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Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Weitere Lockerung der Kapitalkontrollen in Griechenland

2. Juni 2018 / Aufrufe: 326 Keine Kommentare

Griechenlands Finanzministerium beschloss eine weitere Lockerung der seit Sommer 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen.

In Griechenland wurde am 31 Mai 2018 der Beschluss des Finanzministers zur Veröffentlichung an den Regierungsanzeiger geschickt, gemäß dem die Beschränkungen bei der Abhebung von Bargeld und dem Kapitaltransfer modifiziert werden, die mit Gesetzesdekret vom 18 Juli 2015 (A‘ 84) bezüglich der Kapitalverkehrskontrollen etabliert wurden.

Für viele Privatpersonen dürfte in diesem Zusammenhang besonders interessant sein, fortan höhere Beträge abheben, ins Ausland überweisen und bei der Ausreise aus Griechenland mit sich führen zu dürfen.
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In Griechenland ist jeder Zweite in Zahlungsverzug

31. Mai 2018 / Aufrufe: 392 Keine Kommentare

Die Griechen sind die am meisten verschuldeten Europäer, da in Griechenland fast die Hälfte der Bürger Kredite, Mieten und Rechnungen verzögert bezahlt.

Die unter den Europäern am meisten Verschuldeten sind die Bürger Griechenlands, von denen fast die Hälfte ihre Wohnkredite, Mieten, Rechnungen öffentlicher Unternehmen oder anderen Verpflichtungen wie Raten für Käufe mit Verzögerung bezahlen.

Eine am 30 Mai 2018 veröffentlichte Untersuchung des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) zeigt auf, dass 2016 in Griechenland 47,9% – also fast die Hälfte – der Bevölkerung bei Verpflichtungen dieser Art in Verzug waren, und zwar sogar mit großem Abstand zu den nachfolgenden Ländern. Auf dem zweiten Platz liegt Bulgarien, wo fast ein Drittel der Bevölkerung seine Verpflichtungen mit Verzögerung bezahlt, auf dem dritten Platz folgt Zypern, wo 26,6% der Bevölkerung erklären, die Bezahlung von Krediten, Mieten und Rechnungen zu verzögern, und dicht darauf folgt Kroatien mit einem Anteil von 26,4%.
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Türken sollen Devisen in Lira tauschen

29. Mai 2018 / Aufrufe: 300 Keine Kommentare

Sultan Erdogan appelliert an die Türken, ihre Devisen in türkische Lira zu tauschen um die nationale Währung zu stützen.

Wegen des steilen Kursabsturzes der türkischen Lira offensichtlich in Panik geratend appelliert der türkische Präsident an seine Landsleute auf, in ihrem Besitz befindliche Devisen in Türkische Pfund umzutauschen.

Konkret rief Recep Tayyip Erdoğan am 26 Mai 2018 die Türken auf, ihre Dollar und Euro in türkische Lira umzutauschen, da er anstrebt, die nationale Währung zu stützen, die in diesem Jahr gegenüber dem amerikanischen Dollar bereits fast 20% ihres Wertes verloren hat.
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Benzinpreise in Griechenland knacken Grenze von 2 Euro!

25. Mai 2018 / Aufrufe: 735 1 Kommentar

Im Rahmen des steilen Anstiegs der Kraftstoffpreise wurden in Griechenland auf einigen Inseln mittlerweile Benzinpreise von über 2 Euro pro Liter verzeichnet.

Auf den Inseln der Kykladen-Gruppe zahlen Einwohner und Reisende für bleifreies Benzin um bis zu 40 Cent über dem landesweit gemittelten Durchschnittspreis.

Konkret „knackte“ auf einigen griechischen Inseln der Benzinpreis inzwischen die Grenze von 2 Euro pro Liter, und ab dem Moment, wo die internationalen Ölpreise sogar die Grenze von 80 Dollar pro Barrel überstiegen, vermag niemand vorauszusehen, wo die Kraftstoffpreise noch angelangen werden.
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Griechen sind Gadget-Fans

23. Mai 2018 / Aufrufe: 252 Keine Kommentare

Griechenlands Bürger gaben in drei Monaten rund eine halbe Milliarde Euro für elektrische und elektronische Konsumgüter aus.

Den Angaben einer jüngeren Untersuchung der Growth from Knowledge (GfK) zufolge gaben Griechenlands Konsumenten im ersten Quartal 2018 für Käufe neuer Mobiltelefone, Rechner und verschiedener „Gadgets“ ungefähr eine halbe Milliarde Euro aus.

Laut der einschlägigen Untersuchung präsentierte der Markt der technischen Konsumgüter einen Zuwachs um 7,3% im Verhältnis zum entsprechenden Quartal des Jahres 2017. Seine Gesamtkosten erreichten 497.000.000 Euro.
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Griechen sind Champions im … Sparschweinschlachten

16. Mai 2018 / Aufrufe: 509 1 Kommentar

Sofern noch vorhanden, zehren die privaten Haushalte in Griechenland weiterhin von Rücklagen vergangener Jahre, um ihren Verpflichtungen entsprechen zu können.

