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Artikel Tagged ‘währungsfonds’

Griechenland mangelt es an Selbstkritik

24. Mai 2019 / Aufrufe: 256 Keine Kommentare

Griechenland täte gut daran, sich in Selbstkritik zu üben um aus seinen Fehlern zu lernen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die sogenannten europäischen Partner kamen 2010 nicht aus ihrer eigenen Initiative nach Athen. Sie wurden von Griechenland herbeigerufen, weil es sich von den Finanzmärkten kein Geld mehr leihen konnte. Üben wir uns also in Selbstkritik, bevor wir die anderen kritisieren.

Wenn ein Land nicht seine Fehler anerkennt und die notwendige Selbstkritik ausübt, ist sehr wahrscheinlich, dass es solche Fehler in Zukunft wiederholt. Griechenland scheint dieser Kategorie anzugehören.
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Anstatt Griechenlands rettete der IWF Europas Banken

23. Mai 2019 / Aktualisiert: 25. Mai 2019 / Aufrufe: 273 Keine Kommentare

Der IWF gesteht ein, dass er in Griechenland falsch vorging, jedoch die europäischen Banken rettete.

Mit einer „Benotung“ der Leistung seiner eigenen Programme versucht der Exekutiv-Rat des Internationalen Währungsfonds (IWF) das Programmplanungsverfahren mit dem hören Ziel neuzugestalten, die in Ländern wie Griechenland erfolgten Fehler zu vermeiden.

Im Rahmen dieser Bewertung des Verlaufs der von 2008 bis 2017 realisierten Programme stellt der Exekutivrat des Fonds in etlichen Fällen signifikante Verfehlungen und Unterlassungen fest. In dem einschlägigen Bericht gibt es sogar wiederholte Bezugnahmen auf Griechenland, die laut der Nachrichtenagentur ANA-MNA hervorheben:

  • Die falsche Weise der Tangierung im anfänglichen Stadium des Problems der Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung.
  • Den der fiskalischen Angleichung verliehenen unverhältnismäßigen Nachdruck.
  • Die überoptimistischen Einschätzungen bezüglich der makroökonomischen Größen.


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IWF zeigt Griechenland wieder sein hässliches Gesicht

13. Mai 2019 / Aufrufe: 744 3 Kommentare

Der IWF ist über die in Griechenland verkündeten Maßnahmen zur Entlastung der Bevölkerung verärgert und beharrt auf der Senkung des Einkommensteuerfreibetrags.

Nach den europäischen Gläubigern teilten nun auch die „Genösschen“ des Internationalen Währungsfonds (IWF) „Keile“ gegen Griechenland aus.

Peter Dolman, IWF-Missionsleiter für Griechenland, verbarg am 10 Mai 2019 nicht das Missfallen, das bei seinen Vorgesetzten in Washington die jüngst von dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras verkündeten Maßnahmen zur Entlastung der Bürger Griechenlands hervorriefen.
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Griechenland darf Kredite nicht tilgen

29. März 2019 / Aufrufe: 643 Kommentare ausgeschaltet

Deutschland zeigte mit seinem Veto gegen die vorzeitige Ablösung der Kredite des IWF an Griechenland, dass es den Fonds hier haben will.

Berlin und seine Satelliten-Länder antworteten mit einem lautstarken „Veto“ auf den Beschluss des griechischen Premierministers Alexis Tspiras, vorrangig die Kredite des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu tilgen, damit er diesen Zug im Wahlkampf verwerten und behaupten kann, Griechenland aus dem Schraubstock des Währungsfonds befreit zu haben.

Die grimmige Verweigerung der Deutschen, die – wie es scheint – ohne die Hegemonie Washingtons und des IWF nicht leben können, erzwingt eine Planänderung. Von den insgesamt 9,7 Mrd. Euro der IWF-Kredite wird Griechenland in einer ersten Phase mit einer einmaligen Zahlung die 3,7 begleichen, welche die teuersten sind, einen Zinssatz von 5,2% haben, aber auch mit einem Wechselkursrisiko behaftet sind.
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Griechenlands Plan B für IWF-Kredite

10. März 2019 / Aufrufe: 312 Kommentare ausgeschaltet

Der Plan B Griechenlands für die für die vorzeitige Tilgung der teuren Kredite des IWF.

Die beiden erfolgreichen Anleihen-Emissionen Griechenlands haben die Argumente Athens bezüglich einer vorzeitigen Tilgung der Gesamtheit des teuren IWF-Kredits gestärkt, jedoch können manche Länder der Eurozone Einwände haben.

