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Artikel Tagged ‘rentenkürzung’

Witwenrenten in Griechenland liegen seit Monaten auf Eis

26. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.707 2 Kommentare

In Griechenland bleibt die Bewilligung sogenannter Renten wegen Todes, also neuer Witwen- und Hinterbliebenenrenten, seit Mitte Mai 2016 eingefroren.

In Griechenland droht das das Nichtergehen des notwendigen Runderlasses bezüglich der Witwenrenten zu einem intensiven gesellschaftlichen Problem zu werden, da die Verzögerung nach der Ratifizierung des neuen Versicherungsgesetzes  („Lex Katroungkalos“) den zurückgebliebenen Ehepartnern oder auch den Kindern Verstorbener erhebliche wirtschaftliche Probleme verursachen.

Die ab dem 13 Mai 2016 und nachfolgend geltenden neuen Bestimmungen sehen signifikante Kürzungen bei den Beträgen der (Witwen- / Hinterbliebenen-) Renten, aber auch neue Voraussetzungen für die Bewilligung vor, mit Spitze die Verhängung einer Altersgrenze.
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Die Odyssee der neuen Rentner in Griechenland

19. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.960 3 Kommentare

In Griechenland sind bei den Versicherungskassen derzeit über 360000 Anträge anhängig, deren Bearbeitung bis zu über vier Jahre dauert.

Die in Griechenland kontinuierlich zunehmende Verzögerung bei der Bewilligung der Renten hat sich zu einem großen gesellschaftlichen Problem entwickelt. Sie ist einer der Hauptgründe, aus denen viele Beschäftigte trotz der Tatsache, einen Rentenanspruch fundamentiert zu haben, sich nicht trauen, ihre Arbeit aufzugeben und sich in das Abenteuer des Wartens auf die Verrentung zu begeben.

Weitere Hauptgründe sind natürlich der Betrag der Rente, die der neue Rentner erhalten wird, aber auch die in Zusammenhang mit der Zukunft der Rentner geschaffene Ungewissheit.
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Griechenland streicht Witwenrenten

8. Oktober 2016 / Aufrufe: 3.588 1 Kommentar

Das neue Versicherungsgesetz in Griechenland führt zu rigorosen Kürzungen und in vielen Fällen sogar der völligen Streichung sogenannter Renten wegen Todes.

Um die von dem neuen Versicherungsgesetz („Lex Katrougkalos“) in Griechenland vorgesehenen Bestimmungen umzusetzen, bereitet das Arbeitsministerium einen Runderlass vor, der die sogenannten Witwenrenten praktisch „abschafft“.

Wie die griechische Zeitung „Eleftheros Typos“ berichtet, ergibt sich dies, da die Einschränkungen nicht nur altersbezogen sind, weil das Gesetz vorsieht, dass fortan eine lebenslange Witwenrente nur noch die überlebenden Ehepartner erhalten, die das 55 Lebensjahr vollendet haben, aber auch Beschränkungen bei dem Betrag der Rente gesetzt werden, der sich bis hin zu sogar nur 30 Euro im Monat für all jene reduzieren kann, die nach dem neuen Gesetz rentenbezugsberechtigt und zukünftig auch eine Witwenrente zugesprochen bekommen werden.
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Griechenlands Rentenkassen droht Explosion

29. September 2016 / Aufrufe: 2.970 2 Kommentare

Trotz rigoroser Kürzungen und Beitragserhöhungen droht den größten gesetzlichen Kassen in Griechenland ohne zusätzliche staatliche Zuschüsse bald das Geld auszugehen.

Die Angaben über die Ausführung des staatlichen Haushaltsplans in Griechenland sind äußerst enthüllend, da sie zeigen, dass den größten Versicherungskassen trotz aller Kürzungen und Beitragserhöhungen bald das Geld ausgehen wird, wenn sie keine zusätzliche staatliche Bezuschussung erhalten.

In Wirklichkeit verbirgt sich hinter den von der Regierung bejubelten angeblichen primären Haushaltsüberschüssen eine Bombe, und damit sie nicht entsichert wird, ist der anfängliche Posten zur Stützung des Sozialversicherungssystems für ein weiteres Jahr nach oben zu revidieren.
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Neuer Schock für Rentner in Griechenland

7. Juli 2016 / Aufrufe: 1.410 1 Kommentar

Die in Griechenland ab Mitte Mai 2016 in Kraft getretenen Bestimmungen des neuen Versicherungsgesetzes führen zu vorläufigen Altersrenten ab 144 bis maximal 768 Euro!

Einen Schock für alle, die in Griechenland ab dem 13/05/2016 und nachfolgend einen Rentenantrag stell(t)en und damit unter die neuen Bestimmungen des Versicherungsgesetzes fallen, bringen die (pauschal um 30% gekürzten) neuen vorläufigen Renten mit Beträgen, die ab 144 Euro beginnen und bis zu maximal 768 Euro im Monat reichen –  und zwar ungeachtet gegebenenfalls sehr viel höherer gesetzlicher Ansprüche!

Besagte Beträge können allerdings auch einen über die gesetzlich bestimmten zwei Monate (innerhalb derer theoretisch zumindest im Fall „simpler“ Versicherungsverläufe ein endgültiger Rentenbescheid ergehen sollte) hinausgehenden beständigeren Charakter annehmen, wenn man den aufgelaufenen „Stock“ der ungefähr 150.000 alten Anträge auf Bewilligung endgültiger (Alters-) Renten berücksichtigt, die bei den Rentenkassen fallweise sogar schon seit 2012 in den Schubladen liegen.
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Griechenlands neues Versicherungssystem wird scheitern

27. April 2016 / Aufrufe: 970 Kommentare ausgeschaltet

Der ehemalige Arbeitsminister Giorgos Koutroumanis vertritt, das in Griechenland von der SYRIZA-Regierung forcierte neue Versicherungssystem sei nicht tragfähig.

