Archiv

Artikel Tagged ‘rentenkürzung’

Der große Raub an Griechenlands Rentnern

3. September 2017 / Aufrufe: 988 2 Kommentare

Millionen Rentner in Griechenland werden weniger als die Hälfte ihrer in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlten Beiträge als Rente zurückbekommen.

Nach den in Griechenland von der Regierung SRIZA – ANEL verhängten brutalen Kürzungen und Abzocken bei den Beiträgen wird die Mehrheit der gesetzlich Versicherten Renten erhalten, die sehr viel niedriger als die Beträge sind, die sie als Beiträge an die Rentenkassen eingezahlt haben. Dies macht  das Sozialversicherungssystem des Landes versicherungsmathematisch ungerecht und räuberisch.

Renten, die der Hälfte der eingezahlten Beiträge entsprechen, sind für Millionen Versicherte in Griechenland die neue schmerzhafte Realität. Es geht um den großen Umsturz im Verhältnis von Renten zu Beiträgen, den die Versicherungsreform bzw. sogenannte „Lex Katrougkalos“ herbeiführte, die 2019 mit dem Schnitt bei der sogenannten persönlichen Differenz bei allen Rentnern vollendet werden wird.
Gesamten Artikel lesen »

Rentner bluten für Griechenland

18. August 2017 / Aufrufe: 1.016 1 Kommentar

Die Rentner sind die großen Verlierer der katastrophalen Krise in Griechenland.

Eine Reportage der Sächsischen Zeitung berichtet über die großen Opfer der griechischen Krise, nämlich die Rentner, die ihre Bezüge um bis zu 55% sinken sahen.

Und es wird weitergehen, da spätestens ab Anfang 2019 erfolgende erneute Kürzungen der Renten in Griechenland bereits gesetzlich beschlossen worden sind.
Gesamten Artikel lesen »

Patrizier und Plebejer der Rentner in Griechenland

21. Juni 2017 / Aufrufe: 901 Kommentare ausgeschaltet

Trotz aller Kürzungen und Reformen stehen sich in Griechenland viele Pensionäre des öffentlichen Sektors  nach wie vor sehr viel besser als die Rentner des privaten Sektors.

Die Pensionäre und Rentner der öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI), der Telefon- bzw. Telekommunikationsgesellschaft (OTE), der elektrischen Stadtbahnbetriebe Athen – Piräus  (ISAP) und anderer ehemaliger staatlicher oder von dem Staat kontrollierter Unternehmen und Träger (DEKO) sind in den sogenannten Rentner-Penthäusern angesiedelt, mit monatlichen Bezügen von über 1.000 Euro, die sich trotz der Krise auf sehr viel höheren Niveaus als der Durchschnitt der Renten des „Einheitlichen Sozialversicherungsträger“ (EFKA) bewegen.

In den „Kellerräumen“ des „Rentengebäudes“ Griechenlands sind dagegen die Rentner des privaten Sektors, die Selbständigen und die Landwirte zusammengepfercht. (Ergänzend sei angemerkt, dass seit Anfang 2017 praktisch alle Rentenzahlungen über den „EFKA“ erfolgen, für die von den vormaligen eigenständigen Kassen kommenden / übernommenen Rentner und Pensionäre jedoch weiterhin weitgehend die speziellen Regelungen und Statuten der „zwangsfusionierten“ Kassen und Träger gelten.)
Gesamten Artikel lesen »

Dreijähriges „Armageddon“ in Griechenland

16. Mai 2017 / Aufrufe: 2.480 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands Regierung muss in den Jahren 2017 – 2019 rigorose Maßnahmen und Reformen umsetzen, die enorme soziale Auswirkungen haben werden.

Das zweite aktualisierte Memorandum, das Griechenlands Regierung mit den Institutionen vereinbarte und am vergangenen Samstag (13 Mai 2017) dem Parlament vorlegte, kehrt ab diesem Jahr und bis einschließlich 2019 an allen grundlegenden gesellschaftlichen Fronten das Unterste zuoberst.

