Die Beiträge dieses Blogs basieren überwiegend auf Publikationen griechischer Medien, aber auch eigenen Recherchen, wobei naturgemäß subjektive Positionen einfließen können. Alle Angaben und Informationen erfolgen ohne Gewähr und unter Ausschluss jeglicher Haftung!


Theodorakis: Griechenlands Premier ist Merkels Laufbursche

5. Dezember 2016 / Aufrufe: 441 1 Kommentar

Mikis Theodorakis charakterisiert Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras in einem offenen Brief unter anderem als Laufburschen Merkels, Obamas und Junckers.

Der griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis publizierte auf seiner persönlichen Webseite einen offenen Brief an Alexis Tsipras in besonders scharfen Tönen. In seinem Text übt er harte Kritik an dem Premierminister wegen dessen Reise nach Kuba, um Fidel Castros Beisetzung beizuwohnen.

Theodorakis charakterisiert Tsipras unter anderem als „Anbeter“ und „Laufburschen“ von Merkel, Obama und Juncker, während auch erstaunt, wie er sein Schreiben mit der Phrase „Auf Wiedersehen beim Schinder“ schließt. Der gesamte wie auf Mikis Theodorakis‘ Website publizierte Text folgt nachstehend in deutscher Übersetzung:
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Griechenlands Verschuldung ist größte Lüge des Jahrhunderts

4. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.252 5 Kommentare

Laut dem amerikanischen Großinvestor Paul Kazarian ist die angebliche Höhe der Verschuldung Griechenlands die größte Lüge des Jahrhunderts.

Der amerikanische Großinvestor Paul Kazarian und größte private Griechenland-Investor (und -Gläubiger) glaubt, das Land habe kein Problem mit der Verschuldung, da diese ganz einfach nicht 177%, sondern 71% seines BIP betrage.

Wie Kazarian in der Web-Ausgabe der Zeitschrift Spiegel charakteristisch äußerte, ist folglich „die Höhe der griechischen Verschuldung die Lüge des Jahrhunderts„.
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Griechenland „droht“ mit Neuwahlen

3. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.160 Keine Kommentare

Einer Regierungsquelle zufolge wird es in Griechenland zu Neuwahlen kommen, wenn die Gläubiger auf weiteren geradezu schockierenden Maßnahmen bestehen.

Bei einer Begegnung mit Journalisten bestätigte eine Top-Regierungsquelle, was in Griechenland bereits alle argwöhnten und im Sinn hatten. Grundsätzlich gestand sie ein, dass der Druck auf Ergreifung weiterer Maßnahmen auch nach 2018 nicht bei einem Volumen von – wie angenommen – 3,5 Mrd. bleibt, sondern auf 4,1 Mrd. Euro steigt.

Weiter betonte sie, die Einigung müsse bis Weihnachten 2016 zum Abschluss kommen, und betonte, „dahin führt auch die Einschätzung aller, dass die quantitative Lockerung für Februar und März (2017) gelten muss„.
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Kategorien: Politik
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Bargeschäfte in Griechenland nur noch bis 500 Euro

2. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.012 2 Kommentare

Einkäufe und Geschäftsvorgänge im Wert von über 500 Euro sollen in Griechenland nur noch bargeldlos getätigt werden.

Der Gesetzentwurf bezüglich der elektronischen Transaktionen wird signifikante Änderungen im Alltag und bei den Einkäufen der Bürger in Griechenland herbeiführen, da fortan alle Geschäftsvorgänge in Höhe von über 500 Euro ausschließlich mittels Debit- / Kreditkarten oder über die Webbanking-Systeme der Banken zu erfolgen haben.

Konkreter werden die Änderungen vorsehen, dass Einkäufe bzw. allgemein Zahlungen in Höhe von über 500 Euro ausschließlich unter Nutzung sogenannten „Plastikgelds“ oder per E-Banking zu erfolgen haben.
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Kfz-Steuer 2017 in Griechenland wird fällig

1. Dezember 2016 / Aufrufe: 633 Keine Kommentare

In Griechenland ergingen die Bescheide zur Kraftfahrzeugsteuer für das Jahr 2017, die bis spätestens zum letzten Werktag 2016 im Voraus zu entrichten ist.

In Griechenland wurden in das Taxis-System die Bescheide zur Kraftfahrzeugsteuer für das Jahr 2017 eingestellt. Stichtag für die fristgerechte Entrichtung der Kfz-Steuer 2017 ist der 31 Dezember 2016 und das Finanzministerium hofft auf Einnahmen aus der Fahrzeugsteuer in Höhe von etwa 1,1 Mrd. Euro.

Um die Steuerbescheide aufrufen und ausdrucken oder lokal abspeichern zu können, ist über das Portal unter www.gsis.gr die entsprechende Anwendung aufzurufen. Der Zugang ist sowohl mit den persönlichen TAXISnet-Zugangsdaten des Fahrzeughalters als auch nur unter Eingabe seiner Steuer-ID und des Kennzeichens des Fahrzeugs möglich.
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Gigantische elektronische Bürokratie in Griechenland

30. November 2016 / Aufrufe: 823 Keine Kommentare

In Griechenland entsteht eine gigantische elektronische Bürokratie, die sogar Orwells Big Brother in den Schatten stellt.

