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Artikel Tagged ‘umschuldung’

7 Fehler des IWF in Griechenland

19. Juli 2016 / Aufrufe: 1.611 3 Kommentare

Ein interner Bericht stellt 7 Fehler des Internen Währungsfonds in Griechenland fest.

Wie die griechische Zeitung „Kathimerini tis Kyriakis“ in einem exklusiven Artikel berichtete, zieht der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem internen Bericht die Bilanz des ersten in Griechenland, aber auch in Portugal und Irland zu Anwendung gebrachten Programms und schreitet zu einer sehr strengen Kritik hinsichtlich der befolgten Praktiken.

Der interne Bericht stellt Teil der Arbeit einer Gruppe von dem IWF unabhängiger Ökonomen und Experten dar, die das Programm mittels einer Reihe von Befragungen und interner Unterlagen gründlich studierten.
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Die Euro-Gruppe und Griechenlands Verschuldung

24. Mai 2016 / Aufrufe: 1.308 2 Kommentare

Die Euro-Gruppe akzeptiert eine Umstrukturierung der Verschuldung Griechenlands nur unter Bedingungen, die den Status der Schulden-Leibeigenschaft des Landes ausweiten.

Bei der ereignisreichen gemeinsamen Pressekonferenz (30/01/2015) mit Jeroen Dijsselbloem auf dem Syntagma-Platz nur drei Tage, nachdem ich (Yanis Varoufakis) das Finanzministeriums übernahm, fragte ihn ein Journalist nach seinem Vorschlag bezüglich der Einberufung einer Europäischen Schuldenkonferenz. Damals antwortete der Präsident der Euro-Gruppe scherzend, Europa verfüge über ein solches Organ: nämlich die … Euro-Gruppe!

Elf Tage später ergriff ich bei meiner ersten Euro-Gruppe die Gelegenheit, Dijsselbloems Statement zu „begrüßen“ und sagte, brennend darauf zu warten, dass wir innerhalb der Euro-Gruppe die Diskussion über die erforderliche Umstrukturierung der öffentlichen Verschuldung Griechenlands aufnehmen.
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Die Zeit für Griechenland läuft … erneut ab

7. April 2016 / Aufrufe: 1.276 3 Kommentare

Obwohl das Thema der Verschuldung Griechenlands das am leichtesten lösbare Problem ist, riskiert Europa eine neue griechische Krise.

Die griechische Wirtschaft steckt immer noch in einer hoffnungslosen Situation, und trotzdem scheint eine neue Krise zu lauern. Sollte sie eintreten, könnte sie in einem großen Teil Europas die Hoffnungen auf einen Aufschwung zunichte machen. Die letzte Notsituation wird nicht so schnell in Vergessenheit geraten, jedoch geschieht auch nichts, damit eine Wiederholung vermieden wird.

Die letzte Auseinandersetzung zwischen der Regierung Griechenlands und dem Internationalen Währungsfonds (IWF), einem der offiziellen Gläubiger des Landes, unterstreicht einfach nur die kontinuierliche Dysfunktion. Die Sackgasse muss durchbrochen werden. Damit dies geschieht, muss die Europäische Union die Fäden übernehmen, ihre heutige Haltung revidieren und Griechenland eine Erleichterung der Verschuldung gewähren.
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Vertrauensvotum an Griechenlands Premierminister

21. März 2016 / Aufrufe: 790 1 Kommentar

Die Finanzminister Wolfgang Schäuble und Michel Sapin erklärten beide ihr Vertrauen in Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras.

Bei einem gemeinsamen Interview an den Radiosender Europe1 und den TV-Sender iTELE anlässlich des Erscheinens ihres Buchs über die deutsch-französischen Beziehungen und Europa brachten der deutsche Finanzminister und sein französischer Amtskollege Michel Sapin zusammen ihr Vertrauen in Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras zum Ausdruck.

Der Titel des vorgestellten Buchs lautet auf Französisch „Niemals ohne Europa“ und auf Deutsch „Anders gemeinsam“.
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Griechenlands Gläubiger verlangen neue Maßnahmen

12. Januar 2016 / Aufrufe: 1.958 10 Kommentare

Die Gläubiger Griechenlands beharren auf ihrer harten Haltung und verlangen jetzt neue Maßnahmen mit einem Volumen von bis zu 6 Milliarden Euro!

Während der Countdown für den Beginn der ersten Bewertung des Fortschritts Griechenlands bei der Umsetzung der geforderten Maßnahmen läuft, warnen ausländische Amtsträger und internationale Häuser vor der Gefahr, dass die reale Wirtschaft in die „Geiselhaft“ einer neuen monatelangen Verhandlung gerät. Unter den heutigen Gegebenheiten wird erwartet, dass dies in ungefähr zehn Tagen geschieht, ohne dass jedoch Verzögerungen ausgeschlossen werden können.

Die ersten Botschaften aus dem Ausland verstärken bereits die Gefahr, dass die anstehenden Verhandlungen mit den Institutionen sich als zeitraubend erweisen werden, wie sich im übrigen auch der Leiter der Eurogruppe vorwegzunehmen eilte, und zwar kurz vor Beginn des diplomatische Marathons griechischer Regierungsfunktionäre zur „Bewerbung“ der Positionen Griechenlands angesichts der Verhandlung über seine Verschuldung.
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Klarstellung zur öffentlichen Verschuldung Griechenlands

11. Januar 2016 / Aufrufe: 872 Keine Kommentare

Bevor Griechenland sich wieder auf die Finanzmärkte begeben können wird, bedarf es erst einer Reihe schmerzhafter Reformen zur Stützung seiner Wirtschaft.

