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Artikel Tagged ‘schäuble’

Schäuble drohte Griechenland nie mit Grexit!

21. Februar 2017 / Aufrufe: 1.028 6 Kommentare

In Griechenland wird sich manch einer perplex in den Arm gekniffen haben, als die jüngste Erklärung Wolfgang Schäubles bekannt wurde, er habe nie mit einem Grexit gedroht.

In einem Interview an den öffentlichen deutschen TV-Sender ARD am 19 Februar 2017 (also einen Tag vor der gestrigen Eurogruppe) bestritt der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble, jemals gesagt zu haben, Griechenland werde aus der Eurozone ausscheiden müssen, wenn es nicht zu wirtschaftlichen Reformen schreite.

Konkret vertrat Schäuble in seinem Gespräch mit der ARD, Griechenland werde keinerlei Problem haben, wenn es die vereinbarten Reformen umsetzt, werde jedoch eins haben, wenn wenn es nicht zu deren Realisierung schreitet.
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Die 3 Fakten in Griechenlands Sackgasse

31. Januar 2017 / Aufrufe: 989 2 Kommentare

Griechenland sitzt bei den Verhandlungen mit den sogenannten Institutionen in einer Sackgasse, die sich auf 3 grundlegende Fakten reduzieren lässt.

Die sogenannten Institutionen (sprich Gläubiger) stellten Griechenland vor das folgende Dilemma: entweder ergreift es die (geforderten) Maßnahmen jetzt, bringt die „Bewertung“ (des Fortschritts des „griechischen Programms“ durch die Gläubiger) zu Ende und gewinnt die Aufrechterhaltung des positiven Schwungs in seiner Wirtschaft und die Aufnahme in das sogenannte Programm der quantitativen Lockerung der Europäischen Zentralbank (EZB), oder es macht dies im Mai 2017, dann aber unter dem Druck der leeren (öffentlichen) Kassen sowie auch mit einer durch die lang anhaltende Ungewissheit belasteten Wirtschaft.

Laut direkt in die Beratungen involvierten Quellen waren die Leiter der Institutionen bei der Begegnung, die sie vor der Eurogruppe mit dem griechischen Finanzminister Evklidis Tsakalotos und dem stellvertretenden griechischen Finanzminister Giorgos Chouliarakis hatten, kategorisch: der einzige Weg, die Bewertung zum Abschluss zu bringen, ist das Bleiben des IWF, und damit der IWF bleibt, müssen bereits jetzt die Maßnahmen für das Jahr 2019 gesetzlich festgeschrieben werden.
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Schäuble wollte das Scheitern des Griechenland-Programms

26. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.360 7 Kommentare

Nikos Pappas vertritt, Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble habe von Anfang an nicht gewollt, dass das Programm für Griechenland gelingt.

In einem Gespräch am 24 Dezember 2016 mit dem griechischen Fernsehsender SKAI merkte Nikos Pappas, Minister für digitale Politik, Telekommunikationen und Informationswesen, ein weiteres Mal an, Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble wollte von Anfang an nicht, dass das Griechenland-Programm gelingt.

Sich auf das griechische Programm beziehend betonte Herr Pappas, bis 2018 werde es sich nicht ändern, und führte an, alle haben zu begreifen, dass der Block der Gläubiger gespalten ist. „Der IWF ist für das griechische Programm nicht erforderlich, da die Europäische Kommission seine Zahlen offiziell anzweifelt„, merkte der Minister an und notierte, „der IWF geht ‚Arm in Arm‘ mit dem deutschen Finanzminister„.
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Griechenland und der böse Deutsche

24. Dezember 2016 / Aufrufe: 2.174 10 Kommentare

Der böse Deutsche, den man in Griechenland zu hassen verehrt.

Schäuble wundert sich, dass Athen nicht begreift, dass außer seiner (Schäubles) Hartnäckigkeit auch noch etwas anderes daran schuld ist, dass Griechenland sich immer noch in einer Krise befindet. Und er hat Recht. Vielleicht ist es an der Zeit, zu begreifen, dass nicht der Deutsche unser Problem ist und unser Problem wir selbst sind …

Wolfgang Schäuble wundert sich, dass die griechische Regierung meint, weil er auf deren großzügigen Gesten an die Rentner und Inselbewohner reagierte, Griechenland nicht zu mögen und ihm schaden zu wollen. In einem Interview an „Die Zeit“ wundert er sich, dass die – ich nehme an derzeitige, aber auch vorherige – Regierung nicht zu begreifen vermag, dass es an etwas anderem außer seiner Hartnäckigkeit liegt, keine großen Sprünge machen zu sollen, solange wir uns immer noch tief in unserer Krise befinden.
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Schäubles Schikane gegen Griechenland

18. Dezember 2016 / Aktualisiert: 19. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.720 3 Kommentare

Die Schikane in Zusammenhang mit dem außerordentlichen Weihnachtsgeld an Rentner in Griechenland und der ESM als Zusammenfassung der deutschen Eurozone.

Einige Fragen dazu, wie der Beschluss zur Einfrierung der Maßnahmen bezüglich der Entlastung der Verschuldung Griechenlands gefasst wurde, und wie die institutionelle Vorherrschaft Berlins ihm gestattet, Regelungen und Prozeduren zu Makulatur zu machen.

