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Artikel Tagged ‘verschuldung’

Die Griechenland-Krise wird wieder auflodern

17. August 2016 / Aufrufe: 2.533 Keine Kommentare

Laut dem Wirtschaftsredakteur Larry Elliot der Guardian wird die griechische Krise früher oder später erneut auflodern.

In einem in der britischen Zeitung Guardian publizierten Artikel lautet es, die griechische Krise werde früher oder später wieder auflodern. Das Thema sei nicht, ob dies geschehen wird, sondern wann es geschehen wird. Der Redakteur Larry Elliot führt unter anderem an, die Vereinbarung des vergangenen Sommers 2015 nach dem „erniedrigenden Nachgeben der SYRIZA-Regierung“ hatte drei offensichtliche Probleme:

Erstens die neue Dosis Austerität, die Griechenlands Bemühung, aus der Rezession heraus zu kommen, noch schwieriger machte, zweitens die unrealistischen Einschätzungen der Gläubiger bezüglich des Wachstums und der Reduzierung des Defizits und drittens, dass die griechische Krise früher oder später wieder auflodern wird.
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Griechenland: Varoufakis hatte Recht!

2. August 2016 / Aufrufe: 5.303 5 Kommentare

Leider sehr spät erweist sich, dass der Wirtschaftswissenschaftler und Griechenlands ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis in Bezug auf den IWF recht hatte!

Der Bericht einer internen Dienststelle des Internationalen Währungsfonds (IWF) enthüllte, dass der selbige Fonds zu der Schlussfolgerung gelangte, „bei der Umstrukturierung der griechischen Verschuldung begingen wir einen Fehler„.

Wenn auch – respektive zu – spät gibt all dies dem renommierten Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, bezüglich der Machenschaften des IWF vollumfänglich recht!
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Feuer am Bosporus „versengt“ auch Griechenland

27. Juli 2016 / Aufrufe: 2.716 Keine Kommentare

In Griechenland herrscht berechtigte Beunruhigung über die möglichen Auswirkungen der Entwicklungen und Instabilität in der Türkei.

Die Krise in der Türkei entfacht neue Feuer für Griechenlands Regierung und das Land allgemein. Das im Gang befindliche „Abenteuer“ mit den acht illegal in Griechenland eingetroffenen türkischen Militärs und der aus Ankara – offensichtlich auch „unterirdisch“ – ausgeübte erstickende Druck auf ihre Auslieferung stellen vielleicht den greifbarsten Beweis dar, dass das Nachbarland versuchen wird, die Lage bis zum Äußersten auszunutzen, indem es neue Spannungsherde schafft und Forderungen erhebt.

Im griechischen Lager ist Alarm geschlagen worden und es ist kein Zufall, dass die Streitkräfte und Sicherheitsbehörden sich – auch nach den Informationen über türkische Schlauchboote mit Kommandos bei der Ägäis-Insel Symi – in voller Wachsamkeit befinden, damit sich nicht das „Phänomen“ von Alexandroupoli mit neuen Fällen türkischer Militärs wiederholt, die versuchen werden, die Grenze zu überwinden und in Griechenland Asyl zu beantragen.
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7 Fehler des IWF in Griechenland

19. Juli 2016 / Aufrufe: 1.611 3 Kommentare

Ein interner Bericht stellt 7 Fehler des Internen Währungsfonds in Griechenland fest.

Wie die griechische Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ in einem exklusiven Artikel berichtete, zieht der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem internen Bericht die Bilanz des ersten in Griechenland, aber auch in Portugal und Irland zu Anwendung gebrachten Programms und schreitet zu einer sehr strengen Kritik hinsichtlich der befolgten Praktiken.

Der interne Bericht stellt Teil der Arbeit einer Gruppe von dem IWF unabhängiger Ökonomen und Experten dar, die das Programm mittels einer Reihe von Befragungen und interner Unterlagen gründlich studierten.
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IWF gibt Scheitern des Griechenland-Programms zu

15. Juli 2016 / Aufrufe: 2.847 5 Kommentare

Der IWF gesteht ein, dass das griechische Programm gescheitert ist und die Wirtschaft Griechenlands sich nicht auf dem angestrebten Niveau befindet.

Die griechische Wirtschaft befindet sich nicht auf dem Konjunktur- und Beschäftigungsniveau, auf dem sie hätte sein müssen„, gestand vor kurzem (auch) der Vertreter des Internationalen Währungsfonds (IWF) Gerry Rice ein.

Wie er anführte, müssen alle realistisch anerkennen, dass die griechische Wirtschaft sowohl an den beiden obigen Fronten, aber auch bei einer Reihe wirtschaftlicher Indizes keinen Erfolg hatte. Aus diesem Grund strebe der IWF an, in dem neuen Programm jene Voraussetzungen zu gestalten, welche die griechische Wirtschaft an den Punkt bringen werden, an dem sie sich befinden müsste.
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Dracoulescou: Griechenland hat nichts hinzugelernt

24. Juni 2016 / Aufrufe: 1.116 2 Kommentare

Erneut die EU, aber auch die Regierung Griechenlands attackierend, vertritt Delia Velcouleskou alias Dracoulescou, die Griechen haben nichts aus ihren Fehlern gelernt.

