Betrug mit Importwagen in Griechenland

24. April 2017 / Aufrufe: 1 Keine Kommentare

In Griechenland werden in größerem Umfang aus dem europäischen Ausland importierte und manipulierte Gebrauchtwagen als neuwertige Fahrzeuge verkauft.

Griechenland ist inzwischen zum Autofriedhof Europas geworden. Das Phänomen hat besonders in den letzten drei Jahren überhand genommen, wobei von dem Staat wie immer geartete Kontrollen nur erfolgen, wenn es Anzeigen und Beschwerden gibt …

Leider importieren – glücklicherweise eine Minderheit – Händler gebrauchte (hauptsächlich) Diesel-Fahrzeuge mit geringem Hubraum, und nachdem sie auf den Tachos den Kilometerstand zurückdrehen und die Fahrzeuge innen und außen und an den mechanischen Komponenten gründlich reinigen und polieren, bieten sie diese im Internet und auf ihren Autohöfen als „gerade einmal eingefahrene“ neuwertige Fahrzeuge feil.

Betrug zulasten sowohl der Käufer als auch des Fiskus

Viel intensiver ist das Phänomen auf dem sogenannten „freien“ Segment des Fahrzeugmarkts, also bei nicht autorisierten Händlern und Werkstätten, da diese konkreten Betriebe von den Importfirmen nicht zu Funktions- und Qualitätskontrollen verpflichtet werden, während der Staat natürlich inexistent ist um sie – selbst auch steuerlich – zu kontrollieren.

Der (in den letzten Jahren allerdings nachgelassene) „Hunger“ der Griechen nach einem billigeren kleinen Dieselfahrzeug und die … „Dürre“ bei solchen Gebrauchtwagen im Inland hat die potentiellen Kunden zu den … schmutzigen Quellen importierter Gebrauchtwagen geführt, die hauptsächlich von Leasing-Firmen im Ausland kommen. Folglich haben sie hunderttausende Kilometer auf dem Buckel, wenn sie nach Griechenland eingeführt werden.

Charakteristisch ist, dass vor kurzer Zeit ein Händler tausende kleine Diesel-Fahrzeuge importierte (viele von diesen hatten Verkäufer der Coca Cola Bulgariens in ihren Händen). Wie verständlich ist, hatten diese Fahrzeuge hunderttausende Kilometer zurückgelegt und wurden selbstverständlich als neuwertig verkauft. Auf diese Weise fällt sowohl der Käufer einem Betrug zum Opfer und kauft ein strapaziertes und mehr oder weniger unsicheres Auto, aber auch dem Staat entgehen viele fiskalische Einnahmen, weil das Fahrzeug mit einem hohen Kilometerstand, also zu reduzierten Abgaben eingeführt wurde – unabhängig davon, ob es im weiteren Verlauf mit viel weniger Kilometern auf dem Tacho verkauft wurde.

Griechenland wirkt für Europas Altfahrzeuge wie ein Magnet

Wie können sich jedoch die Konsumenten in diesem Moment vor den Schlitzohren schützen, die auf dem griechischen Markt von dem Staat unbehelligt agieren? Ganz einfach, sie von dem Händler den Zollabfertigungsschein verlangen, der – sofern nicht auch dieser manipuliert worden ist – den Kilometerstand des Fahrzeugs bei seiner Einfuhr nach Griechenland ausweist.

Es ist natürlich zu notieren, dass wegen der erhöhten Nachfrage nach kleinen sparsamen Diesel-Fahrzeugen und hauptsächlich des Fehlens einer Kontrolle durch den Staat unser Land für die Altfahrzeuge Europas wie ein Magnet wirkt, wie es vormals mit Afrika der Fall war. Nun haben sie aber Griechenland, das bereits zu einem unendlichen „Auto-Altersheim“ geworden, wobei sie so auch die Transportkosten im Vergleich zum entfernten Afrika einsparen …

(Quelle: newsauto.gr)

Immobiliensteuer in Griechenland bleibt unverändert

23. April 2017 / Aufrufe: 435 1 Kommentar

Wie es scheint, wird sich hinsichtlich der umstrittenen Immobilienbesitzsteuer ENFIA in Griechenland wenigstens bis 2019 praktisch nichts ändern.

