Die Beiträge dieses Blogs basieren überwiegend auf Publikationen griechischer Medien, aber auch eigenen Recherchen, wobei naturgemäß subjektive Positionen einfließen können. Alle Angaben und Informationen erfolgen ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung!


Schickte Griechenland Syrer nach Deutschland?

27. Februar 2015 / Aufrufe: 72 Keine Kommentare

Laut einer Reportage der Londoner Times soll Griechenland syrischen Flüchtlingen die Weiterreise nach Deutschland ermöglicht und damit Berlin erzürnt haben.

Berlin soll angeblich Antworten von Athen verlangen und die vorherige griechische Regierung beschuldigen, syrischen Flüchtlingen offizielle Aufenthaltsgenehmigungen und Reisepapiere ausgestellt zu haben, mit denen sie dann in Deutschland Asyl beantragen konnten.

Wie die Londoner “Times” in einer Reportage mit Titel “Wut, weil Griechenland seine Migranten nach Deutschland schickt” enthüllt, gab es im vergangenen Dezember eine geheime Vereinbarung zwischen der Regierung Samaras und einer Gruppe syrischer Flüchtlinge.
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Banken in Griechenland stimulierten Kapitalflucht?

26. Februar 2015 / Aufrufe: 899 Keine Kommentare

In Griechenland wurden Meldungen publik, Großanleger seien von Bankfunktionären angehalten worden, ihre Guthaben in Auslandsfonds in Sicherheit zu bringen.

koutipandoras.gr (Büchse der Pandora) bringt eine äußerst ernsthafte Meldung ans Licht der Öffentlichkeit, die einer umgehenden Erforschung durch die zuständigen Behörden bedarf. Konkret sollen – immer gemäß den Meldungen – Bankfunktionäre in den beiden letzten Wochen ihre Kunden ermuntert haben, ihr Geld mittels der Platzierung in ausländischen Investment-Fonds ins Ausland zu schaffen, anderenfalls würden sie ihr Geld verlieren.

Die Meldung bezieht sich auf Funktionäre des sogenannten “Private Bankings” zweier der vier systemischen griechischen Banken. Dabei handelt es sich um jene Abteilungen der Banken, die sich an Kunden mit signifikanten Guthaben richten und wie ein formloser geschlossener “Club” für wenige Kunden agieren.
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Griechenland bekommt kein Geld aus Russland

26. Februar 2015 / Aufrufe: 413 Keine Kommentare

Der russische Finanzminister setzt den Spekulationen über eventuelle Hilfe aus Moskau an Griechenland ein Ende.

Laut der Nachrichtenagentur Ria-Novosti erklärte der russische Finanzminister Sergej Stortschak, Russland schließe derzeit die Möglichkeit der Gewährung jeglicher wirtschaftlicher Hilfe an Griechenland aus: “In diesem Moment schließe ich (jegliche Hilfe) aus, da solche Mittel von dem Haushaltsgesetz nicht vorgesehen sind.

Zusätzlich wird in der Meldung in Erinnerung gerufen, dass Russland infolge des Rückgangs des Ölpreises, aber auch der europäischen Sanktionen anlässlich der Ukraine-Krise einem ernsthaften Problem begegnet.

(Quelle: Imerisia)

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Mit Deutschland kann es kein vereintes Europa geben

26. Februar 2015 / Aufrufe: 1.611 4 Kommentare

Manos Triantafillou bringt die Hoffnung zum Ausdruck, Deutschland möge nicht auch noch das militärisch stärkste Land in Europa werden.

Im Gegensatz zum Vorschlag vieler Deutscher, Griechenland aus der Währungsunion und der Europäischen Union zu werfen, kann es meines Erachtens leider niemals ein wirklich vereintes Europa – beispielsweise als ein Bundesstaat, ähnlich wie die USA – geben, solange Deutschland Mitglied der Währungsunion und der EU ist.

Dies wegen des enormen Abstands gegenüber allen anderen EU-Ländern als “Wirtschaftsmacht” und auch nach der Wiedervereinigung mit dieser Größe der Bevölkerung und der analogen personellen oder finanziellen Vertretung in allen Gremien und Institutionen der EU und der WU (Eurozone), aber auch angesichts dieser politischen Führung und politischen Anschauung bezüglich Europas, und zwar leider auch seitens eines großen Teils der deutschen Bevölkerung.
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Über 500000 Immobilien in Griechenland hängen in der Luft

25. Februar 2015 / Aufrufe: 638 1 Kommentar

In ganz Griechenland werden sich mehr als eine halbe Million Eigentümer von Immobilien in ehemaligen Forstgebieten mit Ansprüchen des Fiskus konfrontiert sehen.

Das Finanzministerium in Griechenland hat begonnen, an mehr als 500.000 Immobilienbesitzer Bescheide zu verschicken, mit denen es Flächen beansprucht, die einmal Forstflächen waren und legal bebaut wurden, jedoch nicht ihren öffentlichen Charakter verloren. Der Staat beansprucht in Regionen in ganz Griechenland Flächen, die irgendwann – sogar auch vor 100 Jahren – als Forstflächen charakterisiert waren, und stellt laut einer Reportage in der Zeitung “Ta Nea” sogar auch (Besitz-) Titel und Ersitzungen in Frage.

Es handelt sich allerdings um Gebiete, die regulär in den Bebauungsplan aufgenommen und völlig legal bebaut wurden, dabei jedoch nur den Forst- und nicht den öffentlichen Charakter verloren haben. Laut Quellen der Bezirksdirektion Attikas für öffentliches Vermögen sind inzwischen bereits rund 19.000 Benachrichtigungen an Eigentümer von Immobilien in (den Athener Vorstadtbezirken) Galatsi, Agia Varvara, Nea Ioni, Irakleio, Peristeri und Chaidari verschickt worden.

