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Artikel Tagged ‘privatisierung’

Griechenlands Eisenbahn gehört nun Italien

18. September 2017 / Aufrufe: 543 2 Kommentare

Die TRAINOSE gehört fortan offiziell den italienischen Staatsbahnen, während rund 700 Millionen Euro Schulden der TRAINOSE Griechenlands Steuerzahlern aufgebürdet wurden.

In Griechenland wurde am 13 September 2017 ein Ausschreibungsverfahren vollendet, das vor vier Jahren begann und für die TRAINOSE mit dem Verkauf und der Übereignung von 100% der Gesellschaft zu einem (Spott-) Preis von 45 Millionen Euro an die italienischen Staatsbahnen „Ferrovie Dello Stato Italiane S.p.A.“ ein neues Kapitel öffnet.

Parallel brachte die Vollendung der Privatisierung die Schließung der Akte der Europäischen Kommission wegen staatlicher Zuschüsse in Zusammenhang mit den Schulden der TRAINOSE in Höhe von 692 Mio. Euro an die OSE einher (siehe auch Eisenbahn-Privatisierung kommt Griechenland sauteuer zu stehen).
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Eisenbahn-Privatisierung kommt Griechenland sauteuer zu stehen

16. September 2017 / Aufrufe: 734 1 Kommentar

Die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungene Privatisierung der Eisenbahn stellt ein Paradebeispiel dar, wie Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert werden.

Die Regierung bürden dem griechischen Staat Schulden in Höhe von insgesamt 690 Mio. Euro der TRAINOSE an die OSE auf, damit sie erstere Gesellschaft von jeder Schuld „gesäubert“ an die italienische Gesellschaft Ferrovie übergibt, an die sie die TRAINOSE mittels des sogenannten „Privatisierungsfonds“ TAIPED gegen einen Betrag von 45 Mio. Euro verkaufte.

Vorausgegangen war ein Beschluss der Europäischen Kommission vom 16 Juli 2017, mit dem befunden wurde, der konkrete Akt (der bereits beschlossen worden war) sei eine zu den Regeln des Binnenmarktes kompatible „staatliche Unterstützung“ … .
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Griechenland möchte 4 Maßnahmen aufschieben

23. August 2017 / Aufrufe: 701 Keine Kommentare

Griechenlands Regierung strebt an, die Umsetzung vier mit den Gläubigern des Landes vereinbarter Verpflichtungen hinauszuschieben.

Angesichts der nahenden dritten sogenannten „Bewertung“ (des Fortschritts des griechischen Programms durch die Gläubiger) strebt Griechenlands Regierung die Aufschiebung der Umsetzung von 4 mit den „Institutionen“ (sprich Gläubigern des Landes) bereits fest vereinbarten Maßnahmen an.

Informationen zufolge handelt es sich um die Abschaffung der ermäßigten Mehrwertsteuer-Sätze auf den Ägäis-Inseln, die Angleichung der Einheitswerte der Immobilien an die realen Marktpreise und die Anhebung der Tarife der Öffentlichen Elektrizitätsgesellschaft (DEI) mittels der Belastungen für sogenannte gemeinnützige Leistungen.
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Privatisierungen in Griechenland im Krebsgang

16. August 2017 / Aufrufe: 618 3 Kommentare

Die verlangten Privatisierungen in Griechenland schreiten zum Verdruss der Gläubiger des Landes im Schneckentempo voran.

Das Programm der Privatisierungen in Griechenland ist seit geraumer Zeit „auf Eis“ liegen geblieben, was sich auch aus dem Verlauf der Haushaltseinnahmen bestätigt.

Der Weg der Privatisierungen bleibt trotz des Umstands „unwegsam“, dass neue Ausschreibungen erfolgt sind – die jedoch seit Monaten „eingefroren“ worden sind und deren Vollendung sich im „Krebsgang“ bewegt. Das Programm ist steckengeblieben und die Gläubiger Griechenlands verlangen mit Nachdruck seine Vollendung.
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Fraport erwirbt Griechenlands Flughäfen mit … griechischem Geld

31. März 2017 / Aufrufe: 1.163 2 Kommentare

Die umstrittene Übernahme 14 peripherer Flughäfen in Griechenland durch die Fraport soll nun nicht zuletzt auch mit griechischen Geldern finanziert werden!

Die „Fraport Greece“ unterzeichnete jüngst mit einem Konsortium von 5 Top-Bankinstituten eine Vereinbarung über eine langfristige Finanzierung in Höhe von ungefähr 1 Milliarde Euro zu dem Zweck, die Gesellschaft bezüglich der 40-jährigen Überlassung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland zu unterstützen, unter denen sich auch der Flughafen Thessaloniki befindet.