Niemand glaubte, dass wir diesen Primärüberschuss (3,9% im Jahr 2016) erzielen werden, wir erreichten ihn mit den Opfern des griechischen Volks„, erklärte gegenüber dem griechischen Sender SKAI Katerina Papanatsiou, Staatssekretärin im Finanzministerium Griechenlands.

Frau Papanatsiou erklärte sogar, der Primärüberschuss wäre noch höher gewesen, jedoch habe die Regierung die (Anmerkung: bewusst irreführend so bezeichnete) „13. Rente“ und die Unterstützung für die Inseln gewährt.
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Ostern ist an Griechenlands Misere Schuld!

22. April 2017 / Aufrufe: 734 1 Kommentar

In einer unglaublichen Erklärung vertrat Wolfgang Schäuble, die sogenannte Bewertung sei nicht zum Abschluss gekommen, weil die Griechen Ostern feiern wollten!

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble scheint zunehmend außer Kontrolle zu geraten. Nun ist für ihn allein das … griechische Osterfest daran schuld, dass die sogenannte „Bewertung“ nicht zum Abschluss gekommen ist, wobei er betonte, die sogenannten Institutionen“ seien nicht nach Athen zurückgekehrt, weil die Griechen Ostern feiern wollten.

Dabei vergaß Schäuble allerdings offensichtlich, dass in diesem Jahr das Osterfest der Orthodoxen und der Katholiken auf den selben Tag fiel, womit die besagten Feiertage nicht nur für die Griechen waren.
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Griechenlands Prognosen sind realistischer als die des IWF!

21. April 2017 / Aufrufe: 603 2 Kommentare

Einen sonderbaren Kurswechsel vollziehend vertritt Schäuble nun, die Prognosen der Regierung Griechenlands seien realistischer als die Internationalen Währungsfonds!

Kaum zu glauben, aber wahr: Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble attackierte den Internationalen Währungsfonds (IWF) wegen dessen falscher Prognosen über Griechenland!

Obwohl Schäuble sich hinsichtlich der Erzielung einer Einigung mit dem IWF bezüglich Griechenlands optimistisch erklärte, kommentierte er, in den letzten Jahren seien die Prognosen der griechischen Regierung realistischer als die des IWF.
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Inflationsrate in Griechenland steigt

20. April 2017 / Aufrufe: 324 Keine Kommentare

In Griechenland zog die Inflation auch im März 2017 weiter an.

Gemäß den jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) bekannt gegebenen Daten stieg in Griechenland im März 2017 die Inflation auf 1,7% (Jahresbasis) an, gegenüber 1,4% im Februar 2017.

Vor einem Jahr betrug die entsprechende Rate in Griechenland -0,7%, war also negativ.
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Griechenlands Vermögen in den USA droht Pfändung

19. April 2017 / Aufrufe: 807 Keine Kommentare

In den USA befindlichen Vermögenswerten Griechenlands droht die Zwangspfändung.

Dem Vermögen des griechischen Fiskus in den USA droht die Pfändung wegen einer „Strafe“ in Höhe von von 40 Mio. Euro, die ein US-amerikanisches Gericht zu Lasten Griechenlands wegen der C4I-Sache zugeurteilt hatte.

Informationen der griechischen Zeitung „Kathimerini“ zufolge bestätigten die Gerichtsbehörden der USA neulich eine ältere Verurteilung Griechenlands durch das Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer (International Chamber of Commerce – ICC) und erklärten den Betrag von 40 Mio. Euro als sofort fällig. Über diese letzte Entwicklung wurden das Außenministerium und das Ministerium für Zivilschutz sowie auch der Rechtsbeirat des Staates informiert.
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Das Renten-Massaker in Griechenland

18. April 2017 / Aufrufe: 1.302 Keine Kommentare

Was seit 2010 und nach drei Memoranden in Griechenland mit den Renten geschah und noch geschehen wird.

