Neue Belastungen für Griechenlands Immobilienbesitzer

20. November 2017 / Aufrufe: 1 Keine Kommentare

Das Jahr 2018 wird voraussichtlich rund 1 Million Eigentümern von Immobilien in Griechenland neue steuerliche Belastungen bescheren.

Die Eigentümer von Immobilien in Griechenland werden 2018 erhöhte Steuern zahlen, da die Regierung mit der Angleichung der Einheitswerte im Frühjahr 2018 auch die sogenannte Großgrund-Besitzsteuer (wörtlich: „Steuer auf großes Immobilienvermögen“ / FMAP) wiedereinführen und das Gewicht hauptsächlich auf alle verlagern wird, die Immobilien mittleren und großen Wertes haben.

Spezieller sehen die Eingriffe bei den Immobilien die Angleichung von Einheitswerten vor, womit ungefähr 1 Million Steuerpflichtige mit mittlerem und großem Immobilienvermögen aufgerufen sein werden, wegen der Angleichung der Immobilien-Einheitswerte (sprich Steuerwerte) und der Wiedereinführung der FMAP höhere Steuern zu zahlen.
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Griechenland gestattet Eröffnung neuer Bankkonten

19. November 2017 / Aufrufe: 334 Keine Kommentare

Im Rahmen einer weiteren Lockerung der in Griechenland seit Juni 2015 bestehenden Kapitalverkehrskontrollen dürfen wieder bedingt neue Bankkonten eröffnet werden.

Nach dem am 14 November 2017 erlassenen und im Regierungsanzeiger (FEK) veröffentlichten Beschluss des griechischen Finanzministers Evklidis Tsakalotos publizierte der Griechische Bankenverband (HBA) in Form von Fragen und Antworten aktualisierte Erklärungen bezüglich der in Griechenland im Juni 2015 verhängten und bis heute bestehenden Kontrollen des Kapitalverkehrs (capital controls).

Nachstehend werden auszugsweise Änderungen angeführt, die sich auf die Eröffnung neuer Bankkonten, die Hinzufügung neuer / weiterer Mitinhaber zu bestehenden Konten und die Reaktivierung sogenannter inaktiver Konten beziehen.
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Griechenland ist Schlusslicht bei sozialer Gerechtigkeit

18. November 2017 / Aufrufe: 277 Keine Kommentare

Der Social Inclusion Monitor Europe 2017 der Bertelsmann Stiftung weist Griechenland bei der sozialen Gerechtigkeit als Schlusslicht der Europäischen Union aus.

Wie sehr sind die Länder der EU sozial gerecht? Der Jahresindex Sozialer Gerechtigkeit der Bertelsmann-Stiftung stellt Verbesserungen, aber auch riesige Unterschiede zwischen Norden und Süden fest, wobei Griechenland auf dem letzten Platz rangiert.

Zehn Jahre nach dem Ausbruch der Wirtschaftskrise zeigen die meisten Länder der EU, sie langsam, jedoch beständig zu überwinden. In dem auf den Fakten der Eurostat für 2016 basierenden Jahresindex Sozialer Gerechtigkeit 2017 wird betont, der Aufschwung des Arbeitsmarkts habe die Situation an der Front der sozialen Gerechtigkeit verbessert.
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Rettung der Banken kostet Griechenland dutzende Milliarden Euro

17. November 2017 / Aufrufe: 378 Keine Kommentare

Einem vernichtenden Bericht des EuRH zufolge erlitt Griechenlands Fiskus aus der Rekapitalsierung der griechischen Banken bisher einen Schaden von 36,4 Milliarden Euro.

Sich auf den Gang Griechenlands an die Finanzmärkte beziehend warnt der Europäische Rechnungshof (EuRH) und betont, die (Erreichung der) Fähigkeit des Landes, sich völlig über die Märkte zu finanzieren, sei ein schwieriges Unterfangen.

Laut dem Bericht des Europäischen Rechnungshofs mit Titel „Die Intervention der Kommission in der griechischen Finanzkrise“ trugen die von der Europäischen Kommission in Griechenland geplanten und umgesetzten Programme (sprich Memoranden) zwar zur Neuorganisation des Landes bei, aber nur marginal.
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Griechenland bietet Investoren Swap an

16. November 2017 / Aufrufe: 270 Keine Kommentare

Griechenland gab den Beginn des bis Ende November 2017 befristeten Eintausches aus dem PSI hervorgegangener Anleihen gegen neue Titel bekannt.

In Griechenland gab der Träger für die Verwaltung öffentlicher Verschuldung (Public Debt Management Agency – PDMA) den Eintausch der PSI-Obligationen gegen neue Titel bekannt. Die Investoren haben bis zum 28 November 2017 Zeit, das Angebot anzunehmen.