Das Finanzministerium in Griechenland baut Jahr um Jahr einen ständig wachsenden Berg elektronischer Bürokratie auf. Im Namen der Bekämpfung der Steuerhinterziehung sind wir an dem Punkt angelangt, dass auf Jahresbasis mehr als 30 Millionen elektronische Deklarationen eingereicht werden und laufend neue hinzukommen.

In den Plänen für das Jahr 2017 sind unter anderem die Schaffung eines „Freizeitboot-Registers“, aber auch die Abgabe neuer Immobiliendeklarationen (Formular E9) umfasst, damit nach jahrelanger Verzögerung das elektronische Vermögensregister aufgebaut wird. Ziel ist – in einer ersten Phase – die Korrektur der Angaben zu den im Besitz 3,7 Millionen Eigentümer befindlicher Flurstücke, damit die Voraussetzungen für die Erhebung der Zusatzsteuer auch auf die Landstücke geschaffen werden.
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Kriegszustand in Notaufnahmen der Krankenhäuser in Griechenland

29. November 2016 / Aufrufe: 5.037 1 Kommentar

In den Notfallstationen vieler öffentlicher Krankenhäuser in Griechenland herrschen drittweltliche Zustände.

Einer Untersuchung des Panhellenischen Verbands des Personals der öffentlichen Krankenhäuser (POEDIN) in den Notfallstationen (TEP) 61 öffentlicher Krankenhauseinrichtungen zufolge haben für die Patienten einerseits die Zunahme der bei den TEP eintreffenden Patienten um 40% und andererseits die personelle Unterbesetzung und Unterfinanzierung der Krankenhäuser, aber auch die Entwicklung vieler TEP „mit einer chaotischen räumlichen Verteilung der Praxen, Labors und Warteräume“ enorme Strapazen zum Resultat, „die Menschenleben kosten„.

Bei den TEP (turnusmäßig) Notdienst versehender großer Krankenhäuser treffen im Durchschnitt bei jeder Notdienst-Schicht 1.500 Patienten ein, und laut dem POEDIN ist der Hauptgrund die „Demontage“ der primären Gesundheitsversorgung.
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Griechenlands Banken wollen Bargeldsteuer!

28. November 2016 / Aufrufe: 1.098 Keine Kommentare

Die Banken in Griechenland schlagen die Besteuerung von Barabhebungen vor und argumentieren, dies würde zur Senkung der Steuerhinterziehung beitragen.

Die Banken in Griechenland schlagen der Regierung ein Dutzend Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung vor, allem voran mithilfe der Stärkung der elektronischen Geschäftsvorgänge und der Einschränkung der Verwendung von Bargeld in der Wirtschaft.

Wie die griechische Zeitung „Kathimerini“ berichtete, ist die Besteuerung von Barabhebungen eine der Maßnahmen zur Minderung der Steuerhinterziehung, da Bargeld in einem großen Grad in die „schwarze“ Wirtschaft geleitet wird oder zumindest leicht geleitet werden kann.
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Griechenlands Bürger bezahlen Steuern mit Matratzengeld

27. November 2016 / Aufrufe: 2.473 Keine Kommentare

Die privaten Haushalte in Griechenland greifen offensichtlich ihre letzten Barreserven an um ihren steuerlichen Verpflichtungen nachkommen zu können.

Der größte Teil der direkten Steuern, welche in Griechenland die Steuerpflichtigen in den letzten Monaten des Jahres 2016 entweder zur Einkommensteuer oder Immobiliensteuer (ENFIA) entrichteten, wurde mit Abhebungen … aus der Matratze bezahlt.

Dieser Betrag wird auf etwa 5 Mrd. Euro veranschlagt und ist die Summe, um die das wie von der Griechischen Bank verzeichnete auf dem Markt in Umlauf befindliche Geld abnahm.
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Türken fliehen nach Griechenland

26. November 2016 / Aufrufe: 822 Keine Kommentare

Um dem Pogrom in der Türkei gegen vermeintliche Anhänger Gülans zu entgehen, treffen in Griechenland immer wieder türkische Staatsbürger ein und ersuchen um Asyl.

Unter der Furcht der Verfolgungen entschieden sie sich zur Flucht: Die am vergangenen Sonntag (20 November 2016) auf der griechischen Ägäis-Insel Chios aufgegriffenen vier Frauen aus der Türkei versuchten, wieder mit ihren Männern zusammenzukommen, die zuerst geschafft hatten, ins Ausland zu entkommen.

Allesamt bei auf irgend eine Weise mit Fethullah Gülen in Relation stehenden Trägern, Instituten und Behörden beschäftigt, hatten auch sie sich nach dem gescheiterten Putsch des 15 Juli 2016 entschieden, ihr Vaterland zu verlassen.
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