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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Griechenlands Banken „verloren“ seit Anfang 2017 bereits 4 Mrd Euro

21. März 2017 / Aufrufe: 401 Keine Kommentare

Nach dem neuen Stocken der Verhandlungen Griechenlands mit seinen Gläubigern flossen seit Anfang 2017 bereits 4 Milliarden Euro aus dem griechischen Banksystem ab.

Wegen der anhaltenden Ungewissheit, welche die Nichtvollendung der sogenannten Bewertung (des Fortschritts des griechischen Programms durch die Gläubiger) verursacht, sind laut der griechischen Zeitung „Kathimerini“ seit Anfang des Jahres 2017 bereits Guthaben in Höhe von 4 Milliarden Euro aus dem Banksystem Griechenlands abgezogen worden.

Wie in dem Artikel berichtet wird, ist innerhalb eines Zeitraum von nicht einmal drei Monaten praktisch ein großer Teil der Bankeinlagen verloren gegangen, die ab Mai 2016 in das System zurückflossen, nachdem die erste Bewertung abgeschlossen wurde.
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Griechenland kommt ohne Schuldenschnitt nicht aus der Rezessionsspirale

17. März 2017 / Aufrufe: 1.025 6 Kommentare

Um den Staatsbankrott nachhaltig abzuwenden, bedarf Griechenland eines ernsthaften Schuldenschnitts, aber auch einschneidender Reformen.

Laut dem aktuellen Zwischenbericht der Haushaltsstelle des griechischen Parlaments mit Titel „Die Schuldenfalle“ braucht Griechenland eine ernsthafte Umschuldung, aber auch die Fortsetzung der Reformen, um den Staatsbankrott abzuwenden.

Die Autoren des Berichts führen an, „Griechenland ist gleichermaßen wegen der hohen untragbaren Verschuldung als auch der herrschenden Ungewissheit, aber auch wegen des niedrigen Niveaus der (für den konjunkturellen Aufschwung höchst signifikanten) Institutionen des Landes in einer vielfach gespeisten Rezessionsspirale gefangen„.
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Die wichtigsten Exportgüter Griechenlands

16. März 2017 / Aktualisiert: 16. März 2017 / Aufrufe: 821 1 Kommentar

Entgegen einem gleichermaßen verbreiteten wie irrigen Klischee sind die wichtigsten Exportgüter Griechenlands nicht nur Obst und Gemüse.

Auf den Wert bezogen sind Petro-Mineralöle, Aluminium und Aluminiumlegierungen sowie auch Medikamente die Top-Exportprodukte Griechenlands, während spezieller auf dem Sektor der Agrarprodukte und Nahrungsmittel Obst und Gemüse an der Spitze liegen.

Diese Rangfolge ergibt sich gemäß den – nach Auswertung der statistischen Daten der ELSTAT – von dem Außenministerium erstellten Tabellen, in denen die Entwicklung des Verlaufs der griechischen Exporte auf den 123 hauptsächlicheren Exportmärkten beschrieben wird.
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Griechenland bleibt in der Rezession

13. März 2017 / Aufrufe: 600 Keine Kommentare

Griechenland verblieb 2016 als einziges Land der EU und der Eurozone in einer Rezession.

Gemäß den jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) bekannt gegebenen Daten ist Griechenland das einzige Land in der Europäischen Union, das in einer Rezession verbleibt.

Spezieller sank das BIP Griechenlands im 4. Quartal 2016 um 1,2% im Verhältnis zum vorherigen Quartal und um 1,1% im Verhältnis zum selben Quartal des Vorjahres.
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Griechenland gibt 33 Mio Euro allein für italienisches Klopapier aus

10. März 2017 / Aufrufe: 1.143 5 Kommentare

Die enormen Importe stellen für Griechenlands Wirtschaft eine wahre Schlinge dar.

Allein in den letzten fünf Jahren gaben die Griechen insgesamt 240 Mrd. Euro für importierte Produkte aus, welcher Betrag 2/3 der Verschuldung des Landes entspricht!

Die (Außen-) Handelsbilanz Griechenlands blieb dabei in diesem Zeitraum stabil um 23 Mrd. Euro jährlich defizitär.
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Haushalte in Griechenland haben Eigentum, aber kein Geld

4. März 2017 / Aufrufe: 1.904 1 Kommentar

Ein relativ großer Anteil der Haushalte in Griechenland verfügt über Wohneigentum und sogar Autos und Ferienwohnungen, jedoch eine nur sehr geringe Liquidität.

