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Artikel Tagged ‘straßengebühr’

Wütende Bürger in Griechenland fackeln Mautstelle ab

10. Februar 2014 / Aufrufe: 1.229 1 Kommentar

Gegen die absurde Erhöhung der Mautgebühren in Griechenland protestierende Bürger haben bei der Mautstelle Malakassa ein Kassenhäuschen verbrannt.

Die in der vergangenen Woche (sprich Anfang Februar 2014) in Kraft getretenen unerhörten und völlig irrationalen Erhöhungen der Mautgebühren in ganz Griechenland um bis zu 60 Prozent haben nach heftigen Protesten auf allen Ebenen nun auch eine erste gewaltsame Reaktion herbeigeführt.

Konkret rissen am vergangenen Sonntag (09 Februar 2014) erzürnte Demonstranten bei der Mautstelle Malakassa ein Kassenhäuschen ab und übergaben es den Flammen.


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43 neue Mautstationen in Griechenland

15. Juni 2013 / Aufrufe: 914 3 Kommentare

In Griechenland ist die Inbetriebnahme 43 neuer Mautstationen an den Autobahnen und Nationalstraßen geplant.

Informationen zufolge werden in Griechenland auf dem rund 1.750 Kilometer umfassenden Straßennetz der Nationalstraßen in nächster Zeit 43 weitere Mautstationen geschaffen werden, womit deren Anzahl auf 75 steigen wird. Wie die Zeitung „To Pontiki“ berichtete, wird eine Verdreifachung der Entgelte erwartet, da eine einfache Division der Länge des Autobahnnetzes durch die Anzahl der Mautstellen im Durchschnitt eine Zahlstelle je 23 Kilometer ergibt.

Gemäß der Planung wird an der Egnatia-Straße die Schaffung einundzwanzig, an der im Bau befindlichen Olympia-Straße sechs, an der ebenfalls im Bau befindlichen Ionischen Straße acht und an der Europastraße E65 sieben neuer Mautstellen und an der Autobahn MOREAS einer weiteren Zahlstelle in beiden Richtungen erwartet. Bezeichnenderweise werden bisher zwecks Vorfinanzierung der Betriebsgesellschaften Straßengebühren sogar auch für Trassen erhoben, die sich seit Jahren im Bau befinden und möglicherweise niemals fertiggestellt werden.

(Quelle: Newsbeast.gr)

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Autofahrer in Griechenland meiden Mautstrecken

2. Oktober 2012 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 205 Kommentare ausgeschaltet

Die Einnahmen auf den mautpflichtigen Autostraßen in Griechenland sind wegen des sinkenden Verkehrsaufkommens deutlich zurückgegangen.

Die wirtschaftliche Krise und der Beschluss etlicher Bürger, für ihre Bewegungen die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, hat zu einem deutlichen Rückgang des Verkehrsaufkommens auf der mautpflichtigen „Attiki Odos“ geführt.

Einschlägigen Daten zufolge sind die täglichen Passagen um 90.000 gesunken, was im Verhältnis zu 2009 einem Rückgang des Verkehrsaufkommens von 30% entspricht. Derzeit befahren täglich nur noch durchschnittlich 217.000 Fahrzeuge die Attiki Odos, wogegen es im Jahr 2009 täglich 307.000 Fahrzeuge waren. Ein Rückgang um 40% zeigt sich auch bei dem Verkehrsaufkommen auf den Nationalstraßen.

Trotz des Rückgangs des Verkehrsaufkommens bleiben die Mautgebühren jedenfalls entweder stabil oder steigen. Speziell die Betriebsgesellschaft der Attiki Odos soll Informationen zufolge ihre Bereitschaft erklärt haben, zu einer Senkung der Mautgebühren zu schreiten, wenn dafür im Gegenzug der regulär im Jahr 2014 auslaufende Vertrag über die Nutzungsüberlassung des Projekts entsprechend verlängert werden wird.

(Quelle: Tsantiri.gr)

Höhere Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 – E90 in Griechenland

30. September 2012 / Aktualisiert: 09. Februar 2014 / Aufrufe: 1.141 Kommentare ausgeschaltet

An den Mautstellen der Egnatia-Autobahn in Griechenland werden ab Oktober 2012 für alle Fahrzeugkategorien um 20 Prozent erhöhte Mautgebühren erhoben.

Laut einer Bekanntmachung der Egnatia Odos AG und auf Basis eines einschlägigen Ministerialbeschlusses sind an allen Mautstationen der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland ab dem 01 Oktober 2012 je nach Fahrzeugkategorie um 0,30 Euro bis 1,40 Euro höhere Mautgebühren zu entrichten.

