Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Überbesteuerung macht Griechenland zum Königreich der Schwarzarbeit

23. Februar 2017 / Aufrufe: 1.166 5 Kommentare

Laut einem Artikel in der NYT werden in Griechenland wegen der horrenden Steuern und Abgaben immer mehr Bürger in die Schattenwirtschaft gedrängt.

Wie in einem Artikel in der New York Times (NYT) geschildert wird, ist Griechenland für die EU die Krise, die nie verschwindet, und während für diese Woche eine weitere angespannte Verhandlung mit den Gläubigern programmiert ist, rackert das Land sich ab, sich von der größten Rezession in der Eurozone aufzurappeln.

Der in der Samstagsausgabe (18 Februar 2017) der amerikanischen Zeitung und auf ihrer Website beherbergte Artikel konzentriert sich auf die zigtausend Griechen, die in letzter Zeit ihre Gewerbe abmeldeten – mit dem Resultat, dass sie sich fortan der Schwarzarbeit zuwenden, wie auch der entsprechende Titel der New York Times anführt.
Gesamten Artikel lesen »

Nicht nur Griechenland erstickt in Schulden

14. Februar 2017 / Aufrufe: 1.836 Keine Kommentare

Die für 2015 ausgegebenen Daten des Europäischen Amts für Statistik zeigen, dass nicht nur Griechenland in Schulden erstickt.

Griechenland wird weiterhin von Schulden gegeißelt, wobei der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt, die Verschuldung des Landes befinde sich auf einem „explosiven“ Kurs.

Trotz der Jahre geprüfter Austerität und wirtschaftlicher Reformen begegnet die Europäische Union weiterhin einer Krise wegen der von Griechenland kumulierten Verschuldung – die Ende 2015 bei 177,4% des BIP lag. Jedoch macht die öffentliche Verschuldung nicht nur Griechenland zu schaffen.
Gesamten Artikel lesen »

Von Griechenland geforderte Primärüberschüsse sind verrückt

12. Februar 2017 / Aufrufe: 687 Keine Kommentare

Paul Krugman vertritt, es sei verrückt, von Griechenland einen Primärüberschuss in Höhe von 3,5 Prozent des BIP zu verlangen.

In einem Interview an die deutsche Zeitung „Handelsblatt“ führte der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman in Zusammenhang mit der griechischen Krise und den sich sich sonst noch in der Eurozone langsam und still ausbreitenden weitläufigeren Gefahren an:

Die Wirtschaft hat bis heute nicht geschafft, aus der Rezession wieder Fuß zu fassen. Die Eurokrise könnte erneut schnell wiederauflodern.
Gesamten Artikel lesen »

Die beiden Seiten des Unternehmertums in Griechenland

7. Februar 2017 / Aufrufe: 1.403 3 Kommentare

Zwei jüngst in Griechenland eingeleitete Unternehmensverkäufe zweigen zwei völlig verschiedene Seiten griechischen Unternehmertums.

Der Januar 2017 brachte einige positive Nachrichten über die Wirtschaft Griechenlands: zwei griechische Gesellschaften befinden sich vor dem Verkauf an große ausländische Konzerne, was zeigt, dass ein gewisses Investitionsinteresse an dem Land besteht.

Die zum Verkauf anstehenden Gesellschaften sind sogar zufällig auf dem selben Sektor (Transportwesen) tätig, während der angegebene Preis ähnlich ist, 43 Millionen Euro für die eine und 45 Millionen Euro für die andere. Hier hören die gemeinsamen Punkte jedoch auf. Die beiden Gesellschaften stellen zwei diametral gegensätzliche Seiten des Unternehmertums in Griechenland dar.
Gesamten Artikel lesen »

Die Hälfte der Haushalte in Griechenland lebt von Renten

27. Januar 2017 / Aufrufe: 1.681 1 Kommentar

Rund die Hälfte der Haushalte in Griechenland hält sich mit der Rente der Großmutter und des Großvaters über Wasser.

Eine von dem Institut für Studien der GSEBEE durchgeführte Untersuchung beschreibt die Unheil verkündenden Aussichten der griechischen Wirtschaft. Es wird ein Pessimismus bezüglich des wirtschaftlichen Kurses der griechischen Haushalte verzeichnet, da 73,5% der Befragten einschätzen, dass ihre wirtschaftliche Lage sich verschlimmern werden wird.

Nur 5,1% nehmen dagegen an, ihre wirtschaftliche Position werde sich verbessern. Fast 2/3 der Haushalte (65,3%) sind zu Kürzungen gezwungen, um das Notwendige für die Lebensführung sicherzustellen. Aufzeigend für die ausgedehnte Einkommensunsicherheit in Griechenland ist der Umstand, dass im Fall einer eventuellen außerordentlichen Notwendigkeit zur Zahlung von 500 Euro 15,8% erklären, diese nicht tätigen können zu werden, während 51,4% diese Ausgabe mit großer Schwierigkeit decken würden.
Gesamten Artikel lesen »

Goldreserven in Griechenland werden zu Steuern

24. Januar 2017 / Aufrufe: 1.537 1 Kommentar

Die Bürger in Griechenland verflüssigen ihre letzten Vermögenswerte und Rücklagen, darunter speziell auch Goldmünzen, um Steuern zu bezahlen.

