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Griechenland verbietet elektronische Zigaretten

26. Dezember 2011 / Aktualisiert: 02. Januar 2012 / Aufrufe: 1.785 6 Kommentare

In Griechenland wurde der Vertrieb nikotinhaltiger E-Zigaretten wegen mangelnder Daten über eventuelle gesundheitliche Folgen ausdrücklich verboten.

Das Gesundheitsministerium in Griechenland hat nach einem Gutachten der nationalen Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) den Vertrieb nikotinhaltiger elektronischer Zigaretten verboten. Wie der Generalsekretär für Gesundheit Antonis Dimopoulos erklärte, ist der Verkauf Nikotin freisetzender elektronischer Zigaretten bereits verboten worden, während ein Beschluss bezüglich der E-Zigaretten ohne Nikotin noch aussteht.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz über die Bekämpfung des Rauchens führte der Kardiologe und Vorsitzende des nationalen Ausschusses für die Kontrolle des Rauchens Panagiotis Bechrakis an, dass das Verbot der E-Zigaretten wegen des Fehlens wissenschaftlicher Daten über die Langzeitfolgen beschlossen wurde. Er äußerte jedoch, dass die elektronische Zigarette schädlich zu sein scheint, wenn auch weniger als die normalen Zigaretten. (Anmerkung: P. Bechrakis betonte an anderer Stelle allerdings auch, dass der Ausschuss dem Gesundheitsministerium niemals ein Verbot elektronischer Zigaretten vorgeschlagen habe und letzteres allein auf Betreiben der Medikamentenbehörde und des Ministeriums beschlossen worden ist.)
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Selbstlöschende Zigaretten auch in Griechenland obligatorisch

14. November 2011 / Aufrufe: 265 Keine Kommentare

Auch in Griechenland dürfen fortan nur noch die neuen selbstlöschenden Zigaretten vertrieben werden, deren Glut nach einiger Zeit von allein erlischt.

Wie der Europäische Rat bekannt gab, haben ab dem 17. November 2011 alle innerhalb der EU in Umlauf gebrachten Zigaretten den neuen Vorschriften entsprechen, wonach brennende Zigaretten, an denen nicht mehr gezogen wird, von selbst erlöschen müssen. Die neuen Zigaretten mit „reduziertem Entflammungsmoment“ (RIP) sollen zu einer Minderung der Brandgefahr aus Nachlässigkeit beitragen, da laut den Angaben der Mitgliedsländer brennende Zigaretten in der Europäischen Union jedes Jahr 30.000 Brände, 4.000 Verletzungen und 1.000 Todesfälle verursachen.

Das Beispiels Finnlands, wo die neuen Vorschriften bereits seit vergangenem Jahr obligatorisch zur Anwendung kommen, zeigt, dass die Opfer der brennenden Zigaretten in der EU um 43% bzw. ungefähr 500 Tote gemindert werden können. Außer in Finnland kommt die Maßnahme ebenfalls in den USA, Kanada und Australien zur Anwendung.
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