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Artikel Tagged ‘oaee’

Griechenlands Rentenkassen droht Explosion

29. September 2016 / Aufrufe: 2.982 2 Kommentare

Trotz rigoroser Kürzungen und Beitragserhöhungen droht den größten gesetzlichen Kassen in Griechenland ohne zusätzliche staatliche Zuschüsse bald das Geld auszugehen.

Die Angaben über die Ausführung des staatlichen Haushaltsplans in Griechenland sind äußerst enthüllend, da sie zeigen, dass den größten Versicherungskassen trotz aller Kürzungen und Beitragserhöhungen bald das Geld ausgehen wird, wenn sie keine zusätzliche staatliche Bezuschussung erhalten.

In Wirklichkeit verbirgt sich hinter den von der Regierung bejubelten angeblichen primären Haushaltsüberschüssen eine Bombe, und damit sie nicht entsichert wird, ist der anfängliche Posten zur Stützung des Sozialversicherungssystems für ein weiteres Jahr nach oben zu revidieren.
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Touristischen Kleinunternehmen in Griechenland droht plötzlicher Tod

21. September 2016 / Aufrufe: 1.589 2 Kommentare

Den Betreibern kleiner touristischer Unterkünfte in Griechenland droht der plötzliche Tod.

Der Dachverband der Betreiber / Unternehmer touristischer Unterkünfte in Griechenland (SETKE) führt in einer Bekanntmachung an, die ab 2017 obligatorisch werdende Zwangsversicherung bei dem Sozialversicherungsträger der selbständigen Gewerbetreibenden (OAEE) stelle „den Grabstein für die kleinen Tourismus-Unternehmen dar„.

Weiter lautet es, die Unternehmen kleiner touristischer Unterkünfte, die ihre Aktivitäten in Gebieten des Landes mit weniger als 2.000 Einwohnern ausüben und gezwungen werden, sich (wieder) bei dem OAEE zu versichern, in einen plötzlichen Tod geführt werden.
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Griechenland: Rentner des OAEE dürfen im Ausland arbeiten

27. Mai 2016 / Aufrufe: 367 Kommentare ausgeschaltet

Rentner des gesetzlichen Versicherungsträgers für Selbständige in Griechenland dürfen im europäischen Ausland arbeiten, ohne dass die Zahlung ihrer Rente ausgesetzt wird.

Die Rentner des gesetzlichen Sozialversicherungsträgers für Selbständige in Griechenland (OAEE) dürfen in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und in der Schweiz eine selbständige Tätigkeit aufnehmen (für die sie sich, sofern diese in Griechenland ausgeübt werden würde, bei dem OAEE versichern müssten, ohne dass die Zahlung ihrer griechischen Rente ausgesetzt wird.

Die konkrete Klarstellung gilt für Empfänger sowohl von Altersrenten als auch von Versehrtenrenten des OAEE.
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Versicherungsträger für Selbständige in Griechenland hat 2 Mrd Außenstände

4. Juli 2012 / Aktualisiert: 11. Februar 2014 / Aufrufe: 183 Kommentare ausgeschaltet

45 Prozent der Selbständigen in Griechenland können ihre Beiträge zur Sozialversicherung nicht zahlen, während die Außenstände des Trägers 2 Milliarden Euro tangieren.

45% der Versicherten des gesetzlichen Versicherungsträgers der Gewerbetreibenden, Freiberufler und Selbständigen in Griechenland (OAEE) vermögen laut den Angaben des Trägers ihre Pflichtbeiträge nicht zu entrichten, während von den ungefähr 300.000 „alten“ Schuldnern des Versicherungsträgers gerade einmal 28.000 die zuletzt gebotene Möglichkeit zur Regulierung ihrer fälligen Verbindlichkeiten in Anspruch nahmen.