Konkret gestalten sich die Gebühren je Streckenabschnitt und Durchfahrt folgendermaßen:

  • Zweiräder und Dreiräder: 1,70 € (von 1,40 €)
  • Leichtfahrzeuge mit oder ohne Anhänger und bis zu einer Höhe von 2,20 m: 2,40 € (von 2,00 €)
  • Busse, Lastwagen und sonstige Fahrzeuge mit weniger als 4 Achsen: 6,00 € (von 5,00 €)
  • Fahrzeuge mit vier und mehr Achsen: 8,40 € (von 7,00 €)

Begründet wird die Erhöhung der Mautgebühren auf der gesamten Egnatia-Straße unter anderem mit dem erwarteten Anstieg der Wartungskosten, die sich derzeit in einer Größenordnung von jährlich 40 Mio. Euro bewegen und bisher durch die Mautgebühren nur knapp gedeckt wurden. Weiter wird betont, dass die Mautgebühren auf der Egnatia-Autobahn sowohl im nationalen als auch internationalen Vergleich immer noch relativ niedrig liegen.

Es ist allerdings anzumerken, dass entlang der gesamten Ausbaustrecke nach wie vor zum Teil schwere konstruktive Mängel vorliegen und die notwendigen – von den optionalen ganz zu schweigen – lokalen Infrastrukturen und Begleitprojekte aus Geldmangel zum größten Teil immer noch nicht fertiggestellt bzw. nicht einmal in Angriff genommen worden sind.

(Quelle: in.gr)

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Griechenland: Gefälligkeiten an Unternehmer

5. September 2012 / Aufrufe: 448 Kommentare ausgeschaltet

Dient die Wiederaufnahme der Straßenbauprojekte in Griechenland dem wirtschaftlichen Aufschwung oder eher den Interessen in- und ausländischer Unternehmer?

Die Regierung Samaras mag hinter der Ankündigung der zehn Prioritäten, welche vor einigen Tagen Kostis Chatzidakis (Minister für Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Infrastrukturen, Transportwesen & Netze) setzte, den wirtschaftlichen „Aufschwung“ beworben haben, jedoch zeigt allein der Umstand, dass die erste dieser Prioritäten die Wiederaufnahme der Projekte der Verkehrsachsen ist, worum genau es geht: Gefälligkeiten an die Unternehmer.

Damit wir uns nicht täuschen, die Autobahnen sind das erste Stück des öffentlichen Kuchens, den die Regierung den unternehmerischen Interessen anbietet. Und nach den Straßen, für welche natürlich Bürger und Staat unter dem Vorwand der Schaffung neuer Arbeitsplätze weiterhin zahlen werden, werden auch weitere dicke Geschäfte an die Reihe kommen – unter dem Vorwand der Privatisierungen.

Geschäfte, welche notwendig sind, damit der von den Kreisen um Samaras den inländischen und ausländischen unternehmerischen Machtzentren versprochene Ausverkauf vollendet wird, aber auch Geschäfte, welche die Beziehungen zwischen Samaras und seinem Umfeld und den neuen Auserwählten der Unternehmerwelt – also den „guten Häusern“ der Krise –  gestalten werden … .
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Erhöhung der Egnatia-Mautgebühren in Griechenland verschoben

13. Juli 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 222 Kommentare ausgeschaltet

Die für Mitte Juli 2012 vorgesehene Erhöhung der Mautgebühren auf der Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland wurde auf Ende September 2012 verschoben.

Mit einem gemeinsam von dem Finanzminister Giannis Stournaris und dem Staatsekretär im Entwicklungsministerium Stavros Kalogiannis unterzeichneten Beschluss wird die Erhöhung der Straßengebühren auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland bis Ende 2012 verschoben. Folglich bleiben die derzeit geltenden Tarife von 1,40 € für Krafträder, 2,00 € für Pkw und 5,00 € für Lastwagen und Busse bis auf weiteres unverändert.

Die Erhöhung der Egnatia-Mautgebühren um 20% sollte gemäß vorherigen Ministerialbeschlüssen anfänglich ab dem 16 Juli 2012 in Kraft treten (siehe auch Erhöhung der Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland).

Speziell an der immer noch nicht fertiggestellten Mautstation für den – bisher gebührenfreien – Streckenabschnitt Strymonas – Chrysoupoli soll die Erhebung der Mautgebühren ab dem 15 Januar 2013 beginnen. Ebenfalls wird mit der Festsetzung eines speziellen Rabattsystems oder reduzierter Sondertarife für die häufige oder alltägliche Nutzung oder alle sonstigen speziellen Kategorien der Benutzer der Autobahn gerechnet.

(Quelle: in.gr)

Erhöhung der Mautgebühren auf Egnatia-Autobahn A2 in Griechenland

4. Juli 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 1.892 20 Kommentare

In Griechenland wird gegen Mitte Juli 2012 mit einer Erhöhung der Mautgebühren auf der Egnatia-Straße in einer Größenordnung von 20 Prozent gerechnet.

Die Abzocke der Bürger in Griechenland auch auf den Straßen hat kein Ende. Für die Strecke der Nationalstraße Korinth – Tripolis – Kalamata auf der Peloponnes wird von Tag zu Tag die Bekanntgabe der Inbetriebnahme einer weiteren Mautstation bei Kalamata erwartet.

