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Artikel Tagged ‘schmiergeld’

Griechenland nimmt schweizerischen Bankier in U-Haft

9. April 2015 / Aufrufe: 1.425 2 Kommentare

Der in Griechenland in mehreren Korruptionsfällen angeklagte schweizerische Bankier Jean-Claude Oswald wurde in Untersuchungshaft genommen.

Der schweizerische Bankier Jean-Claude Oswald wurde nach seiner Aussage vor den Untersuchungsrichtern für Korruption in Griechenland in Untersuchungshaft genommen. Der schweizerische Bankfunktionär wird unter anderem der Legalisierung von Einkommen aus illegaler Aktivität in zwei Fällen illegaler Vergütungen aus Rüstungsprogrammen beschuldigt.

Sich wegen der Sache der Selbstfahrgeschütze der deutschen Firma WEGMANN vor dem Untersuchungsrichter für Korruption, Nikos Tsironis, verteidigend soll Jean-Claude Oswald versprochen haben, nach einer Liste seiner griechischen Kunden zu forschen und – sofern er sie findet – zu übergeben, für die er Platzierungen auf schweizerischen und anderen Bankkonten übernahm. Er betonte jedoch, größere Kontakte zu diesen Kunden habe sein – ebenfalls angeklagter – Untergebener Fanis Lyginos gehabt.
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Griechenland will 100 Mio Euro von deutschen Rüstungsfirmen

26. März 2015 / Aufrufe: 1.293 6 Kommentare

Laut Reuters soll Griechenland von deutschen Rüstungsfirmen 100 Millionen Euro wegen Bestechungen bei Rüstungsprojekten fordern.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine höhere Quelle des griechischen Verteidigungsministeriums enthüllt, soll die griechische Regierung mehr als 100 Mio. Euro von deutschen Rüstungsfirmen verlangen, die in Bestechungsfälle bei Rüstungsvereinbarungen verwickelt sind.

Konkreter berichtet die deutsche Zeitung BILD, Eurocopter – sprich die Hubschrauber-Sparte von Airbus – soll Schmiergelder von 41 Mio. Euro an griechische Amtsträger gezahlt haben um 20 Hubschrauber NH-90 zu verkaufen.
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Siemens-Vergleich mit Griechenland im Mikroskop der Kommission

14. Februar 2015 / Aufrufe: 1.098 3 Kommentare

Die Kommission nimmt den 2012 geschlossenen Vergleich zwischen Siemens und Griechenland wegen möglicher Verletzungen der EU-Gesetzgebung unter die Lupe.

Die im Jahr 2012 zwischen Griechenland und Siemens unterzeichnete außergerichtliche Vereinbarung über die Verrechnung gegenseitiger Forderungen ist laut Brüssel unter das „Mikroskop“ der Europäischen Kommission gebracht worden.

Wie Elżbieta Bieńkowska, EU-Kommissarin für Binnenmarkt, Industrie und Unternehmertum, auf eine Anfrage des Europaabgeordneten und stellvertretenden Präsidenten des EU-Parlaments Dimitris Papadimoulis antwortete, „stellt die Kommission in diesem Moment mit den griechischen Behörden fest, ob die Vereinbarung mit dem Recht der EU über öffentliche Aufträge in Einklang steht und in wie weit in die gegenwärtige Vereinbarung ein von der EU mitfinanziertes Projekt verwickelt ist„.
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Wie in Griechenland beim Zoll geschmiert wird

31. Juli 2014 / Aufrufe: 1.506 4 Kommentare

Die Entrichtung von Beschleunigungsgebühren scheint bei den Zollämtern in Griechenland auf breiter Basis nach wie vor zum guten Ton zu gehören.

Sei nicht blöd, nimm es an, alle nehmen es an.“ Frau M. vermag sich nicht zu erinnern, wie oft sie diese Phrase gehört hat. Sie wusste von der „Beschleunigungsgebühr“, bevor sie jedoch ihre Arbeit beim Zoll (Anmerkung: einem der größten Zollämter des Landes) antrat, hatte sie keine Ahnung von dem Ausmaß des Phänomens.

Sie war nicht einmal eine Woche an ihrem neuen Arbeitsplatz, als sich der erste Vorfall ereignete: „Es traten Zollagenten an mich heran und drückten mir heimlich Geld in die Hand. Ich hatte nicht besonderes getan, ich bearbeitete Papiere. Sie wollten einfach nur abchecken, ob ich mitmachen würde. Hätte ich es angenommen, wäre an alle übrigen durchgetrommelt worden, dass ich ‚zu ihnen gehöre‘„. Die M. gab das Geld sofort zurück. „Da verstanden sie, dass sie mit mir ein Problem haben werden.“ Sie hatten es, wie schließlich sie selbst auch mit ihnen.
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Warum es in Griechenland immer noch das Fakelaki gibt

15. Juli 2014 / Aufrufe: 1.346 Keine Kommentare

Die Tarife der alltäglichen Kleinkorruption im Griechenland der Krise mögen gesunken sein, das sogenannte Fakelaki ist jedoch weiterhin allgegenwärtig.

In einem Land, in dem nichts aufrecht geblieben ist, setzen die alten schlechten Gewohnheiten sich fort. Sieben Redakteure des Portals NEWS247 schreiben über das unsterbliche „Fakelaki“. (Anmerkung: Der Begriff „Fakelaki“ bedeutet wörtlich „kleiner Umschlag“, wird jedoch auch als Synonym für einen Geldbetrag verwendet, der „verdeckt“ – häufig in einem Umschlag – überreicht wird.)

