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Artikel Tagged ‘schattenwirtschaft’

Griechenland bekämpft Steuerhinterziehung elektronisch

19. Februar 2019 / Aufrufe: 107 Keine Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland treibt Maßnahmen zur noch intensiveren elektronischen Überwachung des Geldumlaufs und Zahlungsverkehrs voran.

In Griechenland stehen Eingriffe … elektronischen Charakters vor der Tür, mit denen die Steuerhinterziehung weiter eingeschränkt und die sogenannte Steuerschöpfungs-Basis ausgeweitet werden soll.

Konkret ist das griechische Finanzministerium zur Ausarbeitung von Änderungen vgeschritten, die darauf abzielen, einen noch größeren Teil der Einkommen von Unternehmen, Freiberuflern und Selbständigen im Banksystem und im Taxisnet sichtbar zu machen.
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Griechenland: Welcher „Markt“?

18. Dezember 2018 / Aufrufe: 310 Kommentare ausgeschaltet

Die Partizipation der sogenannten Unternehmerwelt Griechenlands an Schattenwirtschaft und Steuerhinterziehung.

Laut einer wissenschaftlichen Untersuchung der diaNEOsis wurde für das Jahr 2015 die Größe der Schattenwirtschaft in Griechenland „auf rund 22,4%, also fast 40 Mrd. Euro veranschlagt!„. Die in der Studie als Pioniere verzeichneten „Hauptaktivisten“ der Schattenwirtschaft sind Selbständige und Kleinunternehmen (mit bis zu 9 Beschäftigten).

Aktuelleren Angaben zufolge entrichten 4,3% der juristischen Personen 83% der einschlägigen (Einkommens-) Steuer, damit die Größe der Steuerhinterziehung belegend. Die übrigen 95,7% nagen folglich am Hungertuch.
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Überbesteuerung macht Griechenland zum Königreich der Schwarzarbeit

23. Februar 2017 / Aktualisiert: 10. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.856 5 Kommentare

Laut einem Artikel in der NYT werden in Griechenland wegen der horrenden Steuern und Abgaben immer mehr Bürger in die Schattenwirtschaft gedrängt.

Wie in einem Artikel in der New York Times (NYT) geschildert wird, ist Griechenland für die EU die Krise, die nie verschwindet, und während für diese Woche eine weitere angespannte Verhandlung mit den Gläubigern programmiert ist, rackert das Land sich ab, sich von der größten Rezession in der Eurozone aufzurappeln.

Der in der Samstagsausgabe (18 Februar 2017) der amerikanischen Zeitung und auf ihrer Website beherbergte Artikel konzentriert sich auf die zigtausend Griechen, die in letzter Zeit ihre Gewerbe abmeldeten – mit dem Resultat, dass sie sich fortan der Schwarzarbeit zuwenden, wie auch der entsprechende Titel der New York Times anführt.
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Griechenlands Banken wollen Bargeldsteuer!

28. November 2016 / Aufrufe: 1.316 Kommentare ausgeschaltet

Die Banken in Griechenland schlagen die Besteuerung von Barabhebungen vor und argumentieren, dies würde zur Senkung der Steuerhinterziehung beitragen.

Die Banken in Griechenland schlagen der Regierung ein Dutzend Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung vor, allem voran mithilfe der Stärkung der elektronischen Geschäftsvorgänge und der Einschränkung der Verwendung von Bargeld in der Wirtschaft.

Wie die griechische Zeitung „Kathimerini“ berichtete, ist die Besteuerung von Barabhebungen eine der Maßnahmen zur Minderung der Steuerhinterziehung, da Bargeld in einem großen Grad in die „schwarze“ Wirtschaft geleitet wird oder zumindest leicht geleitet werden kann.
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Kleindienstleister in Griechenland werfen das Handtuch

11. Oktober 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.900 Kommentare ausgeschaltet

Infolge der irrwitzigen Überbesteuerung sehen in Griechenland zahllose Kleindienstleister und sogenannte Selbständige keinen anderen Ausweg mehr als ihr Gewerbe abzumelden.

Bei den Finanzämtern in Griechenland wird in diesen Tagen ein Andrang ähnlich wie in den letzten Jahren jeweils zum Jahresende beobachtet, wenn sich zigtausende Fahrzeughalter sputen, ihre Fahrzeuge „abzumelden“.

Diesmal geht es jedoch um die sogenannten „Blokakides“ (Plural von „Blokakias“, siehe auch Die unsichtbaren Arbeitnehmer in Griechenland), also Jene, die – im Wesentlichen meistens nur mit einem (Dienstleistungs-) Quittungsblöckchen (= „μπλοκάκι / Blokaki“) ausgerüstet – als mehr oder weniger „selbständige“ (Klein-) Dienstleister tätig sind und die absurden finanziellen Belastungen einfach nicht mehr zu stemmen vermögen.
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Aufblühen der „Kofferberufe“ in Griechenland

18. September 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.583 4 Kommentare

Die horrende Überbesteuerung und Belastung der Kleinunternehmen in Griechenland treibt immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige in die Schattenwirtschaft.

In Griechenland müssen immer mehr Gewerbetreibende und Selbständige ihre (meistens Klein- und Mini-) Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen schließen und wandern notgedrungen in die Schattenwirtschaft ab, indem sie ihr Gewerbe mit einem „Köfferchen“ in der Hand ausüben.

