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Artikel Tagged ‘schäuble’

Dreht Schäuble wieder mal am (Griechenland-) Rad?

10. April 2016 / Aufrufe: 1.322 4 Kommentare

Aus Deutschland wurde offiziell beschieden, Griechenland müsse einen völlig irrealen Erlös in Höhe von 50 Milliarden Euro aus Privatisierungen erzielen.

Eine Sprecherin des deutschen Finanzministeriums erklärte 06 April 2016, für Deutschland gelte weiterhin die im Sommer des vergangenen Jahres mit Griechenland abgeschlossene Vereinbarung, die Einnahmen in Höhe von 50 Mrd. Euro aus Privatisierungen vorsah.

Laut der Sprecherin hatte Griechenland mit seinen internationalen Gläubigern vereinbart, dass in das Memorandum Einnahmen in Höhe von 50 Mrd. Euro aus Privatisierungen einbezogen werden. „Was uns betrifft, gilt dieses Memorandum weiterhin„, erklärte die Sprecherin bei einer Pressekonferenz.
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Griechenland als Schäubles Kollateralschaden

6. April 2016 / Aufrufe: 1.014 Keine Kommentare

Yanis Varoufakis spricht von einer Erniedrigung des Premierministers Griechenlands, das von Wolfgang Schäuble als Kollateralschaden betrachtet wird

Europa ist zu wichtig um seinen unkundigen Regierenden überlassen zu werden„: Dies ist der Titel des Interviews des Wirtschaftswissenschaftler Yanis Varoufakis an das Magazin der britischen Zeitung Telegraph, deren Titelblatt der ehemalige Finanzminister mit der Fragestellung ziert: „Ein griechischer Held?“

Der ehemalige Finanzminister Griechenlands spricht ein weiteres Mal über sein Verhältnis zu Alexis Tsipras, seinen Einstieg in die Politik, über Wolfgang Schäuble, aber auch die Zukunft Griechenlands.
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Verhandlung über Rettung Griechenlands war ein Putsch

26. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.754 5 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis charakterisiert die Eurogruppe als Ort für Psychopathen und die Finanzminister als Schäubles Marionetten.

In einem Interview an die holländische Zeitung De Volkskrant charakterisiert der Wirtschaftswissenschaftler und ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis die Verhandlungen über das dritte Paket zur Rettung Griechenlands als einen reinen Putsch und meint charakteristisch: „Es war ein klarer Putsch, ein großer Putsch, und zwar ein gelungener.

Wie Yanis Varoufakis vertritt, akzeptierte die Eurogruppe niemals eine Regierung, die auf Basis eines provokanten Programms gewählt wurde, und deswegen interessierten sie sich überhaupt nicht für die von Athen vorgeschlagenen Reformen. „Ich wusste, dass welche Zugeständnisse auch immer wir machen würden, sie niemals ausreichend seien würden. Die Troika wollte die griechische Regierung in den Dreck ziehen und erniedrigte sie mit der Schließung der Banken völlig.
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Griechenland, Grexit, Gläubiger …

23. Oktober 2015 / Aktualisiert: 23. Mai 2016 / Aufrufe: 1.264 7 Kommentare

In einer Doku des TV-Netzwerks Arte sprechen unter anderem Juncker und Moscovici über die Verhandlungen mit Griechenland und speziell Pappas, Tsipras und Varoufakis.

Ein deutsch-französischer Dokumentarfilm, in dem die Protagonisten des „griechischen Dramas“ zu Wort kamen, beschreibt, was sich hinter den Kulissen der monatelangen Verhandlung der griechischen Regierung mit den Gläubigern abspielte.

Konkret verbarg Kommissions-Chef Jean-Claude Juncker im Gespräch mit dem deutsch-französischen Netzwerk ARTE in dem selben Dokumentarfilm, in dem Wolfgang Schäuble eine heftige Attacke gegen Alexis Tsipras losgelassen und erklärt hatte, 15 der Finanzminister hätten zugestimmt, die beste Lösung für Griechenland sei ein vorläufiger Grexit, nicht seine Überraschung über die Züge der griechischen Regierung.
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Wie Schäuble Griechenland erpresste

1. August 2015 / Aufrufe: 7.392 5 Kommentare

Yanis Varoufakis schildert in der Le Monde Diplomatique, wie Griechenlands Regierung erpresst, zu einer spektakulären Kapitulation gezwungen und vorgeführt wurde.

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis hört nicht auf, Interviews zu geben oder Artikel zu schreiben und seine Politik zu verteidigen. In der französischen Zeitung „Le Monde Diplomatique“ bezieht er sich auf Wolfgang Schäubles Erpressungen während der Dauer der Verhandlungen in der Eurogruppe.

Wie der ehemalige Minister darlegt, wurde die griechische Regierung ständig mit der Schließung der griechischen Banken und einem damit einhergehenden Grexit bedroht, obwohl dies die Eurozone teuer zu stehen gekommen wäre. Ebenfalls erklärt Yanis Varoufakis, wann und warum er fast in Tränen ausgebrochen wäre.
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Griechenlands Plan B war nie der Grexit

22. Juli 2015 / Aufrufe: 2.218 1 Kommentar

Der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis versichert, Griechenland habe einen Plan B gehabt, jedoch sei dies nicht der Grexit gewesen.

