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Artikel Tagged ‘privatisierung’

Verstimmung über Putins Besuch in Griechenland

31. Mai 2016 / Aufrufe: 1.414 4 Kommentare

Die bei dem Besuch Putins in Griechenland demonstrierte Bereitschaft der griechischen Regierung zu einer Zusammenarbeit mit Russland scheint auf Missfallen zu stoßen.

Die deutschsprachige Presse kommentierte ausführlich den Besuch des russischen Präsidenten Vladimir Putin in Griechenland und sprach von einer versöhnlichen Haltung des griechischen Premierministers Alexis Tsipras gegenüber Russland, im Gegensatz zu der von der EU aufrecht erhaltenen Position.

Das Wirtschaftsmagazin Handelsblatt veröffentlichte einen Artikel, in dem es ein zuversichtliches Szenarium für die griechischen Banken umreißt, da – wie die Zeitung schreibt – die letzten Zahlen wieder Gewinne zeigen. „Für die vier größten griechischen Banken endet eine schwierige Periode. Nach fünf Jahren der Verluste streben die Finanzinstitute an, innerhalb des Jahres 2016 wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. In den vergangenen fünf Jahren hatten sich bei den vier griechischen Banken Verluste in Höhe von 50,6 Mrd. Euro angesammelt. Folglich ist die jetzt dank der Zahlen des letzten Quartals eingetretene Erleichterung noch größer.
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Ostern in Griechenland ohne Züge

27. April 2016 / Aufrufe: 445 Keine Kommentare

Wegen eines Streiks bei der TRAINOSE werden in Griechenland ab dem Nachmittag des Karsamstags bis zum Morgen des Ostermontags keine Züge verkehren.

Wegen eines Streiks, den aus Protest gegen die Privatisierung der TRAINOSE die Gewerkschaft der Beschäftigten ausgerufen hat, werden die Züge der Griechischen Bahn (OSE) und der Vorstadt-Eisenbahn ab dem späten Nachmittag des 30 April 2016 (Karsamstag) bis zum Morgen des 02 Mai 2016 (Ostermontag) still stehen.

Konkret wird der Streik am Samstag um 18:00 Uhr beginnen und 40 Stunden später am Montagmorgen um 10:00 enden.
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Dreht Schäuble wieder mal am (Griechenland-) Rad?

10. April 2016 / Aufrufe: 1.322 4 Kommentare

Aus Deutschland wurde offiziell beschieden, Griechenland müsse einen völlig irrealen Erlös in Höhe von 50 Milliarden Euro aus Privatisierungen erzielen.

Eine Sprecherin des deutschen Finanzministeriums erklärte 06 April 2016, für Deutschland gelte weiterhin die im Sommer des vergangenen Jahres mit Griechenland abgeschlossene Vereinbarung, die Einnahmen in Höhe von 50 Mrd. Euro aus Privatisierungen vorsah.

Laut der Sprecherin hatte Griechenland mit seinen internationalen Gläubigern vereinbart, dass in das Memorandum Einnahmen in Höhe von 50 Mrd. Euro aus Privatisierungen einbezogen werden. „Was uns betrifft, gilt dieses Memorandum weiterhin„, erklärte die Sprecherin bei einer Pressekonferenz.
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Griechenland: Privatisierungen und die nächste Tranche

1. November 2015 / Aufrufe: 1.136 Keine Kommentare

Ein aufgewertetes Privatisierungsprogramm soll das Vertrauen der Investoren und Märkte wiederherstellen und zum Aufschwung der Wirtschaft Griechenlands beitragen.

Da Griechenland sich schwer tut, die nächste Tranche aus dem dritten Paket zu seiner Rettung zu bekommen, könnte die Wiederbelebung des eingefrorenen Privatisierungsprogramms bei der Wiederherstellung des Vertrauens der Investoren nach Monaten häufig bitterer Streitereien helfen.

Griechenland hat zum Ziel, noch vor Ende des laufenden Jahres 14 lokale Flughäfen zu verpachten und den Verkauf der Mehrheit der Aktien des Hafens von Piräus einzuleiten, da die Regierung sich bemüht, die Veräußerungen von Vermögenselementen zu beschleunigen, bei denen es wiederholt misslang, den Erwartungen mittels der stetigen Rettungen zu entsprechen. Für das kommende Jahr (2016) zielen die Amtsträger in Athen auf 3,5 Milliarden Euro aus Verkäufen und Überlassungen öffentlicher Vermögenswert ab, also so viel, wie das Land in den vergangenen Jahren insgesamt zusammenbrachte.
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Russen verlassen Griechenland

17. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.642 Keine Kommentare

Russland scheint seine Beteiligung an den Ausschreibungen zur Privatisierung der Eisenbahn und des Hafens von Thessaloniki in Griechenland zurückziehen zu wollen.

Mit einem überraschenden Beschluss ihres Vorstands beschloss die Russische Eisenbahn Rossiyskie Zheleznye Dorogi (RZD) am späten Mittwochabend (14 Oktober 2015), ihrem Hauptaktionär – also dem russischen Staat – die Rückziehung ihres erklärten Interesses an Investitionen in Griechenland vorzuschlagen.

Spezieller wurde entschieden, sich weder an den Ausschreibungen für 100% des Aktienkapitals der griechischen Eisenbahngesellschaft TRAINOSE noch für 51% des Aktienkapitals des Trägers des Hafens in Thessaloniki und schließlich auch nicht für 100% der Wartungsgesellschaft für Eisenbahn-Rollmaterial (EESSTY bzw. ROSCO) beteiligen zu wollen.
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Wahrheiten über Flughafen-Privatisierungen in Griechenland

7. Oktober 2015 / Aufrufe: 4.661 1 Kommentar

Lügen und Obsessionen bezüglich der 14 Provinzflughäfen in Griechenland, die im Rahmen der Privatisierungen der Fraport zur Nutzung überlassen werden.