Auf der Egnatia-Autobahn A2 / Europastraße E90 in Griechenland werden dagegen die Fahrer ab dem kommenden Monat aufgefordert sein, um 20% erhöhte Straßengebühren an den (bisher) fünf Mautstationen zu entrichten, welche sich entlang der Egnatia-Straße befinden – eines Projekts, welches das griechische Volk mehr als 6.5 Mrd. Euro gekostet hat und inzwischen auf der Liste der Objekte steht, die vollständig privatisiert werden sollen!
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Autobahnausbau und Mautminderung in Griechenland zweifelhaft

29. Mai 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 465 Kommentare ausgeschaltet

Finanzzierungsprobleme gefährden den weiteren Ausbau der Autobahnen in Griechenland und machen auch die erwartete Minderungen der Mautgebühren unwahrscheinlich.

Wie Funktionäre des griechischen Ministeriums für Infrastrukturen zugaben, hängen die Autobahnbauprojekte derzeit praktisch in der Luft, da die Banken die Finanzierung der laufenden Projekte gestoppt haben und sich die Verhandlungen an einem kritischen Punkt befinden. Angesichts dieser Entwicklung erscheint auch die erwartete Senkung der Mautgebühren nicht erfolgen zu können. „Während der letzten Zeit haben sich die Banken auf die Hinterbeine gestellt, weil sie die Projekte als nicht überlebensfähig beurteilen„.

Falls sich zwischenzeitlich nicht doch noch etwas ändern wird ist somit kaum damit zu rechnen, dass die von Seite des Ministeriums für Ende Juni 2011 in Aussicht gestellten Senkungen der Mautgebühren auf den Autostraßen Griechenlands stattfinden werden. Geplant war, dass für die nächsten 3 Jahre der Fiskus die Kosten der Mautsenkungen übernimmt und parallel in einer ersten Phase den Betrag von 500 Millionen Euro aus dem Staatshaushalt sicherstellt um über die nächsten 6 – 8 Monate für die Finanzierung der Projekte zu bürgen. Innerhalb dieses Zeitraums soll die Gesellschaft „Griechische Autobahnen“ (Ελληνικοί Αυτοκινητόδροµοι) gegründet werden, die als „Mitgift“ die Anrechte an den zukünftigen Mauteinnahmen (etwa 20 Milliarden Euro) erhält und die Bürgschaften für die Finanzierungen übernehmen wird. 
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Griechenland geht hart gegen Mautverweigerer und Schwarzfahrer vor

11. Februar 2011 / Aktualisiert: 12. Februar 2011 / Aufrufe: 351 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland will im Kampf gegen Mautverweigerer und Schwarzfahrer schweres Geschütz auffahren und schreitet sogar zu speziellen gesetzlichen und strafrechtlichen Regelungen.

In Reaktion auf die zahlreichen organisierten Protestaktionen und Initiativen gegen die ständig zunehmende Anzahl von Mautstellen auf dem griechischen Straßennetz und die alltäglichen Erhöhung der Straßengebühren wird die Nichtentrichtung vom Mautgebühren in Griechenland zukünftig als Verkehrsvergehen eingestuft und mit einem Bußgeld in Höhe von 200 Euro sowie auch Führerscheinentzug und Fahrzeugstilllegung für 20 Tage geahndet werden. Das Recht der Betriebsgesellschaften, Mautverweigerer anhand fotografierter Kfz-Kennzeichen ausfindig zu machen und auf dem Rechtsweg mit dem Zwanzigfachen der regulären Straßengebühr in die Pflicht zu nehmen, bleibt unberührt bestehen.

Haftstrafen für Schwarzfahrer in Griechenland

Parallel soll die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ohne Entrichtung des vorgesehenen Beförderungsentgelts („Schwarzfahren“) nicht nur wie bisher mit der üblichen Strafgebühr in Höhe des zwanzigfachen regulären Fahrpreises sanktioniert, sondern fortan zusätzlich auch strafrechtlich verfolgt und mit – sei es auch gegen Entrichtung entsprechender „Tagessätze“ abgeltbaren – Haftstrafen geahndet werden.
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Neue Erhöhungen der Mautgebühren in Griechenland

24. Januar 2011 / Aufrufe: 830 2 Kommentare

Trotz energischer Proteste der Bevölkerung treten in Griechenland erneut Erhöhungen der Mautgebühren, diesmal auf den Nationalstraßen Athen – Peloponnes, in Kraft.

Ab Dienstag, dem 25. Januar 2011, treten auf den Nationalstraßen Athen – Tripolis und Athen – Patras sowie Korinth – Kalamata erhöhte Straßengebühren in Kraft. Die Erhöhungen der Mautgebühren auf diesen Strecken waren von den Betriebsgesellschaften, denen der griechische Staat als Gegenleistung für den erfolgten oder noch anstehenden Ausbau der Nationalstraßen langfristig die wirtschaftliche Nutzung der Strecken überlassen hat, bereits zu Anfang des Monats angekündigt worden.

Im Einzelnen gestalten sich die erhöhten Mautgebühren wie folgend:
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