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Artikel Tagged ‘rentensystem’

Patrizier und Plebejer der Rentner in Griechenland

21. Juni 2017 / Aufrufe: 576 Keine Kommentare

Trotz aller Kürzungen und Reformen stehen sich in Griechenland viele Pensionäre des öffentlichen Sektors  nach wie vor sehr viel besser als die Rentner des privaten Sektors.

Die Pensionäre und Rentner der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI), der Telefon- bzw. Telekommunikationsgesellschaft (OTE), der elektrischen Stadtbahnbetriebe Athen – Piräus  (ISAP) und anderer ehemaliger staatlicher oder von dem Staat kontrollierter Unternehmen und Träger (DEKO) sind in den sogenannten Rentner-Penthäusern angesiedelt, mit monatlichen Bezügen von über 1.000 Euro, die sich trotz der Krise auf sehr viel höheren Niveaus als der Durchschnitt der Renten des „Einheitlichen Sozialversicherungsträger“ (EFKA) bewegen.

In den „Kellerräumen“ des „Rentengebäudes“ Griechenlands sind dagegen die Rentner des privaten Sektors, die Selbständigen und die Landwirte zusammengepfercht. (Ergänzend sei angemerkt, dass seit Anfang 2017 praktisch alle Rentenzahlungen über den „EFKA“ erfolgen, für die von den vormaligen eigenständigen Kassen kommenden / übernommenen Rentner und Pensionäre jedoch weiterhin weitgehend die speziellen Regelungen und Statuten der „zwangsfusionierten“ Kassen und Träger gelten.)
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23 Rentenkürzungen in Griechenland in 7 Jahren

5. Mai 2017 / Aufrufe: 2.188 Kommentare ausgeschaltet

Die innerhalb der letzten 7 Jahre erfolgten 23 Kürzungen bei den Renten kosteten Griechenlands Rentner über 50 Milliarden Euro.

Das Einheitliche Rentnernetzwerk (ENDISY) zeichnet die „Road-Map“ aller 23 Beschneidungen bei den Renten in Griechenland während der Dauer der Memoranden ab 2010 bis heute.

Die Memorandums-bedingten Verluste für die Rentner in den letzten sieben Jahren werden auf insgesamt über 50 Mrd. Euro geschätzt. Das ENDISY meint dazu: „Die Verarmung der Veteranen der Arbeit kommt zur Vollendung. Mit der neuen Beschneidung der sogenannten persönlichen Differenz im Jahr 2019 in Kombination mit der Senkung des Steuerfreibetrags werden die Renten (Kürzungen bis zu 50%) zu Trinkgeldern gemacht.
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Rente aus dem Ausland in Griechenland

18. März 2017 / Aufrufe: 1.086 Kommentare ausgeschaltet

Wie für alle Länder der EU geltend haben auch in Griechenland arbeitende oder lebende EU-Bürger ihre Rente bei dem nationalen Rententräger zu beantragen.

Als Bürger der Europäischen Union sind sie berechtigt, in einem beliebigen anderen Land der Union zu leben und dort in Rente zu gehen beziehungsweise die Ihnen gegebenenfalls aus anderen EU-Ländern zustehenden Renten zu beantragen und zu beziehen.

In diesem Zusammenhang haben Sie allerdings zu wissen, dass konkrete Regeln, die Ihre Bezüge beeinflussen können, aber auch in Zusammenhang mit den Steuern gelten, die Sie (möglicherweise sogar in mehr als einem Land) zu entrichten verpflichtet sind.
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Rentenanspruch in Deutschland und Griechenland?

12. März 2017 / Aufrufe: 1.285 Kommentare ausgeschaltet

Kostenlose Informierung und Beratung für Personen, die sowohl in Deutschland als auch in Griechenland pflichtversichert waren oder sind.

Der neue „Einheitliche Träger für Sozialversicherung“ (EFKA) in Griechenland wird eine Reihe von Tagesveranstaltungen (genauer gesagt Beratungstagen) für Bürger / Versicherte durchführen, die in Deutschland und in Griechenland versichert sind oder waren.

Ziel ist, die Interessenten über das geltende Rentensystem und ihre persönlichen Ansprüche auf eine Rente sowohl von deutscher als auch griechischer Seite zu informieren.
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Griechenland beklaut erneut die Rentner

7. März 2017 / Aufrufe: 1.214 2 Kommentare

In Griechenland gilt rückwirkend ab Juni 2016 für alle Renten ein Plafond von 2000 und im Fall des Anspruchs auf mehre Renten insgesamt 3000 Euro brutto monatlich.

Ab April 2017 werden in Griechenland die Bezüge aller Rentner und Pensionäre, die bisher monatlich einen Betrag von über 2.000 Euro brutto, sofern es sich um eine einzige Rente handelt, oder über 3.000 Euro brutto bezogen, wenn sie mehr als eine Rente erhalten, beschnitten ausgezahlt werden, da der – aus der Zwangsfusion aller bisherigen Rentenkassen hervorgegangene – „Einheitliche Sozialversicherungsträger“ (EFKA) jeden über die neuen Höchstgrenzen hinausgehenden Betrag einbehalten sowie gegebenenfalls sogar rückwirkend ab dem 01 Juni 2016 einfordern wird.