In seinem Interview an das CNN gestand der ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis ein, Griechenland habe bei den Verhandlungen Fehler gemacht, jedoch lastete er den Gläubigern an, nicht gewünscht zu haben, dass eine beiderseitig akzeptable Lösung gefunden wird.

Wir machten Fehler, es gibt keinen Zweifel„, meinte Herr Varoufakis er zu Christiane Amanpour und merkte an, „und für einige von diesen bin ich persönlich verantwortlich“.
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Warum es 5 Monate lang keine Einigung mit Griechenland gab

14. Juli 2015 / Aufrufe: 2.927 4 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis enthüllt, ein Grexit sei schon lange ein signifikanter Teil Schäubles Plan für Europa gewesen.

Griechenlands ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis publiziert auf seinem persönlichen Blog einen Auszug eines Artikels, der am Donnerstag (16 Juli 2015) in der deutschen Zeitung „Die Zeit“ veröffentlicht werden soll, und merkt unter anderem an: „Fünf Monate intensiver Verhandlungen zwischen Griechenland und der Eurogruppe hatten nie Chancen auf einen Erfolg.

Dazu verurteilt, in eine Sackgasse zu führen, war der Zweck der Verhandlungen, den Weg für das zu öffnen, wovon Dr. Schäuble – bereits lange bevor unsere Regierung gewählt wurde – beschlossen hatte, es sei ‚ideal‘: nämlich, dass Griechenland aus der Eurozone entlassen werden muss, damit die Mitgliedstaten in seinem sehr konkreten Plan zu einer Umstrukturierung der Eurozone gezwungen werden„, schreibt Yanis Varouakis und fährt fort:
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Antwort aus Griechenland an die BILD

27. Juni 2015 / Aufrufe: 3.216 7 Kommentare

In einem Anflug ungewöhnlicher Sensibilität mokierte sich die deutsche BILD über eine in Griechenland in der Zeitung TO PONTIKI publizierte Karikatur.

Die deutsche Zeitung „BILD“, von der wir nicht gerade eine … Sensibilität gegenüber der Verarbeitung des Tagesgeschehens – und erst recht nicht bezüglich ihres ästhetischen Feingefühls gegenüber den griechischen Themen – gewöhnt sind, beschwert sich darüber, dass unsere Zeitung „TO PONTIKI“ (Die Maus) eine Karikatur publizierte, die Griechenland und die griechische Regierung darstellt, unter der Drohung der Waffe des Herrn Schäuble auf das Konzentrationslager Auschwitz zuzugehen, über dessen Eingangstor anstatt der Überschrift „Arbeit macht frei“ der Schriftzug „There is no alternative“ (Es gibt keine Alternative) prangt …
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Griechenland und die mysteriöse Funktion der Eurozone

22. Juni 2015 / Aufrufe: 4.721 8 Kommentare

Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis enthüllt mysteriöse Funktionsweisen der Eurozone und spezieller auch die Haltung Wolfgang Schäubles.

In einem am Samstag (20 Juni 2015) in der irländischen Zeitung „Irish Times“ publizierten Artikel des griechischen Finanzministers ist Yanis Varoufakis apokalyptisch in Zusammenhang mit den Geschehnissen bei der Eurogruppe in Luxemburg am vergangenen Donnerstag (18 Juni 2015) und führt charakteristisch an: „Die Eurogruppe des vergangenen Donnerstags wird in der Geschichte als eine verlorene Chance verzeichnet werden, eine bereits verzögerte Vereinbarung zwischen Griechenland und seinen Gläubiger zu erzielen.

In dem Artikel erfolgt auch eine speziellere Bezugnahme auf die Haltung des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble, der laut Yianis Varoufakis der griechischen Seite nicht erlaubte, ihre neuen schriftlichen Vorschläge mit irgend einem anderen Finanzminister der Eurozone zu teilen.
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USA sollen 50 Milliarden zur Rettung Griechenlands beisteuern

8. Juni 2015 / Aufrufe: 2.720 1 Kommentar

Wolfgang Schäuble soll die USA herausgefordert haben, 50 Milliarden beizusteuern, wenn sie Griechenland retten wollen.

Ein deutscher Regierungsfunktionär enthüllte eine zwischen dem Finanzminister der USA, Jack Lew, und seinem deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble erfolgte telefonische Kommunikation, welche die Differenz der beiden Länder in der Tangierung des griechischen Themas hervorhebt.

Laut dem griechischen TV-Sender MEGA verlangte Jack Lew von Wolfgang Schäuble, dass Deutschland Griechenland unterstützt, und der deutsche Finanzminister soll charakteristisch geantwortet haben: „Steuern auch Sie 50 Milliarden bei, damit es (Griechenland) gerettet wird.“ An dieser Stelle gab Jack Lews keinerlei Antwort, wozu Berliner Quellen wiederholen, Washington mache immer einen Rückzieher, wenn das Thema des Geldes gestellt wird.
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