Griechenlands Bürger sind unzufrieden

26. Juni 2019 / Aufrufe: 2 Keine Kommentare

Ungefähr 6 von 10 Arbeitnehmern in Griechenland erklären, mit ihren Beschäftigungen wenig bis überhaupt nicht zufrieden zu sein.

Den schockierenden Fakten der von der Griechischen Statistikbehörde (EL.STAT.) durchgeführten einschlägigen Untersuchung zufolge sind 50,2% der Bevölkerung des Landes wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten und Wohnungsproblemen von ihrem Leben wenig bis völlig enttäuscht.

Völlig zufrieden sind dagegen in Griechenland – auf die Gesamtheit bezogen – gerade einmal 5,6% der Bürger.
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Griechenlands Pharmaindustrie schlägt Alarm

25. Juni 2019 / Aufrufe: 224 Keine Kommentare

In Griechenland droht laut der einheimischen Pharmaindustrie die Einstellung des Vertriebs rund 500 generischer und alter billiger Medikamente.

Die griechische produktive Pharmaindustrie sendet Notsignale, mittlerweile nicht mehr der ihnen auferlegten und insgesamt 70% ihrer Umsätze erreichenden vernichtenden direkten und indirekten Besteuerung zu begegnen vermögend.

Wie betont wird, machen diese Umstände nicht nur die gesunde unternehmerische Tätigkeit, sondern auch die selbige Überlebensfähigkeit der produktiven Anlagen der Pharmaindustrie Griechenlands unmöglich, wobei inzwischen die Abwertung einer Branche ersichtlich ist, die signifikante Mehrwerte in die Wirtschaft einbringt und entschlossen zur Beschäftigung beiträgt.
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Heißer Sommer für Griechenlands neue Regierung

24. Juni 2019 / Aufrufe: 241 Keine Kommentare

Auf die neue Regierung in Griechenland wartet ein heißer Sommer mit 3 plus 2 Fronten.

Für die sich in Griechenland aus den Wahlen des 07 Juli 2019 ergebende Regierung kündigt sich ein heißer Sommer an. Quellen aus Brüssel zufolge wird es für die neue Regierung (immer in dem Szenarium ihrer umgehenden Bildung) eine kleine politische Karenzperiode geben, die auch mit der geplanten Aufschiebung des Eintreffens der „Institutionen“ in Athen bis nach der Internationalen Messe in Thessaloniki (DETH / TIF) in Verbindung steht.

Wie diplomatische Quellen erklären, sind die Fronten jedoch viele und bedürfen einer umgehenden Handhabung.
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Griechenland hat dritthöchste Armutsquote der EU

23. Juni 2019 / Aufrufe: 270 Keine Kommentare

Nach Bulgarien und Rumänien hatte Griechenland 2018 den drittgrößten von Armut bedrohten Bevölkerungsanteil in der Europäischen Union.

Laut den jüngsten Angaben der ELSTAT waren im vergangenen Jahr in Griechenland fast 3,35 Millionen Menschen – also 31,8% der Bevölkerung des Landes – von Armut und gesellschaftlicher Exklusion bedroht.

Die Anzahl der bedrohten Menschen sank zwischen 2017 und 2018 um 350.000 und setzte damit den in den letzten drei Jahren beobachteten kontinuierlichen rückläufigen Verlauf fort, bleibt jedoch spürbar höher als die Niveaus vor der Krise und platziert Griechenland auf den schlimmsten Rängen der Europäischen Union.
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Griechenland: SYRIZA legt Minen

22. Juni 2019 / Aufrufe: 279 Keine Kommentare

Wie in Griechenland die die SYRIZA das zweite Halbjahr 2019 zu verminen versucht.

Die zeitliche Verzögerung bei den Vorbedingungen und in der Verhandlung mit den Gläubigern, aber auch die vielfältigen Nebenwirkungen des von dem „Leistungsregen“ der vergangenen Wochen geschaffenen fiskalischen Lochs gestalten für die sich aus den Wahlen des 07 Juli 2019 ergebende Regierung Griechenlands ein „vermintes“ zweites Halbjahr.