In seinem Wochenbericht über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland die Schlussfolgerungen aus der regelmäßigen Untersuchung der Europäischen Zentralbank (EZB) über Finanzierung und Konsum der privaten Haushalte präsentierend betont der griechische Industrie- und Unternehmensverband (SEB), dass die – wenn auch geschwächte – Familie immer noch als soziales Sicherheits- und Schutznetz funktioniert.

Laut der Untersuchung leben zwar die griechischen Haushalte zu einem verhältnismäßig großen Grad im eigenen Heim und haben ein Auto (und etliche auch eine Ferienwohnung), jedoch sind ihre Bankguthaben in der Regel sehr niedrig und sie begegnen Schwierigkeiten bei der Bedienung ihrer Kredite.
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Griechenland erteilte tausende Goldene Visa

2. März 2017 / Aufrufe: 2.436 Kommentare ausgeschaltet

Bis Ende 2016 wurden von Griechenland über 5000 sogenannte Greek Golden Visa an aus Drittländern stammende Investoren und deren Verwandte ausgegeben.

Das griechische Ministerium für Wirtschaft und Wachstum organisierte jüngst eine Begegnung mit Faktoren des Immobilienmarkts und diverser Anwaltskanzleien, die aktiv in der Promotion des Programms „Greek Golden Visa“ tätig sind.

Das konkrete Programm bietet Staatsangehörigen sogenannter Drittländer und Mitgliedern ihrer Familien Aufenthaltsgenehmigungen, wenn sie mehr als 250.000 Euro in Immobilien oder jede beliebige andere Investitionsaktivität in Griechenland investieren. Inhaber solcher „Titel“ können sich innerhalb der gesamten EU frei bewegen.
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Griechenland verlor durch Bankenrettungen bereits 30 Mrd Euro

27. Februar 2017 / Aufrufe: 1.156 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland kostete die Rettung seiner Banken schon rund 30 Milliarden Euro, während die Big Four sich an der Rettung europäischer Banken dumm und dämlich verdienten.

Laut einer Untersuchung der in Amsterdam ansässigen Transnational Institute (TNI) wurde Griechenland aus der Rettung der europäischen Banken um 29,8 Mrd. Euro geschädigt und vier große Gesellschaften vereidigter Buchprüfer (Wirtschaftsprüfungsgesellschaften), nämlich die sogenannten „Big Four“ (PricewaterhouseCoopes, Ernst & Young, Deloitte und KPMG), gingen aus der Rettung der europäischen Banken als die großen Gewinner hervor.

Verlierer sind die selbigen Länder, die ihnen – und zwar speziell auf Ermunterung seitens der EU – ihre Rettung antrugen: Griechenland hatte Verluste in Höhe von 29,8 Mrd. Euro, also 10% der gesamten öffentlichen Verschuldung, Spanien in Höhe von 45,5 Mrd. Euro und Irland in Höhe von 46,6 Mrd. Euro.
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Griechenlands Verschuldung verschlägt einem den Atem

25. Februar 2017 / Aufrufe: 2.654 Kommentare ausgeschaltet

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands erreichte Ende 2016 über 326 Milliarden Euro beziehungsweise 185 Prozent des BIP.

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands belief sich Ende 2016 auf die schwindelerregende Höhe von 326,3 Mrd. Euro bzw. ungefähr 185% des Brutto-Inlandsprodukts (BIP) und verzeichnete damit im Verhältnis zu Ende 2015 einen Anstieg um ungefähr 5 Mrd. Euro.

Die Ausweitung beruht auf dem Zufluss zusätzlicher Gelder aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (EMS), der inzwischen auch den Hauptgläubiger des Landes darstellt, da es dem Mechanismus 227,7 Mrd. Euro schuldet.
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Überbesteuerung macht Griechenland zum Königreich der Schwarzarbeit

23. Februar 2017 / Aufrufe: 1.568 5 Kommentare

Laut einem Artikel in der NYT werden in Griechenland wegen der horrenden Steuern und Abgaben immer mehr Bürger in die Schattenwirtschaft gedrängt.

Wie in einem Artikel in der New York Times (NYT) geschildert wird, ist Griechenland für die EU die Krise, die nie verschwindet, und während für diese Woche eine weitere angespannte Verhandlung mit den Gläubigern programmiert ist, rackert das Land sich ab, sich von der größten Rezession in der Eurozone aufzurappeln.

Der in der Samstagsausgabe (18 Februar 2017) der amerikanischen Zeitung und auf ihrer Website beherbergte Artikel konzentriert sich auf die zigtausend Griechen, die in letzter Zeit ihre Gewerbe abmeldeten – mit dem Resultat, dass sie sich fortan der Schwarzarbeit zuwenden, wie auch der entsprechende Titel der New York Times anführt.
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