Die Beiträge dieses Blogs basieren überwiegend auf Publikationen griechischer Medien, aber auch eigenen Recherchen, wobei naturgemäß subjektive Positionen einfließen können. Alle Angaben und Informationen erfolgen ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung!


Übertragung von Immobilien in Griechenland

24. November 2014 / Aufrufe: 35 Keine Kommentare

Seit 2014 unterliegen Verkäufer von Immobilien in Griechenland neuen Verpflichtungen und werden mit einer Zugewinnsteuer in Höhe von 15 Prozent zur Kasse gebeten.

Seit Anfang 2014 unterliegen in Griechenland natürliche Personen bei jeder Übertragung immobilen Vermögens oder dinglicher Rechte an einer Immobilie neuen signifikanten Verpflichtungen, um die rechtsgültige Übereignung ihres Vermögens sicherzustellen. Konkret wurden zwei neue Schritte obligatorisch, nämlich:

  • Beantragung und Vorlage einer Bescheinigung des Finanzamts, in der bestätigt wird, dass die konkrete Immobilie in der Deklaration zur sogenannten “Einheitlichen Immobilienbesitz-Steuer” (ENFIA) enthalten ist, sowie auch, dass der Steuerpflichtige für die letzten 5 Jahre die konkrete Steuer (bzw. FAP / EETIDE / EETA) entrichtet oder reguliert hat.
  • Entrichtung einer neuen sogenannten “Zugewinnsteuer” mit einem Satz von 15% auf den Betrag der Differenz zwischen dem (gegebenenfalls fiktiv veranschlagten) Preis des Erwerbs und des Verkaufs der übertragenen Immobilie erhoben wird.

Detaillierte Informationen und konkrete Beispiele bietet der Artikel Übertragung immobilen Vermögens natürlicher Personen in Griechenland.

(Quelle: Power Tax)

Relevante Beiträge:

Neue Gehaltskürzungen auf öffentlichem Sektor in Griechenland

24. November 2014 / Aufrufe: 243 Keine Kommentare

Das Anfangsgehalt auf dem öffentlichen Sektor in Griechenland sinkt ab Anfang 2015 auf 684 Euro brutto im Monat.

Zwischen der griechischen Regierung und der Troika wurde eine Einigung über die Umsetzung der Senkung der Anfangsgehälter auf dem öffentlichen Sektor auf das Niveau des privaten Sektors ab dem 01 Januar 2015 erzielt.

Die Gehaltskürzungen stellten eine Forderung der Troika dar, um die bisher zum Teil enormen Abweichungen zwischen den Bezügen der Arbeitnehmer des öffentlichen und des privaten Sektors auszumerzen. Die Maßnahme bezieht sich auf neu eingestellte Bedienstete des öffentlichen Sektors, wobei allerdings 2015 nur Diplom-Inhaber und hauptsächlich Lehrkräfte und Krankenpfleger eingestellt werden sollen.
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270000 Euro wegen Tiermisshandlung in Griechenland

23. November 2014 / Aufrufe: 434 Keine Kommentare

Gegen einen 67-jährigen Rentner in Griechenland wurde wegen Tiermisshandlung eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 270000 Euro verhängt.

Ein 67-jähriger Rentner aus Larisa töte acht neugeborene Hundewelpen und verletzte einen weiteren schwer und ist nunmehr aufgefordert, die gesetzlich vorgesehene Geldstrafe von 30.000 Euro je misshandeltes Tier zu zahlen.

Laut der bei der damaligen Kommunalpolizei der Stadt Larisa gegen den 67-Jährigen erstatteten Anzeige tötete er im Sommer 2013 acht Hundewelpen und verletzte einen weiteren. Die Hunde wurden in einer unter Steinen vergrabenen Tüte gefunden, acht Tiere waren bereits tot, das neunte wurde verletzt geborgen.
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Griechenland: Abtreibung oder Kündigung und Menstruations-Urlaub

23. November 2014 / Aufrufe: 602 Keine Kommentare

Ein schwangere Arbeitnehmerin in Griechenland zeigte an, von ihrem Arbeitgeber vor die Wahl gestellt worden zu sein, entweder abzutreiben oder gekündigt zu werden.

Aufsehen erregte in Griechenland die Meldung des Berufsverbands der abhängig beschäftigten Techniker, dass in Heraklion / Kreta ein Arbeitgeber eine schwangere Beschäftigten unter Druck setzte, zu einer Abtreibung zu schreiten um ihre Arbeit zu behalten.

