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Artikel Tagged ‘zinssatz’

Wer Griechenland wieder Geld lieh

2. Februar 2019 / Aufrufe: 435 Kommentare ausgeschaltet

Für die neue Anleihe Griechenlands gaben über 290 Investoren Gebote ab.

Wie Bloomberg unter Berufung auf in dem Thema bewanderte Quellen berichtet, wurden für die am 29 Januar 2017 von der „Agentur für Verwaltung öffentlicher Verschuldung“ aufgelegte neue 5-Jahres-Anleihe Griechenlands von über 290 verschiedenen Investoren Angebote abgegeben, während die Nachfrage 10 Mrd. Euro überstieg.

Es sei daran erinnert, dass das Angebots- / Offertenbuch, aus dem der griechische Fiskus 2,5 Mrd. Euro schöpfen wird, mit einem Zinssatz von 3,6% schloss.
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Griechenland emittiert neue Anleihe

29. Januar 2019 / Aufrufe: 388 Kommentare ausgeschaltet

Nach dem Ende der Memoranden versucht Griechenland nun, sich mit einer neuen fünfjährigen Anleihe wieder auf die Finanzmärkte zu begeben.

Griechenland ging am 28 Januar 2019 mit der syndizierten Emission einer neuen 5-Jahres-Anleihe erneut an die Finanzmärkte.

Wie an der Börse bekannt gegeben wurde, übernehmen die Emission der Anleihe die Banken Bank of America Merrill Lynch, Goldman Sachs Group Inc., HSBC Holdings Plc, JPMorgan Chase & Co., Morgan Stanley und Societe Generale SA.
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Deutschlands formlose Hilfe an Griechenland

26. Januar 2019 / Aufrufe: 1.008 Kommentare ausgeschaltet

Vielen ist unbekannt, auf welche Weise Deutschland Griechenland quasi formlos hilft.

Während der Dauer der Memoranden hat Deutschland sich in Griechenland im Visier Vieler wiedergefunden. Jüngst auch mittels der (gemutmaßten) Verknüpfung der Aussetzung der neuen Rentenkürzungen mit dem Prespa-Abkommen.

Es gibt jedoch noch etwas, das Viele nicht wissen oder ignorieren.
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Griechenlands Marktgang wird schwierig

2. Oktober 2018 / Aufrufe: 254 Kommentare ausgeschaltet

Die Entwicklungen auf den internationalen Finanzmärkten lassen den geplanten Marktgang Griechenlands immer schwieriger erscheinen.

Selbst wenn Griechenland alles richtig macht, wird es sich auf den Finanzmärkten kein Geld zu befriedigenden Zinssätzen leihen können, wenn sich die Liquidität von den europäischen Rentenmärken verflüchtigt.

Wer mit Fondsmanagern über die europäischen Wertpapiere spricht, wird sie ihre Nachdenklichkeit über die Verschlechterung der Liquiditätsverhältnisse auf dem konkreten Markt zum Ausdruck bringen hören. Dies äußert sich üblicherweise mit dem Rückgang des Volumens der Transaktionen, was wiederum die Ausführung großer Orders von den Fonds usw. behindert.
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Der Elefant im Zimmer ist unruhig

24. September 2018 / Aufrufe: 936 3 Kommentare

Das größte Problem der Wirtschaft Griechenlands ist der gigantische Anstieg der nicht bedienten privaten Verschuldung.

Das größte Problem der Wirtschaft Griechenlands ist weder die anstehende (erneute) Senkung der Renten noch die Höhe des reduzierten Mindestlohns (für junge Arbeitnehmer) und auch nicht die Höhe der Sozialabgaben.

Das größte Problem ist das gigantische Anwachsen der nicht bedienten privaten Verschuldung. Die sich derzeit auf 230 Mrd. Euro summierende nicht bediente Verschuldung der Bürger Griechenlands an die Banken und den Fiskus, die den „Elefanten im Zimmer der Krise“ darstellt, wobei sie die Gesamtheit der systemischen Banken im Würgegriff hat und bei der Finanzierung des Wachstums außer Gefecht setzt.
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Zinsschere in Griechenland öffnete sich

7. Dezember 2017 / Aktualisiert: 07. Dezember 2017 / Aufrufe: 423 Kommentare ausgeschaltet

Während die Banken in Griechenland privaten Sparern sogar auch für Festgelder kaum noch Zinsen zahlen, werden Verbraucher für offene Kredite mit fast 15 Prozent abgezockt.

