Archiv

Artikel Tagged ‘verschuldung’

Gelbe Karten für Griechenlands neue Regierung

12. Juli 2019 / Aufrufe: 234 Keine Kommentare

Die abgewählte Regierung der SYRIZA hinterließ Griechenlands neuer Regierung unter Kyriakos Mitsotakis eine Menge Gelber Karten der Gläubiger des Landes.

Griechenlands Gläubiger geben der neuen Regierung unter Kyriakos Mitsotakis ein Stelldichein für September 2019, sorgen jedoch schon jetzt dafür, auf entschiedenste Weise klarzustellen, die angestrebte Revision der (Primär-) Überschüsse von 3,5 % sei nicht verhandelbar.

Kurz vor Beginn der Sitzung der Eurogruppe am 08 Juli 2019 betonten sowohl EU-Kommissar Pierre Moscivici als auch der Vorsitzende des Organs, Mario Centeno, die Zielvorgabe bezüglich der Überschüsse sei Teil der Vereinbarungen des Jahres 2018, und signalisierten, Griechenlands  diesjähriger Haushalt werde mit einer fiskalischen Lücke von 1,9 Mrd. Euro (1 % des BIP) abschließen, welcher Umstand gegebenenfalls die Ergreifung zusätzlicher Korrekturmaßnahmen erfordern wird.
Gesamten Artikel lesen »

MeRA25 zur Verschuldung Griechenlands

3. Juli 2019 / Aktualisiert: 03. Juli 2019 / Aufrufe: 381 Keine Kommentare

Der Vorschlag der Partei MeRA25 zur Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands.

Die nicht tragfähige öffentliche Verschuldung Griechenlands ist die treibende Kraft für seine andauernde Schuldknechtschaft. Damit die Heuchelei aufrecht erhalten wird, die Verschuldung des Landes sei tragfähig und könne getilgt werden, verpflichtet der griechische Staat sich, jährlich überdimensionale Beträge zu zahlen.

Wie? Indem die Differenz zwischen den (überwiegend aus Steuern herrührenden) öffentlichen Einnahmen und den öffentlichen Aufwendungen, sprich der sogenannte Primärüberschuss des Staatshaushalts bei 3,5% des nationalen Gesamteinkommens (BIP) gehalten wird.
Gesamten Artikel lesen »

Heißer Sommer für Griechenlands neue Regierung

24. Juni 2019 / Aufrufe: 318 Kommentare ausgeschaltet

Auf die neue Regierung in Griechenland wartet ein heißer Sommer mit 3 plus 2 Fronten.

Für die sich in Griechenland aus den Wahlen des 07 Juli 2019 ergebende Regierung kündigt sich ein heißer Sommer an. Quellen aus Brüssel zufolge wird es für die neue Regierung (immer in dem Szenarium ihrer umgehenden Bildung) eine kleine politische Karenzperiode geben, die auch mit der geplanten Aufschiebung des Eintreffens der „Institutionen“ in Athen bis nach der Internationalen Messe in Thessaloniki (DETH / TIF) in Verbindung steht.

Wie diplomatische Quellen erklären, sind die Fronten jedoch viele und bedürfen einer umgehenden Handhabung.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland: SYRIZA legt Minen

22. Juni 2019 / Aufrufe: 308 Kommentare ausgeschaltet

Wie in Griechenland die die SYRIZA das zweite Halbjahr 2019 zu verminen versucht.

Die zeitliche Verzögerung bei den Vorbedingungen und in der Verhandlung mit den Gläubigern, aber auch die vielfältigen Nebenwirkungen des von dem „Leistungsregen“ der vergangenen Wochen geschaffenen fiskalischen Lochs gestalten für die sich aus den Wahlen des 07 Juli 2019 ergebende Regierung Griechenlands ein „vermintes“ zweites Halbjahr.

Gemäß dem Konferenz-Programm der Eurogruppe für das zweite Halbjahr 2019 wird Griechenland sich fast alle zwei Monate einer „Bewertung“ zu stellen haben. Formal haben die dritte Beurteilung bei der Eurogruppe am 08 Juli, die vierte bei der Konferenz am 09 Oktober und die fünfte Bewertung bei der Eurogruppe am 04 Dezember ein Diskussionsthema zu sein.
Gesamten Artikel lesen »

Das Gespenst der wirtschaftliche Vergangenheit Griechenlands

19. Juni 2019 / Aufrufe: 356 Kommentare ausgeschaltet

Auch der erwartete Regierungswechsel wird in Griechenland nicht auf wundersame Weise den Aufschwung herbeiführen.

Zum ersten Mal nach einem Jahrzehnt werden in Griechenland die Wähler eine Regierung wählen, ohne dass ihr Land sich in einem wirtschaftlichen Rettungsprogramm befindet. Selbst wenn die Nea Dimokratia (ND) bei den am 07 Juli 2019 anstehenden Parlamentswahlen gewinnt, wird der Führungswechsel nicht per … Wunder den Aufschwung herbeiführen.

