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Artikel Tagged ‘rüstungsetat’

Griechenland auf Platz 2 bei Rüstungsausgaben in der NATO

7. Juli 2016 / Aufrufe: 1.176 Kommentare ausgeschaltet

Griechenland liegt unter allen Mitgliedstaaten der NATO bei den Verteidigungsausgaben trotz der Krise auf Platz 2.

Trotz der in den letzten Jahren erfolgten drastischen Kürzungen stellt Griechenland weiterhin eins der gerade einmal fünf (von 28) Ländern dar, deren jährliche Rüstungsausgaben 2% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) übersteigen.

Höhere Ausgaben (als Anteil des BIP) haben mit 3,61% nur die USA. Es folgen Griechenland mit 2,38%, Großbritannien mit 2,21%, Estland mit 2,16% und Polen mit 2%.
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NATO will keine Kürzung der Rüstungsausgaben Griechenlands

1. Juli 2015 / Aktualisiert: 04. Juli 2015 / Aufrufe: 1.346 8 Kommentare

Die NATO will, dass Griechenland seinen Verteidigungsetat nicht kürzt, sondern weiterhin auf dem Niveau von 2 Prozent des BIP hält.

Jens Stoltenberg, Generalsekretär des Nordatlantik-Pakts, erklärte gegenüber dem deutschen staatlichen TV-Sender ZDF, Griechenland dürfe nicht zur Einschränkung seiner Verteidigungsausgaben schreiten, da es als Mitgliedstaat der NATO eine signifikante Rolle in Südeuropa spielt. Auf die Frage antwortend, ob Griechenland im Fall des Ausscheidens aus der Eurozone Mitglied der NATO bleiben wird, hob Stoltenberg hervor: „Die griechische Regierung betont immer, dass sie wünscht, ein zuverlässiges Mitglied der NATO zu bleiben.

Der NATO-Generalsekretär betonte, er erwarte von der griechischen Regierung, weiterhin 2% des BIP für die Verteidigung aufzuwenden. Außerdem unterstrich er, kein Mitglied der griechischen Regierung habe die Wirtschaftskrise mit der Beteiligung an der NATO in Verbindung gebracht: „Ganz im Gegenteil, sie bekunden immer ihre Widmung an die NATO, und ich begrüße das„.

Es sei angemerkt, dass in einer früheren Phase der Verhandlungen bereits auch der IWF den Vorschlag Griechenlands bezüglich der Kürzung des Verteidigungsetats abgewiesen hatte.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Griechenland dementiert vorvereinbarte Rüstungsaufträge

13. Februar 2012 / Aufrufe: 576 2 Kommentare

Das griechische Verteidigungsministerium dementiert vorvereinbarte Rüstungsaufträge an Deutschland und Frankreich nach Auszahlung der Kreditrate im März 2012.

Als unglaubwürdig bezeichnete Verteidigungsminister Dimitris Avramopoulos Publikationen der deutschen Presse, gemäß denen seitens der griechischen Regierung eine Vorvereinbarung zugunsten deutscher und französischer Unternehmen über den der Kauf militärischer Ausrüstungen nach Unterzeichnung der neuen Kreditvereinbarung abgeschlossen worden ist. Eine an das Verteidigungsministerium gerichtete Anfrage zu dem Thema hatten die  Abgeordneten Dimitris Papadimoulis, Fotis Kouvelis, Thanasis Leventis, Nikos Tsoukalas und Grigoris Psarianos eingereicht.

Wie Verteidigungsminister Avramopoulos in seiner schriftlichen Antwort anmerkt, wird die Verwaltung von Mitteln und speziell von Aktionen, welche mit der Realisierung von Rüstungsprogrammen in Zusammenhang stehen, von äußerst strengen Verordnungen und Kontrollen geregelt. Weiter bezieht er sich auf die Senkung der veranschlagten Mittel für Rüstungsprogramme und betont, dass, während 2009 die in dem entsprechenden Etat für Rüstungsprogramme vorgesehenen Mittel 2,2 Mrd. Euro betrugen, die entsprechenden Posten sich für 2012 auf 1 Mrd. Euro belaufen, was auf die Periode der konkreten drei Jahre bezogen eine Reduzierung um 55% bedeutet.
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Griechenland unter den fünf größten Waffenimporteuren weltweit

15. März 2010 / Aktualisiert: 02. Mai 2010 / Aufrufe: 706 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem internationalen Friedensforschungsinstitut SIPRI zählt Griechenland weltweit zu den fünf größten Importeuren konventioneller Waffen – zusammen mit China, Indien, Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Der Umfang der Waffenverkäufe in der gesamten Welt erhöhte sich im Vergleich zu der vorherigen Periode 2000 – 2004 um 22%. Mehr als die Hälfte aller während der Periode Anfang 2005 bis Ende 2009 weltweit getätigten Waffenverkäufe entfallen auf die USA und Russland, gefolgt von Deutschland und Frankreich.

Ein Viertel des Umfangs der internationalen Waffenverkäufe bezieht sich auf Kampfflugzeuge, wozu das SIPRI anmerkt, dass „die Bestellungen und Auslieferungen dieser möglicherweise destabilisierenden Waffensysteme Beunruhigung über ein Wettrüsten im mittleren Osten, Nordafrika und Lateinamerika auslöse„.
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