Konkreter zeigt gemäß all dem, was aus der aktualisierten memorandischen Vereinbarung zwischen Regierung und Institutionen hervorgeht, die „Road Map“ der hauptsächlichen Eingriffe in den drei Jahren 2017 – 2019 auf Basis der chronologischen Reihenfolge ihrer Umsetzung, dass 2017 grundsätzliche strukturelle Eingriffe bei den Arbeitsverhältnissen, der Beschäftigung auf dem öffentlichen Sektor und den Arbeitszeiten der Beschäftigten im Handel umgesetzt werden sollen (Abschaffung des Minister-Vetos bei Entlassungen, Plafond bei den Vertragsbediensteten, Öffnung der Verkaufsgeschäfte an 32 Sonntagen).
Gesamten Artikel lesen »

23 Rentenkürzungen in Griechenland in 7 Jahren

5. Mai 2017 / Aufrufe: 2.350 Kommentare ausgeschaltet

Die innerhalb der letzten 7 Jahre erfolgten 23 Kürzungen bei den Renten kosteten Griechenlands Rentner über 50 Milliarden Euro.

Das Einheitliche Rentnernetzwerk (ENDISY) zeichnet die „Road-Map“ aller 23 Beschneidungen bei den Renten in Griechenland während der Dauer der Memoranden ab 2010 bis heute.

Die Memorandums-bedingten Verluste für die Rentner in den letzten sieben Jahren werden auf insgesamt über 50 Mrd. Euro geschätzt. Das ENDISY meint dazu: „Die Verarmung der Veteranen der Arbeit kommt zur Vollendung. Mit der neuen Beschneidung der sogenannten persönlichen Differenz im Jahr 2019 in Kombination mit der Senkung des Steuerfreibetrags werden die Renten (Kürzungen bis zu 50%) zu Trinkgeldern gemacht.
Gesamten Artikel lesen »

Das Renten-Massaker in Griechenland

18. April 2017 / Aufrufe: 1.523 Kommentare ausgeschaltet

Was seit 2010 und nach drei Memoranden in Griechenland mit den Renten geschah und noch geschehen wird.

Nach der zwischen Griechenland und seinen Gläubigern erreichten Vereinbarung, die innerhalb des kommenden Monats finalisiert zu werden scheint, wurden die erneuten Kürzungen bei den Renten schließlich nicht abgewendet.

Und es sind wieder große Kürzungen, die zu vorherigen hinzukommen, was die Gestaltung eines noch niedrigeren Einkommensniveaus für die Rentner zum Resultat hat. Es besteht kein Zweifel, dass alle Kürzung schmerzhaft waren und sind. Einige von diesen waren aber schmerzhafter, in Wirklichkeit extrem, da sie Kürzungen von 30% bis 40% sogar auch bei Renten von Kleinrentnern zum Ergebnis hatten, wie es im übrigen auch mit Denen geschah, die einen Anspruch auf die sogenannte Soziale Solidaritätszulage für Rentner (EKAS) hatten.
Gesamten Artikel lesen »

Griechenland beklaut erneut die Rentner

7. März 2017 / Aufrufe: 1.240 2 Kommentare

In Griechenland gilt rückwirkend ab Juni 2016 für alle Renten ein Plafond von 2000 und im Fall des Anspruchs auf mehre Renten insgesamt 3000 Euro brutto monatlich.

Ab April 2017 werden in Griechenland die Bezüge aller Rentner und Pensionäre, die bisher monatlich einen Betrag von über 2.000 Euro brutto, sofern es sich um eine einzige Rente handelt, oder über 3.000 Euro brutto bezogen, wenn sie mehr als eine Rente erhalten, beschnitten ausgezahlt werden, da der – aus der Zwangsfusion aller bisherigen Rentenkassen hervorgegangene – „Einheitliche Sozialversicherungsträger“ (EFKA) jeden über die neuen Höchstgrenzen hinausgehenden Betrag einbehalten sowie gegebenenfalls sogar rückwirkend ab dem 01 Juni 2016 einfordern wird.

