Die Beiträge dieses Blogs basieren überwiegend auf Publikationen griechischer Medien, aber auch eigenen Recherchen, wobei naturgemäß subjektive Positionen einfließen können. Alle Angaben und Informationen erfolgen ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung!


Griechenland: Welche Bekämpfung der Steuerhinterziehung?

26. August 2016 / Aufrufe: 332 2 Kommentare

In Griechenland wurde und wird viel über Bekämpfung der Steuerhinterziehung fabuliert, bisher halten jedoch die neuen Steuern aus dem Memorandum den Fiskus über Wasser.

In Erwartung der detaillierten Angaben über das „Loch“ bei den öffentlichen Einnahmen in Griechenland im Juli 2016 wirft der Sonderbericht des Generalsekretariats für öffentliche Einnahmen (GGDE) Licht darauf, wie der Haushaltsplan bis zum Juli aufrecht erhalten wurde.

Die unbefangen anzustellende Schlussfolgerung ist, dass der „Rettungsring“ die – dem sogenannten „Memorandum“ entspringenden – neuen Steuern, die im Sommer 2015 und im Frühjahr 2016 verabschiedet wurden, und nicht etwa die Bekämpfung der Steuerhinterziehung oder die Steigerung der Beitreibungsfähigkeit der Verbindlichkeiten an den Fiskus sind.
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Griechenlands Verschuldung stieg auf 188 Prozent des BIP

25. August 2016 / Aufrufe: 676 3 Kommentare

Griechenlands öffentliche Verschuldung kletterte Ende Juni 2016 auf 188 Prozent des Bruttosozialprodukts des Landes.

Nach auch der Freigabe der Tranche der 7,5 Mrd. Euro, die den Abschluss der ersten Bewertung besiegelte, „kletterte“ die öffentliche Verschuldung Griechenlands Ende Juni 2016 auf knapp über 328 Mrd. Euro bzw. 188% der Bruttosozialprodukts des Landes.

Es wird erwartet, dass die griechische Verschuldung, deren Umstrukturierung sich in diesen Tagen auf dem Tisch der Diskussionen auf Technokraten-Ebene befindet und wahrscheinlich im September mit der Umsetzung kurzfristiger Maßnahmen „fest gemacht“ werden wird, noch weiter ansteigen wird, da – wahrscheinlich im September – mit der Teilrate von 2,8 Mrd. Euro, aber auch ungefähr 6 Mrd. Euro nach der Vollendung der zweiten Bewertung gerechnet wird.
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Griechenland: All-Inclusive-Tourismus macht Gastronomie kaputt

24. August 2016 / Aufrufe: 870 4 Kommentare

Das All Inclusive Modell bereitet auch den Gastwirten der Insel Rhodos in Griechenland ernsthafte Probleme und enttäuscht viele Touristen.

Ihren heftigen Einspruch gegen das in den meisten Hotelanlagen der Insel Rhodos in Griechenland vorherrschende Systems All-Inclusive bringen die Gastwirte der Insel mit einer Bekanntmachung ihres Berufsverbands zum Ausdruck, der von den Hoteliers verlangt, einen älteren Vorschlag der stellvertretenden Tourismus-Ministerin Elena Kountouras zu adoptieren.

Gemäß diesem Vorschlag soll es eine Zusammenarbeit zwischen Gastwirten und Hoteliers geben, die an die Touristen spezielle Gutscheine ausgeben werden, damit täglich eine Mahlzeit in den lokalen Restaurants eingenommen wird.
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Griechenlands Tourismus-Einnahmen zeigen Loch von 100 Mio Euro

23. August 2016 / Aufrufe: 1.287 Keine Kommentare

Die aktuellen Angaben zu den Ankünften ausländischer Touristen in Griechenland und den resultierenden Einnahmen stellen eine kalte Dusche dar.

Die Griechische Bank verzeichnete ein „Loch“ von 100 Mio. Euro bei den Einnahmen aus dem Tourismus, und wenn dieses Bild sich im Juli und August 2016 nicht geändert hat, wird Alexis Tsipras wahrscheinlich die Wette verlieren, die er mit dem Vorsitzenden des Verbands der griechischen Touristik-Unternehmen (SETE) über ein besseres touristisches Jahr im Verhältnis zum Vorjahr 2015 einging, während auch die Dynamik der Erholung des BIP Griechenlands im 3. Quartal 2016 auf die Probe gestellt werden wird.

Die Daten sprechen von allein: im Juni 2015 erreichten die Einnahmen 1,967 Mrd. Euro, während im diesjährigen Juni 1,851 Mrd. Euro eingenommen wurden, also ein Rückgang der Einnahmen in einer Größenordnung von 5,4% existiert.
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Kategorien: Tourismus
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Finanzministerium in Griechenland stellt Bürger unter Generalverdacht

22. August 2016 / Aufrufe: 911 1 Kommentar

Das Finanzministerium in Griechenland stell 1,8 Millionen Bürger und Unternehmen unter den Generalverdacht der Steuerhinterziehung.

Wie die griechische Zeitung „To Vima tis Kyrakis“ in einem am 21 August 2016 publizierten Artikel enthüllte, stellt Griechenlands Finanzministerium  mit seinem neuen ehrgeizigen Plan zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung 1,8 Millionen Steuerpflichtige unter den Generalverdacht, Steuerhinterzieher zu sein.

