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Artikel Tagged ‘steuerhinterziehung’

Skandalöser Steuerrassismus in Griechenland

7. Mai 2019 / Aufrufe: 495 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland wird seit 6 Jahren ein skandalöser steuerlicher Rassismus zu Lasten der mittelständischen Freiberufler und Selbständigen praktiziert.

Wenn sich in Griechenland ein Politiker hinstellen und sagen würde, ab dem nächsten Jahr werde für alle Griechen der Steuerfreibetrag völlig gestrichen und sogar die Arbeitslosen werden Einkommensteuer auf Basis sogenannter Lebenshaltungsindizien zahlen, wie z. B., in einem Haus mit Dach und Fenstern und nicht auf der Straße zu leben, und wie z. B. die Anzahl der Kinder, die sie haben, und dass sie auf Basis dieser Lebenshaltungsindizien sogar auch die Steuer des folgenden Jahres im Voraus plus einen Betrag von – sagen wir einmal – 650 € als Kopfsteuer für alle Griechen unabhängig davon zu zahlen haben werden, ob sie ein Einkommen haben oder nicht, dann würde es im Land eine Revolution geben!

Eine reine Kopfsteuer (Poll Tax) wollte im Jahr 1990 Thatcher einführen und wurde von ihrer eigenen Partei gezwungen, das Amt der Premierministerin niederzulegen!
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Griechenland: Finanzamt startet „Frühlings-Offensive“

30. März 2019 / Aufrufe: 475 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Steuerfahnder planen besonders intensive Kontrollen mit Schwerpunkt die Ausgabe von Zahlungsbelegen.

Die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) bereitet für die kommenden, hinsichtlich die Steuereinnahmen kritischen Monate einen Plan für ausgedehnte steuerliche Kontrollen bei Unternehmen und Gewerbetreibenden vor.

Es geht um Kontrollen, die ihren Höhepunkt während der Dauer der Spitzenperioden des inländischen und aus dem Ausland herrührenden touristischen Betriebs erreichen und sich hauptsächlich auf die Ausstellung von Quittungen und Rechnungen beziehen werden.
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Griechenlands Steuerfahnder „scannen“ Auslandskarten

14. März 2019 / Aufrufe: 599 Kommentare ausgeschaltet

Warum Griechenlands Steuerfahnder die im Inland mittels ausländischer Bankkarten getätigten Umsätze unter die Lupe nehmen und worauf sie abzielen.

Die Umsätze mit Bankkarten, die im Ausland ausgestellt worden sind, jedoch mit großer Häufigkeit in Griechenland benutzt werden, nimmt die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) mit einer Abgleichmethode ins Visier, der sie sich zum ersten Mal bedient und die analog zu den Befunden neue Horizonte im Kampf gegen die Steuerhinterziehung eröffnen kann.

Informationen zufolge hat AADE-Leiter Giorgos Pitsilis die zuständigen Kontrollmechanismen angewiesen, die Daten über die Umsätze ausländischer Karten in Griechenland auszuwerten.
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Griechenlands Finanzamt nimmt sich Jecken vor

11. März 2019 / Aktualisiert: 14. März 2019 / Aufrufe: 188 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Steuerfahnder nehmen in Patra insbesondere Karnevalisten und deren Stammplätze ins Visier.

In der als „Karnevals-Hochburg“ bekannten Stadt Patra in Griechenland führen in den letzten Tagen Steuerbeamte und Bedienstete der sogenannten Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen (AADE) ausgedehnte Kontrollen bei Karnevalsgruppen durch.

Die Kontrollen fokussieren sich auf die Stammplätze der Karnevalisten und begannen bei vielfrequentierten Stellen in der Stadt Patra, wie in der Fußgängerzone der Straße Rigas Feraios, wo viele Karnevalsgruppen ihre Kostüme ausgestellt haben um bei den Leuten dafür Werbung zu machen.
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Griechenland bremst Willkür des Finanzamts

25. Februar 2019 / Aufrufe: 408 Kommentare ausgeschaltet

Die in Griechenland seitens der Finanzämter praktizierte Willkür rief mittlerweile sogar die Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen auf den Plan.

In Griechenland bemüht sich die „Unabhängige Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE), die Welle der Widersprüche der Steuerpflichtigen an die „Direktion für Lösung von Differenzen“ (DED) zu stoppen, aber auch den Strapazen der Steuerpflichtigen zu begegnen.

Die Leitung der AADE forderte die Leiter aller Steuerbehörden auf, besonders achtsam zu sein, wenn sie Fälle Steuerpflichtiger handhaben, die „originär“ sind und für die keine anweisenden / auslegenden Runderlasse oder Umsetzungsbeschlüsse ergangen sind.
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Griechenland: Warum zahlen wir Steuern?