Eine Weise, in den Verhandlungen das Minimum oder das zu bekommen, was man wirklich wünscht, ist, mehr Dinge zu verlangen und danach einen Kompromiss einzugehen, dabei nachgebend um das Minimum zu bekommen.
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Griechenlands Überschüsse sind unrealistisch

3. März 2019 / Aufrufe: 258 Kommentare ausgeschaltet

Pierre Moscovici charakterisiert die von Griechenland bis 2060 zugesagten hohen Primärüberschüsse als nicht realistisch.

In Griechenland zu den Mitgliedern des parlamentarischen Ausschusses für Finanzen und Europäische Angelegenheiten sprechend charakterisierte Pierre Moscovici die Zusagen der griechischen Regierung bezüglich der primären Überschüsse bis 2060 als nicht realistisch.

Der europäische Kommissar für Wirtschafts- und Währungsthemen wiederholte, „die Vereinbarungen müssen eingehalten werden„, fügte jedoch an anderer Stelle an, „da diese Überschüsse nicht realistisch sind, müssen sie irgendwann so wie so gesenkt werden, jedoch muss dies im Rahmen von Vereinbarungen erfolgen, die abgeschlossen und verwirklicht werden„. Parallel stellte er klar, dass die Kommission gegen die hohen Überschuss-Ziele war, der IWF sie jedoch durchsetzte und die griechische Regierung sie akzeptierte.
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Warum Griechenlands Marktgang nötig war

3. Februar 2019 / Aufrufe: 248 Kommentare ausgeschaltet

Mit der erfolgreich platzierten Fünfjahresanleihe bewies Griechenland seinen Gläubigern, wieder Zugang zu den Finanzmärkten zu haben und sich finanzieren zu können.

Seit etlichen Monaten gibt es eine Frage, die nach einer überzeugenden Antwort sucht, und alles zeigt, dass sie in dem Geld liegt, das Griechenland aus dem Verkauf seiner 5-jährigen Anleihe sammelte.

Manche Dinge mögen für uns offensichtlich sein, für andere jedoch nicht. Um die Einwände der anderen zu verstehen, haben wir uns in ihre Position zu versetzen.
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Bürokratie und ESM sind unbesiegbar!

19. November 2018 / Aufrufe: 998 3 Kommentare

Warum Griechenland von seinen europäischen Gläubigern daran gehindert wird, über 80 Millionen Euro einzusparen.

Griechenland wird an den Internationalen Währungsfonds (IWF) für Zinsen 80 bis 90 Mio. Euro mehr bezahlen müssen, ohne es zu wollen und ohne daran schuld zu sein. Und all dies aus zwei Gründen, die keinen Sinn ergeben.

Selbst wenn man bei der Staatsbilanz einen Super-Überschuss hat, ist ein Betrag der Größenordnung von 80 bis 90 Mio. Euro nicht gering. Warum also wird Griechenland für Kredite zusätzliche Zinsen in Höhe von 80 bis 90 Mio. Euro in einem Moment an den IWF zu zahlen haben, wo es seit Monaten das Geld hat, um einen Teil des sogenannten „teuren“ Teils des IWF-Kredits zu tilgen?
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Wo Griechenlands Kredite aus dem dritten Memorandum blieben

17. August 2018 / Aufrufe: 1.142 3 Kommentare

Wohin die Hilfskredite des dritten Memorandums für Griechenland wirklich flossen.

Über die Hälfte (36,3 Mrd. Euro von den 61,9 Mrd. Euro) der Griechenland im Rahmen des dritten Memorandums gewährten Hilfskredite wurden für vorherige Kredite an die Gläubiger gegeben und 5,4 Mrd. Euro flossen wieder an die Banken. Nur 8,8 Mrd. Euro wurden für anderweitige Bedürfnisse verwendet.

Der Löwenanteil der sogenannten Hilfsgelder floss also in die Bedienung der Verschuldung Griechenlands und damit direkt wieder an seine Gläubiger zurück, während in der realen Wirtschaft des Landes nur ein minimaler Bruchteil der „Hilfe“ angelangte!
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Überschüsse sind für Griechenland eine tödliche Gefahr

11. Juli 2018 / Aufrufe: 474 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF sieht in den Griechenland aufgezwungenen absurden Primärüberschüssen eine tödliche Gefahr für die Wirtschaft des Landes.

Peter Dolman, Leiter der Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Griechenland, begegnet den hohen Primärüberschüssen als Gefahr für die griechische Wirtschaft in den kommenden Jahren.

Es sei angemerkt, dass Peter Dolman die Position des Delegationsleiters Anfang 2018 antrat und seine auch im IWF nicht unumstrittene Vorgängerin Delia Velculescu ablöste, die in Griechenland alles andere als beliebt war und häufig „Delia Draculescu“ tituliert wurde.
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