Laut der Meldung “wurde die Arbeitnehmerin als Bürokraft mit 615 Euro brutto eingestellt, ist jedoch mit Ingenieurs-Aufgaben betreut, während ihr Arbeitsplatz aus dem ‘Nationalen Strategischen Rahmenplan’ (NSRP) subventioniert wird. Trotz allem ist sie seit Juni 2014 nicht bezahlt worden und ihr Arbeitgeber setzt sie unter Druck, zu einer Abtreibung zu schreiten, wenn sie ihre Arbeit behalten wolle, oder anderenfalls ihre Kündigung zu unterschreiben um auch ihre fälligen Lohnzahlungen zu erhalten“.
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Arbeitsniederlegungen lähmen Justizwesen in Griechenland

22. November 2014 / Aufrufe: 276 Keine Kommentare

Protestierende Rechtsanwälte, aber auch Richter der Verwaltungsgerichte in Griechenland legen das Justizwesen bis auf weiteres lahm.

Infolge des am 21 November 2014 gefassten Beschlusses der Vollversammlung der Rechtsanwaltskammern Griechenlands, den derzeitigen Ausstand der Rechtsanwälte ab dem 25 November 2014 bis zum 05 Dezember 2014 fortzusetzen, werden die Gerichte praktisch “lahmgelegt”. Die Rechtsanwälte protestieren damit gegen die in dem Gesetzentwurf des griechischen Justizministeriums enthaltenen Regelungen bezüglich der Zivilprozessordnung.

Am 02 und 03 Dezember 2014 soll bei den 63 Rechtsanwaltskammern des Landes eine panhellenische Umfrage zu den in Rede stehenden Modifizierungen der Zivilprozessordnung durchgeführt werden, um die weitere Haltung der Anwaltskammern zu bestimmen.
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Zahlungsstopp des Finanzministeriums in Griechenland

22. November 2014 / Aufrufe: 424 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland hat mit der Einfrierung zum Teil schon seit Monaten fälliger Steuererstattungen praktischen einen formlosen Zahlungsstopp angeordnet.

Das Finanzministerium in Griechenland hat einen Zahlungsstopp verhängt, indem es die fälligen (!) Steuerrückzahlungen einfriert. Wie Finanzamtsleiter anführen, ist das Ziel, die Ausführung des Haushalts hauptsächlich auf dem Sektor der Einnahmen zu erleichtern, die in den 10 Monaten des laufenden Jahres ein Loch von 1,2 Mrd. Euro zeigen.

Der Leiter eines großen Finanzamts in Athen betonte gegenüber der Zeitung “Kathimerini”, auf Anweisung der Zentralbehörde des Finanzministeriums nehmen die Finanzämter derzeit nur Verrechnungen von Steuerrückzahlungen mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus und die gesetzlichen Versicherungsträger vor. Die Begründung, auf die sich die Zentralbehörde des Finanzministeriums gegenüber den Leitern der Finanzämter beruft, lautet, die Verrechnungen müssen schnell abgeschlossen werden, damit alle, die es wünschen und sofern ein Grund einhergeht, unter die (neue) Ratenzahlungs-Regelung zur Tilgung fälliger Verbindlichkeiten an den Fiskus aufgenommen werden können.
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Olivenöl-Rückruf in Griechenland

21. November 2014 / Aktualisiert: 22. November 2014 / Aufrufe: 1.018 Keine Kommentare

Der Träger für Lebensmittelkontrollen in Griechenland machte gepanschtes Speiseöl ausfindig und warnt vor dem Verzehr der konkreten Produkte.

Der griechische “Einheitliche Träger für Lebensmittelkontrollen” (EFET) und konkret die Bezirksdirektion Zentralmakedonien stellte im Rahmen der von ihm durchgeführten Kontrollen und in Zusammenarbeit mit dem 2. Amt für Chemie in Thessaloniki den Vertrieb von Produkten fest, die unter folgenden Benennungen als Olivenöl vertrieben werden:

  1. ΕΞΑΙΡΕΤΙΚΟ ΠΑΡΘΕΝΟ ΕΛΑΙΟΛΑΔΟ – ΑΛΚΥΟΝΙΣ (Extra Natives Olivenöl – Alkyonis)
  2. ΠΑΡΑΓΩΓΟΣ (Produzent)


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Hinweise zur Korrektur der Immobiliendeklaration E9 in Griechenland

21. November 2014 / Aufrufe: 356 Keine Kommentare

Besitzer von Immobilien in Griechenland haben die Möglichkeit, Immobiliendeklarationen E9 für die Jahre 2011 – 2013 straffrei nachzureichen oder zu korrigieren.