Diese Einbehaltung / Rückforderung wird in monatlichen Raten gleicher Höhe selbst auch bei all Denen erfolgen, die nach Juni 2016 die neuen Höchstgrenzen überschreitende Rentenbeträge erhalten bzw. bewilligt bekommen haben.
Gesamten Artikel lesen »

Beihilfe für Rentner in Griechenland ist ungerecht

19. Dezember 2016 / Aufrufe: 985 Kommentare ausgeschaltet

Warum die von Griechenlands Regierung beschlossene Verteilung von 617 Millionen Euro in Form einer einmaligen Beihilfe an Rentner ungerecht ist.

Die anlässlich der Ankündigung anfänglich des Premierministers Alexis Tsipras und im weiteren Verlauf der Verabschiedung der Maßnahme zur außerordentlichen wirtschaftlichen Unterstützung der Rentner durch das Parlament ausgeübte Kritik war vielseitig.

Viele bezogen sich auf die Auswirkungen, welche diese Initiative der griechischen Regierung  auf den Verlauf der Verhandlungen und das finale Ergebnis haben könne, da die Vertreter der Gläubiger Griechenlands sich über die Maßnahme alles andere als begeistert zeigten. (Siehe auch Schäubles Schikane gegen Griechenland)
Gesamten Artikel lesen »

Griechenlands Premier versucht, sich am eigenen Schopf zu retten

13. Dezember 2016 / Aufrufe: 1.244 1 Kommentar

Sich an die Macht klammernd nimmt Griechenlands Premier die geprüfte Gesellschaft auf den Arm und hofft auf ein Wunder, das ihn im politischen Spiel bleiben lässt.

Unumwunden und ohne „ja, aber …“: Dieser Haufen, der Griechenland regiert, ist das Schlimmste, Elendigste, Verlogenste und Gefährlichste, was wir je erlitten haben …

Noch bevor der Nachhall … „eines nationalen Siegs“ verklang, der in der Essenz eine verhüllte Vorankündigung neuer harter Maßnahmen wegen der Unnachgiebigkeit der Gläubiger ist, kam Premierminister Alexis Tsipras, um mit einer … Botschaft die Verzweiflung der Gesellschaft angesichts eines noch düsteren morgens zu zerstreuen, indem er Spiegelchen an die Eingeborenen verteilt!

Rentner in Griechenland müssen weitere 1,8 Mrd. Euro „stemmen“

Tsipras „gibt“ … die 13. Rente (so sagte es der Gottlose …) und setzt damit täuschend und rein kommunikativ auf einen unvergesslichen Wahlkampf-Slogan, ohne den Mut zu haben, die Dinge beim Namen zu nennen. Also dass er einem Teil der Rentner eine außerordentliche einmalige Beihilfe von 300 bis 800 Euro gibt. Das ist gar nicht mal schlecht. Er unterließ jedoch, eine (von Ministern und Gläubigern eingestandene) Realität zu enthüllen, nämlich dass in 20 Tagen neue Rentenkürzungen, eine völlige Streichung der Solidaritätszulage für Rentner (EKAS), Beitragserhöhungen und zusätzliche Besteuerung kommen. All dies wird den „Kosmos“ der Rentner mit 1,8 Mrd. Euro belasten, wogegen Herr Tsipras (um die kommende bittere Pille zu vergolden) gerade einmal 620 Millionen verteilt. Die Belastungen werden dauerhaft sein, das „Geschenk“ dagegen einmalig. Ein „Detail“ … kreativer Nebulosität!

Wo angesichts der neuen Abzocken diese 620 Millionen, sei es auch vorläufig und einmalig, herkommen sollen? Na, aus den berüchtigten … Primärüberschüssen! Den imaginären! Jenen, die sich (allein in den Büchern) nur auf dem Papier durch sich kontinuierlich aufblähende Schulden des Fiskus an Privatleute und Unternehmen … und nur theoretische Einnahmen aus Steuerzahlungen ergeben! Und das zu einer Stunde, wo die Fakten zeigen, dass jeder zweite Grieche Schulden an das Finanzamt hat und die Verbindlichkeiten nicht zu begleichen vermag! Ein weiteres „Detail“ … kreativer Nebulosität!

