Die Beiträge dieses Blogs basieren überwiegend auf Publikationen griechischer Medien, aber auch eigenen Recherchen, wobei naturgemäß subjektive Positionen einfließen können. Alle Angaben und Informationen erfolgen ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung!


Die Eurozone wird sterben, wenn sie sich nicht ändert

5. Mai 2015 / Aufrufe: 633 Keine Kommentare

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis vertritt, die Eurozone habe keine Zukunft, wenn sie sich nicht ändere.

Wenn die Eurozone sich nicht ändert, wird sie nicht überleben können“, äußert gegenüber der “Zeitung der Redakteure” (Ef.Syn.) der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis. Seiner Ansicht nach hätte kein Land einer dermaßen morsch konstruierten Währung beitreten dürfen, speziell kein defizitäres Land wie Griechenland, jedoch “wenn wir heute den Rückwärtsgang einzulegen versuchen, werden wir uns vor einer unangenehmen Überraschung befinden“.

Der Finanzminister betont, Griechenland könne ohne neuen Kredit zurechtkommen, “unter der Voraussetzung, dass eine signifikante Umstrukturierung seiner Verschuldung erfolgt“, und enthüllt dabei, dass über dieses Thema hinter den Kulissen diskutiert worden ist.
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Finanzielle Schlinge um Griechenland zieht sich zu

4. Mai 2015 / Aufrufe: 4.395 Keine Kommentare

Bloomberg sieht eine Schlucht der Differenzen zwischen Griechenland und seinen internationalen Gläubigern.

Die Gespräche zwischen Griechenland und seinen internationalen Gläubigern nehmen eine Form höchster Dringlichkeit an, da die …. beiden Seiten sich auch nach vier Tagen intensiver Verhandlungen nicht zusammenraufen konnten.

Während ein Fortschritt verzeichnet worden ist und die Atmosphäre sich verbessert, sind die Differenzen in Themen der Besteuerung, des Verkaufs von Vermögensteilen sowie auch in Arbeits- und Rententhemen immer noch signifikant, führten gegenüber Bloomberg Personen an, die gut über den Verlauf den Verhandlungen unterrichtet sind.
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Grexit, Freihandel und Deutschlands wahre Ängste

3. Mai 2015 / Aufrufe: 2.473 1 Kommentar

Deutschland benötigt den europäischen Binnenmarkt mehr als jeder andere und fürchtet sich in Wirklichkeit nicht vor einem Grexit, sondern vor Abgaben und Zöllen.

Die griechische Krise bergt sich auf ihren Höhepunkt zu. Das Thema ist in Wirklichkeit reichlich simpel. Die griechische Regierung schuldet den europäischen Institutionen und dem Internationalen Währungsfonds eine große Menge Geld.

Griechenland sammelte diese Verschuldung allmählich an, jedoch wird es für das Land immer schwieriger, der Tilgung nachzukommen. Der IWF und die europäischen Institutionen haben gesagt, die Kredite an Griechenland nicht weiter auszuweiten, wenn es seine Raten nicht bedient Griechenland muss eine Berechnung anstellen. Wenn es die Kredite abzahlt und mehr Finanzierung erhält, wird dies besser sein als sie nicht zu bezahlen und von neuen Krediten ausgeschlossen zu werden?
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Zahlungsstopp Griechenlands würde für Deutschland teuer werden

2. Mai 2015 / Aufrufe: 1.693 4 Kommentare

Wie viel die Gläubiger die Rettung Griechenlands kosten wird und sie im Fall eines Zahlungsstopps verlieren werden.

Die deutsche Zeitung Frankfurter Allgemeine bezog sich in einem am 29 April 2015 publizierten Artikel auf die Kosten der Rettung Griechenlands für Deutschland. Wie in der Zeitung betont wird, hat die Rettung Griechenlands die internationalen Gläubiger (Europäische Union, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds) 240 Milliarden Euro gekostet.

Trotz allem unterstreicht die Frankfurter Allgemeine, der deutsche Steuerzahler sei bisher von den Kosten nicht berührt worden, weil die Gelder von der deutschen staatlichen Entwicklungsbank KfW kamen.
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Griechenland und Euro kleben zusammen

2. Mai 2015 / Aufrufe: 1.216 3 Kommentare

Griechenland klebt am Euro und der Euro klebt an Griechenland, wobei jedoch Griechenland die Sicherheit der EU mehr braucht als die EU Griechenland braucht.

Manchmal ist ein Land der maßen verschuldet, dass es logisch ist, den Bankrott zu erklären, seine Währung aufzugeben und einen Neuanfang zu machen. Griechenland zählt nicht zu diesen Ländern.

