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Artikel Tagged ‘spionage’

Deutscher „Spion“ in Griechenland gegen Auflagen freigelassen

23. Oktober 2014 / Aufrufe: 257 Keine Kommentare

Der am 15 Oktober 2014 auf der Insel Kos in Griechenland wegen angeblicher Spionage verhaftete 65-jährige Deutsche wurde gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt.

Der in der vergangenen Woche auf der griechischen Insel Kos wegen Spionage verhaftete 65-jährige Deutsche wurde auf einstimmigen Beschluss der Untersuchungsrichterin und des Staatsanwalts unter der Auflage, eine Kaution von 5.000 Euro zu zahlen und sich zweimal im Monat bei dem Polizeirevier an seinem Wohnort zu melden, vorläufig auf freien Fuß gesetzt.

Wie verlautbar wurde, soll der 65-Jährige mit den Behörden kooperiert, die ihm angelasteten „Schwerverbrechen“ weitgehend eingestanden und in einer detaillierten Aussage beschrieben haben, wie er Daten über militärische Einrichtungen auf der Insel Kos sammelte. Informationen zufolge betonte er allerdings auch, die von ihm zusammengetragenen Daten seien bereits bekannt und augenscheinlich gewesen und er habe niemals versucht, irgendwo einzudringen und sich irgendwelche geheimen Informationen zu verschaffen.

(Quelle: diverse Medienberichte)

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Deutscher auf Kos in Griechenland wegen Spionage verhaftet

19. Oktober 2014 / Aufrufe: 1.684 6 Kommentare

In Griechenland wurde auf der Insel Kos ein Deutscher als Spion verhaftet.

Auf der Insel Kos in Griechenland wurde am vergangenen Mittwoch (15 Oktober 2014) ein – zusammen mit seiner Ehefrau bereits seit zwei Jahren auf der Insel lebender – 65-jähriger Deutscher unter der Beschuldigung der Spionage verhaftet.

Der Beschuldigte näherte sich am Mittwochmorgen mit einem Fahrzeug einen militärische Wachstation und fotografierte sie von außen, jedoch wurde er bemerkt und die Polizei verständigt, die umgehen in Aktion trat, um den mann ausfindig zu machen und im weiteren Verlauf zu verhaften.
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Warum soll Griechenland immer Opfer sein?

2. November 2013 / Aufrufe: 479 Keine Kommentare

Theodoros Pagkalos steht zu seinen Erklärungen bezüglich der Abhörung amerikanischer Botschafter und meint, Griechenland müsse nicht immer Opfer sein.

Nach dem Sturm der Entrüstung, den der ehemalige griechische Außenminister Theodoros Pagkalos vor einigen Tagen mit seiner Erklärung hervorrief, „... und wir hörten die Amerikaner ab …„, schritt er am vergangenen Donnerstag (31.10.2013) mittels des Radiosenders VIMA 99,5 zu Klarstellungen.

Herr Pagkalos führte an, die Abhörungen der beiden amerikanischen Botschafter in Athen und Ankara bezogen sich auf das griechisch-türkische und das Zypern-Thema und spezieller die negative Haltung der USA gegenüber der Eingliederung Zyperns in die EU.
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Griechenland: wir haben die Amerikaner abgehört

1. November 2013 / Aufrufe: 498 Keine Kommentare

Die Erklärung des ehemaligen Außenministers Pagkalos, Griechenland habe amerikanische Botschafter abgehört, führte zu einem Sturm scheinheiliger Entrüstung.

Zu einem beachtlichen politischen Thema wurden die Äußerungen des ehemaligen griechischen Außenministers und Funktionärs der PASOK-Partei, Theodoros Pagkalos hochgespielt, der nach der Enthüllung des deutschen Magazins „Spiegel“ über ausgedehnte Telefonabhörungen, die von der Botschaft der USA in Athen für Rechnung der amerikanischen Geheimdienste NSA und CIA durchgeführt werden, freimütig erklärte, während seiner Amtszeit habe der griechische Geheimdienst (EYP) die amerikanischen Botschafter in Athen und Ankara abgehört, und sogar betonte, „die Amerikaner haben getan was sie konnten, zu unser aller Wohl!„.

Von Seite der griechischen Regierung wurde unter Berufung auf die „nationale Sicherheit“ das Thema zu vertuschen versucht, jedoch wurden auch stimmhafte Differenzierungen verzeichnet, wie die des ehemaligen Präsidenten des Parlaments und PASOK-Abgeordneten Apostolos Kaklamanis. Die Opposition, aber auch die übrigen Parteien reagierten heftig, wobei die SYRIZA die Regierung des Versuchs der Verbergung des Themas beschuldigte.
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Deutscher wegen Spionage in Griechenland in U-Haft

7. August 2013 / Aufrufe: 247 Keine Kommentare

Der am vergangenen Wochenende auf der Insel Chios in Griechenland wegen Spionage verhaftete 72-jährige Deutsche wurde in Untersuchungshaft eingewiesen.

Der auf der Insel Chios unter der Beschuldigung der Spionage verhaftete 72-jährige deutsche Staatsangehörige wurde auf den einstimmigen Beschluss des Untersuchungsrichters und des Staatsanwalt in Untersuchungshaft genommen.