Die privaten Haushalte in Griechenland könnten rufen „die Rückkehr zum Wachstum erfolgt ohne uns“ und sich sogar auf die statistischen Daten beziehen, um ihre Lage zu dokumentieren.

Der Vergleich mit den übrigen Ländern der Eurozone, aber auch die Fakten als solche sind entmutigend. Griechenland ist Schlusslicht beim Wachstum, es gibt keinerlei Änderung bei dem privaten Konsum (was bedeutet, dass die positive Änderung beim BIP Thema von Investitionen und Exporten ist) und das „Sparen“ (sprich die Bildung finanzieller Rücklagen) sinkt weiterhin auf immer niedrige Niveaus.
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Griechenlands Primärüberschuss „plättet“ Haushalte

12. Mai 2018 / Aufrufe: 591 2 Kommentare

Der von Griechenland für 2017 ausgewiesene primäre Superüberschuss entzog seiner Wirtschaft über 2 Milliarden Euro und plättete die Haushalte wie eine Straßenwalze.

Wie eine Sonderstudie der griechischen Nationalbank (National Bank of Greece / NBG) enthüllt, wurden Griechenlands Bürger mit Steuern und Überbesteuerungen praktisch „blutig geschlagen“, damit die Kalkulationen der Regierung nicht entgleisen.

Die Nationalbank präsentiert in einer Sonderstudie den Preis, den die griechische Wirtschaft und im weiteren Sinn die privaten Haushalte und Unternehmen zahlten, damit die Regierung die Gläubiger überzeugt, mit religiöser Hingabe die Regeln einzuhalten und „zuverlässig / seriös“ zu sein.
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Auch Österreich verdient an Griechenland

9. Mai 2018 / Aktualisiert: 09. Mai 2018 / Aufrufe: 336 Keine Kommentare

Österreichs heutiger Kanzler Sebastian Kurz war gegen die Rettung Griechenlands, von der sein Land jedoch bisher unter anderem mit 112 Millionen Euro an Zinsen profitierte.

Wie in dem von dem österreichischen Finanzministerium an die Öffentlichkeit gegebenen letzten Quartalsbericht festgestellt wird, beläuft sich der Betrag den Österreich bis Ende des ersten Quartals 2018 aus Zinsen, für direkte Kredite Wiens an Athen einnahm, auf 112 Millionen Euro.

Der besagte Quartalsbericht des österreichischen Finanzministeriums führt weiter an, dass Österreich in den vergangenen Jahren für Griechenland Bürgschaften in Höhe von insgesamt 11,14 Milliarden Euro übernommen hatte.
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Wie Deutschland von der Erpressung Griechenlands profitierte

7. Mai 2018 / Aufrufe: 374 1 Kommentar

Sogar im Fall eines völligen Bankrotts Griechenlands wäre Deutschland unter dem Strich immer noch ein Nettogewinn verblieben.

Von Beginn der Krise an „waren die schlechten Nachrichten in Griechenland gute Nachrichten in Deutschland. Jeder negative Bericht über die wirtschaftlichen Entwicklungen in Athen hatte niedrigere Zinssätze für die deutschen Staatsanleihen zum Resultat. Die Zinssätze der Anleihen Griechenlands und der anderen Krisenstaaten stiegen dagegen an„, schreibt der deutsche Ökonom Vladimiro Giacché, der auch Mitglied des Forschungsinstitut für angewandte Wirtschaftsanalyse „Centro Europa Ricerche“ (CER) ist, in seinem in der Zeitung „Junge Welt“ publizierten Artikel.

Die Resultate waren für die deutschen öffentlichen Kassen dermaßen günstig, dass selbst im Fall eines völligen Bankrotts Griechenlands das Nettoergebnis für Deutschland positiv gewesen wäre„, fügt der deutsche Ökonom unter anderem unter Berufung auf ein Forschungspapier des „Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle“ (IWH) an und stürzt damit den Mythos, dass angeblich die deutschen Steuerzahler die Krise im europäischen Süden bezahlen.

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(Quellen: dikaiologitika.gr, jungewelt.de)

Griechenland ist Schlusslicht bei Pro-Kopf-BIP

5. Mai 2018 / Aufrufe: 325 Keine Kommentare

Bei Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und Produktivität erreicht Griechenland nur die Hälfte des Mittelwerts der sogenannten entwickelten Länder der OECD.

Den Angaben zufolge, die im Wochenbericht des griechischen Unternehmens- und Industrieverbands (SEV) über wirtschaftliche Entwicklungen umfasst sind, gestalten sich in Griechenland sowohl das Pro-Kopf-BIP als auch die Arbeitsproduktivität auf 50% des Durchschnittswertes der entwickelten Länder der OECD.

Konkret gestaltete sich 2017 Griechenlands Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auf 24.189 Dollar bzw. 51% des gemittelten Durchschnittswerts der entwickelten OECD-Länder, gegenüber 60% im Jahr 2000 und 70% im Jahr 2007.
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