Archiv

Artikel Tagged ‘verschuldung’

Griechenlands angeblicher Fortschritt ist Propaganda

19. September 2017 / Aufrufe: 339 2 Kommentare

Hans Werner Sinn tut den jüngst von den Finanzminister der Eurozone bescheinigten Fortschritt Griechenlands als Propaganda ab.

Der bekannte Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige Leiter des IFO-Instituts Hans Werner Sinn charakterisiert die Äußerungen über einen angeblichen Fortschritt der griechischen Wirtschaft als Propaganda.

Parallel vertritt der Ökonom, Länder wie Bulgarien und Rumänien haben in der Eurozone keinen Platz, spricht diesbezüglich sogar von einer „Quadratur Griechenlands“ und warnt allgemein vor der Etablierung einer Transferunion.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland bildet „Rücklagen“

19. August 2017 / Aufrufe: 356 Kommentare ausgeschaltet

In Umsetzung eines entsprechenden Beschlusses der Eurogruppe legt Griechenland ein Liquiditätspolster für den Schuldendienst an.

Angesichts des nahenden Endes des (aktuellen) Memorandums wird bei bei der Griechischen (Zentral-) Bank (TtE) ein Sonderkonto eingerichtet, auf dem die Gelder für die Schaffung einer „Rücklage“ des griechischen Fiskus gesammelt werden, die ausschließlich für die Tilgung der Verschuldung Griechenlands verwendet werden sollen.

Den im Regierungsanzeiger (FEK) veröffentlichten einschlägigen Beschluss unterzeichnete der stellvertretende Finanzminister Giorgos Chouliarakis.
Gesamten Artikel lesen »

Verdient Deutschland wirklich an Griechenlands Krise?

21. Juli 2017 / Aufrufe: 1.213 5 Kommentare

Profitiert Deutschland tatsächlich von der Krise in Griechenland anstatt Athen zu helfen?

Die deutsche Presse beschäftigt sich weiterhin mit der Frage, ob und wie Deutschland von der griechischen Krise profitiert. Weil der Verdacht der Spekulation den ethischen Vorteil des „Beschützers“ in die Luft sprengen würde.

Die deutsche Wochenzeitung „Die Zeit“ nimmt die Position unter die Lupe, die sie in der vergangenen Woche auf Basis von Angaben der Münchener „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) vertrat, Deutschland würde mittels der Hilfe an Griechenland Milliarden verdienen. Profitiert also vielleicht Deutschland von der griechischen Krise anstatt Athen zu helfen?
Gesamten Artikel lesen »

Deutschland verdient Milliarden an Griechenlands Krise

13. Juli 2017 / Aufrufe: 768 2 Kommentare

Deutschland profitiert zwar formal legal, moralisch jedoch illegitim mit Milliardengewinnen an der Krise in Griechenland.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) spricht von einem deutschen Reingewinn in Höhe von 1,34 Mrd. Euro mittels an Griechenland erteilter Kredite, aber auch aus dem Kauf griechischer Anleihen im Rahmen des SMP-Programms der EZB.

Ein Artikel auf den Wirtschaftsseiten der Süddeutschen Zeitung bezieht sich auf die Gewinne, die der deutsche Fiskus aus Krediten an Griechenland, aber auch Ankäufen griechischer Anleihen verdient, und schätzt ein, dass der Profit sich auf 1,34 Mrd. Euro beläuft.
Gesamten Artikel lesen »

In Griechenland hat nach wie vor die Troika das Sagen

12. Juli 2017 / Aufrufe: 493 1 Kommentar

Griechenlands stellvertretender Premierminister Giannis Dragasakis gesteht ein, dass die Gläubiger die Regeln des griechischen Programms nach Belieben zu ändern vermögen.

Zur Stunde, wo sich die Enthüllungen mehren, dass die Aufsichtsführung der Troika beziehungsweise der sogenannten Institutionen in Griechenland sich auch nach dem Ende des Programms bzw. Memorandums fortsetzen wird, wie es außerdem auch im Jahr 2014 unter der Koalitionsregierung Nea Dimokratia (ND) – PASOK diskutiert wurde, gesteht Vize-Regierungschef Giannis Dragasakis ein, dass die Gläubiger immer noch das erste und das letzte Wort in Allem haben, was sich auf das griechische Programm bezieht.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Verschuldung besteht größtenteils aus Krediten

23. Juni 2017 / Aufrufe: 501 1 Kommentar

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands besteht zu 80 Prozent aus Krediten und nur zu etwa 18 Prozent aus Schuldverschreibungen.