Im Griechenland der Krise sind wenige Dinge aufrecht geblieben, und eins davon ist die Mentalität des Deals unter dem Tisch. Täter, die Geld über alles stellen, Opfer, die zu reden zögern, und ein Staat, der mit seinen Unterlassungen diese Verhaltensweisen gestattet oder sogar auch ermuntert. „Wir sind alle schuld„, meint Mika Kontorousi.
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5 Mio Euro an SPD-Politiker für Rüstungskäufe Griechenlands

21. Mai 2014 / Aufrufe: 1.324 2 Kommentare

In Zusammenhang mit Rüstungskäufen Griechenlands erhielt von Kraus-Maffei Wegmann das zwei SPD-Politikern gehörende Büro für Südosteuropaberatung 5 Millionen Euro.

Zwei ehemalige Abgeordnete der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, nämlich Dagmar Luuk und Heinz-Alfred Steiner, erhielten gemäß den von der Gesellschaft Kraus-Maffei Wegman (KMW) übergebenen Daten 5 Mio. Euro für den Abschluss von zwei Verträgen des griechischen Staates mit der deutschen Gesellschaft.

Die Enthüllung erfolgte Informationen der Süddeutschen Zeitung zufolge von selbiger deutscher Firma auf Basis einer Untersuchung der Wirtschaftsprüfgesellschaft Price Waterhouse Coopers (PWC).
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Freispruch für korrupte Finanzbeamte in Griechenland

9. Februar 2014 / Aufrufe: 513 Keine Kommentare

Zwei im Jahr 2007 der passiven Bestechung überführte Finanzbeamte in Griechenland wurden unter Berufung auf die damalige Gesetzgebung freigesprochen!

Das zweitinstanzliche Berufungsgericht Thessalonikis sprach zwei Finanzbeamte frei, die beschuldigt waren, ein „Fakelaki“ (sprich Schmiergeld) in Höhe von 30.000 Euro angenommen zu haben um die Steuerprüfung in einem Unternehmen zu beschleunigen, damit dessen Inhaber die anhängige Mehrwertsteuer-Erstattung erhält.

Die Sache, wegen der die beiden Angeklagten in erster Instanz zu einer – in eine Geldstrafe umwandelbaren – Freiheitsstrafe von jeweils zwei Jahren und vier Monaten verurteilt wurden, war im Juni 2007 bei dem für die Besteuerung von Aktiengesellschaften zuständigen Finanzamt (DOY – FAE) Thessaloniki aufgedeckt worden, wo die Beklagten damals – der erste als Inspektor und der zweite als Prüfer – in Dienst standen.
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Deutsche und Russen trieben Rüstungs-Schmiergelder in Griechenland hoch

23. Januar 2014 / Aktualisiert: 26. Januar 2014 / Aufrufe: 950 Keine Kommentare

Ein vormals auf dem Rüstungssektor tätiger Unternehmer enthüllt Details über die Korruptions-Maschinerie im Verteidigungsministerium in Griechenland.

Die dunkle Welt der Schmiergelder, so wie er sie selbst erlebte, die Orgie der Verschwendung, die im Verteidigungsministerium bzw. „Ministerium für Nationale Verteidigung“ (YPETHA) mit der Rüstungsprogrammen stattfand, und die Existenz einer formlosen Schmiergeld-Preisliste“ enthüllt gegenüber Realnews ein ehemaliger „Dealer“, der in der Periode 1995 – 2004 im YPETHA ein- und ausging.

Obwohl der in Rede stehende Unternehmer inzwischen seit zehn Jahren im Ausland lebt und seinen Berufsgegenstand völlig gewechselt hat, fürchtet er weiterhin „die Waffen-Mafia“, wie er sie nennt, und wünscht deswegen anonym zu bleiben.
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Schmiergeld-Rückzahlungen in Griechenland

16. Januar 2014 / Aufrufe: 445 1 Kommentar

In Griechenland wurden in den vergangenen Wochen aus illegalen Quellen stammende Gelder in Höhe von über 17 Millionen Euro an den Fiskus gezahlt.

Auf ein bei der Griechischen Bank geführtes Sonderkonto des griechischen Fiskus wurden inzwischen Beträge von insgesamt über 17,3 Mio. Euro eingezahlt, die aus kriminellen Aktivitäten stammen.

Laut einem hochrangigen Amtsträger des Finanzministeriums hat die genaue Summe sich bisher auf 17.392.525 Euro gestaltet. Die Gelder stammen aus Rückzahlungen dreier Personen, die in Schmiergeld-Affären verwickelt sind, und sollen für Bedürfnisse auf dem Sektor der Gesundheit und der Bildung bereitgestellt werden.
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Deutsche Rüstungsfirmen schmierten auch nach 2005 in Griechenland

12. Januar 2014 / Aufrufe: 746 1 Kommentar

Laut dem ehemaligen Rheinmetall-Vertreter Panos Evstathiou sollen in Griechenland auch nach 2005 Schmiergelder für Rüstungsprogramme gezahlt worden sein.

Eine neue „Bombe“ in dem Skandal um die Schmiergeldzahlungen bei Rüstungsprojekten in Griechenland ließ der heute 83-jährige Panos (Panagiotis) Evstatiou „hochgehen“, der äußerte, auch nach 2005 Schmiergelder gezahlt zu haben.

Der zuständige Untersuchungsrichter für Korruptionsfälle, Gavriil Mallis, der die Sache der Rüstungsprogramme handhabt, lud derweilen auch Irini Evstathiou, sprich die Gattin des ehemaligen Vertreters des deutschen Rüstungsunternehmens STN Atlas Elektronik GmbH bzw. Rheinmetall Defence Electronics GmbH, zur Aussage vor. Die Beschuldigungen gegen die 70-Jährige beziehen sich auf die Straftaten der Bestechung und der Legalisierung von Einnahmen aus einer illegalen Tätigkeit, da sie gemeinsame Bankkonten mit ihrem Gatten unterhielt.
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