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Artikel Tagged ‘steuerzahlung’

Steuerzahlungen der Orthodoxen Kirche Griechenlands für 2014

6. November 2015 / Aufrufe: 405 Keine Kommentare

Die orthodoxe Kirche in Griechenland entrichtete im Geschäftsjahr 2014 Steuern in Höhe von rund zweieinhalb Millionen Euro.

Unter dem Vorsitz des Erzbischofs Hieronymus genehmigte der Heilige Synod am 04 November 2015 den Rechenschaftsbericht über Einnahmen – Ausgaben des Geschäftsjahrs 2014. Zusammenfassend wurden Einnahmen von 8.792.293,69 Euro, Ausgaben von 8.001.283,93 Euro und ein Geschäftsergebnis von 791.009,76 Euro verzeichnet.

Spezieller wird angemerkt, dass für die Zahlung von Steuern 2.476.428,15 Euro aufgewendet wurden, davon 1.722.288,30 Euro für die Entrichtung der sogenannten Einheitlichen Immobilien-Besitzsteuer ENFIA (bis Februar 2014), 740.661,92 Euro als Steuer auf Miet- / Pachteinnahmen, 13.477,93 Euro für die außerordentliche Sonderabgabe auf bebaute Flächen und 3.414,47 Euro für die Immobiliensteuer FAP.

(Quelle: capital.gr)

Banken in Griechenland vergeben Steuer-Kredite

17. Oktober 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 637 5 Kommentare

Die Banken in Griechenland bieten zinsgünstige Kredite zur Begleichung von Sonderabgaben, Steuerschulden und sonstigen Verpflichtungen an den Fiskus an.

Die griechischen Banken bieten spezielle Kredite zur Finanzierung der neuen Sonderabgaben, aber auch der „Regulierung“ von Bauvergehen bzw. nachträglichen Legalisierung von Schwarzbauten an und gewähren ebenfalls Zahlungserleichterungen mittels Kreditkarten, da immer mehr Bankkunden nach Möglichkeiten suchen, ihren Verbindlichkeiten an den Fiskus entsprechen zu können.

Unter Nutzung von Kreditkarten können Steuerzahler die neue Sonderabgabe in bis zu 6 zinslosen Raten an das Finanzamt zahlen. Sie gewinnen somit die Ermäßigung von 5%, die bei sofortiger Begleichung der gesamten Verbindlichkeit gewährt wird, und haben danach die Möglichkeit, den Betrag je nach Bank in 3 bis 6 zinslosen Raten zu begleichen. Die Bezahlung der Steuerschuld kann bei den Geschäftsstelle der Banken oder elektronisch oder natürlich auch bei den Kassen der Finanzämter erfolgen.
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Finanzministerium in Griechenland prangert Schuldner öffentlich an

10. September 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 543 Keine Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland hat im Internet die Daten von etwa 6000 Firmen veröffentlicht, die dem Fiskus jeweils wenigstens 150000 Euro oder mehr schulden sollen.

Das griechische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen publizierte auf der Website der Zentrale für Datenverarbeitungssysteme die Daten von 6.000 Gesellschaften gewinnorientierten Charakters mit fälligen Schulden von jeweils mehr als 150.000 Euron. Die Summe der in der Liste umfassten Verbindlichkeiten macht mehr als 30 Milliarden Euro der insgesamt etwa 42 Milliarden Euro fälliger Verbindlichkeiten aus, die laut dem Finanzministerium dem Fiskus von juristischen und natürlichen Personen geschuldet werden.

Der Liste mit den Unternehmensdaten und geschuldeten Beträgen soll nach Abschluss des laufenden Verfahrens mit der Datenschutzbehörde, dessen Beschleunigung das Finanzministerium verlangt hat, die Veröffentlichung einer Aufstellung der fälligen Verbindlichkeiten natürlicher Personen folgen. Das Ministerium argumentiert, dass die Veröffentlichung dieser Daten zur Verbesserung der Sammlung der Einnahmen und „Festigung des Vertrauens zwischen dem Ministerium und den Steuerzahlern mittels der Förderung der Transparenz“ beitragen wird.
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