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Artikel Tagged ‘schweiz’

Schweizer Bankguthaben im Visier Griechenlands

23. März 2015 / Aufrufe: 1.292 2 Kommentare

Bern und Athen wollen das Thema schweizerischer Guthaben griechischer Bürger angehen, zu denen entgegen der deutschen Medienhetze keine offiziellen Daten vorliegen.

Laut Angaben der schweizerischen Zeitung „Tages-Anzeiger“ betragen die griechischen Guthaben im Land 1,4 Milliarden Euro. Der schweizerische Staatsminister kommt wegen des Themas nach Athen.

Wie ein Sprecher des Schweizer Finanzministeriums bekannt gab, werden in dieser Woche die Gespräche zwischen Bern und Athen mit Thema die nicht deklarierten Guthaben bei schweizerischen Banken wieder aufgenommen werden.
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UBS weist Steuerhinterziehern aus Griechenland die Tür

28. September 2014 / Aufrufe: 728 1 Kommentar

Laut Bloomberg strebt die schweizerische Bank UBS an, speziell auch Steuerhinterziehern aus Griechenland die Tür zu weisen.

Laut Bloomberg hat die schweizerische UBS von ihren in europäischen Ländern ansässigen Kunden Bescheinigungen über die steuerliche Legalität des bei der Bank geführten Vermögens gefordert, wozu der Leiter der Direktion für Vermögensverwaltung der Bank neulich einschätzte, dass die meisten Kunden der Bank dies bis Ende des laufenden Jahres getan haben werden – unter Ausnahme solcher aus Italien und Griechenland.

Es ist anzumerken, dass die von Griechen bei schweizerischen Banken geführten Guthaben laut internationalen Organisationen, die Daten der Zentralbank analysieren, auf ungefähr 60 Mrd. Euro veranschlagt werden. Parallel „verflüchtigten“ sich aus Griechenland auf Basis einschlägiger Schätzungen internationaler Organisationen (Global Financial Integrity) in dem Zeitraum 2003 – 2011 ungefähr 261 Mrd. Dollar, welche Beträge mit Fällen der Korruption und kriminellen Aktivität in Zusammenhang zu stehen scheinen.
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Schweiz blockiert rückwirkende Besteuerung griechischer Guthaben

6. Februar 2014 / Aufrufe: 1.995 3 Kommentare

Die in Griechenland geschürten Hoffnungen auf einen Geldregen aus der Besteuerung bei Schweizer Banken angelegter Guthaben scheinen sich als nichtig zu erweisen.

Wie sich aus den Erklärungen der schweizerischen Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf anlässlich eines Treffens mit dem griechischen Finanzminister Giannis Stournaras in Athen ergab, sind die Aussichten auf eine nachträgliche Besteuerung in der Vergangenheit von Griechen in die Schweiz gebrachter Gelder unendlich gering.

Die schweizerische Ministerin bzw. Leiterin des Eidgenössischen Finanzdepartments (EFD) charakterisierte das Modell der Vergangenheit als überholt und wollte damit die Politik gegenüber den Forderungen Griechenlands nach einer Besteuerung der bei Schweizer Banken eingegangenen Gelder auf den Punkt bringen, die sich hauptsächlich auf zukünftige Guthaben beziehen wird.
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Original der Lagarde-Liste ging in Griechenland verloren

27. Oktober 2012 / Aktualisiert: 25. April 2014 / Aufrufe: 698 Keine Kommentare

In Griechenland gestand der ehemalige Finanzminister Papakonstantinou ein, nicht zu wissen, wo die originale Daten-CD mit der berüchtigten Liste Lagarde verblieben ist.

Seitenhiebe gegen die Sondereinheit für Wirtschaftsverbrechen (SDOE) bezüglich der Handhabung der „Liste Lagarde“ ließ der ehemalige Finanzminister Giorgos Papakonstantinou bei seiner Aussage vor dem Ausschuss für Institutionen und Transparenz durchklingen. In seiner Stellungnahme vertrat Herr Papakonstantinou, die konkreten Daten hätten im Rahmen der Untersuchung und Kontrolle genutzt werden können, so wie es auch andere Länder taten. Jedenfalls gestand er ein, die von Frankreich geschickte originale CD mit den Daten griechischer Kunden der Schweizer Privatbank HSBC sei verloren gegangen.