Die internationalen Finanzmärkte reagieren in Erwartung der Wahlen am 07 Juli 2019 positiv, da die Meinungsumfragen zeigen, dass nach der offenkundigen Niederlage der regierenden SYRIZA bei den Europawahlen 2019 die Nea Dimokratia einen weiteren Sieg sicherstellen wird. Trotz der Wahlkampfzusagen der Partei der amtierenden Opposition bezüglich einer Beschleunigung des Aufschwungs Griechenlands mittels unternehmensfreundlicher Politiken im Fall ihrer Wahl werden die Führer der ND jedoch bald sehen, dass die komplexen Themen, welche die wirtschaftlichen Probleme Athens verstärken, und die geopolitischen Beschränkungen in einer einzigen Legislaturperiode – oder auch etlichen Legislaturperioden – nicht zu lösen sein werden.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Griechenland soll sich nichts vormachen

17. Juni 2019 / Aufrufe: 375 1 Kommentar

Der dritte Bericht verstärkter Beaufsichtigung lässt Griechenland keinen Spielraum, Illusionen bezüglich seiner vermeintlichen Freiheiten zu hegen.

Griechenlands Machtparteien flüchten sich zu den Leistungen um Stimmen zu fischen. Häufig ignorieren sie jedoch die Botschaften der Gläubiger und meinen, alles unter Kontrolle zu haben. Sie irren sich jedoch.

Es ist gut, gewisse Dinge aus der Vergangenheit zu berücksichtigen, damit wir die heutigen Zustände besser bewerten.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Regierung übergibt Chaos

7. Juni 2019 / Aufrufe: 508 Kommentare ausgeschaltet

Die in Griechenland offensichtlich vor ihrem Ende stehende Regierung unter Alexis Tsipras hinterlässt 7 offene Fronten und 15 zu erfüllende Vorbedingungen.

Von den in Griechenland einzusetzenden 69 Generalsekretären ist nur einer (1) platziert worden und mittlerweile gilt es als unmöglich, dass das Prozedere innerhalb des Jahres 2019 vollendet wird.

Neuralgische Privatisierungen verzögern sich, der Saldo der fälligen staatlichen Verbindlichkeiten an den privaten Sektor ist im Jahr 2019 um fast keinen einzigen Euro reduziert worden und signifikante Eingriffe bezüglich des Finanzsektors sind anhängig.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland mangelt es an Selbstkritik

24. Mai 2019 / Aufrufe: 407 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland täte gut daran, sich in Selbstkritik zu üben um aus seinen Fehlern zu lernen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die sogenannten europäischen Partner kamen 2010 nicht aus ihrer eigenen Initiative nach Athen. Sie wurden von Griechenland herbeigerufen, weil es sich von den Finanzmärkten kein Geld mehr leihen konnte. Üben wir uns also in Selbstkritik, bevor wir die anderen kritisieren.

Wenn ein Land nicht seine Fehler anerkennt und die notwendige Selbstkritik ausübt, ist sehr wahrscheinlich, dass es solche Fehler in Zukunft wiederholt. Griechenland scheint dieser Kategorie anzugehören.
Gesamten Artikel lesen »

Anstatt Griechenlands rettete der IWF Europas Banken

23. Mai 2019 / Aktualisiert: 25. Mai 2019 / Aufrufe: 359 Kommentare ausgeschaltet

Der IWF gesteht ein, dass er in Griechenland falsch vorging, jedoch die europäischen Banken rettete.

Mit einer „Benotung“ der Leistung seiner eigenen Programme versucht der Exekutiv-Rat des Internationalen Währungsfonds (IWF) das Programmplanungsverfahren mit dem hören Ziel neuzugestalten, die in Ländern wie Griechenland erfolgten Fehler zu vermeiden.

Im Rahmen dieser Bewertung des Verlaufs der von 2008 bis 2017 realisierten Programme stellt der Exekutivrat des Fonds in etlichen Fällen signifikante Verfehlungen und Unterlassungen fest. In dem einschlägigen Bericht gibt es sogar wiederholte Bezugnahmen auf Griechenland, die laut der Nachrichtenagentur ANA-MNA hervorheben:

  • Die falsche Weise der Tangierung im anfänglichen Stadium des Problems der Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung.
  • Den der fiskalischen Angleichung verliehenen unverhältnismäßigen Nachdruck.
  • Die überoptimistischen Einschätzungen bezüglich der makroökonomischen Größen.


Gesamten Artikel lesen »

EFSF spendiert Griechenland 1 Mrd Euro

4. Mai 2019 / Aufrufe: 250 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland profitiert von der genehmigten Aktivierung der mittelfristigen Maßnahmen zur Erleichterung seiner Verschuldung mit fast 1 Milliarde Euro.

Nach einem einschlägigen Beschluss der europäischen Rettungsfonds (EFSF und ESM) wurde die Aktivierung der Maßnahmen zur Erleichterung der griechischen Verschuldung mit einem Gesamtnutzen von über 970 Mio. Euro auch formal in Kraft gesetzt.

Spezieller bewilligte der Direktorenrat der Europäischen Finanzstabilitätsfazilität (EFSF) die Erstattung von 103 Mio. Euro an Griechenland, die das Land für die Periode ab 01 Januar bis 17 Juni 2018 im Rahmen der Erhöhung des Zinssatzes für das zweite Kreditabkommen entrichtet hatte, sowie auch für die Aussetzung der besagten Erhöhung für die Periode zwischen 17 Juni 2018 und 17 Juni 2019.
Gesamten Artikel lesen »