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Insel Ägina in Griechenland bekommt Wasserversorgung

11. Februar 2013 / Aktualisiert: 10. August 2014 / Aufrufe: 408 Kommentare ausgeschaltet

Die Insel Ägina in Griechenland soll mittels einer Untersee-Leitung über Salamina an die Trinkwasserversorgung des Festlands angeschlossen werden.

Die im Saronischen Golf vor Attika gelegene – unter anderem auch wegen der dort kultivierten Pistazien weltweit bekannte – griechische Insel Ägina wird zukünftig mittels einer ungefähr 14 Kilometer langen Untersee-Wasserleitung mit Trinkwasser von der Insel Salamina (Salamis) versorgt werden, die bereits an das Trinkwassernetz des Festlands angeschlossen ist.

Konkret soll die Insel aus dem Reservoir der Athener Wasserwerke (EYDAP) im Gebiet Perani auf Salamina versorgt werden und das Projekt mit einem Etat von insgesamt 23,8 Mio. Euro wird von der Bezirksverwaltung Attika ausgeschrieben. Der Beschluss zur Forcierung des Projekts wurde laut der griechischen Tageszeitung „Kathimerini“ Anfang Februar 2013 von dem stellvertretenden Entwicklungsminister Stavros Kalogiannis unterzeichnet.

Es sei angemerkt, dass auf Ägina zwar Brunnen und Quellen existieren, die jedoch nicht zuletzt speziell während der touristischen Saison den Wasserbedarf schon lange nicht mehr zu decken vermögen, und die Insel deswegen bisher kostspielig und mehr schlecht als recht von Tankschiffen mit zusätzlichen Wassermengen versorgt werden muss.

(Quelle: To Pontiki)

Trinkwasser in Griechenland zunehmend mit Nitraten belastet

26. Januar 2010 / Aktualisiert: 23. Februar 2010 / Aufrufe: 626 Kommentare ausgeschaltet

In zahlreichen Gebieten Griechenlands ist das aus Brunnen und Bohrbrunnen gewonnene Wasser stark mit Nitraten belastetund nicht mehr als Trinkwasser nutzbar.

Aufgrund der hohen Nitratbelastung als gesundheitsgefährdend eingestuft wird das Wasser aus Brunnen und Bohrungen im Gebiet von Mesogia (Attika), Kopaida (Viotia), Argolida, Thessalien, in der Ebene von Thessaloniki, in den Becken der Flüsse Pinios und Strimonas und in der Ebene von Arta. Diese Gebiete sind offiziell als hoch belastet charakterisiert.
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