Unter anderem soll dabei auch spezielle Software eingesetzt werden, um rund um die Uhr der Besteuerung entgehenden Einkünften auf die Spur zu kommen.
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„Hässliche Deutsche“ in Griechenland …

21. August 2016 / Aufrufe: 4.310 16 Kommentare

Auf Kreta verweigerten deutsche Touristen die Bezahlung einer Taxifahrt mit der Begründung, Griechenland schulde Deutschland Geld.

Der Transfer zweier deutscher Touristen von einem Hotel im Ort Agia Pelagia mit einem Taxi zum Flughafen „Nikos Kazantzakis“ bei Iraklio auf der Insel Kreta in Griechenland gestaltete sich turbulent, da die beiden Fahrgäste sich weigerten, den Taxifahrer für die Fahrt zu bezahlen, und dies damit begründeten, Griechenland … schulde Deutschland Geld!

Informationen zufolge handelt es sich nicht um den einzigen auf der Insel Kreta verzeichneten Vorfall dieser Art, da die Taxi-Besitzer / -Fahrer oft mit dem beleidigenden Verhalten hauptsächlich deutscher Touristen konfrontiert werden, in diesem Jahr jedoch – wie es lautet – die Unflätigkeiten jedes Maß überstiegen haben … . Unhöflichkeit, Ironie und abwertende Bemerkungen sind nur einige der „Entgleisungen“, denen die Gewerbetreibenden der Branche in der diesjährigen touristischen Saison begegnen.
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Wie Karamanlis Griechenland in den Bankrott führte

20. August 2016 / Aufrufe: 1.727 2 Kommentare

Rückblickend betrachtet wurde Griechenland nicht von Georgios Papandreou, sondern von Kostas Karamanlis bewusst in den Bankrott und das Memorandum getrieben.

Kostas Karamanlis, ein Neffe des 1998 verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis, begann seine Karriere in der Regierungsführung des Landes mit der unvergesslichen „Inventur“. Es war ein gut geplanter politischer Betrug.

Vorausgehend war Griechenland während der acht Jahre unter Premierminister Kostas Simitis zu großen Bestellungen von Waffensystemen geschritten. Gemäß den europäischen Regeln konnte dabei die Verbuchung der Rüstungsausgaben im Staatshaushalt entweder während des Jahres der Bestellung oder während des Jahres des Erhalts der Waffen erfolgen.
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Fiskus in Griechenland schuldet Privatsektor über 7 Mrd Euro

19. August 2016 / Aufrufe: 405 Keine Kommentare

Die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors in Griechenland an den privaten Sektor stiegen im Juni 2016 auf insgesamt über 7 Milliarden Euro.

Im Juni des laufenden Jahres wuchsen in Griechenland die fälligen Verbindlichkeiten des öffentlichen Sektors an den privaten Sektor um weitere 175 Millionen Euro an.

Gemäß den von der zentralen Rechnungsstelle des Staates (GLK) bekannt gegebenen Angaben erhöhten sich die fälligen Verbindlichkeiten des griechischen Fiskus an den privaten Sektor Ende Juni 2016 auf 7,22 Euro, gegenüber 7,045 Mrd. Euro Ende Mai 2016.
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Ausrottung der Selbständigen in Griechenland

18. August 2016 / Aufrufe: 1.840 1 Kommentar

Die Überbesteuerung der Freiberufler und Gewerbetreibenden in Griechenland stranguliert das private Unternehmertum und fördert Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft.

Es ist bekannt, dass in Griechenland die Selbständigen (sprich Freiberufler, Handwerker und Gewerbetreibende) einen großen Anteil der (wirtschaftlich) aktiven Bevölkerung darstellen.

In der Realität ist Griechenland gemäß auch den jüngsten Angaben des Europäischen Statistischen Amts (Eurostat) unter den europäischen Staaten das Land mit der proportional größten Anzahl Selbständiger im Verhältnis zu der Gesamtheit der Beschäftigten, ohne dass diese Analogie sich in den Jahren der Krise geändert hat.
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Die Griechenland-Krise wird wieder auflodern

17. August 2016 / Aufrufe: 3.357 2 Kommentare

Laut dem Wirtschaftsredakteur Larry Elliot der Guardian wird die griechische Krise früher oder später erneut auflodern.

In einem in der britischen Zeitung Guardian publizierten Artikel lautet es, die griechische Krise werde früher oder später wieder auflodern. Das Thema sei nicht, ob dies geschehen wird, sondern wann es geschehen wird. Der Redakteur Larry Elliot führt unter anderem an, die Vereinbarung des vergangenen Sommers 2015 nach dem „erniedrigenden Nachgeben der SYRIZA-Regierung“ hatte drei offensichtliche Probleme:

Erstens die neue Dosis Austerität, die Griechenlands Bemühung, aus der Rezession heraus zu kommen, noch schwieriger machte, zweitens die unrealistischen Einschätzungen der Gläubiger bezüglich des Wachstums und der Reduzierung des Defizits und drittens, dass die griechische Krise früher oder später wieder auflodern wird.
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