Nach der zwischen Griechenland und seinen Gläubigern erreichten Vereinbarung, die innerhalb des kommenden Monats finalisiert zu werden scheint, wurden die erneuten Kürzungen bei den Renten schließlich nicht abgewendet.

Und es sind wieder große Kürzungen, die zu vorherigen hinzukommen, was die Gestaltung eines noch niedrigeren Einkommensniveaus für die Rentner zum Resultat hat. Es besteht kein Zweifel, dass alle Kürzung schmerzhaft waren und sind. Einige von diesen waren aber schmerzhafter, in Wirklichkeit extrem, da sie Kürzungen von 30% bis 40% sogar auch bei Renten von Kleinrentnern zum Ergebnis hatten, wie es im übrigen auch mit Denen geschah, die einen Anspruch auf die sogenannte Soziale Solidaritätszulage für Rentner (EKAS) hatten.
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Was Erdogans knapper Sieg für Griechenland bedeutet

17. April 2017 / Aufrufe: 1.611 Keine Kommentare

Für Griechenland wäre das zumindest kurzfristig günstigere Szenarium gewesen, dass der durchgeknallte Sultan das Referendum in der Türkei mit Abstand gewinnt.

In Griechenland ist das Interesse an dem Ergebnis der türkischen Volksabstimmung groß. In Befürchtung eines „heißen Zwischenfalls“ oder einer Provokation, die angesichts des Referendums die nationalistischen Elemente in der Türkei stärken würden, waren Griechenland bzw. hauptsächlich seine Streitkräfte in ständiger Bereitschaft.

Glücklicherweise ging alles gut, jedoch ist Athen nun aufgerufen, das Wahlergebnis im Nachbarland zu analysieren und zu interpretieren. Die Beziehungen sowohl zu Griechenland als auch zu Europa „aufmischend“ polarisierte Tayyip Erdogan während der vergangenen Wochen das Klima wie niemals zuvor.
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Was man in Griechenland zu Ostern … muss

16. April 2017 / Aktualisiert: 17. April 2017 / Aufrufe: 1.216 4 Kommentare

Im modernen Griechenland bringt das Osterfest viele Muss mit sich, weil die Menschen wohl die Art und Weise haben, die Freude zur Zwangskür zu machen.

In diesem Jahr beging ich eine Eselei. Ich vergaß, bevor ich zum Osterurlaub ins Ausland aufbrach, meinem Patenkind eine Kerze zu bringen. Es fiel mir ein, während mein Flugzeug sich bereist auf einer Höhe von etlichen tausend Fuß befand, sodass ich nichts mehr tun konnte um das Versäumnis zu korrigieren.

Danach überlegte ich mir (möglicherweise um mich besser zu fühlen?), dass ein 15 Jahre altes Mädchen wohl kaum noch eine Kerze erwarten würde. Jedoch, wenn ich als korrekter Pate gelten wollte, hätte ich mich an die Formen halten müssen und hatte es nicht getan. Ich reiste in die Ferne und ließ unerledigte Angelegenheiten zurück.
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Stoppt die Heuchelei um Griechenlands Verschuldung

15. April 2017 / Aufrufe: 740 Keine Kommentare

Warum die Gläubiger Griechenlands nicht zu einer umgehenden Reduzierung der griechischen Verschuldung schreiten.

Die Agentur Bloomberg vertritt in einem redaktionellen Beitrag mit dem Titel „Stop Pretending on Greek Debt„, die Gläubiger Griechenlands bzw. sogenannten „Institutionen“ müssen im Thema der Erleichterung der griechischen Verschuldung den Kurs wechseln.

Die Agentur merkt an, die umgehende Reduzierung der Verschuldung wäre die direkteste und klarste Option, betont jedoch auch, dass die Regierungen der Eurozone fürchten, ihre Wähler provozieren zu werden.
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