Wir wissen, wie notwendig die ausländischen Investitionen in Griechenland sind. Jüngst erfuhren wir in den USA, dass auch der Premierminister die Notwendigkeit anerkennt und sich verpflichtet, vieles zu ändern, damit die griechische Wirtschaft das Vertrauen der internationalen Investoren erwirbt. In den kommenden Wochen werden wir aus der Weise seiner Handhabung der Privatisierungen erfahren, ob die fundamentale Wende stattgefunden hat. Seine eigene.

Lassen wir uns anlässlich der Diskussion zwischen Alexis Tsipras und Bill Clinton die Haltung der SYRIZA gegenüber einer ausländischen Investition betrachten, die bald wieder im Vordergrund der Bühne stehen wird: Als Opposition bekämpfte Herr Tsipras verbissen die Privatisierung der 14 peripheren Flughäfen. Als Premierminister fror er sie nach der „Neuverhandlung“ anfänglich ein und akzeptierte schließlich die Erfüllung der anfänglichen Überlassungsvereinbarung. Und wenige Tage später diffamierte er in dem letzten Interview seiner 1. Amtsperiode das Verfahren, indem er inkorrekte Angaben zitierte und unterminierte so das Werk seiner nächsten Regierung, die in zwei Monaten aufgefordert sein wird, die Zusagen von August 2015 umzusetzen.
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Griechenland bringt Auslandsimmobilien unter den Hammer

30. September 2015 / Aufrufe: 956 Keine Kommentare

Der öffentlich ausgeschriebene Verkauf von fünf Auslandsimmobilien stellt den ersten Crashtest für die Privatisierung öffentlicher Immobilien Griechenlands dar.

Eine der ersten während der zweiten Periode der Regierungsführung SYRIZA – ANEL in Griechenland erwarteten Privatisierungen im Staatsbesitz befindlicher Gebäuden bezieht sich auf insgesamt fünf Immobilien außerhalb Griechenlands, für welche die interessierten Investoren bis zum 26 Oktober 2015 ihre Angebote einzureichen haben.

Gemäß dem Zeitplan des Privatisierungsfonds (TAIPED) sollen am 04 November 2015 die Angebote der in die Vorauswahl gekommenen Investoren geöffnet werden, während am 05 November 2015 der Vorstand des Privatisierungsfonds zur Proklamation des vorzuziehenden Investors schreiten wird.
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Griechenland-Krise bescherte Deutschland Milliarden-Profite

12. August 2015 / Aufrufe: 1.542 3 Kommentare

Laut dem Leibniz-Institut profitierte Deutschland wie nur wenige andere Staaten von der Krise im europäischen Süden und speziell in Griechenland.

Das Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung (IWH) betont in einer jüngst an die Öffentlichkeit gegebenen Untersuchung, dass Deutschland – das gegenüber Athen eine harte Linie einhält – signifikant von der wirtschaftlichen und finanziellen Krise Griechenlands profitiert hat.

Laut den Berechnungen des deutschen Instituts hat Deutschland seit dem Beginn der griechischen Krise im Jahr 2010 eine Einsparung fiskalischer Mittel in Höhe von ungefähr 100 Milliarden Euro bzw. mehr als 3% seines BIP realisieren können. „Diese Einsparungen übersteigen die Kosten der Krise sogar selbst auch dann, wenn Griechenland seine Schulden (in ihrer nominalen Höhe) nicht bezahlt„, schreiben die Ökonomen des Leibniz-Instituts und fahren fort: „Deutschland hat also auf jeden Fall von der Krise profitiert.
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Schäubles Treuhand-Plan für Griechenland

23. Juli 2015 / Aufrufe: 2.605 1 Kommentar

Yanis Varoufakis prangert an, Griechenland sei Schäubles Treuhand-Plan aufgezwungen worden, obwohl die griechische Seite einen viel effizienteren Vorschlag gemacht hatte.

In einem Artikel auf der Website Project Syndicate enthüllt Yanis Varoufakis den alternativen Vorschlag der griechischen Regierung für den Privatisierungs-Fonds, prangert aber auch Schäubles „demütigenden und verheerenden Treuhand-Plan„.

Der ehemalige Finanzminister beendet seinen Beitrag mit der Phrase: „An einem kritischen Wendepunkt in der europäischen Geschichte wurde unsere innovative Alternative in den Papierkorb geworfen. Er bleibt dort, um von anderen wiederentdeckt zu werden.
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Griechenland: Kompromiss ja, Kompromittierung nein

11. April 2015 / Aufrufe: 1.604 1 Kommentar

Griechenlands Finanzminister erklärte, die Regierung sei bereit, Kompromisse einzugehen und die politischen Kosten zu tragen, werde sich jedoch nicht kompromittieren lassen.

Im Gespräch mit Bloomberg brachte Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis seine Überzeugung zum Ausdruck, dass es bis zum 24 April 2014 eine Einigung mit den Partnern geben werde, merkte jedoch an, es gebe auch Grenzen.

Wir wollen einen Kompromiss„, merkte Vanis Varoufakis an, stellte jedoch auch klar, dass es Grenzen bei den Zugeständnissen gibt, welche die Regierung machen kann („we want a compromise but we won’t be compromised„), und fügte an: „Wir wären nicht für den Job geeignet, wenn wir nicht bereit wären, die politischen Kosten auf uns zu nehmen, die erforderlich sind um Griechenland zu stabilisieren und zum Wachstum zu führen.
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