Siemens schließt historische Pitsos-Fabrik in Griechenland

21. Oktober 2017 / Aufrufe: 3 Keine Kommentare

Siemens schließt eine der ältesten Fabriken Griechenlands, und zwar möglicherweise, um sich vor einer im Siemens-Skandal vereinbarten Wiedergutmachung zu drücken.

In Griechenland gab die BSH Hellas (Pitsos) den Beschluss bekannt, ihre Fabrik im Athener Stadtbezirk Renti zu schließen. Es handelt sich um eine der ältesten Fabriken des Landes, die nach dem Aufkauf der im Jahr 1865 gegründeten Pitsos durch die Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH in BSH Hellas umbenannt wurde.

Die Leitung der Gesellschaft gab bekannt, die Anlage werde noch für ein Jahr – bis Ende 2018 – in Betrieb bleiben und danach schließen. Es ist bereits ein Programm zum Abbau der Belegschaft mit dem Ziel auf den Weg gebracht worden, die Folgen der Schließung zu mildern.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland hat die älteste Lastwagenflotte in der EU

20. Oktober 2017 / Aufrufe: 222 1 Kommentar

Griechenland ist Europameister bei überalterten Lastwagen und Bussen in der EU.

Die Flotte der gewerblichen Fahrzeuge in Griechenland war bereits vor der Krise überaltert. Der Mangel an der Einführung von Maßnahmen (Anreizen und Hemmnissen) hat Griechenland mittlerweile dahin geführt, sich hinsichtlich des Alters von Lastwagen auf dem letzten Platz in der EU zu befinden.

Der Verband der Importeure und Vertretungen für Automobile und Motorräder stellte Nachstehendes fest und spricht von einem imposanten „Championat“, da die Folgen für die Umwelt und die Verkehrssicherheit sowie auch die Zuverlässigkeit des Transportwesens dramatisch sind. Aber auch nach Abgastechnologie bzw. Abgasnorm („Euro) betrachtet sind die Daten gleichermaßen enttäuschend.
Gesamten Artikel lesen »

Wohnkosten zwingen Griechenlands Bürger in die Knie

19. Oktober 2017 / Aufrufe: 463 Keine Kommentare

In Griechenland sind im Vergleich zum übrigen Europa viermal mehr Haushalte durch überdimensionale Wohnkosten belastet.

Laut der jüngsten Untersuchung des Verbands der öffentlichen, genossenschaftlichen und sozialen Wohnungswirtschaft auf europäischer Ebene „Housing Europe“ hat Griechenland im Verhältnis zu den übrigen Ländern der Europäischen Union die – als prozentualer Anteil des verfügbaren Einkommens seiner Bürger ausgedrückt – größten Wohnungskosten.

Konkret ist in Griechenland der Anteil der Haushalte, die mehr als 40% ihres verfügbaren Einkommen für die Deckung von Wohnbedürfnissen aufwenden, auf fast 41% hochgeschnellt, während der europäische Durchschnitt 11,3% nicht übersteigt. Die Tendenz ist sogar kontinuierlich schlimmer werdend, da der entsprechende Anteil sich in Griechenland vor zwei Jahren noch auf 33% gestaltete.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Problem ist … der Staat

18. Oktober 2017 / Aufrufe: 985 Keine Kommentare

Die Lösung für Griechenlands Wirtschaft sind die kleinen Unternehmen, das wirkliche Problem ist der Staat.

In Griechenland werden 70% der Gesamtheit der Arbeitsplätze der produktiven Wirtschaft von Firmen-Formationen geboten, die weniger als 3 (drei) Menschen beschäftigen. 90% der Arbeitsplätze der produktiven Wirtschaft bieten Firmen mit neun oder weniger Beschäftigten. Insgesamt bringen Firmen mit weniger als 49 Beschäftigten 97,5% der Arbeitsplätze ein!

In ihrer überwältigenden Mehrheit sind diese Firmen Bespiele eines notgedrungenen Unternehmertums. Wenn nämlich diese Firmen keine Aktivitäten entwickeln, sind ihre Eigentümer höchstwahrscheinlich zur wirtschaftlichen Untätigkeit und ihre Angestellten zur Arbeitslosigkeit verurteilt! Und niemand darf diese Firmen mit den „sexy“ Versuchen des Gelegenheits-Unternehmertums verwechseln!
Gesamten Artikel lesen »

Europas perfide Abzocke zu Lasten Griechenlands

17. Oktober 2017 / Aufrufe: 845 1 Kommentar

Mittlerweile belegen auch offizielle Angaben und Zahlen, dass Griechenland von seinen sogenannten Partnern schamlos um viele Milliarden Euro abgezockt wurde und wird.

Wie der griechische Europa-Abgeordnete der Partei Volkseinheit (LAE), Nikos Chountis, in einer Bekanntmachung anführt, „gestehen Draghi und Moscovici die Spekulation in Höhe von 6,2 Mrd. Euro zu Lasten Griechenlands ein, da von den 10,5 Mrd. Euro der Super-Gewinne aus griechischen Anleihen, die sie sich 2012 – 2016 zurückzuzahlen ‚verpflichtet‘ hatten, gerade einmal 4,3 Mrd. Euro gegeben worden sind!„.

