Griechenlands Rettung war ein kolossaler Misserfolg

21. August 2018 / Aufrufe: 1 Keine Kommentare

In einem vernichtenden Artikel der britischen Zeitung Guardian wird die Rettung Griechenlands als kolossales Desaster bezeichnet.

Die britische Zeitung Guardian charakterisiert das am 20 August 2018 offiziell ausgelaufene Rettungsprogramm („Memorandum“) für Griechenland als einen „kolossalen Misserfolg„.

Mit einem von Larry Elliot signierten Artikel notiert die britische Zeitung, Griechenland könne endlich die Memoranden hinter sich lassen und dies werde als griechische Erfolgsstory präsentiert, jedoch könnte etwas Solches nichts weiter von der Realität entfernt sein.
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Das Elend Griechenlands ist noch nicht vorbei

20. August 2018 / Aufrufe: 283 Keine Kommentare

Die Schwierigkeiten für Griechenland sind nach dem 20 August 2018 nicht zu Ende.

Die britische Zeitung „Guardian“ legt in einem am 12 August 2018 publizierten Artikel dar, dass Griechenland nach fast neuen Jahren einer Krise und harter Austerität in der kommenden Woche aus dem dritten Rettungsprogramm („Memorandum“) herauskommen wird, die Schwierigkeiten jedoch keinesfalls zu Ende sind.

Die Zeitung unterstreicht, die Narben der griechischen Krise bleiben tief – mit schwachen Banken, großen fälligen Schulden des Staats, keinerlei Spielraum für fiskalische Aufwendungen und der öffentlichen Verschuldung bei 180% des BIP, die damit die höchste Verschuldung in der Europäischen Union darstellt.
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Griechenlands Verschuldung überstieg 345 Mrd Euro

19. August 2018 / Aufrufe: 286 Keine Kommentare

Ende des zweiten Halbjahrs wurde Griechenlands Verschuldung auf 345 Milliarden Euro beziffert und der Druck auf die griechischen Staatsanleihen setzt sich fort.

Nach den zwischenzeitlich gefassten Beschlüssen der Eurogruppe mag der Bericht über die Verschuldung Griechenlands für das erste Halbjahr 2018 mittlerweile „altbacken“ sein, jedenfalls zeigt er, dass sie bereits vor der Freigabe der letzten Tranche von 15 Mrd. Euro die Summe von 345 Mrd. Euro überstiegen hatte.

Ein weiteres interessantes Element ist, dass die staatliche Rechnungszentrale, noch bevor sie die entsprechend zweckgebundenen 9,5 Mrd. aus der letzten Tranche des ESM erhielt, schon eine Liquiditätsrücklage von 13,083 Mrd. Euro gebildet hatte – und zwar in einem Moment, wo die staatlichen Verbindlichkeiten betreffenden Zahlungen (an den privaten Sektor) „gebremst“ wurden und ihre Begleichung mittlerweile auf Ende des Jahres 2018 verschoben worden ist.
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Fraport erzielt in Griechenland lukrative Zuwächse

18. August 2018 / Aufrufe: 394 1 Kommentar

Der Konzern der Fraport verzeichnet in Griechenland sowohl bei Passagieren als auch Frachttransporten signifikante Zuwächse.

Einer Reportage der Deutschen Welle (DW) zufolge präsentiert der Halbjahresbericht des Fraport-Konzerns eine positive Entwicklung. Für 2018 wird bei dem Passagieraufkommen auf den in Griechenland verwalteten 14 Flughäfen ein „hoher einstelliger Zuwachs“ erwartet.

Laut dem am 08 August 2018 publizierten Vorstandsberichts für die Periode Januar – Juni 2018 verzeichnete der Konzern im Verhältnis zu der entsprechenden Vorjahresperiode einen Anstieg der Umsätze um 13%, damit 1,532 Mrd. Euro erreichend.
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Wo Griechenlands Kredite aus dem dritten Memorandum blieben

17. August 2018 / Aufrufe: 571 2 Kommentare

Wohin die Hilfskredite des dritten Memorandums für Griechenland wirklich flossen.

Über die Hälfte (36,3 Mrd. Euro von den 61,9 Mrd. Euro) der Griechenland im Rahmen des dritten Memorandums gewährten Hilfskredite wurden für vorherige Kredite an die Gläubiger gegeben und 5,4 Mrd. Euro flossen wieder an die Banken. Nur 8,8 Mrd. Euro wurden für anderweitige Bedürfnisse verwendet.