Gemäß dem Konferenz-Programm der Eurogruppe für das zweite Halbjahr 2019 wird Griechenland sich fast alle zwei Monate einer „Bewertung“ zu stellen haben. Formal haben die dritte Beurteilung bei der Eurogruppe am 08 Juli, die vierte bei der Konferenz am 09 Oktober und die fünfte Bewertung bei der Eurogruppe am 04 Dezember ein Diskussionsthema zu sein.
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SYRIZA leert Griechenlands Kassen

21. Juni 2019 / Aufrufe: 391 Keine Kommentare

Vor ihrem voraussichtlich anstehenden Abtritt leerte in Griechenland die Bagage der SYRIZA mit einem Regen von Wahlkampfgeschenken die Kassen!

In Griechenland wurden im Mai 2019 zum ersten Mal seit fünf Jahren Mittel in Höhe von 5 Mrd. Euro für die wahlkampfgeprägten Leistungen der Regierung an die Wirtschaft ausgezahlt, während ebenfalls zum ersten Mal in den letzten vier Jahren bei der Ausführung des Haushaltsplans eine Überschreitung des Ausgabenlimits verzeichnet wurde.

In einem Zug, mit den Gläubigern (neue) „Rechnungen zu eröffnen“, legte die griechische Regierung, um nun die – völlig irreführend – sogenannte 13. Rente zu zahlen, sogar an den Posten „Hand an“, der im Haushaltsplan des vergangenen Jahres für die Begleichung von Erstattungen bei den Sonderbesoldungsordnungen vorgesehen worden war.
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Griechenland ist Export-Schlusslicht der EU

20. Juni 2019 / Aufrufe: 69 Keine Kommentare

Im Vergleich zu den übrigen Mitgliedstaaten der EU verzeichnete Griechenland seit 2010 bis heute den geringsten Anstieg seiner Exporte.

In keinem anderen Mitgliedsland der EU stiegen die Exporte in den letzten 9 Jahren so wenig wie in Griechenland an. Laut den von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) zusammengetragenen Daten betrug in Griechenland der Anstieg der Exporte seit 2010 bis einschließlich März 2019 nur 6,8%.

Um genau zu sein befand Griechenland sich einmal in einer besseren Position: 2013 waren seine Exporte im Vergleich zu den Niveaus des Jahres 2010 um 13,1% höher, aber auch im Jahr 2014 lagen sie immer noch um 8,8% höher.

Verlust von Märkten unf Gefahr einer „Import-Penetration“

Nach der Krise des Jahres 2015 und den verhängten Kapitalverkehrskontrollen war der Rückgang jedoch heftig. Im Jahr 2016 befanden die Exporte sich auf 86,4% des Niveaus von 2010, und seitdem … steigen sie in der Bemühung, einfach nur wieder ihre älteren (Krisen-) Niveaus zu erlangen. Und dies trotz einer zwischenzeitlichen Fülle an Vorbedingungen und strukturellen Reformen. Trotz der Massakrierung der Löhne und der Deflation, welche die griechische Wirtschaft und Gesellschaft erlebte.

Die Eurostat-Angaben bestätigen das von der Europäischen Kommission geschlagene „Alarmglöckchen“ bezüglich eines kontinuierlichen Verlust ausländischer Märkte in den letzten Jahren. Und dies, weil die übrigen Staaten ihre Exporte mit einem schnelleren Rhythmus entwickeln. Somit existiert nunmehr auch eine andere Gefahr: jene der massenhaften Importe, bezüglich derer ebenfalls viele Warnungen laut geworden waren.

Trotz des relativ geringen Anstiegs des BIP und des schwachen privaten Konsums bleibt der Wert der Importe doppelt so hoch, da Griechenlands Exporte in den letzten Jahren nicht genug stimuliert wurden. Somit beeinflusst jedweder Anstieg der Importe die Handelsbilanz negativ.

Griechenlands Aufschwung ist langsam und keinesfalls sicher

Laut den selben Eurostat-Angaben zeigt sich als Resultat noch eine andere Gefahr: jene der Ausweitung des „Lochs“ in der Handelsbilanz. Griechenlands Handelsbilanz-Defizit erreichte im ersten Quartal 2019 rund 7,6 Milliarden Euro, gegenüber 7,1 Milliarden Euro vor einem Jahr. Dem Wert nach ist es das drittgrößte in der EU. Hinsichtlich des Ausmaßes des Problems liegen noch zwei Staaten mit sehr großen „Größen“ vor ihm: Die Rede ist von Spanien mit einem Defizit von 10,7 Mrd. Euro und Frankreich mit einem Defizit von 26,7 Mrd. Euro.

