Die Beiträge dieses Blogs basieren überwiegend auf Publikationen griechischer Medien, aber auch eigenen Recherchen, wobei naturgemäß subjektive Positionen einfließen können. Alle Angaben und Informationen erfolgen ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung!


Griechenland erteilte 1326 Investoren Aufenthaltstitel

27. September 2016 / Aufrufe: 511 1 Kommentar

Im Zusammenhang mit dem Kauf einer Immobilie in Griechenland wurde 1326 aus Drittländern kommenden Investoren eine Aufenthaltserlaubnis erteilt.

Insgesamt 1.326 erreichte die Anzahl der neuen Aufenthaltstitel, die aus Drittländern kommenden Investoren für den Kauf einer Immobilie (in Griechenland) erteilt wurden. Die ersten Länder auf Ebene der Aufenthaltstitel sind: China (547 Aufenthaltsgenehmigungen), Russland (331), die Ukraine (62) und der Libanon (59). Wenn auch die Verwandten der Investoren hinzugezählt werden, die im Rahmen des Programms eine Aufenthaltsgenehmigung bekamen, erreicht die Gesamtzahl 3.120 Genehmigungen.“ (Siehe auch: Griechenland lockt Investoren mit Aufenthaltsgenehmigungen)

Dies geht aus den aktuellen Angaben seitens des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Verwaltungs-Neuorganisation bis 06 September 2016 hervor, die von der Enterprise Greece (Griechische Gesellschaft für Investitionen und Außenhandel SA) in ihrer Informationsschrift über die im letzten Halbjahr realisierten Aktivitäten angeführt werden.
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Griechenlands Primärüberschuss ist Mogelpackung

26. September 2016 / Aufrufe: 497 Keine Kommentare

Griechenlands Finanzministerium hat einen Weg gefunden, trotz rückläufiger öffentlicher Einnahmen den primären Haushaltsüberschuss auf hohen Niveaus zu halten.

Das Finanzministerium in Griechenland hat den Weg (um nicht zu sagen … Trick) gefunden, den primären Haushaltsüberschuss auf hohen Niveaus zu halten, obwohl die öffentlichen Einnahmen auf Niveau der ersten 8 Monate des Jahres 2016 einen Rückgang verzeichneten.

Wie sich aus den Angaben zur Ausführung des staatlichen Haushalts ergab, lagen im August 2016 die öffentlichen Ausgaben um rund 2,5 Mrd. Euro unter den Vorgaben, was von großen Abweichungen bei der Ausführung des öffentlichen Investitionsprogramms begleitet wird.
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Griechenland ist OECD-Champion bei Steuern

25. September 2016 / Aufrufe: 892 Keine Kommentare

Laut einem Bericht der OECD ist Griechenland das einzige von 34 untersuchten Ländern, das 2015 die Besteuerung der Unternehmen erhöhte.

Griechenland war 2015 das einzige OECD-Land, dass zu einer Erhöhung der Besteuerung der Unternehmen schritt, und zwar zu einer Stunde, wo die allgemeine Tendenz weltweit dahin geht, der Besteuerung konjunkturelle Charakteristika zu verleihen.

Laut dem Bericht der OECD über die Steuerpolitik in der Periode der Krise (2010 – 2014) erhöhten die Länder in ihrer Mehrheit (untersucht werden 34 Länder) die Beststeuerung und konkret ihre Steuereinnahmen im Verhältnis zum BIP. Wie die griechische Zeitung Kathimerini schreibt, ergibt sich allerdings seit vergangenem Jahr, dass die OECD-Länder ihre Politik ändern und ihre Steuermaßnahmen nunmehr in die Richtung der Stärkung ihrer konjunkturellen Aussichten wenden.
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Griechenlands Bürger sind enttäuscht und wütend

24. September 2016 / Aufrufe: 1.491 2 Kommentare

Laut einer neueren Meinungsumfrage der Marc im Auftrag des Senders Alpha sind in Griechenland 8 von 10 Bürger über das Werk der Regierung enttäuscht und wütend.

Gemäß einer jüngst durchgeführten Meinungsumfrage beurteilt in Griechenland die Mehrheit der Bürger das Werk der (Koalitions-) Regierung  SYRIZA-ANEL unter Premierminister Alexis Tsipras negativ, wobei die Griechen beunruhigt das Schlimmste befürchten und Zorn und Enttäuschung zum Ausdruck bringen.

Bei der für Rechnung des TV-Senders Alpha durchgeführten Meinungsumfrage der Marc antworteten auf die Frage bezüglich ihrer Haltung gegenüber der Regierung 37,7% „enttäuscht“ und 37,7% „wütend“. Weiter bewerten 83,8% den Kurs der Regierung „negativ“ oder „eher negativ“.
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Griechenland verweigert türkischen Militärs Asyl

23. September 2016 / Aufrufe: 820 4 Kommentare

Die Asylanträge dreier der insgesamt acht mit einem Militärhelikopter nach Griechenland geflüchteten türkischen Offiziere wurden abgelehnt.

Die griechische Asylbehörde beschloss die Auslieferung für drei der acht türkischen Militärs, die nach dem Putschversuch in der Türkei am 15 Juli geflohen waren und in Griechenland Asyl beantragten. Türkischen Informationsmedien zufolge begann bereits das Verfahren ihrer Auslieferung an die Türkei.

