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Artikel Tagged ‘verteidigungsministerium’

Deutsche und Russen trieben Rüstungs-Schmiergelder in Griechenland hoch

23. Januar 2014 / Aktualisiert: 26. Januar 2014 / Aufrufe: 950 Keine Kommentare

Ein vormals auf dem Rüstungssektor tätiger Unternehmer enthüllt Details über die Korruptions-Maschinerie im Verteidigungsministerium in Griechenland.

Die dunkle Welt der Schmiergelder, so wie er sie selbst erlebte, die Orgie der Verschwendung, die im Verteidigungsministerium bzw. „Ministerium für Nationale Verteidigung“ (YPETHA) mit der Rüstungsprogrammen stattfand, und die Existenz einer formlosen Schmiergeld-Preisliste“ enthüllt gegenüber Realnews ein ehemaliger „Dealer“, der in der Periode 1995 – 2004 im YPETHA ein- und ausging.

Obwohl der in Rede stehende Unternehmer inzwischen seit zehn Jahren im Ausland lebt und seinen Berufsgegenstand völlig gewechselt hat, fürchtet er weiterhin „die Waffen-Mafia“, wie er sie nennt, und wünscht deswegen anonym zu bleiben.
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Hintergründe der Rüstungs-Schmiergeldaffäre in Griechenland

6. Januar 2014 / Aufrufe: 1.648 2 Kommentare

Der ehemalige Funktionär Antonis Kantas des Verteidigungsministeriums in Griechenland ist im Vergleich zu dem Eisberg der Korruption im Rüstungswesen nur ein Eiswürfelchen.

Enthüllungen über Personen und Dinge, die vielen bekannt waren, aber bisher niemand eingestand? Hexenjagd oder selektive Konzentration auf bestimmte Personen, damit gewisse andere von dem Staub der Nachrichten verdeckt werden?

Wie auch immer, die Enthüllungen des ehemaligen (anfänglich stellvertretenden) Direktors für Rüstung im griechischen Verteidigungsministerium, Antonis Kantas, über die „Rüstungsparty“ zu den Tagen des Akis Tsochatzopoulos sind nicht mehr als nur ein Quäntchen von all dem, was geschah. Und hauptsächlich ein Quäntchen, das besonderer Vorsicht bedarf, zumal die Informationen von einem (inzwischen) erwiesenermaßen Bestochenen (und somit Kriminellen) kommen, der freimütig jeden „verpfeift“, um seine eigene Lage zu entlasten.
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Tsochatzopoulos: Mit der Justiz in Griechenland stimmt etwas nicht

13. März 2013 / Aufrufe: 803 1 Kommentar

Der ehemalige Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos in Griechenland lastet der Justiz an, ihn aus Rache zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt zu haben.

In einer schriftlichen Erklärung aus der Haftvollzugsanstalt Korydallos in Athen lastet der ehemalige griechische Verteidigungsminister Akis Tsochatzopoulos den Richtern, die ihn jüngst zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilten, eine „Racheverurteilung“ auf politische Interventionen an.

Es ist nicht möglich, irgend etwas ist mit der Justiz los„, vertritt in seinem Schreiben der ehemalige Minister und charakterisiert seine Verurteilung wegen inkorrekter Deklarationen seiner Vermögenslage hinsichtlich der – inzwischen konfiszierten – Immobilie in der Straße Dionysiou Areopagitou sogar als „für das Griechenland nach der Militärjunta beispiellos„.

Wenige Tage, nachdem dem seit rund einem Jahr in Untersuchungshaft befindlichen Politiker auch der Prozess wegen der Provisionen bei Rüstungsprogrammen angekündigt wurde, richtet sich Akis Tsochatzopoulos an die politischen Führer und fragt sie, ob sie die „Eingriffe“ in die Justiz akzeptieren.

Der – wie in der Presse publizierte – vollständige Wortlaut der Erklärung wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben.
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Der Schatz des Verteidigungsministeriums in Griechenland

29. Juli 2012 / Aufrufe: 2.579 2 Kommentare

Das Verteidigungsministerium in Griechenland verfügt über zahlreiche wertvolle Immobilien, deren Verwertung dem Fiskus viele Milliarden Euro einbringen könnte.

Das Vermögensverzeichnis bzw. der „Schatztresor“ des Verteidigungsministeriums zählt 2.085 Immobilien mit einem teilweise enormen Wert, die ungenutzt bleiben und von denen bis neulich viele nicht einmal von den Trägern erfasst waren, denen sie gehören! Diese beeindruckenden Fakten gelangten seitens der Verteidigungskasse in die Hände des Verteidigungsministers Panos Panagiotopoulos, anlässlich eines Schreibens des Kabinett-Sekretärs Panagiotis Baltakou, der von allen Ministerien Daten über das Immobilienvermögen verlangt, über welches sie verfügen.

Vermögensverzeichnis der Träger des griechischen Verteidigungsministeriums
Gesamtzahl der Immobilien 2.085
Innerhalb des Bebauungsplans 485
Außerhalb des Bebauungsplans 1.600
In militärischer Nutzung 1.329
Unter möglicher Freigabe militärischer Nutzung 0
Ohne militärische Nutzung 402
Unter Nutzungsabtretung an andere Träger 58
Unter Verfahren der Dienstelle für Bewertung und Verlegung von Kasernen (YAMS) 59
Beantragte Überlassung an Kommunen oder andere jur. Personen d. ö. Rechts 65
Kasseneigentum 0
Nutzungsabtretung an Fond durch Fiskus oder Kommunen oder andere Träger 17


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Griechenland dementiert vorvereinbarte Rüstungsaufträge

13. Februar 2012 / Aufrufe: 576 2 Kommentare

Das griechische Verteidigungsministerium dementiert vorvereinbarte Rüstungsaufträge an Deutschland und Frankreich nach Auszahlung der Kreditrate im März 2012.

Als unglaubwürdig bezeichnete Verteidigungsminister Dimitris Avramopoulos Publikationen der deutschen Presse, gemäß denen seitens der griechischen Regierung eine Vorvereinbarung zugunsten deutscher und französischer Unternehmen über den der Kauf militärischer Ausrüstungen nach Unterzeichnung der neuen Kreditvereinbarung abgeschlossen worden ist. Eine an das Verteidigungsministerium gerichtete Anfrage zu dem Thema hatten die  Abgeordneten Dimitris Papadimoulis, Fotis Kouvelis, Thanasis Leventis, Nikos Tsoukalas und Grigoris Psarianos eingereicht.

Wie Verteidigungsminister Avramopoulos in seiner schriftlichen Antwort anmerkt, wird die Verwaltung von Mitteln und speziell von Aktionen, welche mit der Realisierung von Rüstungsprogrammen in Zusammenhang stehen, von äußerst strengen Verordnungen und Kontrollen geregelt. Weiter bezieht er sich auf die Senkung der veranschlagten Mittel für Rüstungsprogramme und betont, dass, während 2009 die in dem entsprechenden Etat für Rüstungsprogramme vorgesehenen Mittel 2,2 Mrd. Euro betrugen, die entsprechenden Posten sich für 2012 auf 1 Mrd. Euro belaufen, was auf die Periode der konkreten drei Jahre bezogen eine Reduzierung um 55% bedeutet.
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