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Artikel Tagged ‘steuerhinterziehung’

Rechtsanwalt wegen Schulden der Philkeram Johnson in Griechenland verhaftet

10. Mai 2012 / Aufrufe: 81 Keine Kommentare

In Griechenland wurde ein weiterer Vertreter der Philkeram Johnson verhaftet, diesmal wegen Zurückhaltung gesetzlicher Versicherungsbeiträge in Höhe von über 1 Million Euro.

Eineinhalb Monate nach der wegen angeblicher Zurückhaltung der Mehrwertsteuer erfolgten Verhaftung des 81-jährigen Direktors der Fliesenfabrik Philkeram Johnson wurde ein weiterer Vertreter des selben Unternehmens festgenommen, diesmal wegen Zurückhaltung gesetzlicher Versicherungsbeiträgen.

Beamte der Kriminalpolizei Thessaloniki verhafteten am Dienstagmorgen (08 Mai 2012) einen 36-jährigen Rechtsanwalt als gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft wegen der Nichtentrichtung von Versicherungsbeiträgen in Höhe von 1.148.923,43 Euro an den gesetzlichen Sozialversicherungsträger IKA.

Der 81-jährige Direktor des vormals mächtigen Industriebetriebs, der jedoch heute unter Konkurs steht, war gegen Ende März 2012 wegen anhängiger Mehrwertsteuer-Zahlungen in Höhe von 293.505 Euro verhaftet worden (siehe auch 81-Jähriger in Griechenland wegen Steuervergehen verhaftet). Die Verhaftung des Direktors hatte damals zu vielen Protesten seitens diverser Träger der Unternehmerwelt geführt.

(Quelle: Imerisia)

IWF folterte Evangelos Venizelos in Griechenland

27. April 2012 / Aufrufe: 565 10 Kommentare

Während der ehemalige Finanzminister in Griechenland wegen der Sparmaßnahmen geschmäht wurde, durchlebte er im Verborgenen sein persönliches Drama.

Evangelos Venizelos, bis vor kurzem Finanzminister und Regierungsvertreter und nun Vorsitzender der PASOK-Partei, sah sich am 19 April 2012 genötigt, dem griechischen Volk die frischen Spuren seiner Folterung zu enthüllen um zu zeigen, dass er von IWF und Troika unter unmenschlichen körperlichen Drangsalierungen gezwungen wurde, die volksfeindlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Evangelos Venizelos von IWF gefoltert
In einer überraschenden Geste entledigte sich Evangelos Venizelos der Jacke und des Oberhemds und enthüllte den ungläubigen Thomassen die Spuren seines Martyriums in den Krallen der Troika sowie auch die sensible Nixen-Tätowierung auf seiner rechten Schulter! (Digital Artwork: Makis Anasiadis)

Zustimmung zum Memorandum wurde durch Folter erzwungen

Wie sich erweist, fiel Evangelos Venizelos während seiner Amtszeit im Finanzministerium sogar die krankhafteste Phantasie übersteigenden mittelalterlichen Praktiken der Erniedrigung zum Opfer, damit er den von der Troika aufgezwungenen harten Maßnahmen und gegen das Volk gerichteten Kürzungen zustimmt!

Wie es scheint, lebte der Vorsitzende der PASOK-Partei sein persönliches Golgatha, während die ihm griechische Gesellschaft in Unwissenheit Verantwortungen für die ungerechten Maßnahmen anlastete. Durch unsägliche körperliche Misshandlung wurde er von den Gläubigern gezwungen, die Lösung der Einschränkung der öffentlichen Ausgaben zu ignorieren, die Bekämpfung der Steuerhinterziehung zu verachten und einfach Löhne und Renten zu kürzen, weil seine Peiniger an der Verelendung der Menschen offensichtlich mehr Spaß haben würden.

Als er jedoch gestern seinen Rücken, die Spuren der Misshandlung und des Sadismus des IWF, mit den eindeutigen Spuren von Peitschenhieben und mit Zigarren verursachten Verbrennungen enthüllte, wurde allen sein stummes Drama klar, das der Vorsitzende der PASOK-Partei in all diesen Monaten durchlebte: Zur selben Zeit, wo ihn alle der Analgesie beschuldigten, biss er die Zähne zusammen, erlitt geduldig die Schläge eines jeden Reichenbachs und Thomsons und sang in seinem Inneren Beurer Lieder, um Courage zu schöpfen und die Gewissensbisse zu ertragen, welche ihm die Bekanntgabe eines weiteren Pakets harter Maßnahmen verursachten!

Das Publikum, welches sich gestern vor dieser erschütternden Enthüllung – Beichte befand, spendete jedenfalls nach dem ersten Schock dem kämpferischen PASOK-Vorsitzenden frenetischen Applaus für seinen Mut. Fast sofort bildete sich spontan eine riesige Schlange, um ihm die Hand zu küssen und sich vor ihm zu verneigen, während einige begannen, sich als Zeichen ihrer Entschuldigen mit den Latten der Spruchbänder zu geißeln.

