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Artikel Tagged ‘zinssatz’

Griechenland: Sparzinsen sinken, Kreditzinsen steigen

9. März 2014 / Aufrufe: 739 Keine Kommentare

Während die Zinssätze für Spareinlagen in Griechenland seit Anfang 2014 weiter sinken, folgen die Kreditzinsen allgemein einer steigenden Tendenz.

Das Jahr 2014 begann mit einer weiteren Senkung der Zinssätze für Guthaben. Gemäß den Angaben der Griechischen Bank sank der gemittelte Zinssatz aller Neuanlagen um 0,04% und gestaltete sich auf 1,77%, wogegen der gemittelte Zinssatz der Gesamtheit aller neuen Kredite einen Anstieg um 0,54% auf 5,66% präsentierte.

Speziell auf dem Sektor der „formlosen“ Verbraucherkredite beharren die die Kreditinstitute nach wie vor auf dem traditionellen Zinswucher.
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Warum die Troika nicht will, dass Griechenland an die Märkte geht

25. Januar 2014 / Aufrufe: 826 Keine Kommentare

Die Gläubiger befürchten, die absolute Kontrolle über Griechenland zu verlieren, falls es an die internationalen Finanzmärkte gehen sollte.

Der tatsächliche Grund, warum die Gläubiger Griechenlands einen Gang des Landes an die internationalen Finanzmärkte nicht wollen, besteht darin, dass sie die absolute Kontrolle verlieren könnten, die sie derzeit über Griechenland ausüben.

Der Betrag ist lächerlich. Wenn wir nicht an die Märkte gehen, sind daran nicht die hohen Kosten des Geldes schuld, sondern die Tatsache, dass unsere Gläubiger es nicht wollen!„, kommentierte ein Funktionär des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung die Information, Brüssel widersetze sich der Perspektive einer frühzeitigen Anleihen-Emission Griechenlands.
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Geht Griechenland 2014 an die Finanzmärkte?

14. Januar 2014 / Aufrufe: 434 Keine Kommentare

Angesichts der zu erwartenden untragbaren Konditionen wird Griechenland auch 2014 kaum den Schritt auf die internationalen Finanzmärkte wagen.

Zu welchen Zinssätzen würde Griechenland sich finanzieren können, wenn es beschließen würde, morgen früh das Memorandum zu verlassen und an die internationalen Märkte zu gehen? Wie gegenüber Voria.gr Bankfunktionäre der Dealing Rooms äußern, die aus nächster Nähe die Entwicklungen an der konkreten Front beobachten, „auf keinen Fall unter 8%„.

Zum Vergleich: Derzeit leiht Griechenland sich mittels des zweiten Programms Geld zu einem Zinssatz von unter 2% und würde folglich für „freies“ Geld rund 6% mehr zahlen müssen. Der letzte Versuch der griechischen Regierung, sich über den freien Markt zu finanzieren, erfolgte am 05 April 2010 mit der Emission einer siebenjährigen Anleihe mit einer Rendite von 6%, die jedoch nur 1,2-fach gezeichnet wurde.
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Banken in Griechenland senken Zinsen

6. September 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 549 Keine Kommentare

Die Banken in Griechenland rechnen infolge ihrer Rekapitalisierung und der Fusionen in der Branche mit einem erheblichen Rückgang der Zinssätze bei Guthaben und Krediten.

Bis Ende des Jahres 2012 werden die von den griechischen Banken gebotenen Zinssätze von 5%, 6% und sogar 7% der Vergangenheit angehören (siehe auch Banken in Griechenland locken mit hohen Zinsen). Die Funktionäre der Banken erwarten eine rapide Deeskalation auf ein Niveau bei 3% oder vielleicht noch niedriger.

Fallend wird sich auch der Verlauf der Kreditzinsen entwickeln. Der 3-Monats-Euribor – an den die meisten nach 2004 erteilten Kredite gekoppelt sind – gestaltete sich vorgestern mit 0,27% auf einen der historischen Tiefpunkte, und der Euro-Basiszins befindet sich bei 0,75%, ohne dass seine weitere Senkung auf 0,5% ausgeschlossen ist.