Im Oktober 2017 öffnete sich in Griechenland die Schere zwischen den Zinssätzen für Kredite und Guthaben von 4,41% im Vormonat auf 4,50%, da der gemittelte durchschnittliche Zinssatz der Summe aller neuen Einlagen unverändert blieb, während der gemittelte durchschnittliche Zinssatz der neuen Kredite anstieg.

Gemäß den Angaben der Griechischen Bank blieb der durchschnittliche Zinssatz bei der Gesamtheit der neuen Guthaben fast unverändert bei 0,30%, gegenüber 0,29% im Vormonat. Spezieller blieb der durchschnittliche Zinssatz der Einlagen privater Haushalte mit einer vereinbarten Dauer von bis zu einem Jahr fast unverändert bei 0,63%.
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Griechenland kippt wirtschaftliche Regeln

30. August 2017 / Aktualisiert: 30. August 2017 / Aufrufe: 790 Kommentare ausgeschaltet

Die deutsche Presse zeigt eine Besonderheit Griechenlands auf Ebene der Wirtschaft auf.

Die Griechen ziehen vor, Unternehmen anstatt dem Staat Geld zu leihen„, lautet der Titel eines Beitrags in der der deutschen Zeitung „Frankfurter Allgemeine“ (FAZ), der betont:

Es ist außerordentlich selten, dass staatliche Anleihen (…) deutlich höhere Zinssätze als die Anleihen von Unternehmen des selben Landes bieten müssen.
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Schäuble begrüßt Griechenlands Marktgang

26. Juli 2017 / Aufrufe: 699 4 Kommentare

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble begrüßte die Platzierung staatlicher Obligationen Griechenlands.

Eine Sprecherin des deutschen Finanzministeriums begrüßte am Dienstagnachmittag (25 Juli 2017) die Platzierung staatlicher Schuldverschreibungen Griechenlands an den Kapitalmärkten.

Die selbe Sprecherin betonte, Griechenland benötige nun, das Vertrauen der Investoren wiederzuerlangen, die Reformen intensiver voranzutreiben und rechtzeitig die dritte sogenannte Bewertung des „griechischen Programms“ zu vollenden.
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Konditionen der neuen Staatsanleihe Griechenlands

25. Juli 2017 / Aufrufe: 1.322 2 Kommentare

Griechenland wagt einen Gang an die internationalen Finanzmärkte mit einer fünfjährigen Staatsanleihe, die bezeichnenderweise englischem Recht unterliegt.

Die Emission der neuen fünfjährigen Staatsanleihe, mit der Griechenland sich von den internationalen Finanzmärkten Geld zu leihen anstrebt, unterliegt dem englischen Recht. Die Emission stellt einen Konsortial-Anleihekredit in immaterieller Form mit einem anfänglichen Nennwert von 3 Mrd. Euro und einem festen Zinssatz dar, dessen Höhe sich aus dem sogenannten Offerten-Buch bestimmen wird.

Für diese Emission wird der griechische Fiskus eine Provision von 1,5 Mio. Euro an das Konsortium der federführenden Banken (Deutsche Bank, BNP Paribas, Bank of America Merrill Lynch, Citigroup, Goldman Sachs, HSBC) und ein Honorar von bis zu 400.000 Euro an die Anwaltskanzleien Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP, Allen & Overy LLP und die Anwaltsgesellschaft Koutalidis zahlen.
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Griechenland: Sparzinsen sinken, Kreditzinsen steigen

9. März 2014 / Aufrufe: 932 Kommentare ausgeschaltet

Während die Zinssätze für Spareinlagen in Griechenland seit Anfang 2014 weiter sinken, folgen die Kreditzinsen allgemein einer steigenden Tendenz.

Das Jahr 2014 begann mit einer weiteren Senkung der Zinssätze für Guthaben. Gemäß den Angaben der Griechischen Bank sank der gemittelte Zinssatz aller Neuanlagen um 0,04% und gestaltete sich auf 1,77%, wogegen der gemittelte Zinssatz der Gesamtheit aller neuen Kredite einen Anstieg um 0,54% auf 5,66% präsentierte.

Speziell auf dem Sektor der „formlosen“ Verbraucherkredite beharren die die Kreditinstitute nach wie vor auf dem traditionellen Zinswucher.
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