Schließlich schlugen einige vor, die Folterkammer des Finanzministeriums, wo Evangelos Venizelos litt, zu einem Monument des Nationalen Erbes zu erklären, wogegen die hitzköpfigeren die Bildung eines Untersuchungsausschusses verlangten, damit festgestellt wird, ob der ehemalige Vorsitzende der Bewegung, Georgios Papandreou, die Folterungen begonnen hatte um seinen Mitarbeiter zu zwingen, “Ja” zu dem ersten Memorandum zu sagen.

(Anmerkung: Dieser Artikel ist das Produkt einer frei ausgedachten Erfindung, mit Ziel die Satire, und entspricht auf keinen Fall der Realität. Konsumieren Sie es verantwortungsvoll.)

(Quelle: Moufanet)

Schwarzarbeit in Manufakturen in Griechenland

15. April 2012 / Aufrufe: 535 1 Kommentar

Manufakturen sind in Griechenland Nester der Schwarzarbeit, in denen illegale Immigranten zu asiatischen Löhnen und ohne Versicherung ausgebeutet werden

Zu Beginn des Jahrzehnts 1990 stellte die Bekleidung eine der wichtigsten Branchen der griechischen Wirtschaft dar, mit einem großen Anteil an der Produktion, der Beschäftigung und den Exporten. Seitdem führte die Konkurrenz, welcher die griechischen Produkte sowohl auf dem griechischen als auch dem europäischen Markt aus den Drittländern (hauptsächlich aus der Türkei, Pakistan, Indien, China) begegneten, den Zweig in eine Schrumpfung von bis zu 50%. Laut den Angaben des Verbands der Produzenten von Konfektionsbekleidung (SKEE) sank der Umsatz allein im Jahr 2010 um 16%.

Etliche Industriebetriebe und Manufakturen schlossen oder wanderten in Nachbarländer wie Bulgarien und die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Mazedonien ab. “Bankrotte” Unternehmen der Branche setzen die Produktion mit unversicherten Arbeitnehmern – in der Regel Ausländern – fort, ohne Belege auszustellen und ohne Steuern zu entrichten. Laut den Daten der Kontrolleure der IKA werden rund 50 solcher Manufakturen in den Athener Stadtbezirken Kato Patisia, Nea Ionia, Filadelfia und Peristeri betrieben.

Diese Manufakturen befinden sich im Visier der gemischten Staffeln der Dienststelle für Sonderkontrollen der IKA (EYPEA/IKA-ETAM), der Einheit der Arbeitsinspektoren und der SDOE. Die gemischten Staffeln wurden mit dem Gesetz 3996/2012 zur “Neugestaltung der Einheit der Arbeitskontrolleure” geschaffen.

Alles hängt von der Schnelligkeit und der Überraschung ab

Die Agentur AMNA beobachtete einen solchen Einsatz der gemischten Staffel in Patisia und Nea Ionia. Der Einsatz begann nachmittags am Dienstag der Karwoche (10 April 2012) um 15:00 Uhr, im Beisein eines Richters und unter Mitwirkung von Polizeikräften unter der Leitung des Unterleiters des Polizeireviers Patisia.

Alles hängt von der Schnelligkeit und der Überraschung ab“, sagen die Kontrolleure und merken an: “Diese Manufakturen kommunizieren miteinander. Sie arbeiten hinter verschlossenen Türen, wobei alle mit Kameras zur Außenüberwachung ausgestattet sind.

In der Vergangenheit waren auf die Kontrolleure während der Dauer der Kontrollen sogar Angriffe ausgeübt worden. Sie bauen sehr auf die Mitwirkung der Polizei und speziell des Reviers von Patisia, in dessen Bezirk auch die meisten Vorfälle verzeichnet werden.

Nicht ein einziger legaler Arbeitnehmer

Das erste “Ziel” liegt in Rizoupoli. Das erste Stockwerk des Gebäudes beherbergt eine Kirche und im Erdgeschoss befindet sich ein Spielzeuggeschäft. Der zweite Stock scheint verlassen zu sein, als jedoch das Schloss aufgebrochen wird, tut sich eine reguläre Manufaktur mit ungefähr 30 Nähmaschinen auf. In der “Manufaktur” arbeiten 23 ausländische Männer. Auf die Fragen der Polizisten und der Kontrolleure antworten sie, weder griechisch zu sprechen noch den Namen des Verantwortlichen des “Unternehmens” zu kennen. Die anschließende Überprüfung wird zeigen, dass alle unversichert sind, während 10 keine Erlaubnis für Arbeit oder Aufenthalt im Land haben. In den verschlossenen Schubladen eines Schreibtisches, die aufgebrochen werden, entdecken die Kontrolleure einen unbenutzten Lieferschein, der zum Eigentümer führen wird. Die Daten der Beschäftigten werden aufgenommen, und wer keine Papiere hat, wird in die “grüne Minna” geführt.