Die Regierung Griechenlands mag sich bezüglich des Schicksals der außerordentlichen Beihilfe an die Rentner und der kurzfristigen Maßnahmen zur Reduzierung der Verschuldung auf Gelassenheitsübungen beschränken, jedoch ist die von der deutschen Führung verursachte Blockade enthüllend, wie „deutsch“ die Eurozone ist. Nicht nur auf der Ebene der wirtschaftspolitischen Hegemonie, sondern sogar auch auf der institutionellen und verfahrenstechnischen Ebene.
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Schäuble: Griechenland lebt über seine Verhältnisse

20. November 2016 / Aufrufe: 2.092 16 Kommentare

Wolfgang Schäuble spricht sich weiterhin strikt gegen eine Erleichterung der Verschuldung Griechenlands aus und vertritt, die Griechen leben nach wie vor über ihre Verhältnisse.

Bei einem Bankkongress am vergangenen Freitag (18 Februar 2016) in Frankfurt sprechend führte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble an, die Griechen leben über ihre Möglichkeiten hinaus.

Sie (Griechenland) haben erheblich höhere Sozial- und Rentenleistungen im Verhältnis zu ihrem Brutto-Inlandsprodukt, wie ebenfalls im Verhältnis zu Deutschland„, erklärte Herr Schäuble. Parallel wiederholte er laut Reuters, „Griechenland hat im kommenden Jahrzehnt kein Problem mit der Bedienung seiner Verschuldung„.
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Dreht Schäuble wieder mal am (Griechenland-) Rad?

10. April 2016 / Aufrufe: 1.330 4 Kommentare

Aus Deutschland wurde offiziell beschieden, Griechenland müsse einen völlig irrealen Erlös in Höhe von 50 Milliarden Euro aus Privatisierungen erzielen.

Eine Sprecherin des deutschen Finanzministeriums erklärte 06 April 2016, für Deutschland gelte weiterhin die im Sommer des vergangenen Jahres mit Griechenland abgeschlossene Vereinbarung, die Einnahmen in Höhe von 50 Mrd. Euro aus Privatisierungen vorsah.

Laut der Sprecherin hatte Griechenland mit seinen internationalen Gläubigern vereinbart, dass in das Memorandum Einnahmen in Höhe von 50 Mrd. Euro aus Privatisierungen einbezogen werden. „Was uns betrifft, gilt dieses Memorandum weiterhin„, erklärte die Sprecherin bei einer Pressekonferenz.
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Griechenland als Schäubles Kollateralschaden

6. April 2016 / Aufrufe: 1.044 Kommentare ausgeschaltet

Yanis Varoufakis spricht von einer Erniedrigung des Premierministers Griechenlands, das von Wolfgang Schäuble als Kollateralschaden betrachtet wird

Europa ist zu wichtig um seinen unkundigen Regierenden überlassen zu werden„: Dies ist der Titel des Interviews des Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis an das Magazin der britischen Zeitung Telegraph, deren Titelblatt der ehemalige Finanzminister mit der Fragestellung ziert: „Ein griechischer Held?“

Der ehemalige Finanzminister Griechenlands spricht ein weiteres Mal über sein Verhältnis zu Alexis Tsipras, seinen Einstieg in die Politik, über Wolfgang Schäuble, aber auch die Zukunft Griechenlands.
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Verhandlung über Rettung Griechenlands war ein Putsch

26. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.781 5 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis charakterisiert die Eurogruppe als Ort für Psychopathen und die Finanzminister als Schäubles Marionetten.

In einem Interview an die holländische Zeitung De Volkskrant charakterisiert der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Verhandlungen über das dritte Paket zur Rettung Griechenlands als einen reinen Putsch und meint charakteristisch: „Es war ein klarer Putsch, ein großer Putsch, und zwar ein gelungener.

Wie Yanis Varoufakis vertritt, akzeptierte die Eurogruppe niemals eine Regierung, die auf Basis eines provokanten Programms gewählt wurde, und deswegen interessierten sie sich überhaupt nicht für die von Athen vorgeschlagenen Reformen. „Ich wusste, dass welche Zugeständnisse auch immer wir machen würden, sie niemals ausreichend seien würden. Die Troika wollte die griechische Regierung in den Dreck ziehen und erniedrigte sie mit der Schließung der Banken völlig.
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Griechenland, Grexit, Gläubiger …

23. Oktober 2015 / Aktualisiert: 23. Mai 2016 / Aufrufe: 1.304 7 Kommentare

In einer Doku des TV-Netzwerks Arte sprechen unter anderem Juncker und Moscovici über die Verhandlungen mit Griechenland und speziell Pappas, Tsipras und Varoufakis.

Ein deutsch-französischer Dokumentarfilm, in dem die Protagonisten des „griechischen Dramas“ zu Wort kamen, beschreibt, was sich hinter den Kulissen der monatelangen Verhandlung der griechischen Regierung mit den Gläubigern abspielte.

Konkret verbarg Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker im Gespräch mit dem deutsch-französischen Netzwerk ARTE in dem selben Dokumentarfilm, in dem Wolfgang Schäuble eine heftige Attacke gegen Alexis Tsipras losgelassen und erklärt hatte, 15 der Finanzminister hätten zugestimmt, die beste Lösung für Griechenland sei ein vorläufiger Grexit, nicht seine Überraschung über die Züge der griechischen Regierung.
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