Laut dem Aufruf lädt Athen die privaten Obligationsinhaber ein, ungefähr 20 Anleihen-Serien gegen 5 neue Titel einzutauschen. Die neuen Anleihen haben Laufzeiten von 5, 10, 15, 17 und 25 Jahren und „Coupons“ von 3,5% – 4,2%.
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Recycling der Arbeitslosigkeit in Griechenland

15. November 2017 / Aufrufe: 430 1 Kommentar

Auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland setzen sich flexible Beschäftigungsformen durch, während die Vollzeitbeschäftigung zunehmend in den Hintergrund gerät.

In Griechenland ist 2017 ist ein Jahr der Deeskalation der Arbeitslosigkeit, aber auch ein Jahr der Vorherrschaft der sogenannten flexiblen Beschäftigungsformen.

Teilzeitbeschäftigung und wechselweise (periodische) Beschäftigung scheinen zum „Hit“ zu werden, da sie – bei nun zehn verstrichenen Monaten – seit Januar bis Oktober 2017 fast 60% der Einstellungen abdecken.
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Leitfaden für Widerstand in Griechenland

14. November 2017 / Aktualisiert: 14. November 2017 / Aufrufe: 352 Keine Kommentare

Griechenlands sogenannte Anarchisten publizierten eine speziell an die Einwohner des Athener Stadtbezirks Exarchia gerichtete Anleitung zum Widerstand.

Anweisungen an … Möchtegern-Anarchisten gibt in Griechenland das „Symposium GEGEN die POLIZEIBESATZUNG“ in einem auf einer bekannten anarchistischen Website publizierten Text, mit dem es die Bürger angefangen davon, den Chaoten Hilfe zu leisten, bis hin auch zum Angriff auf Polizisten aufruft.

Es sei angemerkt, dass besagter „Widerstands-Leitfaden“ kaum zufällig gerade jetzt kursiert, da der Jahrestag der am 17 November 1973 erfolgten blutigen Niederschlagung des Studentenaufstands ansteht, bei dem es praktisch jedes Jahr zu mehr oder weniger heftigen Ausschreitungen und Zusammenstößen kommt.
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Lässt Deutschland Flüchtlinge in Griechenland „hängen“?

13. November 2017 / Aufrufe: 525 2 Kommentare

Verzögert Deutschland die Zusammenführung in Griechenland festsitzender Flüchtlinge mit ihren Familien?

In Griechenland verweilen tausende Flüchtlinge, obwohl sie nach Deutschland gelangt hätten sein mussten. Die deutsche Regierung wiederum beruft sich auf die geltenden Regelungen. Derweilen demonstrieren jedoch sowohl in Athen als auch in Berlin Flüchtlinge.

Das Thema der familiären Zusammenführung der Flüchtlinge ist in Deutschland eine sensible Sache. Sie ist ein Überbleibsel der schwierigen Phase in der Handhabung des Flüchtlingsthemas in der Periode 2015 – 2016. Seitdem bleibt das Thema bis heute ungelöst, die Zahlen ändern sich stetig und es bleibt bis heute ungewiss, wie viele Menschen nach Deutschland kommen können um mit ihren Familien zusammengeführt zu werden. Konkreter mit den Mitgliedern der sogenannten „Kernfamilie“: Eltern, Geschwistern, Kindern.
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In Griechenland bleiben Produktionsmöglichkeiten ungenutzt

12. November 2017 / Aufrufe: 391 Keine Kommentare

Laut den sogenannten Fünf Wirtschaftsweisen werden nur in Griechenland die Möglichkeiten nationaler Produktion nicht vollständig genutzt.

Der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“ (SVR) betont in seinem Jahresbericht an die deutsche Regierung, der konjunkturelle Aufschwung betreffe ebenfalls sowohl die Eurozone als auch Griechenland.

Laut dem Jahresbericht der deutschen „Fünf Weisen“ wird die deutsche Wirtschaft 2017 ein Wachstum von 2,0% und 2018 von 2,2% präsentieren. Entsprechend hoch sind die Zahlen auch bezüglich des Wachstums in der Eurozone (2,3% und 2,1%). Was speziell Griechenland betrifft, schätzen die renommierten Wirtschaftswissenschaftler ein, das BIP werde in diesem Jahr um 0,9% und 2018 um 2,0% steigen.
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Griechenlands „Rettung“ erfolgte zugunsten der Banken

11. November 2017 / Aufrufe: 861 2 Kommentare

Auch Jeroen Dijsselbloem gestand endlich ein, dass die angebliche Rettung Griechenlands in Wirklichkeit der Rettung der Banken gedient hatte.

Eurogruppe-Chef Jeroen Dijsselbloem, brachte vor dem Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL) des Europäischen Parlaments die Ansicht zum Ausdruck, die Banken seien zu Lasten der Steuerzahler und auf eine falsche Weise gerettet worden.

Auf eine Frage des griechischen Europa-Abgeordneten der Volksunion, Nikos Chountis, antwortend, inwieweit er Olli Rehn zustimme, das erste Programm (sprich Memorandum) für Griechenland sei erfolgt, damit die Banken gestützt werden, merkte Jeroen Dijsselbloem an, dass zu Beginn der Krise „in allen Ländern das größte Problem die Banken waren„.
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