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Artikel Tagged ‘veruntreuung’

25 Jahre Gefängnis wegen Unterschlagung in Griechenland

19. Juni 2013 / Aufrufe: 234 Keine Kommentare

Die ehemalige Leiterin einer Bankfiliale in Griechenland wurde wegen Unterschlagung von Kundengeldern zu 25 Jahren Haft verurteilt.

Die dreiköpfige Strafkammer des Oberlandgerichts verurteilte die – bereits in Untersuchungshaft befindliche – ehemalige Leiterin einer Bankfiliale in Griechenland wegen Unterschlagung, Fälschung und Verbergung von Dokumenten zu 25 Jahren Haft. In der selben Sache war auch der Ehemann der ehemaligen Filialleiterin angeklagt und wurde wegen der Annahme des Produkts eines Straftat unter Anerkennung mildernder Umstände zu 10 Jahren Haft verurteilt.

Laut dem Urteil unterschlug die in Rede stehende Bankangestellte unter Ausnutzung ihrer Position in den Jahren 2004 – 2008 ungefähr 1.850.000 Euro von Kundenkonten. Nach der Aufdeckung des Betrugs zahlte die Bank den betroffenen Kontoinhaber die veruntreuten Beträge zurück.

Gegen das Urteil wurde Berufung eingelegt.

(Quellen: in.gr)

Millionen-Party für ERGOSE – AKTOR in Griechenland

30. Oktober 2012 / Aufrufe: 574 3 Kommentare

Im Rahmen der Modernisierung der historischen Bahnstrecke Lianokladi – Domokos in Griechenland soll der Staat um 1,5 Millionen Euro geschädigt worden sein.

Halbfertige Tunnel, Überbescheinigungen von Arbeiten und Millionen Euro, die auf eine denkbar vertragswidrige Weise ausgezahlt wurden, „verwünschen“ das Projekt der „goldenen“ Tunnel im Gebiet „Lianokladi – Domokos“, zu deren Erstellung die ERGOSE (Tochtergesellschaft der OSE) sich vertraglich mit der Konstruktionsgesellschaft AKTOR SA des bekannten Unternehmers Herrn Georgios Bobolas einließ.

Der niederschmetternde Bericht eines Stabs von Inspektoren, die auf Anweisung des Generalinspektors der öffentlichen Verwaltung, Herrn Leandros Rakitzis, Kontrollen bei dem kostspieligen Projekt durchführten, verzeichnet eine unglaubliche finanzielle Party, die zwischen Funktionären der ERGOSE (Tochtergesellschaft des Konzerns der Griechischen Bahn OSE), aber auch der Unternehmergesellschaft AKTOR ausgerichtet wurde.

Aus der Prüfung der Inspektoren geht ein besonders hoher Schaden hervor, da belegt wurde, dass Tunnel gebaut wurden, die halbfertig und „unbrauchbar gemacht“ bleiben, Überbescheinigungen und Auszahlungen von Millionen Euro von der ERGOSE an die AKTOR für Arbeiten gemacht wurden, die bis zu jenem Zeitpunkt nicht erfolgt waren, aber auch Vergütungen gezahlt wurde, welche die Unternehmergesellschaft trotz der Tatsache erhielt, dass sie kein Recht darauf hatte.
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Bankangestellte plündern inaktive Bankkonten in Griechenland

24. September 2012 / Aufrufe: 1.838 12 Kommentare

In Griechenland räumen hunderte Bankangestellte viele Millionen Euro von inaktiven Bankkonten tausender Bürger ab, ohne in den meisten Fällen bemerkt zu werden.

Bei fast jedem der großen griechischen Kreditinstitute werden jährlich 40 bis 200 Fälle von Plünderungen inaktiver Kundenkonten durch Bankangestellte aufgedeckt. Die Unterschlagung von Geldern wird jedoch fast nie publik gemacht und die Fälle werden üblicherweise bankintern mit der Kündigung des oder der verdächtigen Angestellten abgeschlossen.

Wegen des Ausmaßes des Phänomens haben einige Banken in letzter Zeit ein elektronisches Alarmsystem installiert, während festgestellt wird, dass infolge der Wirtschaftskrise das Ausmaß dieses „bankinternen“ Tricks mit der Veruntreuung der Gelder weiter zunimmt. Bezeichnenderweise werden selbst bei den über Warnsysteme verfügenden Banken weiterhin jährlich 40 – 60 Betrugsfälle entdeckt, obwohl den Angestellten die Existenz des Überwachungssystems bekannt ist.
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70 Jahre Gefängnis für Finanzbeamten in Griechenland

12. Juli 2012 / Aufrufe: 492 5 Kommentare

In Griechenland wurden sieben Steuerbeamte wegen Veruntreuung zu insgesamt 70 Jahren Gefängnis verurteilt.

Zu Gefängnisstrafen von insgesamt 70 Jahren wurden von der 5. Dreirichter-Strafkammer des Oberlandgerichts sieben aktive und ehemalige Finanzbeamten – unter ihnen 4 Finanzamtsleiter – mit Villen und Offshore-Gesellschaften verurteilt. Die Beamten wurden von dem Gericht der verbrecherischen Veruntreuung für schuldig befunden wurden, da sie dem Fiskus einen Schaden zugefügt haben sollen, der 28 Millionen Euro tangiert.

Eine pensionierte Steuerbeamtin, die sich nicht nur weigerte, mit den korrupten Beamten zusammenzuarbeiten, sondern sie auch angezeigt hatte, erklärte sich „von dem Ergebnis des Prozesses gerechtfertigt„.

Nach Verkündigung der Verurteilung ließ das Gericht die Angeklagten vorerst frei, da es ihrer Berufung aufschiebenden Charakter zugestand, und verhängte gegen sie das Verbot, das Land zu verlassen, sowie die Auflage, sich innerhalb der ersten fünf Tage eines jeden Monats persönlich auf dem Polizeirevier ihres Aufenthaltsortes zu melden. Parallel urteilte das Gericht dem Fiskus eine Entschädigung von 1.000 Euro zu und öffnete damit den Weg für Schadenersatzforderungen gegen die verurteilten Beamten vor den Zivilgerichten.

(Quelle: Zougla.gr)

Luftwaffen-Offizier in Griechenland unterschlug 689000 Euro

23. Februar 2012 / Aktualisiert: 24. Januar 2014 / Aufrufe: 773 3 Kommentare

In Griechenland wurde bei der Militärbasis in Elefsina die Unterschlagung von 689.000 Euro durch einen Geschwaderführer der griechischen Luftwaffe aufgedeckt.

Ein bereits seit 15 Jahren im Militärdienst stehender Offizier der griechischen Luftwaffe war zu einer geradezu gigantischen Unterschlagung geschritten: Wie bei einer tournusmäßigen Überprüfung aufgedeckt wurde, hatte ein Geschwaderführer, der bei der in Elefsina stationierten 112. Kampfdivision die Aufgaben des Kassenwarts versah, während der letzten sechs Monate den unglaublichen Betrag von 689.950 Euro unterschlagen.

Der Offizier gestand seine Tat ein und die Sache ist bereits an das zuständige Luftwaffengericht in Athen geleitet worden. Parallel ist gegen ihn auch ein Disziplinarverfahren mit dem Thema seiner Entlassung eingeleitet worden, und bis zur Verhandlung der Angelegenheit wurde der Täter an eine andere Stelle versetzt. Er selbst äußerte, Probleme mit Krediten von Zinswucherern gehabt und sich nicht anders zu helfen gewusst zu haben.
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