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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Ausrottung der Selbständigen in Griechenland

18. August 2016 / Aufrufe: 2 Keine Kommentare

Die Überbesteuerung der Freiberufler und Gewerbetreibenden in Griechenland stranguliert das private Unternehmertum und fördert Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft.

Es ist bekannt, dass in Griechenland die Selbständigen (sprich Freiberufler, Handwerker und Gewerbetreibende) einen großen Anteil der (wirtschaftlich) aktiven Bevölkerung darstellen.

In der Realität ist Griechenland gemäß auch den jüngsten Angaben des Europäischen Statistischen Amts (Eurostat) unter den europäischen Staaten das Land mit der proportional größten Anzahl Selbständiger im Verhältnis zu der Gesamtheit der Beschäftigten, ohne dass diese Analogie sich in den Jahren der Krise geändert hat.
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Steuer-Schock für Unternehmen in Griechenland

1. August 2016 / Aufrufe: 1.050 1 Kommentar

Im Rahmen der wahnwitzigen Überbesteuerung sind in Griechenland zigtausende Unternehmen aufgefordert, bis Ende 2016 besonders hohe Steuern zu zahlen.

Die ersten Daten zeigen, dass in Griechenland der Gesamtbetrag aus den diesjährigen Steuerbescheiden an Unternehmen, zu deren Lasten eine Steuerschuld festgestellt wurde, die Summe von 4 Mrd. Euro tangiert.

Diese „Ausbeute“ liegt bezeichnenderweise um etliche hundert Millionen über dem einschlägigen Steueraufkommen, welches das griechische Finanzministerium ursprünglich veranschlagt hatte. (Ob und in welchem Grad diese „nominal“ festgestellten Steuern letztendlich auch beigetrieben werden können, steht natürlich auf einem anderen Blatt …)
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Absturz der Einzelhandelsumsätze in Griechenland

31. Juli 2016 / Aufrufe: 2.419 4 Kommentare

Die Daten der ELSTAT zeigen einen schockierenden Rückgang der Umsätze des Einzelhandels in Griechenland, da die Verbraucher ihren Konsum drastisch einschränken.

Die Daten über den Markt in Griechenland sind außerordentlich beunruhigend, da die Griechen immer mehr vermeiden, zu konsumieren. Laut der griechischen Statistikbehörde ELSTAT war der Rückgang der Umsätze des Einzelhandels im Mai 2016 groß, da er im Vergleich zum Mai 2015 um 8% zurückging.

Aus den diachronischen Daten der ELSTAT geht sogar hervor, dass der diesjährige Mai der schlimmste Monat seit wenigstens 2010 war, als die einschlägigen Indizes zum letzten Mal revidiert wurden.
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Brain-Drain kostete Griechenland 50 Mrd Euro

20. Juli 2016 / Aufrufe: 580 1 Kommentar

Die massenweise Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte und Wissenschaftler während der Krise kostete Griechenland bisher über 50 Milliarden Euro!

Die Endeavor Greece, eine internationale nicht gewinnorientierte Organisation zur Unterstützung des Unternehmertums, erfasst Mehrwert und Steuereinnahmen, die von den während der Dauer der Krise aus Griechenland ins Ausland abgewanderten Griechen in den Aufnahmeländern generiert werden.

Den Daten aus den Aufnahmeländern und inländischen Untersuchungen zufolge beträgt der geschätzte Abfluss an Humankapital seit Januar 2008 bis heute zwischen 350.000 (Schätzung der Endeavor) und 427.000 (Schätzung der griechischen Bank) Personen.
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Steuerhinterziehungs-Orgie bei illegalen Vermietungen in Griechenland

12. Juli 2016 / Aufrufe: 827 2 Kommentare

Dem Fiskus in Griechenland entgehen enorme Einnahmen aus privaten Vermietungen von Villen und Wohnungen an Ausländer, die nicht regulär deklariert werden.

Auch in diesem Jahr findet in Griechenland mit den Vermietungen luxuriöser Wohnhäuser eine „Orgie“ der Steuerhinterziehung statt, wobei das Phänomen sich – wie Träger des Immobilienmarkts berichten – inzwischen auch auf Kleineigentümer ausgeweitet hat, die zusätzliche unversteuerte Einnahmen sicherstellen, indem sie ihre Wohnungen an Touristen vermieten, ohne dass das Finanzamt das Geringste davon weiß.

Die Mittel, derer die Eigentümer solcher Immobilien sich bedienen, sind etliche und in gewissen Fällen komplex, das Resultat ist jedoch das selbe, nämlich dass also der Fiskus Einnahmen verliert, von denen nicht auszuschließen ist, dass sie sogar 1 Mrd. Euro jährlich tangieren.
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Griechenland: Fruchtlose Pfändungen in … leere Konten

10. Juli 2016 / Aufrufe: 503 Keine Kommentare

Obwohl in Griechenland alltäglich zahllose Pfändungsbescheide an die Banken ergehen, bleibt die Ausbeute mager, da es auf vielen Konten nichts zu pfänden gibt.