Zweite Station, in Kato Patisia. Der Eckladen in der Straße Ippolytou ist eine Metzgerei. Sie scheint leer zu stehen und die Kontrolleure sind nachdenklich. Die zusammengelaufenen Nachbarn behaupten, der Geschäftsraum stehe seit vergangenem Jahr leer. Schließlich erfolgt der Einsatz. Das Schloss gibt nicht nach und es werden Brechstangen eingesetzt. Als erste treten die Polizisten und der Richter ein. Der Laden ist tatsächlich leer, jedoch in der Tiefe des Raums gibt es ein Loch, das in den Keller führt. Ohne Belüftung und unter tragischen sanitären Verhältnissen arbeitet dort eine weitere “Manufaktur”, die Damenbekleidung und Tischdecken fabriziert. Hier arbeiten ohne Versicherung 10 Ausländer, von denen 8 illegal sind. Die Kontrolleure finden keine Unterlagen, sind jedoch sicher, dass der Verantwortliche gefunden werden wird.

Der dritte Einsatz erfolgt gleichzeitig in zwei benachbarten Kellerräumen im selben Bezirk, in der Straße Navarchou Votsi. In dem einen arbeiten 5 Ausländer ohne Versicherung, 4 sind illegal. Im zweiten gibt es 6 Nähmaschinen, jedoch haben die Beschäftigten es geschafft, aus dem Toilettenfenster ins Freie zu gelangen, wobei sie Jacken und Schuhe zurückließen. Die Schreie einer alten Frau im Erdgeschoss des Nachbarwohnhauses mobilisieren die Polizisten, die einen der Arbeiter verhaften, der sich in der Wohnung der Frau versteckt hatte.

Die Kontrolleure glauben, dass den Manufakturen Bescheid gesagt worden ist. “Bis zum Morgen werden sie umgezogen sein“, sagen sie uns. Um die Betriebe ausfindig zu machen, arbeiten die Kontrolleure rund um die Uhr, unter Nutzung ihrer privaten Fahrzeuge und auf eigene Kosten. Eine kleine Zulage von etwa 100 Euro im Monat, die sie früher als Wegegeld erhielten, ist gestrichen worden.

“Pleite-Betriebe” hinterziehen Steuern und Versicherungsbeiträge

Es ist 5 Uhr nachmittags und die Fortsetzung des Einsatzes wird auf einen anderen Tag verschoben. Die “hochgenommenen” Betriebe schienen alle die selbe “Firma” zu beliefern. Es geht um ein Unternehmen, das Insolvenz angemeldet hat und dem Fiskus bereits etwa 1 Mio. Euro schuldet. Die Kontrolleure sagen, dass es nicht der einzige Fall sei. Diese Gesellschaften schaffen kleine Manufakturen, welche unversicherte und meistens illegale Immigranten beschäftigen, Syrier, Bangalen und Pakistaner. Die Syrier gelten sogar als ausgezeichnete Näher. Für die Firmen, welche Produkte zu asiatischen Löhnen fabrizieren, sind die Gewinne groß. Groß sind auch die Verluste an Steuern und Abgaben für den Fiskus. Laut Angaben des Arbeitsministeriums übersteigen die Verluste aus der ungemeldeten Arbeit 6 Milliarden Euro jährlich.

Die Bilanz ist jedenfalls reichhaltig. In den 4 Unternehmen in Patisia und Nea Ionia wurden 43 unversicherte ausländische Arbeiter gefunden und 28 von ihnen verhaftet, weil sie sich illegal im Land aufhielten, und Geldstrafen von insgesamt 21.500.000 Euro verhängt. Früher am Morgen war in einem Unternehmen für Telemarketing und Handel mit Haushaltsgeräten die Beschäftigung 30 unversicherter Arbeitnehmer festgestellt und eine anfängliche Geldstrafe in Höhe von 23.000 Euro wegen Verletzungen der Versicherungsgesetzgebung verhängt.

Mit dem Beginn der Aktion machen sie sich aus dem Staub

Diese Unternehmen werden legal gegründet“, betont gegenüber der AMNA der Leiter der Sonderdienststelle für Versicherungskontrollen Attikas, Markos Tountas, und merkt an: “Sie werden von irgend einem legalen Ausländer vertreten, der nach Abwicklung der Betriebsaufnahme verschwindet. Danach werden weder Abgaben noch Steuern entrichtet. In der Vergangenheit erfolgten auch bei der Aufnahme des Betriebs eines Unternehmens Kontrollen sowohl durch das Finanzamt als auch die IKA, mit dem Abbau des Personals können jedoch nicht mehr in allen Fällen Kontrollen erfolgen. Es entstehen Lücken, die von gewissen Personen ausgenutzt werden.