Die festgestellten Verbindlichkeiten an den Versicherungsträger tangieren 2 Milliarden Euro. Derweilen sucht der OAEE nach ungefähr zusätzlichen 220 Millionen Euro für die Zahlung der Renten und Urlaubszulagen für August 2012. Informationen zufolge will die Verwaltung der Kasse zur Eintreibung festgestellter Verbindlichkeiten sogar auch mittels der Aktivierung der Verfahren der Zwangseintreibung und in Zusammenarbeit mit den Finanzämtern zur Ergreifung von Maßnahmen gegen die „Beitragsvermeidung“ schreiten.

Auf Basis des Jahresetats des OAEE wird erwartet, dass 2012 die Einnahmen aus Versicherungsbeiträgen 1,487 Mrd. Euro erreichen werden, wogegen im Etat für 2011 dieser Posten auf 2.137 Mrd. Euro angesetzt war. Die Einnahmen der Kasse werden auf insgesamt 4,311 Mrd. Euro veranschlagt, die Ausgaben dagegen auf 5,133 Mrd. Euro.

(Quelle: Marketbeast.gr)

Rentenkassen in Griechenland droht Kollaps

29. September 2011 / Aktualisiert: 01. Juli 2013 / Aufrufe: 785 Kommentare ausgeschaltet

Die beiden größten gesetzlichen Sozialversicherungsträger in Griechenland sind mit einem Defizit von rund 3 Milliarden Euro unmittelbar vom wirtschaftlichen Zusammenbruch bedroht.

Laut Informationen werden sich die Verwaltungen der beiden größten gesetzlichen Sozialversicherungsträger in Griechenland (IKA und OAEE) bis Ende des Jahres mit einem Defizit in Höhe von 3,06 Mrd. Euro konfrontiert sehen, womit die Zukunft der beiden Träger wortwörtlich in der Luft hängt! Das „Loch“ bei den Einnahmen der IKA wird 2,7 Mrd. Euro tangieren, während der OAEE Ende des Jahres 2011 zusätzliche staatliche Finanzierungen in der Größenordnung von 360 Mio. Euro benötigen, jedoch voraussichtlich kaum erhalten wird.

Hinzu kommt außerdem auch noch der Anstieg der Aufwendungen des OAED für regelmäßige und saisonale Arbeitslosengelder um etwa 400 Mio. Euro, die allerdings letztendlich nicht die Versicherungskassen, sondern die Arbeitnehmer belasten.
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Versicherungsträger OAEE in Griechenland in der roten Zone

31. Mai 2011 / Aktualisiert: 22. November 2013 / Aufrufe: 470 Kommentare ausgeschaltet

Die finanzielle Situation der gesetzlichen Pflichtkasse für Selbständige und Unternehmer in Griechenland soll sich dermaßen zugespitzt haben, dass die Renten gefährdet sein könnten.

Laut der griechischen Tageszeitung Vradyni ist die Zahlungsfähigkeit des gesetzlichen Sozialversicherungsträgers für Selbständige und Unternehmer in Griechenland (OAEE, griechisch: Οργανισμός Ασφάλισης Ελεύθερων Επαγγελματιών) ernsthaft in Frage gestellt, da die Anzahl der Versicherten, die nicht mehr ihre Versicherungsbeiträge an die Pflichtkasse entrichten, beunruhigend ansteigt.

Wie die Vradyni unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, verzögern inzwischen in Griechenland die Versicherungskassen die Bewilligung von Rentenanträgen, da deren Anzahl sehr hoch ist. Angesichts rund 300.000 anhängiger Rentenanträge von Versicherten, die bis zum 31. Dezember 2010 einen Rentenanspruch fundamentiert hatten,  sei die politische Führung des Arbeitsministeriums höchstbesorgt und ziehe sogar Maßnahmen zur „Einfrierung“ der Anerkennung von Versicherungszeiten in Betracht, um auf diese Weise die Bewilligung und Zahlung von Renten hinauszuzögern. Ein solches Szenarium wurde allerdings bisher weder von Seite des Ministeriums noch von den Direktionen der Versicherungsträger bestätigt.
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