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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Europas perfide Abzocke zu Lasten Griechenlands

17. Oktober 2017 / Aufrufe: 693 1 Kommentar

Mittlerweile belegen auch offizielle Angaben und Zahlen, dass Griechenland von seinen sogenannten Partnern schamlos um viele Milliarden Euro abgezockt wurde und wird.

Wie der griechische Europa-Abgeordnete der Partei Volkseinheit (LAE), Nikos Chountis, in einer Bekanntmachung anführt, „gestehen Draghi und Moscovici die Spekulation in Höhe von 6,2 Mrd. Euro zu Lasten Griechenlands ein, da von den 10,5 Mrd. Euro der Super-Gewinne aus griechischen Anleihen, die sie sich 2012 – 2016 zurückzuzahlen ‚verpflichtet‘ hatten, gerade einmal 4,3 Mrd. Euro gegeben worden sind!„.

Nur falls dies für die Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung für notwendig befunden werden sollte, werden die Gewinne der Jahre 2016 – 2017 nicht an den griechischen Fiskus, sondern auf ein Sperrkonto des ESM transferiert werden!“ Dies geht aus der detaillierten Antwort des Kommissars für den Bereich Wirtschaft und Währung, Pierre Moscovici, an den Europa-Abgeordneten der Volkseinheit (LAE), Nikos Chountis, hervor.
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Wo Griechenlands Fiskus über 6 Milliarden Euro schuldet

16. Oktober 2017 / Aufrufe: 487 2 Kommentare

Trotz zweckgebundener Kredite stiegen in Griechenland im August 2017 die fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den privaten Sektor wieder auf über 6 Milliarden Euro.

Das meiste von den 6,2 Mrd. Euro, die in Griechenland der Fiskus bis August 2017 unbezahlt gelassen hat, bezieht sich auf die sensiblen Sektoren des (öffentlichen) Gesundheitswesens, der Sozialversicherung und der lokalen Selbstverwaltung.

Der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung fand sich somit in der Notwendigkeit wieder, den verlorenen Boden bis Ende des Monats eiligst wettmachen zu müssen, damit nicht die Auszahlung der Unterrate von 800 Mio. Euro (aus den Hilfskrediten) in Gefahr gebracht wird.
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Griechenland drohen neue Maßnahmen

13. Oktober 2017 / Aufrufe: 639 Keine Kommentare

In Griechenland zeichnet sich schon wieder die Gefahr am Horizont ab, weitere Austeritätsmaßnahmen ergreifen zu müssen.

Der Wirtschaftsstab der Regierung Griechenlands „zittert“ vor den „Hasen aus dem Hut“ des internationalen Währungsfonds (IWF), da erwartet wird, sich sich mit der Notwendigkeit konfrontiert sehen zu werden, neue Maßnahmen zu ergreifen oder aber die im Parlament verabschiedeten sogenannten „Gegenmaßnahmen“ niemals umzusetzen.

Der Internationale Währungsfonds beharrt auf seinen Prognosen hinsichtlich einer Abweichung von den fiskalischen Zielvorgaben in diesem Jahr und im Jahr 2018.
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Zentralbanken verdienen Milliarden an Griechenland

12. Oktober 2017 / Aktualisiert: 15. Oktober 2017 / Aufrufe: 522 Keine Kommentare

Die Zentralbanken des Eurosystems verdienten aus dem Ankauf staatlicher Anleihen Griechenlands bisher bereits viele Milliarden Euro.

In einem Antwortschreiben an den griechischen Europa-Abgeordneten Nikos Chountsis führt der Präsident der Europäischen  Zentralbank (EZB) Mario Dragi an, dass die Nettoeinnahmen aus Zinsen, welche die nationalen Zentralbanken des Eurosystems aus dem Erwerb griechischer Anleihen hatten, sich auf 7,8 Mrd. Euro beliefen.

Dabei handelt es sich um Anleihen Griechenlands, die im Rahmen des Programms der EZB für die Wertpapiermärkte (Securities Markets Programme, kurz SMP) erworben wurden.
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Fünftes Memorandum für Griechenland wird wahrscheinlicher

7. Oktober 2017 / Aufrufe: 763 1 Kommentar

Dem vernichtenden Zwischenbericht Oktober 2017 des INE GSEE zufolge untermauert nichts, dass sich in Griechenland eine haltbare konjunkturelle Dynamik einstellen wird.

Berücksichtigt man die von dem Institut für Arbeit (INE) der GSEE veröffentlichten Angaben, könnte man die Träume des griechischen Premierministers Alexis Tsipras von einem Ausgang aus den Memoranden im August 2018 als „Sommernachtsträume“ charakterisieren.