Herr Tountas glaubt, dass die Schaffung einer einheitlichen Dienststelle mit Kontrolleuren, Polizisten und Justizbeamten zur Bekämpfung der “schwarzen” Arbeit die Resultate vervielfachen könnte, da sie die Probleme der Koordination zwischen den Dienststellen lösen würde.

Im Fall einer Kontrolle in Thessaloniki in einem – und zwar sogar luxuriösen – Striptease-Betrieb konnten wir die Mädchen nicht finden, obwohl wir sicher waren, dass sie drin waren. Während der Dauer der Kontrolle machte ein uns begleitender Beamter der Einheit für Verbrechensverhütung und -bekämpfung (OPKE) einen Wandspiegel aus, der nicht bis zum Boden reichte. Als wir ihn zerbrachen, fanden wir zwölf Frauen, die auf einem Raum von 2 Quadratmetern zusammengepfercht waren.

Herr Tountas fügt an, dass die Kontrollen in vielen Fällen häufig behindert werden, wenn es keine Polizei gibt, und betont: “Obwohl es eine Gesetzgebung gibt, wonach die Behinderung einer Kontrolle eine schwerste Geldstrafe nach sich zieht, ist sie nicht in Kraft gesetzt worden, weil kein einschlägiger Ministerialbeschluss ergangen ist.

Die gemischten Kontrollstaffeln der Dienststellen werden die Kontrollen fortsetzen, erklärt gegenüber der AMNA der Leiter der IKA, Rovertos Spyropoulos, und fügt an, dass von der Gesamtheit der Ausländer, die sich legal oder illegal im Land aufhalten, nur 300.000 versichert sind und Beiträge zahlen. “Wir leben in einer Periode, in der sich die schwarze Arbeit ausbreitet. Wir wollen jedoch bekannt machen, dass gleichzeitig auch die Kontrollen der zuständigen Dienststelle der IKA intensiviert werden. In diesem Wettkampf werden wir die uns zur Verfügung stehenden Kräfte aufstocken. Wir sind entschlossen, die Ausbreitung des Phänomens der schwarzen Arbeit nicht zu erlauben, und wir werden es schaffen.

(Quelle: Newsbeast.gr)

Patriotismus in Griechenland hat viele Gesichter

2. April 2012 / Aufrufe: 654 9 Kommentare

Angesichts der anstehenden Parlamentswahlen in Griechenland wird viel über Patriotismus geredet, der leider häufig zweckdienlich missinterpretiert wird.

Dank des konzertierten Bashings aus dem Ausland wurde speziell den intellektuell weniger gesegneten Massen / Michels nachhaltig eingehämmert, alle Griechen seien schlitzohrige Betrüger, Faulpelze und Schmarotzer. Dass es auch “andere” Griechen bzw. Strömungen gibt, die in den gesteuerten populistischen Mainstream-Medien geflissentlich unerwähnt bleiben, dokumentiert zum wiederholten Mal ein von dem Professor der klassischen Philologie und Schriftsteller Herrn Giorgis Giatromanolakis in der griechischen Tageszeitung “To Vima” publizierter Artikel, der nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben wird.

Die Übernahme / Verbreitung des nachstehenden (übersetzten) Textes ist ausdrücklich und auch ohne vorherige Rückfrage erwünscht, sofern auf angemessene und geeignete Weise auf die Quelle(n) verwiesen wird.

Ehrlichkeit, Schaffen und Stolz

Der Patriotismus hat viele Gesichter. Und viele Beine. Hektor war ein Patriot. Er verkündete die Verteidigung des Vaterlands. Er kam zu Tode, jedoch beschuldigen ihn manche als Nationalisten. Einige der Kämpfer von Marathon wurden als Verräter beschuldigt. Die Revolutionäre von 1821 (um sie nicht zu vergessen) waren früher reine Patrioten. In letzter Zeit wird jedoch auch über sie Dieses und Jenes geflüstert. Venizelos (gemeint ist Eleftherios Venizelos) war sowohl Patriot als auch Verräter! Die Soldaten von 1940? Patrioten, jedoch erwiesen sich einige als weniger patriotisch als andere. Die Widerstandsorganisation “Ethniki Antistasi” (Εθνική Αντίσταση) war eine patriotische Bewegung, erwarb jedoch irgendwann zwei Gesichter. Das “gute” und das “böse”.

Der idiotische “Patriotismus” der Obristen endete in einer nationalen Tragödie. Die patriotische PaSoK-Partei führte uns dort hin, wo wir uns heute befinden. Die patriotische Linke hat Stalinismus und Messianismus durcheinandergebracht. Die patriotischen Abgeordneten haben die Sitzordnung verwechselt. Manchmal sitzen sie “rechts” und reden “links”. Manchmal tun sie das Gegenteil. Die “Wutbürger” zeigen ihren Patriotismus mit dem Werfen von Joghurts, Beschimpfungen und Erniedrigungen.