Folglich war es notwendig, dass die SDOE diese Art von Informationen auch mittels der Recherche von Einkommen – Vermögen kontrolliert, um Steuervergehen ausfindig zu machen„, äußerte Herr Papakonstantinou und merkte an: „Es existiert ein institutioneller Rahmen, jedoch bedarf es auch des Willens, und dieser Willen ist nicht nur – wie viele sagen – politisch, sondern hauptsächlich behördlich.

Spezieller führte Herr Papakonstantinou unter anderem an, dass er am 25 Januar 2011 eine Konferenz mit Thema die Guthaben von Griechen im Ausland einberief, unter Teilnahme des Generalsekretärs des Finanzministeriums Herrn Plaskovitis, des Sondersekretärs der SDOE Herrn Kapeleris, des Beisitzers des Rechtsausschusses des Staates und der Direktorin seines Büros. Bei der Konferenz wurden erschöpfend alle Themen in Zusammenhang mit den Guthaben von Griechen im Ausland und speziell in der Schweiz und die Möglichkeit des Staates erörtert, Informationen zu schöpfen und Untersuchungen durchzuführen.
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Hetzen und Petzen – Griechische Sparer Spielball der Politik

26. Oktober 2012 / Aktualisiert: 30. November 2015 / Aufrufe: 1.693 11 Kommentare

Seit Beginn der Griechenlandkrise und der drohenden Wiedereinführung der Drachme haben tausende Griechen ihre Ersparnisse in die Schweiz in Sicherheit gebracht. In Griechenland werden sie nun kriminalisiert und von der Schweiz verraten.

Von allen Währungen dieser Welt behauptet sich der Schweizer Franken mit außergewöhnlicher Stabilität und Sicherheit. Das werden auch viele Griechen gedacht haben, als sie ihre Konten auflösten und ihre Ersparnisse in die Schweiz retten wollten. So ist es nicht verwunderlich, wenn die Zahl griechischer Kunden bei Schweizer Banken massiv zugenommen hat. Als Kunden mit versteuerten Geldern sind die Griechen in der Schweiz sehr willkommen. Ob Olivenbauer, Arzt oder Unternehmer. Alle sind sie gekommen.

Einem Bericht der amerikanischen Organisation Global Financial Integrity zufolge haben griechische Privatleute in den letzten Jahren über 260 Milliarden Euro ins Ausland, vorzugsweise in die Schweiz, transferiert.

Das Finanzministerium in Athen untersucht derzeit Überweisungen im Gesamtvolumen von 22 Milliarden Euro. Insgesamt geht es um 54.246 Personen und Firmen. Bislang hat die griechische Steuerfahndung etwa 15.000 Konten von Personen überprüft, die zwischen 2009 und 2011 mehr als 100.000 Euro ins Ausland überwiesen haben.
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Das Mysterium der Liste Lagarde in Griechenland

6. Oktober 2012 / Aktualisiert: 30. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.122 Keine Kommentare

Das Mysterium um die sogenannte Liste Lagarde mit Daten fast 2000 griechischer Inhaber Schweizer Bankkonten scheint sich als handfester politischer Skandal zu entpuppen.

In Griechenland vermag niemand plausibel zu erklären, wie die berüchtigte „Liste Lagarde“ mit den Namen von 1.991 Anlegern in der Schweiz außerkonstitutionell in den Besitz des Evangelos Venizelos gelangte. Mit drei verschiedenen Bekanntmachungen versuchte die Ippokratous (= Parteizentrale der PASOK-Partei) glaubhaft zu machen, dass die Liste zusammen mit anderen Dateien auf dem Laptop des ehemaligen Finanzministers „vergessen“ worden war. Herr Venizelos erachtete es für angebracht, persönlich eine Kopie der Liste zu behalten, als er aus dem Finanzministerium ausschied, jedoch rechtfertigte kein seitdem von ihm bekleideter institutioneller Status diesen Zug von ihm.