Die von der griechischen Regierung in das Parlament eingebrachte Gesetzesvorlage ist nicht auch die … finale, da bis zu ihrer Ratifizierung die Bestimmungen hinzugefügt werden, die sich auf die Kürzungen der bestehenden Renten beziehen, worüber man sich mit dem „Quartett“ (sprich den Vertretern der Gläubiger des Landes) nicht geeinigt hat.

Das, was jedoch aus dem bereits in der Gesetzesvorlage Umfassten klar hervorgeht, ist, dass wir von großen Umstürzen in Griechenlands Versicherungssystem sprechen.
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Griechenlands Wirtschaftskrise wird zu endloser Odyssee

8. Januar 2016 / Aufrufe: 3.584 9 Kommentare

Die wirtschaftliche Krise Griechenlands setzt sich wie eine endlose Odyssee fort und es steigen neue Ängste vor gesellschaftlichen Unruhen auf.

Wenn Stavros Staikos an das vor ihm liegende neue Jahr denkt, bringt er Angst zum Ausdruck. Obwohl er von seiner Natur her stoisch ist, tut der im Ruhestand befindliche Seemann der Handelsmarine sich schwer, sein Land und seine eigene Situation optimistisch zu sehen.

Es ist schwer, optimistisch zu sein„, meint Stavros Staikos, während er darauf wartet, an die Reihe zu kommen um in der zentralen Athener Geschäftsstelle des Verbands der Verbraucher und Kreditnehmer wirtschaftliche Ratschläge zu bekommen. „Wer hätte sich vorgestellt, hier anzugelangen? Wer hätte sich vorgestellt, dass ich mit meinen 63 Jahren Angst haben würde, meine Wohnung zu verlieren?
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Neue Steuermaßnahmen von über 3 Mrd Euro in Griechenland

22. November 2015 / Aufrufe: 2.054 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Haushaltsplan 2016 sieht neue Steuermaßnahmen vor, die dem Fiskus Mehreinnahmen in Höhe von sage und schreibe 3,2 Milliarden Euro bescheren sollen.

Auf 3,2 Mrd. Euro beläuft sich die Rechnung der (neuen) Steuern, welche in Griechenland die Steuerzahler im Jahr 2016 zu zahlen aufgefordert sein werden. In dem am 20 November 2015 dem Parlament vorgelegten Haushaltsplan werden epigrammatisch die Steuermaßnahmen beschrieben, welche das zweite Paket vorab zu erfüllender Forderungen (sprich der sogenannten „Milestones“ in der Umsetzung des Memorandums) enthalten wird.

Die neuen Steuermaßnahmen sehen die Erhöhung der Besteuerung der Landwirte und der Steuerpflichtigen, die Einkommen aus Mieteinnahmen erzielen, sowie auch Änderungen bei den Steuerklassen und den Steuersatz-Staffelungen der natürlichen Personen vor.
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Griechenland: Nur jeder Dritte ist erwerbstätig!

15. November 2015 / Aufrufe: 2.855 9 Kommentare

In Griechenland sind nur 3,5 Millionen Personen beschäftigt, während rund 7 Millionen wirtschaftlich nicht aktiv sind und die Anzahl der Rentner 2,65 Millionen beträgt.

Die Angaben über die Anzahl der Beschäftigten in Griechenland, aber auch jener, die nicht arbeiten, sind erschütternd. Die Bevölkerung Griechenlands, die derzeit nicht berufstätig ist, übersteigt 7 Millionen!

Ein Land wie Griechenland, mit einem Arbeitskräftepotential von 4,74 Mio. Personen, 3,5 Mio. Berufstätigen, 1,24 Mio. Arbeitslosen und 2,65 Mio. Rentnern kann weder auf eine Beseitigung der ernsthaften Unausgewogenheiten in der Tragfähigkeit und sozialen Effizienz des Sozialversicherungssystems noch auf eine Einrenkung des sozialwirtschaftlichen Schemas hoffen. In einer solchen Perspektive lauert die Gefahr der dauerhaften Verfestigung der Verarmung eine signifikanten Teils der Bevölkerung und eines ernsthaften Abrutschens der technologischen und produktiven Grundlage„, erklärte gegenüber der griechischen Zeitung „Ta Nea“ Sawwas Rombolis, emeritierte Professor der Pantion-Universität.
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Euthanasie für Rentner in Griechenland?

18. Oktober 2015 / Aufrufe: 4.442 2 Kommentare

Die wohl einzige zur Sanierung des Rentensystems in Griechenland noch nicht aufs Tapet gebrachte Maßnahme ist die Euthanasie für Rentner.

In jeder Gesellschaft ist die Weise, auf denen den Alten begegnet wird, ein Zeugnis ihrer Zivilisation. In dem Land jedoch, das die Zivilisation gebar, werden die Rentner also mein Vater, Dein Vater, lieber Leser, unsere Eltern – fast wie … Feinde der Gesellschaft, wie zu Lasten der Übrigen lebende Parasiten, als Wegwerf-Bürger behandelt.

Als leichte Opfer und Kollateralschäden in einem Kampf um eine nicht durchsetzbare und einseitig einnahmeorientierte Wirtschaftspolitik, die sich auf die steuerliche Plünderung und die dramatischen Einkommenskürzungen beschränkt, ohne im selben Moment irgendeinen Anreiz, irgendeine nationale Strategie, irgendeinen Konjunkturplan zu bieten.
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