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Artikel Tagged ‘troika’

IWF, EZB und Kommission sollen Griechenland um Verzeihung bitten

3. August 2016 / Aufrufe: 1.196 4 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis fordert eine Entschuldigung an die Griechen und die Köpfe der Funktionäre Thomsen, Wieser, Costello und Masuch.

Der renommierte Wirtschaftswissenschaft und ehemalige Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, kommentiert den internen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF), in dem ernsthafte Fehler im Fall Griechenlands eingestanden werden, und veröffentlichte einen Text, mit dem er sich gegen IWF, EZB und Kommission richtet.

Der auf Yanis Varoufakis‘ persönlichem Blog publizierte Artikel antwortet auf den Antrag der Nea Dimokratia (ND) auf Bildung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, aber auch die Eingeständnisse des IWF.
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Neuer Steuerorkan in Griechenland

28. März 2016 / Aufrufe: 1.906 7 Kommentare

In Griechenland zieht ein neues Steuergewitter auf, das die verfügbaren Einkommen zu Lasten der realen Wirtschaft noch mehr schrumpfen lassen wird.

Privatfahrzeuge, Treibstoff, Immobilienvermögen, Mobiltelefonie, Internet und Pay-TV sind die Ziele des Wirtschaftsstabs der griechischen Regierung, um die fiskalische Lücke bis 2018 zu schließen, die sich – auch wenn es niemand eingestehen möchte – in den letzten Tagen von 1,7 Mrd. Euro auf 5,5 Mrd. Euro mehr als verdreifacht hat.

Die Maßnahmen, mit denen Griechenland die Erzielung eines primären Überschusses von 3,5% des BIP (6,5 Mrd. Euro) im Jahr 2018 sicherstellen wird, befinden sich noch in ihrer ersten Lesung und werden sowohl hinsichtlich ihrer Essenz als auch ihres Ertrags von den Gläubigern des Landes akzeptiert werden müssen.
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Europa – Eine Kurklinik für Konsumenten?

17. Februar 2016 / Aktualisiert: 17. Februar 2016 / Aufrufe: 3.848 3 Kommentare

Aris Kalaizis moniert unter anderem, die vielbeschworenen europäischen Werte scheinen nur auf dem Papier zu bestehen, ohne in den Nationalstaaten umgesetzt zu werden.

Ein nachdenkendes Gespräch zwischen dem Maler Aris Kalaizis und dem Verleger des Leipzig-Magazins „kreuzer“, Stephan Schwardmann, über die Vereinfachung, die Erosion der Verständigung sowie das Verschwinden der Empathie im überreizten Blick auf die Krisen Griechenlands, Europas und der arabischen Welt … .

Als Sohn griechischer Emigranten, die wegen des Bürgerkriegs in Griechenland Ende der 40er Jahre nach Ostdeutschland flohen, moniert Aris Kalaizis unter anderem die plumpe Rohheit der Beschimpfungsrhetorik gegenüber Griechenland und konstatiert, angewidert zu sein, einer sich „Europäer“ nennenden Spezies anzugehören, da die vielbeschworenen europäischen Werte nur auf dem Papier zu existieren scheinen.
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Steuererhöhungen in Griechenland sind kontraproduktiv

13. Februar 2016 / Aufrufe: 803 Keine Kommentare

Die von der Troika in Griechenland, Portugal und Irland erzwungenen Steuererhöhungen waren für die Senkung der staatlichen Verschuldung kontraproduktiv.

Laut einem am vergangenen Montag (08 Februar 2016) von der Europäischen Zentralbank (EZB) publizierten und auf der jüngsten Historie der Eurozone basierender Untersuchungsbericht ist die Erhöhung der Steuern kontraproduktiv, wenn ein Land versucht, den Prozentsatz der öffentlichen Verschuldung im Verhältnis zu seiner Wirtschaftsproduktion zu senken versucht.

Die EZB war zusammen mit der Europäischen Kommission und dem Internationalen Währungsfonds Teil der Troika der Institutionen und zwang überschuldeten Ländern der Eurozone wie Griechenland und Portugal als Gegenleistung für Kredite Austeritäts-Maßnahmen auf, darunter auch Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen.
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Griechenland droht gefährlicher Teufelskreis

8. Februar 2016 / Aktualisiert: 15. Februar 2016 / Aufrufe: 2.561 3 Kommentare

Für Griechenland und seine Wirtschaft kehrt der Albtraum des Jahres 2015 zurück.

Mit einem bedrohlichen „Teufelsdreieck“ konfrontiert sieht sich die griechische Regierung, aber auch das Land, das aufgefordert ist, bis Ostern 2016 vielen offenen Fronten zu begegnen.

Es sind nicht Wenige, die glauben, Griechenland kehre zu dem Albtraum des Jahres 2015, mit monatelangen Verhandlungen, einer paralysierten Wirtschaft und den verstärkten Gefahren einer neuen Entgleisung. Wie auch im vergangenen Jahr setzt die Seite der Gläubiger schwierige Hürden und verlangt Maßnahmen, die in einem Land, welches das sechste Jahr einer beispiellosen Rezession durchschreitet, unmöglich umgesetzt werden können.
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Griechenland ist ein größtenteils unfreies Land

3. Februar 2016 / Aktualisiert: 03. Februar 2016 / Aufrufe: 1.396 5 Kommentare

Griechenland liegt auf dem Weltindex wirtschaftlicher Freiheit zwischen Bangladesch und Mozambique und wird als größtenteils unfreies Land charakterisiert.