Es handelte sich um Material, welches sich auf Steuersachen bezog, um explosives Material, welches die Namen von 1.991 Kontoinhabern enthielt, die eventuell der Steuerhinterziehung verdächtig waren. Herr Venizelos übergab ebenfalls niemals wie geschuldet die Liste an seinen Nachfolger im Finanzministerium, Filippos Sachinidis, damit jener sie gegebenenfalls auswertet.

Laut zuverlässigen Informationen existieren auf der Liste Namen von Unternehmern, im Ausland ansässigen Reederei-Gesellschaften und einer politischen Persönlichkeit, die bereits überprüft worden war und inzwischen aus dem Parlament ausgeschieden. Der höchste Betrag von 500 Mio. Euro erscheint auf dem Konto einer Angestellten einer Schifffahrtsgesellschaft.
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Staatsanwaltschaft in Griechenland bejaht Verwertung der Kontenlisten

5. Oktober 2012 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 398 Keine Kommentare

Staatsanwaltschaftliche Kreise in Griechenland vertreten die Ansicht, die Liste mit den Daten griechischer Inhaber schweizerischer Bankkonten dürfe verwertet werden.

Die Frage, ob die berüchtigte Liste mit den Daten der Inhaber von Bankkonten in der Schweiz angesichts der Tatsache, dass sie ein Produkt illegaler Spionage darstellt, ausgewertet werden könnte oder nicht, scheinen Kreise der Staatsanwaltschaft anders zu beurteilen als unter anderen der Staatsekretär im griechischen Finanzministerium, Giorgos Mavraganis neulich vertrat (siehe Griechenland verhandelt nicht über Daten-CDs aus Schweiz).

All jene, die vertreten, die Verwertung der Liste sei rechtswidrig, werden von Quellen „ausgeleert“, auf welche sich der Sender SKAI beruft und die erklären, die Liste könnte rechtskonform genutzt werden, da sie eventuell auch Kontoinhaber enthält, die wegen verbrecherischer Steuerhinterziehung überprüft werden. Laut den selben Quellen existieren Urteile des Obersten Gerichtshofs (Areopag), auf deren Basis die Verwendung der Daten möglich gewesen wäre.

Die Liste mit den Namen griechischer Inhaber schweizerischer Bankkonten befindet sich nunmehr in den Händen des Wirtschaftsstaatsanwalts Grigoris Peponis. Es wird sogar als möglich erachtet, dass er die Personen, die in die Sache der „Odyssee“ der Liste von Büro zu Büro seit Herbst 2010 bis heute involviert sind, zur Abgabe von Erklärungen vorladen wird.

Die sogenannte „Liste Lagarde“ Liste gelangte bei Herrn Peponis am Dienstag (02 Oktober 2012) an. Ihre „Reise“ begann von dem Büro des damaligen Finanzministers Giorgos Papakonstantinou und seines Amtsnachfolgers und heutigen Vorsitzenden der PASOK-Partei Evangelos Venizelos, der die (inzwischen angeblich nirgendwo mehr auffindbare …) Akte mit den konkreten Daten jetzt an das Büro des Premierministers Antonis Samaras schickte, der sie im weiteren Verlauf an das Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) weiterleitete. Von dort wurde die Liste schließlich an den Wirtschaftsstaatsanwalt Grigoris Peponis übermittelt.

(Quelle: in.gr)

Griechenland verhandelt nicht über Daten-CDs aus Schweiz

20. September 2012 / Aktualisiert: 04. Februar 2014 / Aufrufe: 612 2 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland stellte klar, mit Deutschland nicht über den Erhalt der Daten illegaler CDs mit schweizerischen Kontendaten verhandeln zu werden.