Am 17 November 2014 wurden im griechischen Regierungsanzeiger (FEK) zwei Runderlasse des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) publiziert, mit denen das Prozedere bezüglich der Annahme und Abrechnung nicht fristgemäßer Korrekturerklärungen zur Immobilienvermögens-Steuer (FAP) natürlicher Personen bestimmt wird. Ebenfalls wurden Form und Inhalt der Deklaration und des entsprechenden Verwaltungsakts zur Feststellung der Immobiliensteuer der Jahre 2010 bis einschließlich 2013 bestimmt, wenn mit letzterem eine sich aus der Korrektur der Immobiliendeklaration E9 ergebende ergänzende Zahlung zur FAP festgestellt wird.

Was gilt jedoch für die Erhebung von Strafzuschlägen im Fall außerfristgemäßer Korrekturen der – im übrigen für alle Besitzer von Immobilien in Griechenland oder dinglichen Rechten an solchen obligatorischen – Immobiliendeklaration E9?
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Griechenland friert Steuerrückzahlungen ein

20. November 2014 / Aufrufe: 1.422 2 Kommentare

In Griechenland sollen auf höhere Anweisung die Steuerrückzahlungen an Privatleute und Unternehmen eingefroren worden sein.

Wie am 19 November 2014 der stellvertretende Vorsitzende des Verbands der Finanzbeamten, Tryfonas Alexiadis, berichtete, ist die Rückzahlung von Steuern an Privatleute und Unternehmen “eingefroren” worden. Im Gespräch mit dem Radiosender Vima FM ließ er durchklingen, hinter dem Beschluss zur Einfrierung der Steuerrückzahlungen an die Berechtigten gebe es möglicherweise eine politische Zweckmäßigkeit. Wie Herr Alexiadis sagte, wurde – immer gemäß seinen Äußerungen – der konkrete Beschluss den Finanzbeamten in den letzten Tagen formlos und nicht in Form eines offiziellen Schriftstücks bekannt gegeben.

Kreise des Finanzministeriums sollen die Meldung des stellvertretenden Vorsitzenden der Finanzbeamten bestätigt haben, nämlich dass die Steuerrückzahlungen an Privatleute und Unternehmer gestoppt worden sind. Sie führen das Problem jedoch auf ein technische Funktionsstörung und nicht auf eine formlose höhere politische Anweisung aus politischen und finanziellen Gründen zurück.

(Quelle: dikaiologitika.gr, tvxs.gr)

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GPS-Systeme in Firmenfahrzeugen in Griechenland

20. November 2014 / Aufrufe: 201 Keine Kommentare

Die Datenschutzbehörde in Griechenland genehmigte die Installation von GPS-System in Müllwagen, jedoch nicht in von Pharmareferenten genutzten Firmenfahrzeugen.

Mit zwei Beschlüssen beurteilte in Griechenland die “Behörde für den Schutz von Daten persönlichen Charakters” den Einsatz geographischer Ortungssysteme (GPS) in den Fahrzeugen der Gemeinde Piräus und des Trägers für Glückspiel OPAP für rechtmäßig, während sie die Verwendung eines GPS-Systems in den Fahrzeugen der Ärztebesucher einer Pharma-Gesellschaft untersagte.

Spezieller gab der OPAP der Behörde den Betrieb des GPS-Systems in 45 seiner Fahrzeuge zum Zweck der Sicherheit der Fahrer und der von ihnen beförderten Ladung, aber auch der Vermeidung überflüssiger Fahrten bekannt. Weiter führte der OPAP an, seine Fahrzeuge liefern Printmaterial aus, das aus wirtschaftlicher Sicht unbedeutend sei, dessen nicht rechtzeitige Entsendung jedoch zu entgangenen Verlusten führe. Ebenfalls betonte er, das strittige System erhöhe die Sicherheitsverhältnisse für das Fahrzeug und die Beschäftigten, melde aber auch Schäden an den Fahrzeugen, damit diese ersetz werden können.
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