Diese Einbehaltung / Rückforderung wird in monatlichen Raten gleicher Höhe selbst auch bei all Denen erfolgen, die nach Juni 2016 die neuen Höchstgrenzen überschreitende Rentenbeträge erhalten bzw. bewilligt bekommen haben.
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Beihilfe für Rentner in Griechenland ist ungerecht

19. Dezember 2016 / Aufrufe: 965 Kommentare ausgeschaltet

Warum die von Griechenlands Regierung beschlossene Verteilung von 617 Millionen Euro in Form einer einmaligen Beihilfe an Rentner ungerecht ist.

Die anlässlich der Ankündigung anfänglich des Premierministers Alexis Tsipras und im weiteren Verlauf der Verabschiedung der Maßnahme zur außerordentlichen wirtschaftlichen Unterstützung der Rentner durch das Parlament ausgeübte Kritik war vielseitig.

Viele bezogen sich auf die Auswirkungen, welche diese Initiative der griechischen Regierung  auf den Verlauf der Verhandlungen und das finale Ergebnis haben könne, da die Vertreter der Gläubiger Griechenlands sich über die Maßnahme alles andere als begeistert zeigten. (Siehe auch Schäubles Schikane gegen Griechenland)
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Griechenland wird wieder das Geld ausgehen

27. Januar 2016 / Aufrufe: 2.218 3 Kommentare

ESM-Chef Klaus Regling vertritt, Griechenland werde trotz einer Verbesserung seines Verhältnisses zu den Gläubigern früher oder später wieder das Geld ausgehen.

Klaus Regling, geschäftsführender Direktor des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM), schlägt erneut die Alarmglocke, da er in einem Interview an die französische Zeitung Le Figaro erklärte, zwar Anzeichen einer Verbesserung in der „Atmosphäre“ in dem Verhältnis Griechenlands zu seinen internationalen Gläubigern zu sehen, jedoch werde es für Griechenland „früher oder später ein Finanzierungsproblem geben„.

Spezieller betonte Herr Regling charakteristisch, „die Atmosphäre ist völlig anders. Die ersten sechs Monate des vergangenen Jahres waren eine Katastrophe.
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Die Hälfte der Haushalte in Griechenland ist von Renten abhängig

23. Januar 2016 / Aktualisiert: 18. Februar 2016 / Aufrufe: 654 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland stützt sich inzwischen über die Hälfte der privaten Haushalte auf Einkommen aus einer Rente, um über die Runden zu kommen.

Zu einer Stunde, wo die Gläubiger Griechenlands noch strengere Maßnahmen im Versicherungs- bzw. Rentensystem verlangen, zeigen die Angaben des Generalverbands der Gewerbetreibenden, Handwerker und Kaufleute Griechenlands, dass die privaten Haushalte, die hauptsächlich durch Renten gestützt werden, ungefähr 15% mehr als die sind, die sich aus Löhnen und Gehältern unterhalten.

Das Institut für kleine und mittlere (sprich mittelständische) Unternehmen des Dachverbands der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute in Griechenland (GSEVEE) führt seit 2012 auf jährlicher Basis an einem repräsentativen Muster 1.000 privater Haushalte Einkommens-Erhebungen durch.
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3 Bomben im Versicherungs- und Produktionsmodell Griechenlands

19. Januar 2016 / Aufrufe: 1.217 1 Kommentar

Giorgos Koutroumanis, ehemaliger Minister für Arbeit und Sozialversicherung, sieht drei Bomben im Versicherungs- und Produktionsmodell Griechenlands.

Die neue Landschaft im Versicherungssystem, die sich in Griechenland gestaltet, sofern der Plan der Regierung umgesetzt wird, ist völlig anders als das, was bis heute galt. Ihre Analyse in Zusammenhang mit den Folgen, die sie auf das Lebenshaltungsniveau der Bürger in der unmittelbar nächsten Periode, aber auch langfristig haben wird, ist etwas, das vieler Seiten bedarf, um beschrieben zu werden.

Unter den bisherigen Gegebenheiten können wir jedoch bei drei grundlegenden Punkten des Plans verharren, die praktisch auch die großen „Dornen“ in dem gesamten Unterfangen der (derzeitigen Regierung unter Alexis Tsipras) darstellen.
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Lösung für Griechenlands Versicherungssystem

13. Januar 2016 / Aufrufe: 927 Kommentare ausgeschaltet

Eine politisch, sozial und wirtschaftlich tragfähige Lösung für das Versicherungsproblem in Griechenland zu finden gleicht dem Unterfangen der Quadratur des Kreises.

Die Bemühung um eine Reform des Versicherungs- und Rentensystems hat in Griechenland einen Minister nach dem anderen den „Kopf“ gekostet. Regierungen sind in Neuwahlen geführt worden. Es sind große Protestwellen ausgebrochen gegen Änderungen in dem Thema, die mal erfolgreich und mal nicht vorangetrieben wurden.

In der besagten schwierigen Lage befinden sich nunmehr der Arbeitsminister Giorgos Katrougkalos und die Koalitionsregierung SYRIZA – ANEL. Dem geprüften Minister beiseite stehen jedoch diesmal nicht nur der Karikaturist Arkas, sondern auch …
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