Wie der Staatsekretär im griechischen Finanzministerium Giorgos Mavraganis in einem an das Parlament übermittelten Schreiben von ihm anführt, sind die berühmten CDs, welche Informationen zufolge die Namen von Anlegern der schweizerischen Banken enthalten, von Seite der Schweiz als Produkt aus Industriespionage charakterisiert worden und könnten deshalb keinen Gegenstand der Verhandlung zwischen Griechenland und Deutschland über ihren Erwerb von griechischer Seite darstellen. Der Staatsekretär betont sogar, dass bezüglich der Erwerbs dieser digitalen Träger auch Haftbefehle ergangenen sind.

Das Schreiben des Staatssekretärs des Finanzministeriums wurde dem Parlament in Beantwortung einer Anfrage der Abgeordneten der SYRIZA-Partei Panagiotis Kouroumplis, Panagiotis Lafazanis und Zoi Konstantopoulou in Zusammenhang mit den Schritten übermittelt, welche von der griechischen Regierung zur Erteilung von Informationen seitens der deutschen Regierung bezüglich der Guthaben griechischer Steuerpflichtiger in der Schweiz erfolgt sind.
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Griechenland: Von Siemens zur Schweiz

16. September 2012 / Aktualisiert: 05. Januar 2016 / Aufrufe: 281 Keine Kommentare

Autor: Von Kostas Giannakidis

Thema: Schweizer Banken verweigern Auskunft über Konten griechischer Abgeordneter

Was macht Präsident Petsalnikos? Wie verbringt er die Zeit im Dämmerlicht der Vergessenheit? Ich denke, er wird in Kastoria sein, mit Blick auf den See und in Erwartung eines strengen Winters, der ihn zu Eis verwandeln wird. Und dort oben werden in den Nationalfarben gekleidet Kinder mit ihren Schlittschuhen über die beiden bedeutsamen Initiativen des Präsidenten schreiben.

Die eine hat mit der Sammlung von Geld zur Tilgung der öffentlichen Schulden zu tun. Gewonnen hat Morgan Stanley und verloren haben die Cafeterien an den Schulen. Die andere Initiative verbrauchte ungeheure Mutreserven. Wir verlangten von den Schweizer Banken, uns Informationen über Bankguthaben griechischer Abgeordneter zu geben. Wie jemand, der nackt am See von Kastoria auftritt und der Schwan des Tschaikowski zu sein vorgibt.

Von den schweizerischen Banken zu verlangen, Daten ihrer Kunden herauszugeben, kommt natürlich einem Schreiben an das Weiße Haus gleich, die Übergabe New Yorks zu fordern. In beiden Fällen kann man behaupten, ein gerechtes und tapferes Anliegen gestellt, jedoch eine negative Antwort erhalten zu haben. Das bedarf auch eines Publikums mit einem hohen Grad an Naivität. Man glaubt, es zu haben. Und mir scheint, sie liegen nicht falsch.

Die Sache mit dem Antrag an die schweizerischen Banken konzentriert fast die gesamte neuere griechische Geschichte in einigen wenigen Zeilen. Der Präsident des Parlaments, beunruhigt durch die Gerüchte über die Ausfuhr von Abgeordnetengeldern in die Schweiz, verlangte von den Mitgliedern des Parlaments, einer Anfrage an die Banken zuzustimmen um zu erfahren, ob die Männer der Politik den Sparstrumpf in die Alpen geschickt haben. Alle stimmten zu, außer der Nea Dimokratia, die – zu Recht – erklärte, die Anfrage sei lächerlich.

Diesem Argument wurde mit populistischer Rhetorik über die Wahrheit fürchtende Politiker begegnet. Die einzige Wahrheit war jedoch die Lächerlichkeit der Sache. Und es stellt sich die Frage, wie alle anderen Fraktionen zustimmten. Und schön, die Linken würden sagen, nicht zu wissen, wie diese Sachen erfolgen, und unterschreiben mit. Die der PASOK-Partei? Die Wahrheit ist, dass niemand die Absicht hatte, den Ruf des Parlaments zu schützen – alles andere. Sie fanden eine weitere parteiübergreifende Gelegenheit, das Parlament und unsere Intelligenz zu trivialisieren.