Griechenland hat eine vielbewegte Geschichte hinsichtlich der Abzahlung seiner Schulden. Das 19. und 20. Jahrhundert kennzeichneten verstreute Staatspleiten, mit Höhepunkt das unerwartete Scheitern der fristgerechten Bezahlung des Internationalen Währungsfonds im Sommer vergangenen Jahres (2015).

Denken Sie jedoch nicht, der Handel mit der Verschuldung des Landes habe inmitten all dieser Probleme brach gelegen. Während der Dauer der heutigen Krise wickelte Athen lebhafte Transaktionen mit langfristigen Schatzbriefen ab und am Dienstag (05 Januar 2016) führte es eine erfolgreiche Auktion durch, die 1,63 Milliarden Euro einbrachte.
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IWF gesteht Verbrechen gegen Griechenland ein

18. Dezember 2015 / Aufrufe: 3.908 7 Kommentare

Der IWF gesteht zum ersten Mal ein, unter Missachtung seiner eigenen Satzung zu Lasten Griechenlands gehandelt zu haben.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) gesteht zum ersten Mal ein, Fehler und Unterlassungen in dem sogenannten griechischen Programm begangen zu haben, das im Mai 2010 genehmigt wurde, ohne – wie geschuldet – die Umstrukturierung der Verschuldung zu umfassen, damit deren Tragfähigkeit sichergestellt wird.

Der Vorstand des Fonds genehmigte am 07 Dezember 2015 einen Bericht (IMF Policy Paper – Crisis Program Review), der nun an die Öffentlichkeit gegeben wurde und auf dessen Basis man vertreten könnte, dass er zwar indirekt, jedoch unmissverständlich alle bloßstellt, die in die „Konstruktion“ des Programms für Griechenland verwickelt waren. In dem Bericht werden keine (namentlichen) Verantwortungen zugewiesen und es wird erwartet, dass dies ein unabhängiger Ausschuss tun wird, der das Thema speziell bezüglich der Umschuldung untersuchen wird, die – wie betont wird – die Schwierigkeiten für Griechenland vervielfachte.
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Griechenlands KMU brauchen 13 Mrd Euro und Umschuldung

9. November 2015 / Aufrufe: 468 Keine Kommentare

Laut der PwC benötigen die mittelständischen Unternehmen in Griechenland 13 Milliarden Euro Kapital und eine Regulierung ihrer Kredite.

Es wird veranschlagt, dass die 650.000 mittelständischen Unternehmen (KMU) Griechenlands bis 2020 den Betrag von 13 Mrd. Euro an neuen Finanzierungen benötigen, um sich entwickeln zu können. Parallel müssen von den Banken Kredite in Höhe von ungefähr 9 Mrd. Euro refinanziert werden, damit die KMU neuen Elan bekommen und von dem Aufschwung der griechischen Wirtschaft profitieren können.

Zu dieser Schlussfolgerung gelangt eine Studie der PwC, die unterstreicht, die Verbesserung des Kapitalflusses an die KMU stelle eine Voraussetzung für den Aufschwung der griechischen Wirtschaft und deren Rückkehr auf eine Bahn des Wachstums dar.
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Griechenland: Wirtschaft oder Wahlen?

17. August 2015 / Aufrufe: 2.249 5 Kommentare

Premierminister Alexis Tsipras steht vor dem Dilemma, zwischen Neuwahlen und der Rettung der Wirtschaft Griechenlands wählen zu müssen.

Und nun? Dies ist die große Frage, die Griechenlands Premierminister zu beantworten aufgefordert ist, und das große Dilemma, das sich nach der Thriller-Abstimmung im Parlament über das dritte Memorandum erhebt.

Die Notwendigkeit blitzschneller Handlungen mit Ziel die Lösung des internen Problems der SYRIZA und die Überrumpelung der Abweichler, bevor sie sich zu organisieren schaffen, kollidiert mit den Bedürfnissen der Wirtschaft und den Verpflichtungen, die aus dem selbigen Memorandum und den Zusagen Alexis Tsipras‘ sowohl gegenüber den Gläubigern als auch – wie sich abzeichnet – gegenüber Angela Merkel und Francois Hollande persönlich entspringen.
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Kommission gesteht Problem bei Griechenlands Verschuldung ein

17. Juli 2015 / Aufrufe: 910 1 Kommentar

Die Europäische Kommission gesteht in einem aktuellen Bericht das Tragfähigkeits-Problem der öffentlichen Verschuldung Griechenlands ein.

Die Europäische Kommission schritt zu dem Eingeständnis, dass es ein Problem mit der Tragfähigkeit der öffentlichen Verschuldung Griechenlands gibt, merkt jedoch an, das Thema werde nach der Ratifizierung der Vereinbarung zwischen Griechenland und Europa und dem Beginn der Reformen untersucht werden.

Die Analyse der Kommission über die Tragfähigkeit der griechischen Verschuldung, die auf das Ersuchens der griechischen Regierung nach einem neuen Hilfsprogramm erstellt wurde, stellt fest, dass damit gerechnet wird, dass das Verhältnis der griechischen Verschuldung zum BIP sich 2020 auf 165% und 2022 auf 150% belaufen wird, wenn Griechenland zufriedenstellende Maßnahmen zu seiner Reduzierung trifft, weil es anderenfalls entsprechend 187% und 176% erreichen könnte. Die Prognose der Kommission hat sich im Verhältnis zu dem Bericht von April 2014, als geschätzt wurde, die Verschuldung werde sich 2020 auf 125% des BIP und bis 2022 auf 112% belaufen, sogar erheblich verschlechtert.
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