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Artikel Tagged ‘referendum’

Was Erdogans knapper Sieg für Griechenland bedeutet

17. April 2017 / Aufrufe: 1.513 Keine Kommentare

Für Griechenland wäre das zumindest kurzfristig günstigere Szenarium gewesen, dass der durchgeknallte Sultan das Referendum in der Türkei mit Abstand gewinnt.

In Griechenland ist das Interesse an dem Ergebnis der türkischen Volksabstimmung groß. In Befürchtung eines „heißen Zwischenfalls“ oder einer Provokation, die angesichts des Referendums die nationalistischen Elemente in der Türkei stärken würden, waren Griechenland bzw. hauptsächlich seine Streitkräfte in ständiger Bereitschaft.

Glücklicherweise ging alles gut, jedoch ist Athen nun aufgerufen, das Wahlergebnis im Nachbarland zu analysieren und zu interpretieren. Die Beziehungen sowohl zu Griechenland als auch zu Europa „aufmischend“ polarisierte Tayyip Erdogan während der vergangenen Wochen das Klima wie niemals zuvor.
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Juncker fühlt sich in Griechenland besonders beliebt

3. März 2017 / Aufrufe: 549 Kommentare ausgeschaltet

Jean Claude Junker meint, in Griechenland der beliebteste europäische Politiker zu sein.

Der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hat das Gefühl, in Griechenland besonders populär zu sein.

Ich bin in Griechenland der beliebteste europäische Politiker„, erklärte der Kommissions-Chef während einer Pressekonferenz, die er nach Abschluss der Plenums-Debatte über das Weißbuch der Kommission bezüglich der Zukunft Europas zusammen mit dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, gab.
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Griechenland: Memorandum oder Flüchtlinge?

20. Oktober 2015 / Aufrufe: 904 Kommentare ausgeschaltet

Der Vorschlag der deutschen Regierung, das Memorandum bis hin zur Aufhebung zu reduzieren, wenn Griechenland mehr Flüchtlinge aufnehmen, ist imposant!

Premierminister Alexis Tsipras wird die Gelegenheit geboten, das Memorandum unter dem Zugeständnis zu zerreißen, dass Griechenland mehr Flüchtlinge aufnimmt, weil Berlin bekanntermaßen keine Victoria-Plätze hat und das Prestige seiner Plätze nicht beschädigen möchte.

[Anmerkung: Dies ist eine Anspielung auf die Verhältnisse auf dem zu einer zentralen Anlauf- und Sammelstelle gewordenen Victoria-Platz in Athen, wo unzählige Flüchtlinge und Immigranten unter unsäglichen humanitären und hygienischen Verhältnissen „campier(t)en“.]
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Die Hassliebe zwischen Griechenland und dem Westen

25. Juli 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 1.045 Kommentare ausgeschaltet

200 Jahre der Wechselwirkungen zwischen Griechenland und dem Westen hinterließen wertvolle Fortschritte, aber auch schmerzhafte Rückschläge.

2010, in dem Jahr des ersten internationalen Rettungsprogramms der 110 Mrd. Euro für Griechenland, verstanden viele Griechen, dass der Staat und die Bürger jahrzehntelang über ihre Möglichkeiten gelebt hatten. Die Arznei der Austerität und der wirtschaftlichen Reorganisation würde bitter sein, aber sie mussten sie schlucken. Die vorherrschende Notwendigkeit war – wie auch für die vorherigen Generationen – der Verbleib auf einem Weg zur Modernisierung und europäischen Identität.

Heute ist die Stimmung in Athen allerdings anders. Den Platz der Selbstkritik haben die Erschöpfung und die Enttäuschung eingenommen. Es gibt sehr viel Missfallen über die fünf Jahre einer pharmazeutischen Therapie, die außer der Massenarbeitslosigkeit, dem Bankrott der Unternehmen, dem Verfall des Sozialstaates und der nationalen Demütigung nicht viel gebracht zu haben scheinen.
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Dijsselbloem mag Griechenlands Regierung nicht

15. Juli 2015 / Aufrufe: 1.834 11 Kommentare

Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem erklärte unverblümt, für die Regierung Griechenlands und Premierminister Alexis Tsipras keinerlei Sympathie zu hegen.

Bei einem Interview in der Sendung Nieuwsuur des holländischen Fernsehens attackierte Jeroen Dijsselbloem die griechische Regierung und den Premierminister Alexis Tsipras. Kurz gesagt vertrat er, die Eurozone wollte Griechenland unterstützen, die griechische Regierung hätte diesen Wunsch jedoch schwierig gemacht.

Auch betonte der Vorsitzende der Eurogruppe, Griechenland habe die Geduld und das Verständnis Europas bis an die Grenzen strapaziert.
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Wie man einen Griechen verdirbt

15. Juli 2015 / Aufrufe: 2.064 6 Kommentare

Wie man einen Griechen in fünf Stadien verdirbt und unfähig macht, in der westlichen Welt zu funktionieren.