Gibt es Abgeordnete, die Geld in die Schweiz geschafft haben? Logischerweise gibt es sie. Wenn obendrein berücksichtigt wird, was in diesem Land alles geschehen ist, dann ist sicher, dass es sie gibt. Sogar auch wenn sie sich selbst nach Zürich begeben hätten, um ein Konto auf ihren Namen zu eröffnen, würde ihnen nicht die Enthüllung ihrer Daten drohen. Das wissen sie selbst, das weiß der gesamte Planet, nur das griechische Parlament (ausgenommen der N.D.) gab vor, es nicht zu wissen. Wer sogar noch vorsichtiger sein will, hat auch eine andere Möglichkeit, Geld in die Schweiz herauszuschaffen. Man bringt es in ein Schließfach, zahlt es auf das Konto eines Dritten ein oder auf das Konto der eigenen Firma auf den Cayman-Inseln. Notfalls kauft man eine fiktive Person aus Liberia und die tätigt die Einzahlung, während man ihren Pass hat. Details, von welchen das griechische Parlament nichts zu wissen vorgab.

Das Schlimmste kam danach: Die Schweizer antworteten negativ im April, das Parlament enthüllte es jedoch erst jetzt. Aus welchem Grund? Ehrlich gesagt vermag ich mir den Grund nicht vorzustellen, habe jedoch den Verdacht, dass es mit der Schande, mit der Scham zu tun hat. Nur dass die Sache ans Licht gelangte, als – sei es auch nur kurz – der außergerichtliche Vergleich mit Siemens wieder in die Aktualität gelangte.

Und Siemens war die Gelegenheit für alle, sich im Licht der Wahrheit zu sonnen. Wir kennen die Menschen und die Mechanismen, die uns die tatsächliche Geschichte der Zeit nach dem Regimewechsel erzählen können. Wir verscharrten die Sache jedoch wie eine Leiche, wie eine eingestandene Schuld. Weil es unmöglich ist zu erfahren, wer Geld in der Schweiz hat. Es war jedoch möglich zu erfahren, wer Geld von Siemens angenommen hat.

Quelle: Protagon
Deutsche Übersetzung: Griechenland-Blog

(Quelle: in.gr)

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Schweizer Banken verweigern Auskunft über Konten griechischer Abgeordneter

16. September 2012 / Aufrufe: 770 6 Kommentare

Die Schweizer Banken weigern sich, dem Parlament in Griechenland Auskünfte über Existenz und Guthaben von Bankkonten griechischen Abgeordneter zu erteilen.

Wie aus der bereits im Juli 2012 übermittelten und am vergangenen Freitag (14 September 2012) publizierten Antwort des Verbandes der Schweizerischen Bankiers hervorgeht, kollidiert die Forderung des griechischen Parlaments nach Öffnung welcher auch immer existierenden Bankkonten griechischer Abgeordneter in der Schweiz an der Weigerung des Verbandes.

In seiner Antwort vom 24 Juli 2012 an das griechische Parlament erklärte der Schweizerische Verband konkret, „wie wir Ihnen bereits in unseren E-Mails vom 25 April 2012 und 11 Mai 2012 erklärt habe, ist es nicht Politik des Schweizer Bankenverbands, Anträge mit einem derartigen allgemeinen Inhalt an die Gesamtheit seiner Mitglieder weiterzuleiten„, und fügt an: „Mitglieder des (griechischen) Parlaments können sich direkt an ihre Banken wenden, falls sie ein Konto in der Schweiz führen. Die schweizerischen Banken sind jedoch nicht verpflichtet, Bescheinigungen auszustellen, dass eine konkrete Person kein Konto bei ihnen führt.

Die Politik gewisser Banken ist sogar, keine derartigen Negativ-Bescheinigungen auszustellen„, lautet es weiter in dem Antwortschreiben, welches von dem Parlament am Freitag an die Öffentlichkeit gegeben wurde.
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