In Griechenland hagelt es (auch) für Schuldner der gesetzlichen Sozialversicherungsträger „elektronische“ Pfändungsbescheide, allerdings befinden sich auf den gepfändeten Bankkonten zu einem 70% erreichenden Anteil nur Kleinbeträge der Größenordnung von 0,02 Cent bis zu bestenfalls 100 Euro.

In vielen Fällen von Großschuldnern mit Verbindlichkeiten von jeweils über 500.000 Euro wiederum werden die Pfändungsbescheide in der Regel ohne jegliche Resultate (sprich Einnahmen) zurückgeschickt, da es absolut nichts mehr zu holen gibt.
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Neue Pleitewelle in Griechenland

8. Juli 2016 / Aufrufe: 1.591 Keine Kommentare

In Griechenland wird mit einer neuen Welle von Unternehmensschließungen gerechnet, da tausende Unternehmer sich inzwischen in purer Verzweiflung befinden.

Die „Talfahrt“ der griechischen Wirtschaft, die sich unter der Last der Überbesteuerung und des Liquiditätsmangels nicht zu erholen vermag, setzt sich ungebremst fort.

Die Erzielung einer Einigung zwischen Griechenland und den sogenannten Institutionen (sprich Gläubigern des Landes) mag momentan ein Klima der Zuversicht bezüglich des „Tags danach“ geschaffen haben, die dramatischen Entwicklungen im Fall der Firmen Marinopoulos und Jetoil kommen jedoch, um auf die traurigste Weise klarzustellen, dass der Weg zum Aufschwung lang und schwierig bleibt.
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Die fatale dritte Auswanderungswelle in Griechenland

5. Juli 2016 / Aufrufe: 3.409 2 Kommentare

In den Jahren der andauernden Krise verließen rund 427000, in der Mehrzahl junge und gut ausgebildete Personen Griechenland.

Die Bilanz der Auswanderung der Griechen im 20 und 21 Jahrhundert beläuft sich auf 1.764.000 Personen, womit Griechenland historisch und traditionell zu den Ländern mit reichen Auswanderungs-Erfahrungen zählt..

Der Bericht der Griechischen Bank (TtE) mit Thema „Abfluss von Humankapital: moderne Tendenz der Griechen in den Jahren der Krise zur Emigration“ enthüllt laut der Zeitung „Kathimerini“ zum ersten Mal die Anzahl der Griechen, die wegen der Krise das Land verließen. Parallel erfolgt ein Vergleich mit den vorherigen Emigrationsphasen, werden die makroökonomischen Folgen analysiert und Lösungen vorgeschlagen, um dem Phänomen zu begegnen.
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Eigentümer der Jetoil in Griechenland beging Selbstmord

4. Juli 2016 / Aufrufe: 1.552 Keine Kommentare

Die Unternehmerwelt in Griechenland ist von dem Selbstmord des Gründers der Mineralölgesellschaft Jetoil schockiert, die jüngst einen Insolvenzantrag stellen musste.

Der 84 Jahre alte Unternehmer Kyriakos Mamidakis, Gründer und Eigentümer der Mineralölgesellschaft Jetoil in Griechenland, wurde am Sonntag (03 Juli 2016) um etwa 14:00 Uhr mittags tot in seinem Haus im Athener Stadtbezirk Dionysos aufgefunden. Laut den ersten Angaben der Polizei handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Selbstmord mit einer Waffe (Revolver).

Bezüglich des tragischen Vorfalls wird eine Voruntersuchung durchgeführt. Aktuelleren Informationen zufolge wurde nach der inzwischen erfolgten gerichtsmedizinischen Untersuchung der Leiche ein Verbrechen ausgeschlossen und der Tod des Unternehmers nunmehr auch offiziell als Selbstmord charakterisiert.
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Neuer Markt-Knall in Griechenland

3. Juli 2016 / Aufrufe: 1.233 Keine Kommentare

In Griechenland reiht sich der Antrag einer der ältesten Mineralölgesellschaften auf Gläubigerschutz in den Reigen der spektakulären Insolvenzen ein.

Eine der ältesten Mineralölgesellschaften Griechenlands, nämlich die Mamidoil – Jetoil der Familie Mamidakis, flüchtete sich jüngst zum Schutz vor ihren Gläubigern unter den Artikel 99 der griechischen Insolvenzordnung.

Die Gesellschaft befand sich in letzter Zeit in ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten, was zum Resultat hatte, dass sie den größten Teil ihres (Vertriebs-) Netzes verlor, das sie nicht mehr mit Treibstoffen zu beliefern vermochte, weil sie nicht über die erforderliche Liquidität für die Vorausbezahlung der Liefermengen verfügte.
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