Der von uns eingeschlagene Weg hat keine Rückkehr. Es ist zwangsläufig, dass wir bezahlen werden. Es geht nicht an, dass unser Verderben uns nicht teuer zu stehen kommt. Selbst wenn wir in den kommenden Tagen einen vorläufigen Lichtblick mit einer möglichen Vereinbarung haben, vermag nichts ihre Umsetzung zu garantieren.

Das Problem sind jedoch weder Panagiotis Lafazanis noch die verschiedenen Minister in Griechenland, die sich gegen das (neue) Memorandum stellen werden. Das Problem sind die Leute, die letztere unterstützen werden. All jene Leute, die aus dem einen oder anderen Grund „eingemauert“ wurden, ohne „Maurer“ zu hören.
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Europa rächt sich an Griechenlands Premierminister

13. Juli 2015 / Aufrufe: 3.449 20 Kommentare

Die Erpressungen Griechenlands in Brüssel auf den Punkt bringend vertritt der Londoner Guardian, Europa räche sich an Alexis Tsipras für das Nein des Referendums.

Die britische Zeitung Guardian erschien heute (13 Juli 2015) mit der Schlagzeile „Europa rächt sich an Tsipras“ und bringt damit auch die lange Nacht der Erpressungen gegen Griechenland in Brüssel auf den Punkt.

In seinem Artikel schreibt der Londoner Guardian, der griechische Premierminister Alexis Tsipras habe bei dem Abbruch des Gipfeltreffens und während der vierköpfigen Begegnung mit Tusk, Merkel und Hollande ein brutales Ultimatum erhalten: Entweder sofortige Akzeptanz und Ratifizierung harter vorab geforderter Maßnahmen bis zum kommenden Mittwoch (15 Juli 2015) oder Grexit und Zusammenbruch der griechischen Banken.
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Vor Griechenland liegt ein Minenfeld

11. Juli 2015 / Aufrufe: 3.302 10 Kommentare

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras erklärte, das Land habe ein Minenfeld vor sich, was er weder ignorieren kann noch dem Volk verheimlichen will.

Ich werde dem griechischen Volk nicht die Wahrheit verheimlichen, ich werde in der Sprache der Wahrheit zu ihm sprechen„, erklärte Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras am 10 Juli 2015 im Parlament bei der Debatte der Gesetzesvorlage über die Verhandlung und den Abschluss eines Kreditabkommens mit dem Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM).

Ab dem ersten Augenblick, in dem ich mich in der Position des Premierministers befand, handelte ich mit einzigem Ratgeber mein Gewissen, um eine gerechte Lösung anzustreben und die Interessen des griechischen Volkes zu verteidigen. Ich habe getan, was menschenmöglich ist, unter schwierigen Umständen, Drohungen und Erpressungen. Niemand kann anzweifeln, dass ich Risiken einging, ich habe jedoch nicht aufgegeben, habe keine persönlichen Kosten gescheut. Meine einzige Stärke in dieser schwierigen Auseinandersetzung war die generöse Unterstützung des griechischen Volkes„, betonte Alexis Tsipras.
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Die Fehler des Ja-Lagers beim Referendum in Griechenland

9. Juli 2015 / Aufrufe: 3.160 3 Kommentare

Laut dem FT-Journalisten Wolfgang Münchau begingen anlässlich des Referendums in Griechenland die Vertreter des Ja drei Fehleinschätzungen und Fehler.

Wolfgang Münchau, Journalist der Financial Times, analysiert die von dem „Ja“-Lager begangenen Fehler und die minimalen Optionen, welche die Regierung Griechenlands noch hat. Wie der Journalist in seinem Artikel betont, ist ein Grexit nun wahrscheinlicher, da es schwierig ist, dass die Deutschen eine von Athen angestrebte lockerere Vereinbarung akzeptieren. Detaillierter lautet es in dem Artikel:

Es ist nicht schwer zu erklären, warum Premierminister Alexis Tsipras das Referendum bequem gewann. Sehr viel schwerer ist jedoch, vorauszusehen, was nun geschehen wird. Seine Widersacher sowohl in Griechenland als auch in der EU begingen eine Reihe falscher Einschätzungen und Fehler. Persönlich mache ich drei aus.
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Griechenland und die Endgame-Theorie …

7. Juli 2015 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.332 2 Kommentare

Nach dem Nein bei dem Referendum am 05 Juli 2015 in Griechenland haben die europäischen Organe nun zwei kritische Entscheidungen zu treffen.

Die griechische Entscheidung für das „Nein“ bedeutet, dass die Führer der Eurozone eine seismische Entscheidung zu treffen haben. Die Ergebnisse der Volksabstimmung des 05 Juli 2015 darüber, ob die Griechen eine neue Rettung durch ihre offiziellen Gläubiger akzeptieren müssen, zeigen auf, dass ungefähr 61% der Bevölkerung „Nein“ sagen.

Mit dem Umstand als gegeben, dass dies eine tatsächliche Ablehnung der Eurozone ist, haben die europäischen Organe nun zwei kritische Entscheidungen zu treffen.
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