Was die Termingelder betrifft, merken die Bankfunktionäre an, dass die bei den 12-monatigen Festgeldanlagen sogar auch für Kleinbeträge bisher gebotenen 5% – 6% pro Jahr bald nicht mehr als 2,8% bis 3% übersteigen. Gleichzeitig werden auch die Privilegien gestrichen werden, welche die Anleger in letzter Zeit hatten, also jeden Monat ohne Sanktion zur Abhebung eines Teilbetrags oder ihrer gesamten Einlage – unabhängig von deren Dauer – zu schreiten.
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Zentralbank in Griechenland erwägt Zins-Plafond

15. Juli 2012 / Aufrufe: 373 Keine Kommentare

Die Griechische Zentralbank erwägt die Einführung einer Höchstgrenze des Zinssatzes für Einlagen bei den Banken in Griechenland.

Die Griechische Bank (TtE) untersucht die Festsetzung eines Plafonds bei den Guthabens-Zinssätzen, welche die griechischen Banken ihren Kunden bieten, weil der Konkurrenzkampf zwischen den Banken die Renditen selbst für kleine und mittlere Anlagebeträge auf ein sehr hohes Niveau getrieben hat.

Hauptgrund für diese Entwicklung stellt die fehlende Liquidität auf dem Markt dar. Um die verbliebenen Gelder anzuziehen, sind die Banken an grenzwertigen Punkten angelangt und bieten Zinssätze von bis zu 7% für Einlagen ab 30.000 Euro. Auf diese Weise wird das Geld jedoch sehr teuer und von den Banken noch schwerer verliehen. Die verbliebene Liquidität wird folglich unglaublich teuer und natürlich nicht in Kredite geleitet.

Dieser in eine Sackgasse führende Teufelskreis gibt der griechischen Zentralbank zu denken, die eine Intervention mittels der Festlegung einer Höchstgrenze für die Zinssätze untersucht.

Es sei angemerkt, dass einen entsprechenden Schritt bereits auch die Zentralbank Spaniens unternommen hat, die dem selben Problem begegnete. Nun scheint also Griechenland an der Reihe zu sein.

(Quelle: Voria.gr)

Banken in Griechenland locken mit hohen Zinsen

7. April 2012 / Aufrufe: 2.717 9 Kommentare

Die Banken in Griechenland bieten bereits für relativ geringe kurz- und mittelfristige Festgeldanlagen lukrative Zinssätze von bis zu 7% und flexible Konditionen.

Die Zinssätze der Festgeldanlagen bei griechischen Banken bewegen sich weiterhin auf sehr hohen Ebenen von bis zu 7% und bieten bei relativ geringen Mindesteinlagen je nach Produkt zunehmend auch die Flexibilität einfacher Sparkonten.

Der von den griechischen Banken für Festgeldanlagen gebotene Zinssatzsatz liegt im Durchschnitt bei 4,5% bis 5%. Parallel wird den Anlagern zunehmend die Möglichkeit eingeräumt, je nach Produkt die Zinsen einer Festgeldanlage vorab einnehmen oder / und ohne Pönale zur Abhebung eines Teils oder der gesamten Einlage schreiten zu können.
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Banken in Griechenland bieten bis zu 7 Prozent Zinsen

8. August 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 1.410 11 Kommentare

In Ermangelung anderer Liquiditätsquellen sind die Banken in Griechenland zu teilweise signifikanten Erhöhungen der Zinssätze für Festgeldanlagen geschritten.

Die griechischen Banken sind zu erheblichen Erhöhungen der Zinssätze für Festgeldanlagen geschritten, zumal während der ersten fünf Monate des Jahres 2011 Einlagen in Höhe von fast 18 Milliarden Euro abgeflossen sind. Da derzeit für die griechischen Banken die Anleger die einzige Quelle zur Schöpfung von Liquidität darstellen, gelten die hohen Zinsen als absolut gerechtfertigt. Es sei angemerkt, dass im Mai 2011 die aufsteigende Angst vor einem Staatsbankrott Griechenlands zum Ergebnis hatte, dass von den Konten griechischer Banken rund 4,8 Milliarden Euro abgezogen wurden.

Andererseits haben die Änderungen in der Zinspolitik der Kreditinstitute während der letzten eineinhalb Jahre zu einer erheblichen Kapitalverschiebung zu den Konten mit vorbestimmter Anlagedauer geführt. Die Bankiers möchten diese Wendung ihrer Kunden, aber auch die gezeigte Bereitschaft, zur Erzielung höherer Zinsen die Bank zu wechseln, ausnutzen und haben einen Wettlauf um größerer Anteile an dem konkreten Markt begonnen.
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