begleiten, sodass „die Präsenz der EU verzeichnet wird„.

Die Invasion der Türkei in Syrien wurde ebenfalls erörtert, während – wie der griechische Verteidigungsminister sagte – auch anhängige Angelegenheiten geregelt wurden, die sich auf Service und Support für die Mirage-Flugzeuge und die Transporthubschrauber NH-90 bezogen.

(Quelle: dimokratianews.gr)

Frankreichs Fregatte Auvergne liegt in Zyperns Hoheitsgewässern

Ein Sprecher des Generalquartiers der französischen Streitkräfte bestätigte am 12 Oktober 2019 gegenüber der französischen Nachrichtenagentur (AFP), dass die Fregatte Auvergne am 10 Oktober 2019 im Hafen von Larnaka einlief und die Lafayette-Fregatte „am 13 Oktober zusammen mit der zypriotischen Kriegsmarine Manöver realisieren soll„.

Etwas früher erklärte Frankreichs Verteidigungsministerin Florence Parly per Twitter, „in den Hoheitsgewässern Zyperns werden französisch-zypriotische Seemanöver realisiert„, und schrieb: „Wir wollen Zypern – einem Mitgliedstaat der Europäischen Union – erlauben, die Möglichkeit zu haben, seine Verantwortungen innerhalb der seiner Hoheit unterliegenden Gewässer auszuüben„.

Die Europäische Union hat wiederholt die illegalen Aktivitäten der Türkei in der zypriotischen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Die französische Agentur merkt an, dass Ankara jüngst das Forschungs- / Bohrschiff Yavuz im Areal 7 der zypriotischen AWZ positionierte.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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