Echter und unechter Patriotismus

Ich gestehe ein, dass Vorstehendes wahrscheinlich naiv ist. Ich glaube jedoch, dass es eine Situation zeigt, die uns in einem hohen Grad charakterisiert: die öffentliche Sache wird als persönliche aufgefasst und vorgeschoben. Alles wird auf Basis des allmächtigen Dogmas interpretiert: mein Bekenntnis steht über dem Bekenntnis des anderen. Der Patriotismus, den ich im Vorliegenden meine, ist echt. Der andere ist unecht.

Diese allgemeine Unklarheit über die Natur des Patriotismus ist in unseren Tagen größer. Aus einem sehr einfachen Grund: wir wissen in einem hohen Grad nicht, wo das Richtige und wo das Falsche liegt. Uns ist immer noch nicht die Wahrheit bekannt. Wer hat Recht, Herr Lukas Papadimos oder Frau Luka Katseli? Wann handelten gewisse Politiker richtig? Als sie für das erste Memorandum stimmten oder als die selben gegen das zweite Memorandum stimmten? Zeigen unsere Opfer ein Ergebnis oder nicht? Sollen wir im Euro bleiben oder ausscheiden?

Hier tut sich der gute Patriot schwer. Und zu Recht. Deswegen auch die “launenhaften” Ergebnisse der Meinungsumfragen. Deswegen auch die Unsicherheit. Die Unsicherheit gebiert jedoch die Angst, und die Angst ist in einer Demokratie der schlimmste Ratgeber. Deswegen auch die faschistoiden Bewegungen. Und der amerikanische “Traum” des Waffenbesitzes und der Selbstjustiz, den Verschiedene versprechen. Andauernd hören wir über die bebrüteten Eier der Schlange. Über die Eskalation der Gewalt und der Kriminalität. Wir sehen die traurigen Ausschreitungen in den Stadien. Wie soll der gute Patriot in dieser Trübheit reagieren?

Gute Patrioten tun ihre Arbeit und zahlen Steuern

Der gute Patriot muss heutzutage zu allererst und vor allem aufgeschlossen sein. Der gute Patriot des Jahres 2012 ist erfinderisch, beherrscht und entschlossen, zu überleben. Der gute Patriot erledigt auch in der Epoche des Memorandums weiterhin seine Arbeit. Er zahlt auch die (ungerechten) Steuern. Er bestiehlt nicht den Staat. Er gewährt und akzeptiert keine “Gefälligkeiten”. Der gute Patriot / Gymnasiumlehrer legt sich nicht auf die faule Haut, weil er – tatsächlich – nicht so bezahlt wird, wie es ihm gebührt: er unterrichtet. Der gute Patriot / Universitätsprofessor widmet sich seinem Werk. Unabhängig von Gesetzen und Vorschriften. Allgemein: dort, wo es der Staat und die Parteien bei Parolen belassen, tut der gute Patriot / Bürger das, was er als richtig und kreativ erachtet.

Der Schlussartikel der Verfassung (früher war es 114) bestimmt, dass “die Einhaltung der Verfassung dem Patriotismus der Griechen anvertraut ist, die berechtigt und verpflichtet sind, sich mit jedem Mittel Jedem entgegen zu stellen, der sie gewaltsam aufzuheben versucht”. Schön. Und wie, bitteschön, haben wir diesen Patriotismus all die Jahre gezeigt? Mit Steuerhinterziehungen und Steuerbetrügereien? Mit “Gefälligkeiten”, Schmiergeldern, gönnerischen Anstellungen? Mit gewerkschaftlichen Geschenken? Mit Renten an Tote und Beihilfen an gewiefte Blinde?

Patrioten haben keine Rhetorik und Hysterie nötig

Müssen also in diesem letzten Artikel möglicherweise auch gewisse andere, weniger rhetorische und heldenhafte patriotische Verpflichtungen definiert werden? Wie beispielsweise, dass die Griechen ihren Patriotismus auch zu zeigen haben, indem sie Steuern zahlen? Indem sie die öffentlichen Mittel usw. respektieren? Ebenfalls ist hinzuzufügen, dass die Einhaltung der Verfassung ebenfalls dem Patriotismus des Staates selbst anvertraut ist. Dass er verpflichtet ist, für die Bürger Sorge zu tragen und nicht, sie zu betrügen. Schließlich sollte geschrieben werden, dass die Einhaltung der Verfassung auch dem Patriotismus der Parteien anvertraut ist. Eine Partei ist nicht patriotisch, weil sie es einfach verkündet. Sie zeigt mit ihren Handlungen und ihrer Haltung, dass ihre Priorität der Bürger und nicht das Parteiinteresse ist.

