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Artikel Tagged ‘theodorakis’

Wahlprogramm der Partei Potami in Griechenland

1. Januar 2015 / Aufrufe: 1.263 5 Kommentare

Stavros Theodorakis präsentierte bei der ersten Sitzung des Wahlkampfkomitees der Potami-Partei in Griechenland das Wahlprogramm und die Prioritäten seiner Partei.

Wir sind hier, damit das Land gerettet wird Wir sind hier, weil weder die extreme Rechte noch die extreme Linke die Zukunft sein kann. Wir sind hier, weil jemand mit dem Populismus, dem Holzwurm des Hellenismus kollidieren muss. Wir sind hier, um Änderungen zum Nutzen der Vielen durchzusetzen. Wir sind hier, um die Aktivität der namenlosen Interessen, der Seilschaften und der Parteiarmeen einzuschränken. Um konkreter zu werden.

Zwei Jahre lang befand sich dieses Land in den Händen des Baltakos. Allmächtiger Sekretär des Kabinetts war ein Rechtsextremist. Die Parteien der Koalitionsregierung duldeten ihn, weil sie allem voran interessierte, ihre eigenen Leute, das System und ihre Interessen zu retten. Ihre Erfindungsgabe erschöpfte sich in der … Erfindung des 4-2-1. (Anmerkung: gemeint ist die zwischen den Koalitionsparteien vereinbarte Analogie bei der Besetzung der Posten.)
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Positionen der Partei Potami in Griechenland

31. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.016 2 Kommentare

Stavros Theodorakis, Vorsitzender der Partei Potami in Griechenland, stellte unter anderem klar, der Euro sei für seine Partei nicht verhandelbar.

Der dritte Auftrag zur Regierungsbildung an die Potami ist eine große Verantwortung. Dies ist die große Wette. Dass zum ersten Mal eine frische Bewegung dem Volk einen Vorschlag zur Regierungsführung macht.“ Mit diesen Worten setzte Stavros Theodorakis das Ziel für die Wahlen im Januar und machte klar, es sei der dritte Platz, den die Partei Potami anzielt.

Der Parteivorsitzende präsentierte die Positionen, die während der Wahlkampfperiode zu Gehör kommen werden. Die erste Sitzung des Wahlkampfkomitees erfolgte in der Einrichtung Michalis Kakogiannis und beinhaltete Attacken gegen die Parteien, welche die abtretende Regierung bilden, aber auch gegen die SYRIZA. „Sie soll uns jetzt sagen, welche Haltung sie in der Verhandlung über die Verschuldung einnehmen wird. Die anderen gingen mit gesenktem Kopf. Was wird Tsipras tun?„, betonte Stavros Theodorakis charakteristisch und unterstrich, „der Euro ist für die Potami nicht verhandelbar und wir werden den Plünderungspropheten, welche die Drachme und nicht den Euro wollen, nicht helfen, ihre Show abzuziehen„.
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Griechenland: Mikis Theodorakis zieht sich aus Politik zurück

21. September 2013 / Aktualisiert: 15. Juli 2014 / Aufrufe: 2.340 Keine Kommentare

Mikis Theodorakis gab bekannt, sich aus der aktiven Politik zurückzuziehen, und appelliert eindringlich, dem mörderischen Treiben der Neonazis in Griechenland einhalt zu gebieten.

In einem offenen Brief gab der inzwischen 88-jährige international berühmte griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis seinen Entschluss bekannt, sich nach 70 Jahren politischer Aktivität nun aus der aktiven Politik zurückzuziehen.

Unter das Emblem der Bewegung Unabhängiger Bürger (Spitha) setzte ich auf ihrer Webseite das Wort ‚ENDE‘. Natürlich ‚ENDE‘ nicht für die Spitha, sondern für meine vollständige Abdankung als kämpfender Bürger, nach Kämpfen von 70 Jahren, zumal meine Ansichten schließlich weder dem Volk bekannt noch von den nächstverwandten politischen Führungen akzeptiert wurden.

In seinem Schreiben kommentiert Mikis Theodorakis die Begegnung, die er nach dem zu Ehren der Sängerin Maria Farantoura veranstalteten Konzert mit den Führern der Linken, sprich den Herren Alexis Tsipras (SYRIZA), Fotis Kouvelis (DIMAR) und Dimitris Koutsoumpas (KKE) hatte. Weiter spricht er auch über den in der Nacht des 17 September 2013 von einem Mitglied der Chrysi Avgi verübten Mord an dem für seine antifaschistischen Aktivitäten bekannten Rapper Pavlos Fyssas.

Der Text des offenen Briefs wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben.
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Seit die Troika in Griechenland ist …

6. August 2013 / Aktualisiert: 15. Juli 2014 / Aufrufe: 2.192 6 Kommentare

Ab dem Moment, in dem die Troika ihren Fuß in unser Land setzte – Mikis Theodorakis über die historische Linke in Griechenland und die Notwendigkeit einer Massenbewegung.