Das hat zwar eine Anzahl von Wirtschaftswissenschaftlern nicht daran gehindert, das Gegenteil zu vertreten, die Erklärung des griechischen Premierministers Alexis Tsipras, bezüglich jeglicher Vereinbarung mit den Gläubigern zu einer Volksabstimmung aufrufen zu werden, weist jedoch darauf hin, dass die Griechen bald eine Entscheidung treffen werden müssen. Wenn dies stattfindet, haben sie ihrem (wie derzeit von den Demoskopien erfassten) Instinkt zu und im Euro zu bleiben.
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Anklagen wegen Daimler-Schmiergeldern in Griechenland

1. Mai 2015 / Aufrufe: 1.037 3 Kommentare

In Griechenland müssen sich in einem neuen Korruptions-Prozess 7 Angeklagte wegen Schmiergelder der deutschen Daimler für Rüstungsaufträge verantworten.

Die staatsanwaltschaftlichen Behörden in Griechenland stießen auf Schmiergelder, die bei der Lieferung eines weiteren Rüstungsprogramms geflossen sein sollen. Laut der Zeitung “Ta Nea” wurden nach Abschluss einer Voruntersuchung, die von den Hilfsstaatsanwälten für Korruptionssachen, Popi Papandreou und Antonis Eleftherianos durchgeführt wurde, Strafverfahren im Grad eines Schwerverbrechens wegen illegaler Zahlungen eingeleitet, die sich auf Fahrzeug-Lieferungen von der deutschen Firma Daimler beziehen.

Die Liste der Angeklagten umfasst sieben Personen bzw. griechische Amtsträger, deutsche Angestellte der Firma und den Repräsentanten der Daimler in Griechenland. Die strafrechtliche Untersuchung der Sache begann auf Anweisung, die von der Staatsanwältin für Korruption, Eleni Raikou, erteilt wurde.
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Weidmann gefällt Griechenlands Regierung nicht

1. Mai 2015 / Aufrufe: 1.333 Keine Kommentare

Brüssels Hardliner wollen wenn nicht gar die Kapitulation, so zumindest die exemplarische Erniedrigung der SYRIZA-Regierung Griechenlands.

Sie “strukturierten” den “unfreundlichen” Varoufakis um, verbrannten die Vereinbarung vom 20 Februar 2015, und nun verlangen sie “höflich” auch die … Regierungsführung des Landes. Oder anders gesagt, Brüssels und Frankfurts “Hardliner” testen inzwischen in einem offensichtlich nach Schäuble riechenden Crescendo der Provokationen gefährliche Grenzen zwischen Zynismus und Entgleisung aus.

Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloen, und der Leiter der Bundesbank, also der deutschen Zentralbank, Jens Weismann, erweisen sich in diesem neuen Zyklus der Provokationen als Protagonisten. Und erheben nicht zuletzt die Frage, ob und wer in Europa eine Einigung oder einen Bruch will.
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Sitz! Böser Varoufakis! Sitz!

30. April 2015 / Aufrufe: 670 Keine Kommentare

Europa gegen Varoufakis – Ausschnitt aus der Folge vom 28 April 2015 von “Die Anstalt” mit griechischen Untertiteln.

Kategorien: Politik
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“Partner” wollen Griechenlands Regierung bluten sehen

30. April 2015 / Aufrufe: 1.723 5 Kommentare

Laut einem Bericht der Agentur Reuters scheint die Eurogruppe darauf zu bestehen, die Regierung Griechenlands politisch verwunden zu wollen.

Unter Berufung auf Erklärungen europäischer Amtsträger berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, Griechenland stehen nur noch wenige Tage zur Verfügung um zu einer Zwischenvereinbarung mit den Gläubigern zu gelangen, da es unter Druck steht, die Verhandlungen aufzunehmen, die es Ende Juli 2015 vor dem Bankrott retten sollen.

Die Finanzierung der griechischen Regierung ist ohne ein drittes Programm und ohne weitere Finanzierungshilfe nicht tragfähig“, führte ein Amtsträger an. Wie die Agentur anmerkt, muss etwas Solches spätestens bis Ende Mai 2015 vereinbart werden, damit die Regierungen der Eurozone die erforderliche Zeit haben, die (nationalen) parlamentarischen Verfahren in Bewegung zu setzen.
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Kategorien: Politik
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Plan B der Reeder in Griechenland

30. April 2015 / Aufrufe: 1.365 Keine Kommentare

Der Plan B der – im übrigen als nationale Gönner auftretenden – Reeder Griechenlands und wo sie ihre Millionen zu parken gedenken.

London, Monte Carlo, Nikosia, Amsterdam. Dubai, Malta, aber auch Lissabon und Istanbul sind einige der Städte, die – wie am 26 April 2015 eine Reportage der Zeitung “Kathimerini” verzeichnete – um die Anziehung der ständigen Niederlassung griechischer Reeder buhlen.

Und wie charakteristisch berichtet wird, haben sie sogar begonnen, dies zu beschleunigen. Rund 30 griechische Unternehmer aus dem Raum der Hochseeschifffahrt sollen sich sehr gut informierten Quellen zufolge in dem Verfahren befinden oder bereits nicht nur den Sitz ihres Unternehmens, aber auch ihren Wohnsitz als natürliche Personen verlegt haben, während sich viele anschicken, ihnen zu folgen.
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