Ankara hatte am 18 August 2016 mittels des Außenministeriums die gerichtliche Auslieferung der acht Militärs beantragt, die wenige Stunden nach dem Misslingen des Putsches zum Sturz des Regimes Erdogan mit einem Militärhubschrauber auf dem Flughafen von Alexandroupoli landeten. Der Antrag wurde zur weiteren Bearbeitung an das Justizministerium weitergeleitet.
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Steuerportal Taxisnet in Griechenland wird auf TSL umgestellt

22. September 2016 / Aufrufe: 633 1 Kommentar

Das Steuerportal Taxisnet in Griechenland wird Anfang Oktober 2016 auf einen höheren Sicherheitsstandard aufgerüstet.

In Griechenland wird im Rahmen der programmierten Aufrüstung der zentralen Rechnerstrukturen des Steuerportals Taxisnet am 03 Oktober 2016 zur Verstärkung der Sicherheit aller elektronischen Transaktionen das Kommunikations-Protokoll TLS 1.2 aktiviert.

Wie bereits bekannt gegeben wurde, ist nach dieser Aufrüstung erforderlich, dass die Nutzer der elektronischen Anwendungen (z. B. Einkommensteuererklärung E1, Immobilien-DeklarationE9, e-Gebührenmarke usw.) einen modernen Browser benutzen.
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Touristischen Kleinunternehmen in Griechenland droht plötzlicher Tod

21. September 2016 / Aufrufe: 1.410 2 Kommentare

Den Betreibern kleiner touristischer Unterkünfte in Griechenland droht der plötzliche Tod.

Der Dachverband der Betreiber / Unternehmer touristischer Unterkünfte in Griechenland (SETKE) führt in einer Bekanntmachung an, die ab 2017 obligatorisch werdende Zwangsversicherung bei dem Sozialversicherungsträger der selbständigen Gewerbetreibenden (OAEE) stelle „den Grabstein für die kleinen Tourismus-Unternehmen dar„.

Weiter lautet es, die Unternehmen kleiner touristischer Unterkünfte, die ihre Aktivitäten in Gebieten des Landes mit weniger als 2.000 Einwohnern ausüben und gezwungen werden, sich (wieder) bei dem OAEE zu versichern, in einen plötzlichen Tod geführt werden.
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Wie Zitronen in Griechenland zum Luxusgut wurden

20. September 2016 / Aufrufe: 1.142 2 Kommentare

Da die einheimische Produktion die Inlandsnachfrage nicht zu decken vermag, steigen in Griechenland die Einzelhandelspreise für Zitronen je nach Jahreszeit auf über 3 Euro!

Für das Portmonee der Konsumenten in Griechenland erweist die Verwendung von Zitronen sich als recht „sauer“, da die inländische Zitronen-Produktion … nicht ausreicht um ihre Bedürfnisse zu decken.

Während der Sommermonate und bis Oktober, während welcher Periode es keine griechische Produktion gibt, gelangt der Preis aus Argentinien importierter Zitronen bei 3,30 Euro pro Kilo an und auf den selben Niveaus bewegen sich auch die Preise der Produkte, die aus Spanien importiert werden.
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Ist der Tourismus Griechenlands Schwerindustrie?

19. September 2016 / Aufrufe: 1.381 Keine Kommentare

Der Massentourismus kann nicht die konjunkturelle Einbahnstraße für ein Land wie Griechenland darstellen, das außer dem Terrain auch über andere Gaben verfügt.

Ich weiß nicht, welcher unglaublich Typ entdeckte, „der Tourismus ist die Schwerindustrie Griechenlands„, welche Phrase die inspirationslosen Polit-Clowns seit dem Regimewechsel alle Nase lang wiederkäuen. Einen größeren nationalen Fatalismus gibt es jedenfalls nicht.

Es ist, als ob man sagt, weil Gott einem half, auf dem am meisten gesegneten „Grundstück“ des Planeten geboren worden zu sein, könne man nicht mehr tun als es als Sehenswürdigkeit zu verwerten und viele Male auch seine Einzigartigkeit hervorzuheben. Als ob man also öffentlich eingestehen würde, die modernen Griechen seien unfähig, von allein irgend etwas Konkurrenzfähiges zu produzieren, und müssen sich auf das beschränken, was ihnen freigebig die Natur und die Geschichte gaben.
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Aufblühen der „Kofferberufe“ in Griechenland

18. September 2016 / Aufrufe: 1.076 4 Kommentare

Die horrende Überbesteuerung und Belastung der Kleinunternehmen in Griechenland treibt immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige in die Schattenwirtschaft.

In Griechenland müssen immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige ihre (meistens Klein- und Mini-) Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen schließen und wandern notgedrungen in die Schattenwirtschaft ab, indem sie ihr Gewerbe mit einem „Köfferchen“ in der Hand ausüben.

Es versteht sich von selbst, dass solche „Patentlösungen“ (die praktisch nichts anderes als eine Form „schwarzen Unternehmertums“ bzw. „selbständiger Schwarzarbeit“ darstellen) nicht nur die Steuerhinterziehung und den Schwarzgeldumlauf anheizen, sondern auch den unlauteren Wettbewerb verschärfen und somit letztendlich noch mehr (Klein-) Unternehmer in die Illegalität drängen.
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