(Quelle: in.gr)

Griechenland muss 2015 fast 30 Mrd Euro auftreiben

25. Februar 2015 / Aufrufe: 835 Keine Kommentare

Für die Bedienung seiner öffentlichen Verschuldung muss Griechenland allein bis Ende 2015 über 29 Milliarden Euro aufbringen.

Griechenland und seine Regierung sind mit einem … Berg von Schulden konfrontiert, da es gilt, innerhalb des Jahres 2015 fast … 30 Mrd. Euro aufzutreiben, um die Gläubiger zu bezahlen. Speziell mit dem Auslaufen der viermonatigen Verlängerung (des aktuellen Hilfsprogramms), also in den Sommermonaten sind die Schulden dermaßen viele, dass sie Schwindel erregen.

Laut dem Wall Street Journal, dass eine Bilanz zog, beginnt der Leidensweg in den kommenden Tagen, da ab dem 06 März bis zum 08 Mai 10.378.729.024 Euro gezahlt werden müssen. Ab dem 12 Mai bis zum 20 Juli sind 11.606.843.685 Euro zu entrichten. Ab dem 07 August bis zum 21 Dezember müssen 7.361.733.340 Euro gezahlt werden. Bis Ende des Jahres 2015 ist also insgesamt eine Schuld von rund 29 Mrd. Euro zu begleichen.
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Griechenland: Es gibt immer einen Idioten

24. Februar 2015 / Aufrufe: 1.529 3 Kommentare

Martyn Turner kommentiert das Verhalten der Eurozone im Thema Griechenlands mit einer unmissverständlichen Karikatur und der ironischen Phrase, es gebe immer einen Idioten.

Eine am 21 Februar 2015 in der Irish Times publizierte Skizze des bekannten Karikaturisten Martyn Turner ist Griechenland und seiner Kollision mit der Eurozone gewidmet.

Turner kommentiert das Beharren der Eurozone auf der Austerität und stellt die  einzelnen Länder als eine Herde rennender Schafe dar, die – allen voran Deutschland –  in den Abgrund der Austerität stürzen. Nur ein einziges Schaf (Griechenland) rennt in die entgegen gesetzte Richtung, was aus der Herde mit der Phrase kommentiert wird: “Es gibt immer einen Idioten
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Kategorien: Politik
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Griechenland wird seine Schulden niemals tilgen

24. Februar 2015 / Aufrufe: 1.376 5 Kommentare

Laut einer im CNBC publizierten Analyse werden die europäischen Amtsträger akzeptieren müssen, dass Griechenland seine Schulden in Höhe von 366 Mrd. Euro wahrscheinlich niemals tilgen wird, selbst wenn das Land eine Verlängerung des Rettungsprogramms erreichen wird.

Griechenland wird seine Verschuldung niemals abzahlen“, führt Kingsley Jones, Gründer und CEO der Jevons Global, an. “Wir müssen in diesem Fall Realisten sein. Die griechische Verschuldung befindet sich derzeit bei 175% und damit auf höheren Niveaus als damals, als diese Geschichte begann.
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4 Monate Intensivstation für Griechenland

24. Februar 2015 / Aufrufe: 2.496 1 Kommentar

Das Resümee der Eurogruppe des 20 Februar 2015 lässt sich auf die Phrase reduzieren, erst die Maßnahmen, dann das Geld.

Der Thriller der Konfrontation der neuen griechischen Regierung mit der Eurozone gelangte am vergangenen Freitag (20 Februar 2015) bei einer sowohl für Griechenland als auch für Europa besonders schwierigen Einigung an.

Europa setze der neuen Regierung Griechenlands einen erdrückenden Rahmen wegen hauptsächlich des Mangels an Vertrauen, den die letzte Konfrontation schuf. Es ist charakteristisch, dass ein den Verhandlungen nahe stehender Faktor verbittert kommentierte, “wir kamen, um Geld ohne Auflagen zu verlangen, und gingen mit Auflagen und ohne Geld“.
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Glezos mischt Regierung in Griechenland auf

23. Februar 2015 / Aufrufe: 2.836 10 Kommentare

Manolis Glezos bittet in einem Artikel das griechische Volk um Entschuldigung wegen seiner Mitwirkung in der Illusion der Befreiung von Troika und Austerität.

Manolis Glezos, der heftig auf die am vergangenen Freitag (20 Februar 2015) zwischen der Eurogruppe und Griechenland getroffene Vereinbarung reagiert, attackiert hart die Regierung und Alexis Tsipras. Wir tauften das Fleisch in Fisch um, meint der historische Funktionär der Linken in einem harten Text, der in der Partei intensive Reaktionen hervorrufen wird.

Ich bitte um Entschuldigung“, schreibt Manolis Glezos in Großbuchstaben, weil – wie er anführt – “ich in dieser Illusion mitwirkte“, also der Abschaffung der Troika. “Zwischen Unterdrücker und Unterdrücktem kann es grundsätzlich keinen Kompromiss geben, wie genau auch nicht zwischen dem Sklaven und dem Eroberer, Lösung ist nur die Freiheit. Aber auch wenn wir diese Absurdität akzeptieren, die von den vorherigen Memorandums-Regierungen bereits gemachten Zugeständnisse mit der Arbeitslosigkeit, der Austerität, der Armut, den Freitoden übersteigen jede Grenze des Nachgebens.
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