In Irland, sprich einem Land mit einer Bevölkerung, die jener Griechenlands entspricht, jedoch mit einem völlig unterschiedlichen wirtschaftlichen Verlauf, wurde dagegen im ersten Quartal ein Überschuss von 13,4 Mrd. Euro verzeichnet. In Portugal wiederum, mit dem Griechenland gewöhnlich verglichen wird, sank das Defizit auf 4,8 Mrd. Euro, gegenüber 5 Mrd. Euro vor einem Jahr.

Die Angaben über die Handelsergebnisse Griechenlands im Verhältnis zu den anderen Mitgliedstaaten der EU ergänzen das Bild, welches die Bekanntgabe einer Reihe wirtschaftlicher Indizes durch Elstat hervorruft. Sie geben das „Knirschen“ bei Umsätzen, Preisen und Konsum wieder und bestätigen somit, dass der Aufschwung langsam ist, jedoch keinesfall sichergestellt worden ist.

(Quelle: capital.gr, Autor: Dimitra Kadda)

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Das Gespenst der wirtschaftliche Vergangenheit Griechenlands

19. Juni 2019 / Aufrufe: 327 Keine Kommentare

Auch der erwartete Regierungswechsel wird in Griechenland nicht auf wundersame Weise den Aufschwung herbeiführen.

Zum ersten Mal nach einem Jahrzehnt werden in Griechenland die Wähler eine Regierung wählen, ohne dass ihr Land sich in einem wirtschaftlichen Rettungsprogramm befindet. Selbst wenn die Nea Dimokratia (ND) bei den am 07 Juli 2019 anstehenden Parlamentswahlen gewinnt, wird der Führungswechsel nicht per … Wunder den Aufschwung herbeiführen.

Die internationalen Finanzmärkte reagieren in Erwartung der Wahlen am 07 Juli 2019 positiv, da die Meinungsumfragen zeigen, dass nach der offenkundigen Niederlage der regierenden SYRIZA bei den Europawahlen 2019 die Nea Dimokratia einen weiteren Sieg sicherstellen wird. Trotz der Wahlkampfzusagen der Partei der amtierenden Opposition bezüglich einer Beschleunigung des Aufschwungs Griechenlands mittels unternehmensfreundlicher Politiken im Fall ihrer Wahl werden die Führer der ND jedoch bald sehen, dass die komplexen Themen, welche die wirtschaftlichen Probleme Athens verstärken, und die geopolitischen Beschränkungen in einer einzigen Legislaturperiode – oder auch etlichen Legislaturperioden – nicht zu lösen sein werden.
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Griechenland: Mitsotakis verspricht Steuersenkungen ab 2020

18. Juni 2019 / Aufrufe: 462 1 Kommentar

Kyriakos Mitsotakis verspricht Steuersenkungen in Griechenland ab 2020 sowie Einstellungen bei der Polizei und im Bildungs- und Gesundheitswesen.

Der Oppositionsführer und Parteivorsitzende der Nea Dimokratia (ND), Kyriakos Mitsotakis, erklärte anlässlich der auf den 07 Juli 2019 anberaumten Parlamentswahlen in Griechenland unter anderem, „das Parlament wird im Sommer nicht schließen, im September 2019 wird der Steuergesetzentwurf für 2020 verabschiedet werden„. Zusätzlich sagte er die Minderung der Immobilien-Besitzsteuer (ENFIA) und die Senkung der Unternehmensbesteuerung von 28% auf 24% zu.

Die Äußerungen des türkischen Außenministers Mevlüt Çavuşoğlu kommentierend meinte Kyriakos Mitsotakis gegenüber dem TV-Sender SKAI, Griechenland müsse sein Selbstvertrauen mit der Türkei in der Tat ausstrahlen.
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Griechenland soll sich nichts vormachen

17. Juni 2019 / Aufrufe: 350 Keine Kommentare

Der dritte Bericht verstärkter Beaufsichtigung lässt Griechenland keinen Spielraum, Illusionen bezüglich seiner vermeintlichen Freiheiten zu hegen.

Griechenlands Machtparteien flüchten sich zu den Leistungen um Stimmen zu fischen. Häufig ignorieren sie jedoch die Botschaften der Gläubiger und meinen, alles unter Kontrolle zu haben. Sie irren sich jedoch.

Es ist gut, gewisse Dinge aus der Vergangenheit zu berücksichtigen, damit wir die heutigen Zustände besser bewerten.
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