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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

IKEA schließt strategisches Hauptquartier in Griechenland

22. Mai 2017 / Aufrufe: 892 Keine Kommentare

Die schwedische IKEA soll die Schließung ihrer Tochtergesellschaft in Griechenland beschlossen haben, die in Athen ein Hauptquartier strategischer Bedeutung betreibt.

Zu einem Zug, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet werden können, schreitet der schwedische multinationale Konzern IKEA mit Mittelpunkt seine Aktivitäten in Griechenland.

Zuverlässigen Informationen zufolge beschloss der schwedische Multi, seine Tochtergesellschaft strategischer Bedeutung zu schließen, die er in Griechenland gegründet hatte um einen großen Teil der internationalen Bestellungen des IKEA-Systems abzuwickeln, und beabsichtigt, deren Aktivitäten ins Ausland zu verlegen.
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Selbständige in Griechenland sollen ausgerottet werden

13. Mai 2017 / Aufrufe: 2.170 Keine Kommentare

Warum in Griechenland Freiberufler und Selbständige ausgerottet werden sollen.

Die absurde Belastung der Freiberufler (und allgemein der Selbständigen) in Griechenland ist nicht nur einnahmeorientiert. Allem voran zielt sie auf die Reduzierung des großen Anteils der Selbständigen ab – der derzeit (noch) der größte in der gesamten Europäischen Union ist.

Und somit beschränken die beruflichen Optionen sich mittlerweile auf zwei Richtungen …
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Lidl investiert weiter in Griechenland

12. Mai 2017 / Aufrufe: 644 Keine Kommentare

Der Investitionsplan der Lidl Hellas sieht für 2017 Investitionen in Höhe von rund 100 Millionen Euro und unter anderem die Eröffnung weiterer Läden in Griechenland vor.

Laut den Ausführungen des Leiters der Lidl Hellas, Iakovos Andreanidis, im Rahmen eines Informationstreffens mit Journalisten anlässlich der Präsentation der Studie über den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss der Lidl in Griechenland setzt die Firma die Investitionen auch 2017 fort.

Konkret hat die Lidl Hellas für das Jahr 2017 einen Investitionsplan auf die Bahn gebracht, der sich bei 100 Mio. Euro bewegt und Renovierungen von Läden, Modernisierungen von Lagern und eine Ausweitung des Netzes umfasst.
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Kosten des Brexit für Griechenland

11. Mai 2017 / Aufrufe: 336 Keine Kommentare

Einschätzungen der Griechischen Bank zufolge könnte der Brexit Griechenlands Wirtschaft bis zu 1,6 Milliarden Euro kosten.

Wie der stellvertretende Außenminister Giorgos Katrougkalos anführte, wird Einschätzungen der Griechischen Bank zufolge veranschlagt, dass für Griechenland die Kosten der Auswirkungen des Ausscheidens Großbritanniens aus der EU 0,4% – 0,8% des BIP, also 800 Mio. Euro bis 1,6 Mrd. Euro betragen könnten.

Jedenfalls stellte er klar, „noch gibt es keine vollständigen und endgültigen Einschätzungen bezüglich der Kosten des Austritts„, und merkte an, korrekte Einschätzungen der wirtschaftlichen Auswirkungen werden erfolgen, nachdem die einschlägigen Mechanismen aktiviert werden und das Verfahrens des Austritts vollendet sein wird, was für März 2019 vorgesehen ist.
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Griechenlands Wirtschaft droht wieder Rezession

4. Mai 2017 / Aufrufe: 544 Keine Kommentare

Vernichtender Bericht der parlamentarischen Haushaltsstelle über die Lage der Wirtschaft in Griechenland im ersten Quartal 2017.

Die Haushaltsstelle des griechischen Parlaments schlägt laute Alarmglöckchen bezüglich der griechischen Wirtschaft und teilt klare Seitenhiebe wegen der „teuren“ Verzögerungen bei der sogenannten Bewertung aus.

In dem Bericht wird betont, die Lage der Wirtschaft Griechenlands im ersten Quartal 2017 bsei enttäuschend, und unter anderem unterstrichen, der Aderlass der privaten Haushalte, der Rückgang der Bankguthaben, der Anstieg der „roten“ Kredite und der fälligen Verbindlichkeiten (speziell an den Fiskus) „treten in einen Gegensatz zu den in das laufende Memorandum investierten Erwartungen und können zu einem völligen Umsturz seiner Gegebenheiten mit unvorhersehbaren Folgen führen„.
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Barzahlungsbeschränkungen in Griechenland

1. Mai 2017 / Aktualisiert: 02. Mai 2017 / Aufrufe: 4.333 Keine Kommentare

Was in Griechenland derzeit für die finanzielle Abwicklung von Geschäftsvorgängen zwischen Gewerbetreibenden und Unternehmen sowie Privatleuten gilt.

