Europas perfide Abzocke zu Lasten Griechenlands

Mittlerweile belegen auch offizielle Angaben und Zahlen, dass Griechenland von seinen sogenannten Partnern schamlos um viele Milliarden Euro abgezockt wurde und wird.

Wie der griechische Europa-Abgeordnete der Partei Volkseinheit (LAE), Nikos Chountis, in einer Bekanntmachung anführt, „gestehen Draghi und Moscovici die Spekulation in Höhe von 6,2 Mrd. Euro zu Lasten Griechenlands ein, da von den 10,5 Mrd. Euro der Super-Gewinne aus griechischen Anleihen, die sie sich 2012 – 2016 zurückzuzahlen ‚verpflichtet‘ hatten, gerade einmal 4,3 Mrd. Euro gegeben worden sind!„.

Nur falls dies für die Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung für notwendig befunden werden sollte, werden die Gewinne der Jahre 2016 – 2017 nicht an den griechischen Fiskus, sondern auf ein Sperrkonto des ESM transferiert werden!“ Dies geht aus der detaillierten Antwort des Kommissars für den Bereich Wirtschaft und Währung, Pierre Moscovici, an den Europa-Abgeordneten der Volkseinheit (LAE), Nikos Chountis, hervor. Weiterlesen

Wo Griechenlands Fiskus über 6 Milliarden Euro schuldet

Trotz zweckgebundener Kredite stiegen in Griechenland im August 2017 die fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den privaten Sektor wieder auf über 6 Milliarden Euro.

Das meiste von den 6,2 Mrd. Euro, die in Griechenland der Fiskus bis August 2017 unbezahlt gelassen hat, bezieht sich auf die sensiblen Sektoren des (öffentlichen) Gesundheitswesens, der Sozialversicherung und der lokalen Selbstverwaltung.

Der Wirtschaftsstab der griechischen Regierung fand sich somit in der Notwendigkeit wieder, den verlorenen Boden bis Ende des Monats eiligst wettmachen zu müssen, damit nicht die Auszahlung der Unterrate von 800 Mio. Euro (aus den Hilfskrediten) in Gefahr gebracht wird. Weiterlesen

Griechenland drohen neue Maßnahmen

In Griechenland zeichnet sich schon wieder die Gefahr am Horizont ab, weitere Austeritätsmaßnahmen ergreifen zu müssen.

Der Wirtschaftsstab der Regierung Griechenlands „zittert“ vor den „Hasen aus dem Hut“ des internationalen Währungsfonds (IWF), da erwartet wird, sich sich mit der Notwendigkeit konfrontiert sehen zu werden, neue Maßnahmen zu ergreifen oder aber die im Parlament verabschiedeten sogenannten „Gegenmaßnahmen“ niemals umzusetzen.

Der Internationale Währungsfonds beharrt auf seinen Prognosen hinsichtlich einer Abweichung von den fiskalischen Zielvorgaben in diesem Jahr und im Jahr 2018. Weiterlesen

Fünftes Memorandum für Griechenland wird wahrscheinlicher

Dem vernichtenden Zwischenbericht Oktober 2017 des INE GSEE zufolge untermauert nichts, dass sich in Griechenland eine haltbare konjunkturelle Dynamik einstellen wird.

Berücksichtigt man die von dem Institut für Arbeit (INE) der GSEE veröffentlichten Angaben, könnte man die Träume des griechischen Premierministers Alexis Tsipras von einem Ausgang aus den Memoranden im August 2018 als „Sommernachtsträume“ charakterisieren.

Wie Giorgos Argitis betonte, „sucht Griechenlands Wirtschaft nach einem aufsteigenden Ausweg, jedoch untermauern die Fakten und die alltäglichen Gegebenheiten nicht, dass wir uns vor einer haltbaren konjunkturellen Dynamik befinden„. Weiter ergeht im dem Bericht des INE die Rede von der heftigen Überbesteuerung und einer Arbeitslosigkeit bei 28,7%. Weiterlesen

Griechenland wird noch lange unter Vormundschaft stehen

Thomas Wieser bestätigt das offene Geheimnis, dass Griechenland noch viele Jahre unter der Beaufsichtigung seiner Gläubiger stehen wird.

Thomas Wieser, Vorsitzender der EuroWorking Group (EWG), „enthüllte“, die griechische Wirtschaft werde nach der Vollendung des dritten Memorandums noch für viele Jahre unter dem „Mikroskop“ der Gläubiger bleiben.

Ebenfalls schließt er neue Maßnahmen nicht aus, während er nicht damit rechnet, dass Griechenland eine neue – wen auch nur präventive – Kreditlinie verlangen wird. Weiterlesen