Der Deutsche fotografierte zumindest während der vergangenen drei Jahre Einrichtungen, öffentliche Projekte, Infrastrukturen der Streitkräfte und gemeinnütziger Organismen (DEI, Häfen, Brücken usw.). Laut seinen eigenen Behauptungen erfolgten die Aufnahmen für Rechnung türkischer Staatsangehöriger, die ihn im Sommer 2010 tangiert hatten, damit er ihnen gegen eine je Mission 500 – 1.500 Euro betragende finanzielle Vergütung fotografisches Material übergibt.

(Quelle: Zougla.gr)

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Deutscher wegen Spionage in Griechenland verhaftet

4. August 2013 / Aufrufe: 765 1 Kommentar

Auf der Insel Chios in Griechenland wurde ein 72-jähriger Deutscher unter der Beschuldigung verhaftet, jahrelang Spionage für die Türkei betrieben zu haben.

Bei den Polizeibehörden der griechischen Insel Chios herrscht Alarm, nachdem in dem graphischen Dorf Armolia ein deutscher Tourist ausfindig gemacht und unter der Beschuldigung der Spionage verhaftet wurde.

Konkret handelt es sich um einen 72-jährigen deutschen Staatsangehörigen, zu dessen Lasten ein Schnellgerichtsverfahren wegen Spionage eingeleitet wurde. Der während der letzten vier Jahre auf Chios lebende Ausländer wird dem Staatsanwalt des Landgerichts Chios vorgeführt werden.
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Spionagefall erschüttert Geheimdienst in Griechenland

14. September 2011 / Aktualisiert: 15. September 2011 / Aufrufe: 536 Keine Kommentare

In Griechenland wird ein hochkarätiger Bediensteter des nationalen Informationsdienstes beschuldigt, geheime Dokumente an verschiedene Behörden in England übermittelt zu haben.

Ein neuer Spionagefall erschüttert den „Nationalen Informationsdienst“ EYP (sprich Geheimdienst) in Griechenland. Die zuständige Staatsanwaltsschaft hat inzwischen ein Verfahren gegen einen hochrangigen Bediensteten der 3. Direktion der Spionageabwehr eingeleitet, der parallel auch Leiter des bekannten Teams „OLAF“ war, dem wiederum die Verwaltung des „Abhörköfferchens“ der EYP, aber auch anderer hochmoderner Observierungssysteme unterliegt, welche die Behörde während der letzten Jahre erworben hatte. Information zufolge liegt bereits ein Beschluss der Führung des Ministeriums für Zivilschutz vor, mit dem der konkrete Beamte vom Dienst suspendiert wird.

Laut der Klageschrift wurden auf dem Computer des Bediensteten des EYP E-Mails mit geheimen Dokumenten gefunden, die er an verschiedene englische Behörden geschickt hatte. Offiziere des EYP sprechen von „einem besonders schweren Korruptionsfall im Inneren der griechischen Geheimdienste, der sich an die Spionagebeschuldigen anschließt, die es – vor einem Jahr – zu Lasten eines anderen Amtsträger der EYP gegeben hatte, der angeblich im Besitz geheimer Dokumente gewesen sein soll.„.

In Bezug auf letzteres wird jedoch angemerkt, dass damals die Anklage im Lauf der gerichtlichen Untersuchung der Sache in den letzten Monaten fallen gelassen wurde. Parallel sprechen Offiziere von einem unerbittlichen Kampf im Inneren der griechischen Geheimdienste.

Gerüchte über Missbrauch der Observationsgeräte und Ausrüstung der EYP

Das formlose Team „OLAF“ der EYP wurde vor sieben Jahren ins Leben gerufen und aus Mitteln der Europäischen Union als Dienst zur Betrugsbekämpfung finanziert. Es hatte eine Reihe von Observationssystemen (Minikameras, Tonaufzeichnungssystem, Nachtgläser usw.) erworben, um in Spionage, organisiertes Verbrechen und Terrorismus verwickelte Personen zu observieren. Parallel stand der selben Dienststelle auch ein portables Gerät – von der Größe eines Koffers – zur Observation der Mobiltelefone verdächtiger Personen zur Verfügung.

In der Vergangenheit war der Verdacht geäußert worden, dass das konkrete Team in einen großen Abhörskandal verwickelt ist, der im Jahr 2005 bekannt wurde, aber auch, dass das in Rede stehende „Abhörköfferchen“ an Unternehmer weitervermietet wird, um die Mobiltelefone ihrer „Widersacher“ abzuhören. Weiter gab es auch Gerüchte über die Observation politischer Personen mit dem selben Gerät, jedoch ohne dass es für diese Anschuldigen jemals irgendeinen Nachweis gab.

Der in dem aktuellen Fall beschuldigte Bedienstete der EYP hatte die Position des Dienststellenleiters in der Periode 2005 – 2006 angetreten. Vor einigen Monaten gab es eine Anzeige seitens zweier Polizeibeamten, die für die EYP abgestellt waren und dem in Rede Funktionär unterstellt waren, dass letzterer verdächtige E-Mails ins Ausland und hauptsächlich nach Großbritannien verschickte. Es folgte eine Untersuchung durch Offiziere der staatlichen Kriminalpolizei der ELAS, die den Fall übernahmen und die verdächtige elektronische Korrespondenz lokalisierten.

Der beschuldigte Bedienstete soll in der Vergangenheit in England ausgebildet worden sein. Er selbst bestreitet die Anschuldigungen und spricht von einem üblichen dienstlichen Schriftwechsel und einem „Krieg der Zweckmäßigkeiten“.

(Quelle: To Vima)