Das Team der wissenschaftlichen Mitarbeiter des griechischen Internet-Portals „Taxheaven“ trug die derzeit (Stand: Ende April 2017) in Griechenland geltenden Bestimmungen und Beschränkungen in Bezug auf den Zahlungsverkehr zwischen Unternehmen sowie Unternehmen und Privatleuten in einer tabellarisch gestalteten Übersicht zusammen.

Nachstehend werden in deutscher Übersetzung auszugsweise einschlägige Bestimmungen angeführt, aus denen unter anderem hervorgeht, dass für in Griechenland zwischen Privatleuten getätigte Transaktionen zumindest hinsichtlich des (gesetzlich) vorgesehenen Zahlungsmodus nach wie vor praktisch keinerlei Einschränkungen gelten.
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Überbesteuerung in Griechenland hat Investitionen erstickt

29. April 2017 / Aufrufe: 405 Keine Kommentare

Die absurde Überbesteuerung hat in Griechenland die privaten Investitionen stranguliert.

In seinem Wochenbericht über die griechische Wirtschaft mit Titel „Löhne Gewinne, Investitionen: Die Balance des Wohlstands“ unterstreicht der Verband der Unternehmen und Industriebetriebe Griechenlands (SEB):

Wenn die Kredite der Periode 2000 – 2009 zu Investitionen in extrovertierte Aktivitäten geworden anstatt in Konsum-Defizite und Wohnungsbau-Investitionen niedriger Produktivität geflossen wären, hätte das Land (heute) keine riesigen Defizite in der (Außen-) Handelsbilanz.
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Inflationsrate in Griechenland steigt

20. April 2017 / Aufrufe: 361 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland zog die Inflation auch im März 2017 weiter an.

Gemäß den jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) bekannt gegebenen Daten stieg in Griechenland im März 2017 die Inflation auf 1,7% (Jahresbasis) an, gegenüber 1,4% im Februar 2017.

Vor einem Jahr betrug die entsprechende Rate in Griechenland -0,7%, war also negativ.
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Neuer Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland

4. April 2017 / Aufrufe: 884 1 Kommentar

Der neue formlose Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland treibt die fälligen Verbindlichkeiten des Staates an den privaten Sektor kontinuierlich in die Höhe.

Die Mandate bezüglich der öffentlichen Einnahmen in Griechenland sind schlecht, da im Februar 2017 für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut ein kontinuierlicher Anstieg der fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den Markt verzeichnet wurde.

Praktisch gesehen handelt es sich um einen formlosen internen Zahlungsstopp des Staates, der dem Markt Liquidität entzieht und die Wirtschaft finanziell „austrocknet“.
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Fraport erwirbt Griechenlands Flughäfen mit … griechischem Geld

31. März 2017 / Aufrufe: 1.077 2 Kommentare

Die umstrittene Übernahme 14 peripherer Flughäfen in Griechenland durch die Fraport soll nun nicht zuletzt auch mit griechischen Geldern finanziert werden!

Die „Fraport Greece“ unterzeichnete jüngst mit einem Konsortium von 5 Top-Bankinstituten eine Vereinbarung über eine langfristige Finanzierung in Höhe von ungefähr 1 Milliarde Euro zu dem Zweck, die Gesellschaft bezüglich der 40-jährigen Überlassung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland zu unterstützen, unter denen sich auch der Flughafen Thessaloniki befindet.

An dem Konsortium beteiligen sich die „Alpha Bank“ (mit 384,7 Mio. Euro), die in Thessaloniki ansässige „Black Sea Trade and Development Bank – BSTDB“ (mit 62,5 Mio. Euro – sprich der größten Finanzierung, die von der staatsübergreifenden Bank jemals für eine Investition in einem Mitgliedstaat bereitgestellt wurde), die „Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung – EBWE“ (mit 186,7 Mio. Euro), die „Europäische Investitionsbank – EIB“ (mit 280,4 Mio. Euro) und die (der „Weltbankgruppe“ zugehörige) „International Finance Corporation – IFC“ (mit 154,1 Mio. Euro). Die IFC wird der Fraport Greece ebenfalls exklusiv sogenannte „Zinsswaps“ (in Euro) bieten, um der Gesellschaft zu helfen, mögliche Schwankungen bei den Zinssätzen auszugleichen.
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