Kurz gesagt: müssen wir vielleicht – speziell unter den heutigen schweren Umständen – noch einmal über verschieden Formen des Patriotismus nachdenken, die uns bisher entgingen? Die Ehrlichkeit ist eine Form des hehren Patriotismus. Die Einhaltung unserer Verpflichtungen. Die vernünftige, jedoch unnachgiebige Verteidigung unserer Rechte. Der gemäßigte Ton unserer Stimme. Der Patriot bedarf keiner Rhetorik und Hysterie. Er denkt und arbeitet gelassen, kreativ und stolz. Ausdruck des Patriotismus ist auch das Schaffen. Ich glaube jedoch, dass die vielleicht höchste Form des Patriotismus der Stolz ist. Die Misere ist ein unpatriotischer Akt.

(Quelle: To Vima)

Betrug mit Schenkungen an Kirche in Griechenland

30. März 2012 / Aufrufe: 138 1 Kommentar

In Griechenland sollen mittels fiktiver Schenkungen an Kirchen und Klöster in Farsala Steuern in Höhe von über eine Million Euro hinterzogen worden sein.

In der Provinz Farsala des Verwaltungsbezirks Larissa untersuchen die zuständigen Behörden einen Steuerhinterziehungsfall, in den auch Geistliche verwickelt sind. Wie enthüllt wurde, sollen mehr als 45 Personen an einem Ring beteiligt sein, der Unternehmern und Industriellen Bescheinigungen über – fiktive – Schenkungen an Kirchen und Klöster des Gebietes ausstellte. Schätzungen zufolge beläuft sich die Höhe der hinterzogenen Steuern aus diesen imaginären Schenkungen auf über eine Million Euro.

Laut der Zeitung “Ethnos” wurde der Fall bereits vor ungefähr eineinhalb Jahren aufgedeckt, als nach einschlägigen Anzeigen die Kontrollen der Finanzbehörden fiktive Schenkungen von Unternehmern und Industriellen an Kirchen und Klöster im Gebiet Farsala zur Erzielung von Steuerbefreiungen ans Licht brachten. Zwei Geistliche wurden umgehend suspendiert.

Amtsträger der SDOE, welche die Kontrollen durchführten, stellten fest, dass es Bescheinigungen über Beträge, welche die Schenkung um ein Vielfaches überstiegen, aber auch Quittungen über Beträge gab, die niemals gezahlt worden waren. Wie im vergangenen November der Staatssekretär des Finanzministeriums Pantelis Ikonomou im Parlament enthüllte, wurden gefälschte Spendenquittungen in den Kirchen Agias Äkaterinis, Agiou Antoniou, Agiou Georgiou und Agias Sofias gefunden, die alle in der Provinz Farsala liegen.

(Quelle: in.gr)

Verhaftungen wegen Steuervergehen in Griechenland

28. März 2012 / Aufrufe: 211 3 Kommentare

In Griechenland wurden von der Wirtschaftspolizei zwei Unternehmer aus Chalkidiki und Serres wegen Nichtabführung der Mehrwertsteuer verhaftet.

Im ersten Fall handelt es sich um einen 41-jährigen Forstprodukt-Händler aus Chalkidiki, der in dem Zeitraum von 01.01.2011 bis 30.06.2011 keine Mehrwertsteuer abgeführt haben und dem Fiskus 52.669,64 Euro schulden soll.

Im zweiten Fall handelt es sich um einen 42-jährigen Lebensmittelgroßhändler aus Serres, der in dem Zeitraum von 01.01.2011 bis 31.0z.2011 ebenfalls keine Mehrwertsteuer abgeführt haben und dem Fiskus 17.044,44 Euro schulden soll.

(Quelle: Proto Thema)

81-Jähriger in Griechenland wegen Steuervergehen verhaftet

23. März 2012 / Aufrufe: 207 Keine Kommentare

In Griechenland wurde der 81-jährige Direktor der international bekannten Fliesenfabrik Philkeram Johnson wegen Nichtabführung der Mehrwertsteuer verhaftet.

Wie bekannt wurde, verhafteten Beamte der Fahndungsabteilung der Kriminalpolizei Thessaloniki den 81-jährigen Direktor Giorgios Philippou der Philkeram Johnson SA, weil das zu den größten Produzenten keramischer Fliesen in Europa zählende Unternehmen in dem Zeitraum vom 01. Januar 2011 bis zum 30. Oktober 2011 keine Mehrwertsteuer abgeführt haben und dem Fiskus 293.505 Euro schulden soll.

(Quelle: Zougla.gr)

Finanzamt in Griechenland nimmt Vermieter ins Visier

18. März 2012 / Aufrufe: 211 Keine Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland nehmen die Mieteinnahmen von Immobilienbesitzern ins Visier und werden bei fälligen Verbindlichkeiten auch zu Mietpfändungen schreiten.

Das griechische Finanzministerium konzentriert sein Interesse auf die Mieten, welche die Eigentümer von Immobilien einnehmen, und forciert die elektronische Recherche der Mietverträge, um einerseits mögliche Schlupflöcher zur Steuerhinterziehung zu schließen und andererseits im Fall fälliger Verbindlichkeiten des Eigentümers an den Fiskus zur Pfändung seiner Mieteinnahmen zu schreiten.