Es versteht sich von selbst, dass solche „Patentlösungen“ (die praktisch nichts anderes als eine Form „schwarzen Unternehmertums“ bzw. „selbständiger Schwarzarbeit“ darstellen) nicht nur die Steuerhinterziehung und den Schwarzgeldumlauf anheizen, sondern auch den unlauteren Wettbewerb verschärfen und somit letztendlich noch mehr (Klein-) Unternehmer in die Illegalität drängen.
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Ausrottung der Selbständigen in Griechenland

18. August 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 2.497 1 Kommentar

Die Überbesteuerung der Freiberufler und Gewerbetreibenden in Griechenland stranguliert das private Unternehmertum und fördert Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft.

Es ist bekannt, dass in Griechenland die Selbständigen (sprich Freiberufler, Handwerker und Gewerbetreibende) einen großen Anteil der (wirtschaftlich) aktiven Bevölkerung darstellen.

In der Realität ist Griechenland gemäß auch den jüngsten Angaben des Europäischen Statistischen Amts (Eurostat) unter den europäischen Staaten das Land mit der proportional größten Anzahl Selbständiger im Verhältnis zu der Gesamtheit der Beschäftigten, ohne dass diese Analogie sich in den Jahren der Krise geändert hat.
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Über 1 Mio neue Debitkarten in Griechenland

6. August 2015 / Aufrufe: 1.471 Kommentare ausgeschaltet

Nach Einführung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland stellten die griechischen Banken über 1 Million neue Geldkarten aus.

Laut einem Artikel bei Bloomberg wurden von den griechischen Banken in den letzten drei Wochen ungefähr 1.000.000 neue Debitkarten ausgestellt.

Wie der Artikel berichtet, haben sich während der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland die Transaktionen mit Geldkarten in den Supermärkten und bei den Treibstoffverkäufen verdoppelt, während die Nutzung der Karten sich in den provinziellen Gebieten sogar verdreifachte.
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Hotels in Griechenland kämpfen um das Überleben

20. Juli 2013 / Aufrufe: 2.512 4 Kommentare

Trotz der diesjährigen Rekordzahlen bei den Ankünften ausländischer Touristen kämpfen in Griechenland 80 Prozent der Hotels um ihr Überleben.

Es erweist sich, dass auf dem Boden der Krise fast alles gedeihen kann – und zwar gleichzeitig. Zu einer Stunde, wo der griechische Tourismus bei der Anziehung ausländischer Touristen einen Rekord nach dem anderen bricht, sind hunderte Hotels von der Schließung bedroht. Einige Zielgebiete und Hotels haben zu wenig Betten um der explodierenden Nachfrage entsprechen zu können, während man in anderen Regionen jedes Mal jubelt, wenn überhaupt eine Buchung getätigt wird.

In einer zeitlichen Periode, in der davon ausgegangen wird, dass der griechische Tourismus einen neuen Rekord von 17 Mio. ausländischer Besucher und Einnahmen von 11 Mrd. Euro tangieren wird, erklärt der Präsident der Hotelkammer Griechenlands /XEE bzw. Hellenic Chamber of Hotels / HCH), Giorgos Tsakiris, gegenüber Euro2day.gr: „8.000 der insgesamt 10.000 griechischen Hotels begegnen bereits jetzt Überlebensproblemen oder werden ihnen begegnen, während sogar selbst in der Hauptstadt die illegalen Hotels Orgien feiern …
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Schattenwirtschaft in Griechenland bei 24 Prozent des BIP

6. Juni 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.514 3 Kommentare

Das britische IEA veranschlagt die Schattenwirtschaft in Griechenland auf ein Volumen von ungefähr 45 Milliarden Dollar, was fast einem Viertel des BIP entspricht.

Laut einer einschlägigen Untersuchung des britischen Institute of Economic Affairs (IEA) hat Griechenland unter den in der Studie berücksichtigten 21 Mitgliedstaaten der OECD den ersten Platz bei der Schattenwirtschaft inne, die auf 24% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) beziehungsweise auf ungefähr 45 Mrd. Dollar geschätzt wird. Auf dem zweiten Platz liegt Italien mit einem Volumen der Schattenwirtschaft bei 21,6% des BIP. Die geringsten Anteile zeigen sich laut dem IEA in den nordeuropäischen Ländern.

Laut der Studie weist Griechenland ebenfalls einen Anteil nicht versicherter Arbeitnehmer auf, der weltweit zu den höchsten zählt und sich auf 37,3% der Gesamtheit bezieht, während es auch bei dem Anteil der illegalen Immigranten, die einer Arbeit nachgehen, auf dem ersten Platz liegt (4,4% der Gesamtheit), gefolgt von den USA mit einem Anteil von 3,2%.

Die Anzahl der Menschen, die ohne Versicherung beschäftigt sind, wird in der Europäischen Union auf ungefähr 30 Millionen und auf die Mitgliedstaaten der OECD bezogen sogar auf über 48 Millionen Personen geschätzt. Es wird eine Senkung der steuerlichen Belastungen vorgeschlagen, die zu einer Einschränkung der Schattenwirtschaft und zu weniger nicht versicherter Arbeit führen würde.

(Quelle: Imerisia)

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