Auf dem von der Heritage Foundation erstellten weltweiten Index wirtschaftlicher Freiheit sank Griechenland 2015 auf Platz 138, da – wie die Organisation vertritt – das Land in der Wirtschafts- und Währungspolitik „die Kontrolle verlor„.

Wie die britische Zeitung Telegraph betont, wird Griechenland als „größtenteils unfreies“ Land charakterisiert und seine Situation verschlimmert sich stetig, nachdem es sich zu der Troika flüchtete, die zwar vertritt, Reformen zu forcieren um das Land effizienter, transparenter, moderner und wettbewerbsfähiger zu machen, in Wirklichkeit jedoch für Rechnung der nördlichen Gläubiger des Landes Schulden beitreibt.
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Griechenlands Gläubiger verlangen neue Maßnahmen

12. Januar 2016 / Aufrufe: 1.958 10 Kommentare

Die Gläubiger Griechenlands beharren auf ihrer harten Haltung und verlangen jetzt neue Maßnahmen mit einem Volumen von bis zu 6 Milliarden Euro!

Während der Countdown für den Beginn der ersten Bewertung des Fortschritts Griechenlands bei der Umsetzung der geforderten Maßnahmen läuft, warnen ausländische Amtsträger und internationale Häuser vor der Gefahr, dass die reale Wirtschaft in die „Geiselhaft“ einer neuen monatelangen Verhandlung gerät. Unter den heutigen Gegebenheiten wird erwartet, dass dies in ungefähr zehn Tagen geschieht, ohne dass jedoch Verzögerungen ausgeschlossen werden können.

Die ersten Botschaften aus dem Ausland verstärken bereits die Gefahr, dass die anstehenden Verhandlungen mit den Institutionen sich als zeitraubend erweisen werden, wie sich im übrigen auch der Leiter der Eurogruppe vorwegzunehmen eilte, und zwar kurz vor Beginn des diplomatische Marathons griechischer Regierungsfunktionäre zur „Bewerbung“ der Positionen Griechenlands angesichts der Verhandlung über seine Verschuldung.
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Verhandlung über Rettung Griechenlands war ein Putsch

26. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.754 5 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis charakterisiert die Eurogruppe als Ort für Psychopathen und die Finanzminister als Schäubles Marionetten.

In einem Interview an die holländische Zeitung De Volkskrant charakterisiert der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Verhandlungen über das dritte Paket zur Rettung Griechenlands als einen reinen Putsch und meint charakteristisch: „Es war ein klarer Putsch, ein großer Putsch, und zwar ein gelungener.

Wie Yanis Varoufakis vertritt, akzeptierte die Eurogruppe niemals eine Regierung, die auf Basis eines provokanten Programms gewählt wurde, und deswegen interessierten sie sich überhaupt nicht für die von Athen vorgeschlagenen Reformen. „Ich wusste, dass welche Zugeständnisse auch immer wir machen würden, sie niemals ausreichend seien würden. Die Troika wollte die griechische Regierung in den Dreck ziehen und erniedrigte sie mit der Schließung der Banken völlig.
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Wie Griechenland seine Banken verlor

25. November 2015 / Aufrufe: 4.009 2 Kommentare

Die Rekapitalisierung der Banken in Griechenland ist ein skandalöses Geschenk an die Hedgefonds, das Fiskus, Kleinaktionäre und Steuerzahler dutzende Milliarden Euro kostet.

Was in Griechenland in der vergangen Woche bei den Banken geschah, betrifft nicht nur die Kleinaktionäre. Es betrifft uns alle, weil das Vermögen des griechischen Fiskus auf fast unverständliche Weise entwertet wurde und ungerechtfertigt und für immer etliche Milliarden Euro verloren gingen.

Was verloren wir? Was war schuld? Was lief schief? Wer ist verantwortlich? Gibt es überhaupt jemanden, der für das Vermögen und die Zukunft des Staates Sorge trägt?
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Griechenland wird seit 200 Jahren skrupellos abgezockt!

3. Oktober 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.499 3 Kommentare

Ein historischer Rückblick zeigt, wie Griechenland seit der Gründung des neugriechischen Staates vor 200 Jahren bis heute skrupellos von seinen Gläubigern gemolken wird.

Die öffentliche Verschuldung Griechenlands ist (wieder) in das Zentrum des internationalen Interesses geraten. Die Finanzierung, aber auch die „Beschneidung“ der Verschuldung ist für alle Griechen ein Albtraum.

Sicher ist, dass die Wenigsten wissen, dass die Verschuldung seit den ersten Schritten des neugriechischen Staates das Leid der Vielen, die zahlen mussten um sie abzuzahlen, aber auch die Freude der Kapitalisten, Diplomaten und „Blaublütigen“ war, die das Land „melkten“.
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