Laut der Zeitung “Ta Nea” befasst sich die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme bereits mit einem Plan bezüglich der elektronischen Einreichung von Mietverträgen mit dem Ziel, nicht nur die Finanzämter zu entlasten, aber auch direkte “Datenabgleiche” durchführen zu können.

(Quelle: To Vima)

Steuersystem in Griechenland rekrutiert Steuerhinterzieher

1. März 2012 / Aufrufe: 303 Keine Kommentare

Die Bezirkszentrale für Steuerkontrollen in Thessaloniki – Griechenland versucht, wegen illegaler Goldgeschäfte entgangene Einnahmen von den Endabnehmern einzutreiben.

Das widersprüchliche Steuerkontrollsystem in Griechenland rekrutiert nun sogar auch “freiwillige” … Steuerhinterzieher, indem systematisch versucht wird, Gold- und Silberschmiede auf geradezu erpresserische Weise zu einem – und zwar sogar schriftlichen – Eingeständnis zu verpflichten, dass ihre Geschäftsvorgänge auf gefälschten Rechnungen basierten.

Gerechte und Ungerechte über einen Kamm scherend” betreibt die Zentrale für Steuerkontrollen (PEK) des Verwaltungsbezirks Thessaloniki, sich die von jahrelang mit illegalem Gold handelnden Geister-Drittfirmen hinterzogenen Steuereinnahmen zurückzuholen, indem Druck auf Geschäftsleute ausgeübt wird, rechtswidrige Geschäfte einzugestehen.

Auf der Jagd nach dem verlorenen Gold

Nachdem in Kenntnis der zuständigen Steuerbehörden über ganze 15 Jahre Geister-Firmen aktiv waren, welche mit inexistenten Rechnungen Gold, Silber und Edelsteine vertrieben, ist nun der Moment gekommen, wo die Opfer die “Zeche zahlen” sollen. Das PEK Thessaloniki stellt tausende Gold- und Silberschmiede erpresserisch vor die Wahl, entweder zu unterschreiben, wissentlich fiktive Rechnungen entgegen genommen zu haben und 40% (der Rechnungsbeträge) zu entrichten, oder anderenfalls zehnfache Geldstrafen gegen sie zu verhängen, die sich auf hunderte Millionen Euro summieren.

Im Grunde genommen bestätigt sich, dass die Aktivitäten der … nicht existierenden Firmen bekannt war, jedoch wegen des Unvermögens zur Durchführung von Kontrollen, Bestechungen und jeder Art sonstiger “Interventionen” wieder einmal die “großen Fische” laufen gelassen und die Schwachen in die Pflicht genommen werden; einige wussten möglicherweise Bescheid, die Mehrheit hatte jedoch nicht den geringsten Schimmer …

Lieferfirma war laut Informationen die “Metalla Einpersonen-GmbH”, die ihrerseits mit folgenden fiktiven Lieferanten kooperierte:

  • Gold Pal, Inhaber: Angelos Nikolaou, Zypern
  • Argyros Argyrou, Inhaber: Argyros Argyrou, Zypern
  • Argyropromithevtiki, Inhaber: Argyros Argyrou, Zypern
  • Bala Metala, Inhaber: Mesaritis – Giannakou, Zypern
  • Ioannou GmbH, Inhaber: Angelos Ioannou, Zypern
  • Asimorroi, Inhaber: Katsiamis – Papakyriakou, Zypern
  • Chrysothemis, Inhaber: Ypermachou – Papakyriakou, Zypern
  • Asimochryso, Inhaber: Argyrou – Papakyriakou, Zypern
  • Georgios Patouchas, Inhaber: Georgios Patouchas, Zypern

Steuerbehörden war Schwarzhandel mit illegalem Gold bekannt

Eine sorgfältigere Analyse des strittigen Berichts über die Kontrolle der Lieferfirma “Metalla Einpersonen-GmbH” zeigt, dass alle ihre obigen Lieferanten nicht mehr und nicht weniger als die substantiellen Mitglieder eines aus Zyprioten bestehenden homogenen und geschlossenen Rings von Goldschwarzhändlern waren, der in Kenntnis (!) der Steuerbehörden mittels legaler Unternehmen, liierter Partner, Händler und Wiederverkäufer jahrelang zusammen mit legaler Ware auch große Mengen illegalen Goldes und Silbers auf dem Markt und an Gold- und Silberschmiedewerkstätten vertrieb und legalisierte. Weiter ist festzuhalten, dass alle obigen Personen – angeblichen Firmenvertreter aus Zypern stammen.