Wie Giorgos Argitis betonte, „sucht Griechenlands Wirtschaft nach einem aufsteigenden Ausweg, jedoch untermauern die Fakten und die alltäglichen Gegebenheiten nicht, dass wir uns vor einer haltbaren konjunkturellen Dynamik befinden„. Weiter ergeht im dem Bericht des INE die Rede von der heftigen Überbesteuerung und einer Arbeitslosigkeit bei 28,7%.
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Unilever bringt Skip-Produktion nach Griechenland

30. September 2017 / Aufrufe: 363 Keine Kommentare

Unilever will die Waschmittel Skip und Omo zukünftig in Griechenland produzieren und damit die bisher erfolgenden Importe substituieren.

Einen Tag nach der Veröffentlichung der Information, Unilever versuche, seine (Speiseöl-) Fabrik in Griechenland und die auf dem griechischen Markt vertriebenen Olivenöl-Marken zu verkaufen, gab der multinationale Konzern bekannt, die Produktion des Waschmittels Skip nach Griechenland zu verlegen.

Dieser Zug zeigt, dass der Konzern seine industriellen Aktivitäten in Griechenland nicht einzuschränken beabsichtigt, sondern seine Strategie differenziert, indem er sich aus dem Zweig der Speiseöl-Industrie zurückzieht und auf erträglichere Sektoren fokussiert.
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2 katastrophale Jahre für Griechenland

22. September 2017 / Aufrufe: 649 Keine Kommentare

Entgegen aller vollmundigen Versprechungen des Premierministers Alexis Tsipras verliefen die beiden vergangenen Jahre für Griechenland katastrophal.

Mittlerweile sind seit der Wiederwahl der SYRIZA bei den Parlamentswahlen in Griechenland im September 2015 zwei Jahre vergangen und das damals von Alexis Tsipras gestellte Dilemma hat sich vollständig bewahrheitet:

Wir machen sie fertig oder sie machen uns fertig„, meinte Tsipras damals. Und schließlich hat er es geschafft, die griechischen Steuerzahler zu zermalmen, damit all die in Posten Eingesetzten und die Bewacher des Parteistaats der SYRIZA in den Machtpositionen verbleiben.
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Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern

21. September 2017 / Aufrufe: 465 Keine Kommentare

Kyle Bass vertritt, der IWF habe von Anfang an gewusst, seine Kredite an Griechenland nie zurückbekommen zu werden, und müsse endlich aufhören, das Land zu foltern.

Kyle Bass, Investitions-Leiter der Hayman Capital Management, führt in seinem Artikel bei Bloomberg an, der Internationale Währungsfonds (IWF) müsse Griechenlands Schuld streichen und keine neue Rekapitalisierung der griechischen Banken verlangen.

Der IWF muss aufhören, Griechenland zu foltern„, lautet der Titel des Beitrags von Kyle Bass, dessen Gesellschaft in Aktien griechischer Banken investiert hat.
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Griechenlands angeblicher Fortschritt ist Propaganda

19. September 2017 / Aufrufe: 1.359 3 Kommentare

Hans Werner Sinn tut den jüngst von den Finanzminister der Eurozone bescheinigten Fortschritt Griechenlands als Propaganda ab.

Der bekannte Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Leiter des IFO-Instituts Hans Werner Sinn charakterisiert die Äußerungen über einen angeblichen Fortschritt der griechischen Wirtschaft als Propaganda.

Parallel vertritt der Ökonom, Länder wie Bulgarien und Rumänien haben in der Eurozone keinen Platz, spricht diesbezüglich sogar von einer „Quadratur Griechenlands“ und warnt allgemein vor der Etablierung einer Transferunion.
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Griechenlands Eisenbahn gehört nun Italien

18. September 2017 / Aufrufe: 790 2 Kommentare

Die TRAINOSE gehört fortan offiziell den italienischen Staatsbahnen, während rund 700 Millionen Euro Schulden der TRAINOSE Griechenlands Steuerzahlern aufgebürdet wurden.

In Griechenland wurde am 13 September 2017 ein Ausschreibungsverfahren vollendet, das vor vier Jahren begann und für die TRAINOSE mit dem Verkauf und der Übereignung von 100% der Gesellschaft zu einem (Spott-) Preis von 45 Millionen Euro an die italienischen Staatsbahnen „Ferrovie Dello Stato Italiane S.p.A.“ ein neues Kapitel öffnet.

Parallel brachte die Vollendung der Privatisierung die Schließung der Akte der Europäischen Kommission wegen staatlicher Zuschüsse in Zusammenhang mit den Schulden der TRAINOSE in Höhe von 692 Mio. Euro an die OSE einher (siehe auch Eisenbahn-Privatisierung kommt Griechenland sauteuer zu stehen).
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