An dem Konsortium beteiligen sich die „Alpha Bank“ (mit 384,7 Mio. Euro), die in Thessaloniki ansässige „Black Sea Trade and Development Bank – BSTDB“ (mit 62,5 Mio. Euro – sprich der größten Finanzierung, die von der staatsübergreifenden Bank jemals für eine Investition in einem Mitgliedstaat bereitgestellt wurde), die „Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung – EBWE“ (mit 186,7 Mio. Euro), die „Europäische Investitionsbank – EIB“ (mit 280,4 Mio. Euro) und die (der „Weltbankgruppe“ zugehörige) „International Finance Corporation – IFC“ (mit 154,1 Mio. Euro). Die IFC wird der Fraport Greece ebenfalls exklusiv sogenannte „Zinsswaps“ (in Euro) bieten, um der Gesellschaft zu helfen, mögliche Schwankungen bei den Zinssätzen auszugleichen.
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Petition gegen Wasserprivatisierung in Griechenland

11. März 2017 / Aufrufe: 730 2 Kommentare

Wasser ist Menschenrecht, stoppt die Wasserprivatisierung in Griechenland!

Wir fordern die EU-Kommission und die deutsche Bundesregierung auf, in Griechenland nicht weiter im Interesse internationaler Großkonzerne und gegen den Willen der Menschen die Privatisierung des (Trink-) Wassers zu verlangen!

Wir verlangen die Offenlegung und Veröffentlichung jeglichen Schriftverkehrs sowie der Protokolle der mündlichen Verhandlungen zwischen der griechischen Regierung und den „Institutionen“ (sprich Vertretern der Gläubiger des Landes) in Zusammenhang mit dem geforderten Transfer der Wasserwerke von Athen / Piräus und Thessaloniki (EYDAP und EYATH) an den sogenannten (Privatisierungs-) „Superfonds“.

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Die beiden Seiten des Unternehmertums in Griechenland

7. Februar 2017 / Aufrufe: 1.483 3 Kommentare

Zwei jüngst in Griechenland eingeleitete Unternehmensverkäufe zweigen zwei völlig verschiedene Seiten griechischen Unternehmertums.

Der Januar 2017 brachte einige positive Nachrichten über die Wirtschaft Griechenlands: zwei griechische Gesellschaften befinden sich vor dem Verkauf an große ausländische Konzerne, was zeigt, dass ein gewisses Investitionsinteresse an dem Land besteht.

Die zum Verkauf anstehenden Gesellschaften sind sogar zufällig auf dem selben Sektor (Transportwesen) tätig, während der angegebene Preis ähnlich ist, 43 Millionen Euro für die eine und 45 Millionen Euro für die andere. Hier hören die gemeinsamen Punkte jedoch auf. Die beiden Gesellschaften stellen zwei diametral gegensätzliche Seiten des Unternehmertums in Griechenland dar.
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Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte

21. Januar 2017 / Aufrufe: 640 Kommentare ausgeschaltet

Drei nicht verhandelbare Voraussetzungen für die Rückkehr Griechenlands an die Finanzmärkte.

Die Vollendung der zweiten sogenannten „Bewertung“ (des griechischen Programms durch die „Institutionen“), die Sicherstellung politischer Stabilität sowie auch die Stärkung der Glaubwürdigkeit des Landes stellen drei primäre und nicht verhandelbare Voraussetzungen dar, damit Griechenland wieder auf einen Wachstumskurs kommt, an die Finanzmärkte zurückkehrt und neue ausländische Investitionen anzieht.

Auf die vorstehenden Voraussetzungen für Griechenlands Rückkehr an die Märkte liefen die Ansichten der Mitglieder der Leitung der griechisch-deutschen Industrie- und Handelskammer zusammen, so wie sie bei ihren Vorträgen bei dem Neujahrs-Empfang des Trägers in Thessaloniki zum Ausdruck gebracht wurden.
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Privatisierungen in Griechenland: gehörnt und verprügelt

3. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.208 Kommentare ausgeschaltet

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland zeigen, wie Staat und Bürger mittels erzwungener Privatisierungen skrupellos ausgeplündert werden.

Die … harmlosen Anmerkungen zu einer Tabelle mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland enthüllen die skandalöse Bilanz zwischen angeblichen Vorteilen und den wirklichen Schäden aus dem Verkauf der öffentlichen Unternehmen und Organisationen.

Der Teufel versteckt sich immer im Detail, sehr häufig in den Anmerkungen. In der Bemühung, auf die „Falschinformierungs-Attacke“ der Nea Dimokratia (ND) bezüglich einer Entgleisung der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus zu antworten, gab das griechische Finanzministerium Angaben über deren Entwicklung seit 2013 und nachfolgend (zur Erleichterung der „politischen Vergleiche“) und spezieller für die ersten acht Monate des Jahres 2016 an die Öffentlichkeit.
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Das erbitterte Verhältnis zwischen Griechenland und Gläubigern

11. September 2016 / Aufrufe: 1.179 2 Kommentare

Analytiker der Eurasia Group bringen ihre Beunruhigung über die Beziehungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern zum Ausdruck.

In einer Analyse unter dem Titel „Der Tag des Murmeltiers“ stellt die Eurasia Group beunruhigende Einschätzungen bezüglich der Beziehungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern an.

Wie die Analytiker der Eurasia Group anführen, wird Griechenland möglicherweise in dem Moment, wo es erneut Geld brauchen wird, in einen neuen Konflikt und Bruch mit Deutschland und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geführt werden.
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