Vorstehendes ergibt und bestätigt sich aus einer Reihe von Daten, aber auch dem selbigen Bericht über die Kontrolle der überprüften Lieferfirma “Metalla Einpersonen-GmbH” und der darin angeführten Informationsmitteilung Nr. 112703/G/21.12.2004 der SDOE, worin bezüglich der Lieferanten der Lieferfirma “Metalla Einpersonen-GmbH” Folgendes angeführt wird:

  • … stellen einen großen Schwarzhandelsring für Gold dar …
  • … verkaufen Gold an mehrere existente und legal betriebene Firmen, konkrete Händler und Partner in Athen, Thessaloniki und Giannena, welche es ihrerseits an Gold- und Silberschmieden verkaufen. Die von den Goldschmieden eingenommene MwSt. führen sie nicht ab.
  • … in anderen Fällen decken sie das illegal importierte Gold ab …

Wie auch aus dem einschlägigen Schriftstück der S.D.O.E. (siehe Quellangabe weiter unten) ersichtlich ist, war die Sache seit 2003 bekannt. Aus welchem Grund ließen sie ihn mit den Kunden Geschäfte abwickeln? Warum wurden nicht von Anfang an Geldstrafen verhängt? Die Aktivität des in Rede stehenden Kreises war den Steuerbehörden bekannt, jedoch blieben letztere jahrelang untätig (unbekannt, warum …) und unternahmen nichts, um das Treiben zu unterbinden, sondern ließen stattdessen alle Unternehmen der Branche gegenüber den Aktivitäten der Bande bloßgestellt.

(Quelle: Zougla.gr)

Über 220 Millionen Schwarzgeld in Griechenland sichergestellt

25. Februar 2012 / Aufrufe: 449 4 Kommentare

In Griechenland wurden 2011 aus rechtswidrigen Aktivitäten herrührende Gelder in Höhe von insgesamt mehr als 220 Millionen Euro sichergestellt.

Insgesamt 223,6 Millionen Euro hat innerhalb eines Jahres – sprich seit 2011 bis heute – der Ausschuss zur Bekämpfung der Legalisierung von Einkünften aus kriminellen Aktivitäten gebunden, wie in dem parlamentarischen Ausschuss für Institutionen und Transparenz der Präsident der Behörde Herr Panagiotis Nikoloudis erklärte. Gemäß den von ihm präsentierten Daten rühren davon 53 Mio. Euro aus kriminellen Vereinigungen, 1 Mio. Euro aus terroristischen Handlungen, 20 Mio. Euro aus Drogensachen, 73,3 Mio. Euro aus Steuerflucht und 76,6 Mio. Euro aus anderen Straftaten her.

Herr Nikoloudis führte an, dass – während Griechenland 2007 in 13 der 16 Bewertungspunkte der OECD durchgefallen war – 2011 laut der entsprechenden Bewertung “Griechenland in der Lage war zu zeigen, dass es sowohl den Willen hat, vernünftige Gesetze zu erlassen, als auch die Fähigkeit, effektive Mechanismen zu bemannen“. Wie er in diesem Zusammenhang erklärte, “fühlen wir uns stolz, weil wir in diesem Jahr und nur im Interesse des Staates agierend alles uns Mögliche getan haben um das Signal zu senden, dass niemand über dem Gesetz steht und alle, welche sich an öffentlichen Geldern bereichern, keinen ruhigen Schlaf haben werden“.

Es gibt noch viel zu tun …

Allerdings gestand Panagiotis Nikoloudis auch ein, dass “noch viel Arbeit zu leisten ist, da das System noch viele Löcher aufweist, welche verschiedene Kreise speziell im Bereich des NSRP auszunutzen versuchen“. Als Beispiel führte er sogar den Fall eines Unternehmers an, der auf das Konto eines Bekannten 1,2 Mio. Euro einzahlte, um die selben Einnahmen zu präsentieren und mit dem einschlägigen Beleg die Förderung aus dem NSRP zu erhalten. “Ich sehe, dass für diesen Part Löffel, Gabeln, Teller und Messer vorbereitet werden“, meinte Herr Nikoloudis bezeichnend.

In Zusammenhang mit den Angelegenheiten des Jahres 2011, welche den Ausschuss beschäftigten, wurden die Untersuchungen in 3.115 Fällen abgeschlossen, während in weiteren 392 Fällen noch ermittelt wird. 162 Fälle wurden an die Staatsanwaltschaft überwiesen. Die Anzahl der Sicherstellungsbeschlüsse beläuft sich auf 187 und der Gesamtbetrag der Gelder, die als Produkt krimineller Aktivitäten blockiert bzw. sichergestellt wurden, schlüsselt sich folgendermaßen auf:

Zugrunde liegender Strafbestand Betrag (in €)
Kriminelle Organisation 53.000
Terroristische Aktionen 1.000.000
Drogengesetzverstöße 20.061.040
Steuerhinterziehung 73.324.918
Sonstige Straftaten 76.596.188
Summe 223.596.188

(Quelle: To Vima)