19. Dezember 2018 / Aufrufe: 599 Kommentare ausgeschaltet

In einem Staat, in dem die fast Hälfte der Steuerzahler dem Fiskus Geld schuldet, muss etwas nicht in Ordnung sein.

Wenn in Griechenland fast jeder zweite Steuerpflichtigen fällige Verbindlichkeiten an das Finanzamt hat und über 1,15 Millionen Bürger mit Pfändungen und Zwangsmaßnahmen konfrontiert sind, stimmt etwas nicht. Sowohl nicht für jene als auch nicht für die übrigen.

Die Geschichten sind nicht wenige.
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Griechenland: Welcher „Markt“?

18. Dezember 2018 / Aufrufe: 337 Kommentare ausgeschaltet

Die Partizipation der sogenannten Unternehmerwelt Griechenlands an Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung.

Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung der diaNEOsis wurde für das Jahr 2015 die Größe der Schattenwirtschaft in Griechenland „auf rund 22,4%, also fast 40 Mrd. Euro veranschlagt!„. Die in der Studie als Pioniere verzeichneten „Hauptaktivisten“ der Schattenwirtschaft sind Selbständige und Kleinunternehmen (mit bis zu 9 Beschäftigten).

Aktuelleren Angaben zufolge entrichten 4,3% der juristischen Personen 83% der einschlägigen (Einkommens-) Steuer, damit die Größe der Steuerhinterziehung belegend. Die übrigen 95,7% nagen folglich am Hungertuch.
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Bargeld macht Griechenlands Steuerfahnder „blind“

27. November 2018 / Aufrufe: 633 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland ließ die Aufhebung des Bankgeheimnisses gegenüber dem Finanzamt die Steuerprüfungen praktisch erblinden.

Die Abschaffung des Bankgeheimnisses gegenüber dem Finanzamt führte in Griechenland zu einer fast völligen … Erblindung der Steuerprüfungen. Alle Steuerpflichtigen, die ein nicht deklariertes Einkommen erwerben, bringen das Geld nicht mehr zur Bank, da die Basismethode einer Steuerprüfung die Öffnung von Bankkonten und der Vergleich der Guthaben mit den von dem Steuerpflichtigen deklarierten Einkommen ist.

Die von capital.gr ausgewerteten Angaben über den Verlauf der Effizienz der Steuerverwaltung zeigen einen Einbruch der Beträge, die aus den Steuerprüfungen bei der Kontrolle des sogenannten „ungerechtfertigten Vermögenszuwachses“ festgestellt werden.
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Griechenland: Lagarde-Liste landete im Papierkorb

12. Juli 2018 / Aufrufe: 695 Kommentare ausgeschaltet

Die Griechenland 2010 zugespielte berüchtigte Liste Lagarde mit Daten zu rund 2000 von Griechen in der Schweiz geführten Bankkonten landete im Papierkorb.

Giorgos Pitsilis, Leiter der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE) in Griechenland, gab mittlerweile auch offiziell im Parlament das Ende der Erforschung eventueller Steuervergehen auf der berüchtigten Lagarde-Liste bekannt.

Bei einer gemeinsamen Sitzung der Beauftragten für Institutionen und Finanzangelegenheiten lastete Giorgos Pitsilis die Verantwortung für die besagte Entwicklung den beiden einschlägigen Beschlüssen des Obersten Verwaltungsgerichts (StE) an und meinte, diese haben die Überprüfungen praktisch unmöglich gemacht.
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Griechenland nimmt Auslandskonten ins Visier

22. Juni 2018 / Aufrufe: 1.005 Kommentare ausgeschaltet

Im Rahmen des automatischen Informationsaustauschs über Finanzkonten nehmen Griechenlands Steuerfahnder gezielt Auslandsguthaben ins Visier.

In Griechenland geraten mit dem Ziel, die Verheimlichung von Einkommen und die Steuervermeidung einzuschränken, Auslandguthaben in das „Mikroskop“ des Kontrollmechanismus der „Unabhängigen Behörde für Öffentliche Einnahmen“ (AADE), damit sie mit den bei der inländischen Steuerverwaltung geführten Daten verglichen werden.

In Umsetzung inländischer gesetzlicher Regelungen und einschlägiger Regulierungsbeschlüsse ist derzeit im Rahmen des automatischen Informationsaustauschs zwischen Griechenland und einem weiten Jurisdiktionsnetz das Prozedere der Übermittlung von Daten über Finanzkonten seitens der Kreditinstitute an die AADE im Gang.
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