Auf dem Kongress des Economist in Athen sprechend brachte die Repräsentantin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Delia Velcoulescou, zum wiederholten Mal die beständige Position des IWF bezüglich der griechischen Verschuldung zum Ausdruck.

Es bedarf einer essentiellen Erleichterung der Verschuldung, die ganz klar nicht tragfähig ist„, meinte sie charakteristisch und stellte klar, dass der IWF, obwohl er in der Vereinbarung keine (Vertrags-) Partei darstellt, an den Diskussionen teilnimmt.
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Die drei Wege für Griechenland

10. Juni 2016 / Aufrufe: 1.377 3 Kommentare

Griechenland ohne nominalen Schuldenschnitt in der Eurozone zu halten, würde praktisch zur Entstehung einer Transferunion führen.

Gibt es einen Weg, damit Griechenland zu einer sich selbst finanzierenden Wirtschaft innerhalb der Eurozone wird? Was wäre nötig, damit es auf diesen Weg gebracht wird? Dies sind die großen Fragen hinsichtlich der wirtschaftlichen Leiden Griechenlands und der schlechten Beziehungen zu seinen Partnern.

Keine davon hat etwas mit dem zu tun, was derzeit geschieht, also dem „wir verlängern und täuschen vor„: die Eurozone tut so, als ob Griechenland nicht pleite wäre, und Griechenland tut so, als würde es Reformen vornehmen, und beide Seiten gewinnen Zeit. Wie würde eine ehrliche Klärung aussehen?
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Die Euro-Gruppe und Griechenlands Verschuldung

24. Mai 2016 / Aufrufe: 1.308 2 Kommentare

Die Euro-Gruppe akzeptiert eine Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands nur unter Bedingungen, die den Status der Schulden-Leibeigenschaft des Landes ausweiten.

Bei der ereignisreichen gemeinsamen Pressekonferenz (30/01/2015) mit Jeroen Dijsselbloem auf dem Syntagma-Platz nur drei Tage, nachdem ich (Yanis Varoufakis) das Finanzministeriums übernahm, fragte ihn ein Journalist nach seinem Vorschlag bezüglich der Einberufung einer Europäischen Schuldenkonferenz. Damals antwortete der Präsident der Euro-Gruppe scherzend, Europa verfüge über ein solches Organ: nämlich die … Euro-Gruppe!

Elf Tage später ergriff ich bei meiner ersten Euro-Gruppe die Gelegenheit, Dijsselbloems Statement zu „begrüßen“ und sagte, brennend darauf zu warten, dass wir innerhalb der Euro-Gruppe die Diskussion über die erforderliche Umstrukturierung der öffentlichen Verschuldung Griechenlands aufnehmen.
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Schmerz und Aufschwung in Südeuropa

20. Mai 2016 / Aufrufe: 1.147 Keine Kommentare

Griechenland scheint sich an einem Punkt zu befinden, ab dem die Verschuldung das wirtschaftliche Wachstum hemmt.

Die wirtschaftlichen Probleme Südeuropa sind tief und schmerzhaft, jedoch nicht unlösbar. Manche von diesen haben bereits zu verheilen begonnen. Ein Beispiel. das dieses belegt: Italien, wo bereits wieder ein Wachstum begonnen hat, nachdem es unter einer schwierigen Rezession litt.

Und dann haben wir Griechenland, das zeigt, auf eine neue Runde der Probleme zuzusteuern. Obwohl seine voluminöse Verschuldung und seine lähmende Arbeitslosigkeit wirtschaftliche Krankheiten darstellen, bleiben die Lösungen – oder ihr Fehlen – politisch.
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Quod licet Iovi, non licet … Graecia

19. Mai 2016 / Aufrufe: 1.121 3 Kommentare

Im Gegensatz zu dem unerbittlichen Kurs gegenüber Griechenland drückt die Kommission im Fall Spaniens und Portugals aus offensichtlichen Gründen geflissentlich die Augen zu.

Trotz aufgeblähter Defizite lässt die Europäische Kommission gegenüber Spanien und Portugal aus offensichtlichen Gründen „Fünfe gerade sein“.

Wie es scheint, erweist die Kommission dem derzeitigen spanischen Interims-Premier Mariano Rajoi einen politischen Gefallen und setzte die Ergreifung von Maßnahmen zu Lasten Spaniens und Portugals wegen deren übermäßiger fiskalischer Defizite bis nach den Parlamentswahlen in Spanien am 26 Juni 2016 aus.
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