Die berüchtigten Haushaltsüberschüsse Griechenlands

Wegen … wahlkampfbedingter Sturheit der europäischen Gläubiger Griechenlands stimmte die griechische Regierung bei der Eurogruppe (am 05 Dezember 2016) jährlichen Primärüberschüssen der Größenordnung von 3,5% – für die bis zu 10 kommenden Jahre – zu, womit aber der Internationale Währungsfonds (IWF) absolut nicht einverstanden ist und schon jetzt vorwegnimmt (und die Experten der ganzen Welt stimmen ihm zu!), dass es mit derartigen Überschüssen unmöglich auch nur eine Hoffnung auf Wachstum geben kann, sondern das Land auf einen ungeordneten Bankrott zusteuert – mit allem, was dies impliziert. Der IWF sagt, „da Ihr auf Überschüssen beharrt, will ich (noch mehr) Maßnahmen und Rentenkürzungen …„.

Das Bemerkenswerte ist, dass sogar auch Griechenlands Finanzminister Evklidis Tsakalotos, der dem zustimmte, was Herr Tsipras als „nationalen Sieg“ bezeichnete, offiziell und öffentlich erklärt, wenn die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft gestärkt und der Aufschwung kommen soll,  müssen die Haushaltsüberschüsse auf 2% beschränkt und von einer Senkung der (von ihm selbst verhängten!) Besteuerung begleitet werden … .

Tsipras verarscht Griechenlands Gesellschaft und hofft auf ein Wunder

Ach ja, es gibt auch noch andere „anhängige“ … Details: Die (seit Herbst 2016 anhängige) Bewertung (des Fortschritts des griechischen Programms) ist immer noch nicht abgeschlossen worden. Sie soll nun im Januar 2015 zu Ende gebracht werden (falls sie zu Ende gebracht werden wird und wir nicht zu Helden- und Trauerwahlen rennen werden). Aber: in dem Haushaltsplan, der jüngst im Parlament debattiert und am 11 Dezember 2016 (mit einer hauchdünnen Mehrheit von 152 der insgesamt 300 Abgeordneten) verabschiedet wurde, ist als Voraussetzung und Tatsache veranschlagt worden, dass die Bewertung (nebst den Vorteilen daraus) abgeschlossen worden ist. Noch ein Detail … „kreativer Nebulosität“!

Sich anstrengend, an die Macht geklammert zu bleiben, nimmt Herr Tsipras provokant und unverschämt die geprüfte Gesellschaft auf den Arm – „auf irgendein Wunder wartend„, das ihn im politischen Spiel bleiben lässt. So etwas wie „sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen„. Nur, dass der Premierminister eine Glatze hat. Das Haar, das er zeigt, ist nicht mehr als eine geschmacklose kommunikative Perücke …

(Quelle: iefimerida.gr, Autor: Thanos Ikonomopoulos)

Witwenrenten in Griechenland liegen seit Monaten auf Eis

26. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.928 2 Kommentare

In Griechenland bleibt die Bewilligung sogenannter Renten wegen Todes, also neuer Witwen- und Hinterbliebenenrenten, seit Mitte Mai 2016 eingefroren.

In Griechenland droht das das Nichtergehen des notwendigen Runderlasses bezüglich der Witwenrenten zu einem intensiven gesellschaftlichen Problem zu werden, da die Verzögerung nach der Ratifizierung des neuen Versicherungsgesetzes  („Lex Katroungkalos“) den zurückgebliebenen Ehepartnern oder auch den Kindern Verstorbener erhebliche wirtschaftliche Probleme verursachen.

Die ab dem 13 Mai 2016 und nachfolgend geltenden neuen Bestimmungen sehen signifikante Kürzungen bei den Beträgen der (Witwen- / Hinterbliebenen-) Renten, aber auch neue Voraussetzungen für die Bewilligung vor, mit Spitze die Verhängung einer Altersgrenze.
Gesamten Artikel lesen »