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Artikel Tagged ‘versorgungsengpass’

Griechenland verbietet Parallelexporte von Medikamenten

16. April 2016 / Aufrufe: 502 Keine Kommentare

Griechenlands Medikamentenaufsichtsbehörde verhängte zum wiederholten Mal ein vorläufiges Verbot sogenannter paralleler Exporte pharmazeutischer Produkte.

Als außerordentlich Maßnahme zum Schutz der öffentlichen Gesundheit schritt die Medikamenten-Aufsichtsbehörde (EOF) Griechenlands zur Verhängung eines vorläufigen Verbots sogenannter Parallelexporte und des innergemeinschaftlichen Vertriebs einer Reihe pharmazeutischer Produkte.

Bei besagten Produkten handelt sich speziell um Insulin-Präparate, Thrombose-Medikamente, Präparate für das zentrale Nervensystem, Atmungssystem-Sprays, Osteoporose-Präparate.
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Stunde Null für Unternehmen in Griechenland

18. Juli 2015 / Aufrufe: 1.232 Keine Kommentare

Die Entwicklungen in Griechenland haben der Wirtschaft des Landes immensen Schaden zugefügt, während parallel eine rapide Verschlechterung der Versorgungslage droht.

Aus den Komplikationen, welche die Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland verursachten, hat das griechische Unternehmertum einen ernsthaften Schlag erhalten. Der Liquiditätsmangel und die Beschränkungen bei dem Kapitalverkehr lassen Importe und Exporte versinken und niemand vermag die Welle der Verluste vorauszusehen, die noch folgen werden.

Die Entscheidung zur Durchführung Referendums und der Beschluss zur Verhängung von Kapitalverkehrskontrollen bei den griechischen Banken haben für tausende Unternehmen und Arbeitnehmer beispiellose Umstände einer Strangulierung geschaffen. Die Erklärung des neuen Finanzministers Evklidis Tsakalotos, „es besteht der Wille zu einem Neuanfang„, mag die Hoffnungen beflügelt haben, die Botschaften aus dem Raum der Unternehmen sind jedoch weiterhin überhaupt nicht ermutigend.
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Griechenland verhängt Exportstopp für Medikamente

24. Oktober 2012 / Aufrufe: 605 Keine Kommentare

Angesichts der dramatischen Versorgungslücken auf dem Gesundheitssektor untersagt Griechenland bis auf weiteres den Export aller pharmazeutischen Produkte.

Die griechische Arzneimittelbehörde (EOF) verhängte am 23 Oktober 2012 mit sofortiger Wirkung eine vorläufige globale Aussetzung des Exports und des innergemeinschaftlichen Vertriebs aller pharmazeutischen Produkte, als außerordentliche Maßnahme zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur Vermeidung von Medikamenten-Engpässen in Zusammenhang mit dem Inkrafttreten der neuen Preisliste für Medikamente.

Der Beschluss kommt umgehend zur Anwendung und ist vorläufigen Charakters. Ebenfalls wird die Aussetzung der Bildung von Lagerbeständen nahegelegt und die Bereitstellung pharmazeutischer Produkte für den inländischen Markt durch alle an dem Vertrieb Beteiligten (Pharma-Unternehmen, Zwischenhändler, Apotheker) verfügt. Der EOF wird den Verlauf der Umsetzung der „Empfehlung“ verfolgen und im Fall der Nichtbefolgung zu einem Verbot der Exporte und zur Verhängung der einschlägigen gesetzlich vorgesehenen Sanktionen schreiten.

Ergänzend sei angemerkt, dass mit Wirkung für die Pharma-Firmen ab 22 Oktober 2012 und die Endverbraucher ab 01 November 2012 eine neue Preisliste gilt, die für rund 12.500 Medikamente durchschnittliche Preissenkungen von bis zu 16% vorsieht, woraus das griechische Gesundheitsministerium sich Einsparungen in Höhe von 400 Mio. Euro verspricht. Die Pharma-Unternehmen erklären sich jedoch außer Stande, ihre Produkte auf auf Basis der neuen Preisliste fakturieren zu können, was prompt zu einer weiteren Verschärfung der Versorgungslage führte.

Der Verband der Pharmazeuten von Attika merkt charakteristisch an: „Die Versorgungslücken bei Medikamenten haben alles Bisherige übertroffen und stellen einen Rekord in der Geschichte des griechischen Markts dar. Medikamente wie Kortison-Präparete, Antidepressiva, Parkinson- Medikamente, Krebsmedikamente, Insulin-Präparate, Herz- und Schilddrüsenmedikamente fehlen auf dem Markt.

(Quelle: Zougla.gr, in.gr)

Versorgungslücken bei Medikamenten in Griechenland

10. März 2012 / Aufrufe: 576 3 Kommentare

In Griechenland bestehen ernsthafte Versorgungslücken bei zahlreichen gängigen Medikamenten sowie auch Präparaten zur Behandlung von Krebserkrankungen.

In letzter Zeit werden auf dem griechischen Markt erhebliche Versorgungslücken bei zahlreichen Medikamenten beobachtet, wobei es auch Beschwerden über das Fehlen onkologischer Medikamente bei bestimmten Krankenhäusern und Apotheken der IKA gibt. Laut der Zeitung „Ethnos“ sind von den 500 „populärsten“ Medikamenten rund 250 Präparate aus den Regalen der Apotheken verschwunden. Es handelt sich unter anderem um Antibiotika sowie auch Medikamente zur Behandlung von Diabetes, Hypertonie oder auch Präparate zur Behandlung von Gastroenteritis, die in Ansteckungszeiten sehr häufig ist.

Gesundheitsminister Andreas Loverdos gestand in einer Sendung der Station Vima 99,5 ein, dass es Versorgungslücken gibt und es sich – gemäß den ihm vorliegenden Informationen – um Präparate mit niedrigen Preisen handelt. „Die Firmen ziehen vor, diese – natürlich illegal – zu exportieren, anstatt sie auf den inländischen Markt zu bringen„, erklärte Herr Loverdos und kündigte die Verhängung von Sanktionen an.
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Kein Aspirin in Griechenland

22. Februar 2011 / Aufrufe: 1.111 Keine Kommentare

In den meisten Apotheken in Griechenland ist aufgrund der ernsthaften Versorgungsengpässe bei Medikamenten inzwischen kein Aspirin mehr zu haben.

Die Apotheker in Griechenland geben wie immer ihre Bestellungen für Aspirin auf, der Pharma-Handel erklärt sich jedoch außer Stande, die Bestellungen auszuführen, und lastet die Verantwortung für die Versorgungslücken dem Hersteller an. Bayer Hellas behauptet dagegen, den griechischen Markt mit ungefähr 20% mehr Aspirin versorgt zu haben als im Vorjahr.

Laut einem Bericht der griechischen Tageszeitung Ta Nea ist die mangelhafte Versorgung mit dem bekanntesten Schmerzmittel offensichtlich geworden, da nur noch eine minimale Anzahl von Apotheken über Bestände verfügt. „Möglicherweise gibt es einige Apotheken, die sich mit großen Mengen eingedeckt hatten, allgemein ist Aspirin jedoch nicht mehr erhältlich„, erklärt der Vorsitzende des Panhellenischen Pharmaverbands Theodoros Arampatzoglou.
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