Der Löwenanteil der sogenannten Hilfsgelder floss also in die Bedienung der Verschuldung Griechenlands und damit direkt wieder an seine Gläubiger zurück, während in der realen Wirtschaft des Landes nur ein minimaler Bruchteil der „Hilfe“ angelangte!
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Griechen sollen Immobilien freiwillig den Banken überlassen

16. August 2018 / Aufrufe: 2.745 Keine Kommentare

In Griechenland appellieren die Banken erneut an Schuldner, ihre notleidenden Kredite per freiwilliger Abtretung ihrer Immobilien zu begleichen.

Die Banken in Griechenland, die darauf „brennen“, die sogenannten „roten“ Kredite aus ihren Portefeuilles zu streichen, rufen erneut zur freiwilligen Übergabe von Immobilien auf!

Sie verlangen von den überschuldeten Bürgern, die als Sicherheit für ihren Kredit eine Immobilie mit einer Hypothek beziehungsweise Voreintragung belastet haben, die Immobilie aus eigenem Antrieb an die Banken zu übergeben oder zu verkaufen, damit ihre Schuld beglichen oder gemindert wird.
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Türkei lässt Griechenlands Offiziere frei

15. August 2018 / Aktualisiert: 15. August 2018 / Aufrufe: 527 3 Kommentare

Die beiden über 5 Monate in der Türkei praktisch in Geiselhaft gehaltenen griechischen Militärs wurden freigelassen.

Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu publizierte am 14 August 2018 um 19:09 Uhr die Nachricht, dass die beiden in der Türkei seit März 2018 im Hochsicherheitsgefängnis Edirne inhaftierten griechischen Offiziere freigelassen wurden.

Das diesmal in einer anderen Zusammensetzung zusammengetretene und den mittlerweile fünften Haftaussetzungsantrag untersuchende Gericht befand, dass inzwischen keine Gründe mehr einhergehen, die beiden griechischen Militärs weiter in Untersuchungshaft zu halten.
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Griechenland verliert die Marktgangwette

14. August 2018 / Aufrufe: 529 1 Kommentar

Die internationalen Entwicklungen mit Rom im Mittelpunkt verschließen der Regierung Griechenlands den beworbenen Gang an die Finanzmärkte.

Die von den Entwicklungen in Italien hervorgerufene internationalen Turbulenzen treiben die Renditen der griechischen Anleihen in die Höhe, wozu viele Analysten anmerken, wie falsch die Entscheidung des Premierministers Alexis Tsipras war, die von der Griechischen Bank vorgeschlagene sogenannte präventive Kreditlinie nicht zu akzeptieren.

Die Renditen der griechischen Anleihen, die den Gedanken an einen sofort oder im Herbst 2018 erfolgenden Gang an die Märkte zu einem Sommernachtstraum machen, zerstören auch die Show des Premierministers bezüglich des Endes der Memoranden.
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Griechen kaufen Porsche und Maserati

13. August 2018 / Aufrufe: 785 3 Kommentare

Trotz der Krise gibt es in Griechenland weiterhin Leute, die Porsche und Maserati kaufen!

Obwohl in Griechenland in der Zeit der Krise die Steuern auf schwindelerregende Höhen explodiert sind und die Einkommen der Bürger heftige Kürzungen erfahren haben, gibt es weiterhin Griechen, die unerschrocken ein wahres Vermögen ausgeben um superluxuriöse Autos zu erwerben!

Laut den am 09 August 2918 von der Griechischen Statistikbehörde (ELSTAT) veröffentlichten Angaben wurden in Griechenland allein im Juli 2018 unter anderem 13 Porsche (8 neue und 5 gebrauchte), 15 Jaguar (12 neue und 3 gebrauchte – das günstigste Modell kostet ungefähr 42.000 Euro), 2 Maserati (mit einem Einstiegspreis bei 100.000 Euro), 2 Lexus und 29 Land Rover verkauft.
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Was die Krise in Griechenland veränderte und was nicht

12. August 2018 / Aufrufe: 696 2 Kommentare

Führten laut der Financial Times acht verlorene und traumatische Jahren zu dem große Ziel, Griechenland zu sanieren?

Was in Griechenland die Krise veränderte und was nicht“ untersucht in einem am 09 August 2018 publizierten Artikel die Financial Times (FT). Von acht „verlorenen“ und „traumatischen“ Jahren sprechend unternimmt die britische Wirtsvchaftszeitung zu erforschen, ab das große Ziel erreicht wurde: wurde Griechenland saniert?

Wurden nach drei Memoranden, einem Verlust von 25% des BIP des Landes, einer Explosion der Armut und der Arbeitslosigkeit die im Argen liegenden Dinge ausgemerzt, die einen großen Teil der Verantwortung für diese beispiellose wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise tragen?
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