Nur falls dies für die Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung für notwendig befunden werden sollte, werden die Gewinne der Jahre 2016 – 2017 nicht an den griechischen Fiskus, sondern auf ein Sperrkonto des ESM transferiert werden!“ Dies geht aus der detaillierten Antwort des Kommissars für den Bereich Wirtschaft und Währung, Pierre Moscovici, an den Europa-Abgeordneten der Volkseinheit (LAE), Nikos Chountis, hervor.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Wo Griechenlands Fiskus über 6 Milliarden Euro schuldet

16. Oktober 2017 / Aufrufe: 536 2 Kommentare

Trotz zweckgebundener Kredite stiegen in Griechenland im August 2017 die fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den privaten Sektor wieder auf über 6 Milliarden Euro.

Das meiste von den 6,2 Mrd. Euro, die in Griechenland der Fiskus bis August 2017 unbezahlt gelassen hat, bezieht sich auf die sensiblen Sektoren des (öffentlichen) Gesundheitswesens, der Sozialversicherung und der lokalen Selbstverwaltung.

Der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung fand sich somit in der Notwendigkeit wieder, den verlorenen Boden bis Ende des Monats eiligst wettmachen zu müssen, damit nicht die Auszahlung der Unterrate von 800 Mio. Euro (aus den Hilfskrediten) in Gefahr gebracht wird.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland droht neue Flüchtlingskrise

15. Oktober 2017 / Aufrufe: 468 Keine Kommentare

Wegen der unsäglichen Zustände in den Auffanglagern für Flüchtlinge und illegale Immigranten in Griechenland bahnt sich erneut eine humanitäre Katastrophe an.

Die Kommentare in der deutschen Presse greifen wieder das Flüchtlingsthema und seine sich auf Griechenland beziehenden Dimensionen auf.

Die deutsche Zeitung „Welt“ bezieht sich in ihrer elektronischen Ausgabe in einem Artikel mit dem Titel „Bürgermeister von Lesbos warnt vor neuer Flüchtlingskrise“ auf die Ägäis-Insel Lesbos und merkt an: „Die griechischen Inseln in der östlichen Ägäis könnten bald wieder eine neue Krise im Flüchtlingsthema erleben.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland: Entschädigungen wegen Diesel-Gate

14. Oktober 2017 / Aufrufe: 361 Keine Kommentare

In Griechenland öffnen zwei Urteile tausenden von dem VW-Abgasskandal betroffenen Fahrzeugbesitzern den Weg, Entschädigungen einzuklagen.

Zwei jüngst in Griechenland ergangene Gerichtsurteile eröffnen den „Reigen“ der Entschädigungen für ungefähr 30.000 griechische Eigentümer von Fahrzeugen der VW-Gruppe, die mit der illegalen Software zur Verfälschung der Emissionswerte ausgestattet sind.

Detaillierter entschied das Amtsgericht Athen zugunsten zweier Pkw-Besitzer, die einerseits von einer inländischen Importfirma und andererseits von der deutschen Muttergesellschaft eine Entschädigung wegen des Dieselgate-Skandals forderten.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland drohen neue Maßnahmen

13. Oktober 2017 / Aufrufe: 653 Keine Kommentare

In Griechenland zeichnet sich schon wieder die Gefahr am Horizont ab, weitere Austeritätsmaßnahmen ergreifen zu müssen.

Der Wirtschaftsstab der Regierung Griechenlands „zittert“ vor den „Hasen aus dem Hut“ des internationalen Währungsfonds (IWF), da erwartet wird, sich sich mit der Notwendigkeit konfrontiert sehen zu werden, neue Maßnahmen zu ergreifen oder aber die im Parlament verabschiedeten sogenannten „Gegenmaßnahmen“ niemals umzusetzen.

Der Internationale Währungsfonds beharrt auf seinen Prognosen hinsichtlich einer Abweichung von den fiskalischen Zielvorgaben in diesem Jahr und im Jahr 2018.
Gesamten Artikel lesen »

Zentralbanken verdienen Milliarden an Griechenland

12. Oktober 2017 / Aktualisiert: 15. Oktober 2017 / Aufrufe: 549 Keine Kommentare

Die Zentralbanken des Eurosystems verdienten aus dem Ankauf staatlicher Anleihen Griechenlands bisher bereits viele Milliarden Euro.

In einem Antwortschreiben an den griechischen Europa-Abgeordneten Nikos Chountsis führt der Präsident der Europäischen  Zentralbank (EZB) Mario Dragi an, dass die Nettoeinnahmen aus Zinsen, welche die nationalen Zentralbanken des Eurosystems aus dem Erwerb griechischer Anleihen hatten, sich auf 7,8 Mrd. Euro beliefen.

Dabei handelt es sich um Anleihen Griechenlands, die im Rahmen des Programms der EZB für die Wertpapiermärkte (Securities Markets Programme, kurz SMP) erworben wurden.
Gesamten Artikel lesen »