Mikis Theodorakis verliest in seiner Wohnung vor der Kamera einen von ihm verfassten Artikel. Der Artikel bezieht sich auf die „Vermassung“ der linken Bewegung und ihre Entwicklung und trägt den Titel „Spitha und die Salamitaktik“ (gemeint ist die Bewegung „Spitha – Bewegung unabhängiger Bürger“, Spitha / Σπίθα = Funke).

Nachstehend folgt der Artikel in deutscher Übersetzung. Die einschlägige Videoaufnahme (griechischer Ton + griechische Untertitel) wurde auch auf Youtube veröffentlicht:

www.youtube.com/watch?v=9xjioJQlTu4
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Griechenland muss sich außerhalb der Eurozone orientieren

29. Juni 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.372 56 Kommentare

Mikis Theodorakis vertritt, Griechenland sei in eine Sackgasse geführt worden und müsse sich an Staaten außerhalb der Eurozone und des IWF wenden.

In einer auf den 18 Juni 2012 datierten Intervention plädiert der griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis dafür, Griechenland müsse sich an Staaten und Märkte außerhalb der Eurozone und des IWF wenden, und begründet dies unter anderem damit, dass Griechenland sich derzeit gezwungenermaßen im Raum der Eurozone befinde und mittels wirtschaftlicher Beziehungen und Abhängigkeiten zukünftig noch größeren Schaden als bisher erleiden könne.

Mikis Theodorakis bekräftigt unter anderem Positionen, die er bereits in einem im Februar 2012 publizierten „offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung“ bezogen hatte (siehe Mikis Theodorakis spricht von Verschwörung gegen Griechenland), spricht sich aber ebenfalls für ein – wenn auch nicht vorbehaltloses – „Ja“ zu Europa aus.

Der vollständige Wortlaut wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben.
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Theodorakis unterstützt Tsipras bei Regierungsbildung in Griechenland

9. Mai 2012 / Aufrufe: 608 2 Kommentare

Der griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis sprach sich für eine Regierungsbildung unter Alexis Tsipras aus.

Der Vorsitzende des Parteibündnisses SYRIZA Alexis Tsipras und der Politiker und Schriftsteller Manolis Glezos hatten in Anwesenheit des Professors für Verfassungsrecht Georgios Kassimatis am 08 Mai 2012 ein Treffen mit Mikis Theodorakis in dessen Wohnung.

Nach der Begegnung schritt Mikis Theodorakis zu folgender Erklärung: „Ich unterstütze mit allen meinen Kräften die Bemühung des Alexis Tsipras zur Bildung einer Regierung, die das Memorandum aufkündigen und die Wiedererlangung der nationalen Souveränität  unseres Vaterlandes verfolgen wird. Ich rufe alle Patrioten und kreativen Griechen auf, zu helfen, damit Griechenland auf den Weg der Unabhängigkeit, des Fortschritts und der Renaissance geführt wird.

(Quelle: in.gr)

Mikis Theodorakis spricht von Verschwörung gegen Griechenland

15. Februar 2012 / Aktualisiert: 15. Juli 2014 / Aufrufe: 38.395 159 Kommentare

In einem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung bezichtigt Mikis Theodorakis Politiker und Banken der Verschwörung gegen das griechische Volk.

Mikis Theodorakis (2004)
Mikis Theodorakis (2004)
(Foto: Gwagner1000)

Der heute (fast) 87-jährige griechische Komponist, Schriftsteller und Politiker Mikis Theodorakis spricht in einem offenen Brief an die internationale öffentliche Meinung von einer Verschwörung griechischer und ausländischer Akteure gegen das griechische Volk und der drohenden Gefahr, dass Griechenland durch Arbeitslosigkeit, Hunger und Verelendung in den kommenden Jahren endgültig ausgelöscht wird.

Das nachstehend ungekürzt in deutscher Übersetzung wiedergegebene Schreiben wurde am Dienstag (14. Februar 2012) publiziert, jedoch von Mikis Theodorakis bereits am Sonntag (12. Februar 2012) aufgesetzt, bevor er zusammen mit dem als Widerstandkämpfer gegen die deutsche Besatzung bekannt gewordenen heute 89-jährigen Politiker und Schriftsteller Manolis Glezos anlässlich des im Eilverfahren debattierten Gesetzentwurfs zur Ratifizierung des neuen Kreditabkommens und der damit einhergehenden drakonischen Sparmaßnahmen das Parlamentsgebäude aufsuchen wollte, wobei jedoch beide dem ungezügelten Einsatz von Chemikalien durch die Polizei zum Opfer fielen.
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