Laut jüngst von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) veröffentlichten Angaben über die öffentliche Verschuldung der Mitgliedstaaten im Jahr 2016 besteht der größte Teil der Verschuldung Griechenlands aus Krediten.

Spezieller gestaltete sich die gesamtstaatliche Brutto-Verschuldung Griechenlands 2016 auf 179% des BIP und besteht hauptsächlich aus Krediten (80%), während die Schuldverschreibungen mit 18,2% folgen.
Gesamten Artikel lesen »

Europas unseriöse Lösung für Griechenland

22. Juni 2017 / Aktualisiert: 28. Juni 2017 / Aufrufe: 598 Kommentare ausgeschaltet

Bloomberg vertritt, allen sei bekannt, dass die bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland scheitern wird.

Die Agentur Bloomberg charakterisiert die bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 getroffene Vereinbarung für Griechenland als ein lang anhaltendes Spiel des „Verlängerns und Vortäuschens“, das langfristig niemandes Interessen dient, weder der Regierung SYRIZA – ANEL, noch des Internationalen Währungsfonds (IWF), aber hauptsächlich auch nicht des griechischen Volkes.

Laut den Redakteuren wird diese diese Vereinbarung nicht dem gerecht, was alle anerkennen, nämlich dass die Verschuldung Griechenlands unter den gegenwärtigen Bedingungen nicht tragfähig ist.
Gesamten Artikel lesen »

Schäubles fauler Griechenland-Deal

18. Juni 2017 / Aufrufe: 646 Kommentare ausgeschaltet

Wolfgang Schäuble wird angelastet, einen faulen Deal geschlossen zu haben, da die bewilligte Tranche an Griechenland nicht vom Bundestag gedeckt sei.

Die Standby-Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an dem Programm für Griechenland bereitet dem deutschen Bundestag Kopfschmerzen. Die Kommentatoren lasten Schäuble an, er habe wegen des Wahlkamps die Kosten der Vereinbarung verschwiegen.

Schon jetzt ist sicher, dass bezüglich der Vereinbarung der Eurogruppe, die in vielen Publikationen weiterhin als „fauler Deal“ bezeichnet wird, noch viel Tinte vergossen werden wird. Was die Artikelschreiber spezieller beschäftigt, ist die Rolle des IWF. Beteiligt er sich letztendlich regulär an dem Programm, wie der deutsche Finanzminister vor dem Plenum verbindlich zusagte, oder mit zeitlicher Verzögerung? Ist die nächste Tranche der 8,5 Mrd. Euro mit den Bedingungen vereinbar, die im Sommer 2015 gesetzt wurden, damit die Abgeordneten des Bundestags das grüne Licht für das dritte Programm geben?
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland bekam weniger als es wollte

17. Juni 2017 / Aufrufe: 630 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland bekam von seinen Gläubigern letztendlich weniger als es wollte und wurde obendrein von Schäuble wieder einmal hämisch vorgeführt.

Die Waage der von Bloomberg angestellten Einschätzung hinsichtlich des von Griechenland bei der Eurogruppe des 15 Juni 2017 eingegangenen Kompromisses neigst sich zum Negativen.

Wie die Agentur betont, erhielt Griechenland schließlich weniger, da die griechische Regierung monatelang versprach, der Gang Griechenlands an die Finanzmärkte würde leichter werden und seine Finanzierungskosten würden sinken. Ohne die Anerkennung der Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) öffnete sich aber nicht der Weg, damit die griechischem Anleihen in das Programm quantitativer Lockerung der Europäischen Zentralbank (EZB) einbezogen werden.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland ist eine de facto Kolonie Deutschlands

16. Juni 2017 / Aufrufe: 1.004 Kommentare ausgeschaltet

Laut einem bei Politico publizierten Artikel ist Griechenland eine de facto Schuldenkolonie und hat keine andere Wahl als den Wünschen seiner Kolonialherren zu gehorchen.

Die Wahrheit ist, dass Europa schon vor langer Zeit aufgehört hat, Griechenland zuzuhören.“ Diese erschreckenden Worte verwendet Politico um zu beschreiben, was bei der Verhandlung zwischen der griechischen Regierung und den Gläubigern des Landes herrscht.

Der in der europäischen Ausgabe der amerikanischen Zeitschrift veröffentlichte Artikel begegnet mit einem ironischen Ton dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras und seiner Bemühung, das Thema der Einigung vor die Gipfelkonferenz zu bringen, falls bei der Eurogruppe am 15 Juni 2017 keine Lösung gefunden wird.
Gesamten Artikel lesen »