Die jüngst in der griechischen Tageszeitung „Kathimerini“ publizierten letzten Angaben der Griechischen Bank bezüglich der An- und Verkäufe sogenannter „Sovereigns“ (sprich englischer Goldmünzen) sind geradezu erschütternd.

Gemäß diesen Angaben verflüssigten die Griechen 2016, um ihren schweren wirtschaftlichen Verpflichtungen zu entsprechen, mehr als doppelt so viele Goldmünzen wie sie ankauften.
Gesamten Artikel lesen »

Globaler Sonntagsbetrieb der Läden in Griechenland ist verfassungswidrig

20. Januar 2017 / Aufrufe: 430 Kommentare ausgeschaltet

Der Sonntagsbetrieb der Handelsgeschäfte in drei nicht spezieller definierten Regionen Griechenlands wurde für verfassungswidrig befunden.

Der Senat des Obersten Verwaltungsgerichtshofs (StE) in Griechenland befand den Ministerialbeschluss für verfassungswidrig, der (allgemein, also nicht nur in sogenannten touristischen Regionen) den Betrieb der Handelsgeschäfte an den Sonntagen gestattete.

„Das Ministerium beabsichtigt jedenfalls, Initiative zur Änderung der Gesetzgebung zu ergreifen, damit allgemeine Kriterien etabliert werden, auf deren Basis die touristischen Gebiete bestimmt werden. Für diese werden die stellvertretenden Bezirksgouverneure in Abstimmung mit den Handelsträgern über die Ausweitung des Betriebs der Geschäfte auch auf mehr Sonntage entscheiden als mit der bestehenden Gesetzgebung gilt (jährlich 8)“, führten Quellen des Finanzministeriums an.
Gesamten Artikel lesen »

Moody’s sieht Gefahr eines Zahlungsstopps Griechenlands

17. Januar 2017 / Aufrufe: 801 Kommentare ausgeschaltet

Laut Moody’s steigert die neue Spannung zwischen Griechenland und den Gläubigern das Risiko eines Zahlungsstopps im Juli 2017.

Die Rating-Agentur Moody’s charakterisiert die neue Spannung zwischen Griechenland und den Gläubigern des Landes als „finanzierungstechnisch negativ“ und schätzt ein, sie werde die Verzögerung der Vollendung der 2. Bewertung und der Auszahlung von ungefähr 6,1 Mrd. Euro seitens des ESM zum Resultat haben.

Wie die Agentur sogar warnt, erhöht eine solche Verzögerung die Risiken bezüglich der Auslösung von Anleihen im Juli 2017.
Gesamten Artikel lesen »

Warum Griechenland in einer Stagnation bleibt

15. Januar 2017 / Aufrufe: 1.032 1 Kommentar

Der durchschnittliche private Haushalt in Griechenland konsumiert unter Verflüssigung von Vermögenswerten mehr als sein Einkommen gestattet.

Die Fähigkeit der Bevölkerung Griechenlands, neue Einkommen, neue Rücklagen und neuen Reichtum zu produzieren, ist inzwischen beschränkt. Und das Schlimmste ist, dass die privaten Haushalte eine negative Rücklagenbildung haben, also mehr ausgeben als ihnen ihr Einkommen gestattet, und zwar hauptsächlich per Verflüssigung von Vermögenswerten.

Dies geschieht natürlich im durchschnittlichen privaten Haushalt, kommentiert der Verband der Industriellen Griechenlands (SEB) in seinem Wochenbericht über die griechische Wirtschaft.
Gesamten Artikel lesen »

Kontinuierlicher Rückgang des Konsums in Griechenland

9. Januar 2017 / Aufrufe: 659 Kommentare ausgeschaltet

Sinkende Einkommen und wiederholte Steuererhöhungen bringen in Griechenland inzwischen acht Jahre lang die Konsumnachfrage zum Absturz.

Wie in dem Wochenbericht der Alpha Bank über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland betont wird, folgte gemäß den letzten verfügbaren Angaben das Einzelhandelsvolumen einem fallenden Verlauf, trotz des sich erholenden Konsumvertrauens im dritten Quartal des Jahres 2016, des Anstiegs der Beschäftigung und des Verharrens der privaten Rücklagenbildung während des ersten Halbjahrs 2016 auf einer negativen Ebene.

Konkret erhält der Rhythmus der Änderung des Einzelhandelsvolumens (Umsätze in stabilen Preisen) im achten aufeinanderfolgenden Jahr ein negatives Vorzeichen bei und gestaltet sich in den ersten zehn Monaten des Jahres 2016 auf -1%. Dies war das Resultat des Rückgangs des verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte wegen der steuerlichen Belastungen und der Kürzung der sozialen Netto-Transfers.
Gesamten Artikel lesen »