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Artikel Tagged ‘nationalbank’

Stipendien in Griechenland nur für zukünftige Banksklaven

6. November 2014 / Aufrufe: 397 Keine Kommentare

In Griechenland wurden die staatlichen Stipendien auf finanzökonomische Studiengänge beschränkt, deren Absolventen von der Nationalbank übernommen werden.

Die Stiftung für staatliche Stipendien in Griechenland (IKY) schritt jüngst zu einem für die akademischen Gegebenheiten unerhörten Zug: Die von ihr für das laufende akademische Jahr ausgeschriebenen Stipendien beziehen sich ausschließlich und allein auf Programme der Universitäten Athen und Thessaloniki und nur auf finanzökonomische Studiengänge, deren Absolventen auf Basis der Ausschreibung der Stipendien danach von der Griechischen Nationalbank / National Bank of Greece (ETE) übernommen werden sollen.

Die – aus gemeinschaftlichen und nationalen Mitteln finanzierte – Stiftung für staatliche Stipendien schloss damit praktisch alle peripheren Universitäten des Landes und alle Fachbereiche außer denen aus, welche die Nationalbank interessieren!
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Erfolgreiche Kapitalerhöhung der Nationalbank in Griechenland

17. Juni 2013 / Aufrufe: 569 Keine Kommentare

Die griechische Nationalbank hat für ihre Refinanzierung durch die Finanzstabilitätsfazilität die Voraussetzung der 10-prozentigen Beteiligung privater Investoren erfüllt.

Laut der einschlägigen Bekanntmachung gestaltete sich der von privaten Investoren gezeichnete Anteil der Kapitalerhöhung der National Bank of Greece (NBG) bzw. griechisch Εθνική Τράπεζα της Ελλάδος (ETE) auf 10,8%. Angesichts dessen wird erwartet, dass die für jede neue Aktie an die Aktionäre ausgegeben Warrants 8,26 Aktien der Finanzstabilitätsfazilität entsprechen. Die öffentliche Zeichnungsfrist lief am 13 Juni 2013 aus.

Praktisch vermeidet die Nationalbank damit die Ausgabe von (verzinsten) CoCo-Bonds bzw. Wandelanleihen. Der Gesamtanteil der Erhöhung wurde zu ¾ mittels der Ausübung von Vorzugsrechten gedeckt, während fast die Hälfte des vorstehend angeführten Anteils von ausländischen Investoren gedeckt wurde, was zur Folge hat, das Investitionskapital in Höhe von 500 Mio. Euro nach Griechenland fließt.
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Societe Generale untersucht Rückzug aus Griechenland

8. Juli 2012 / Aufrufe: 343 Keine Kommentare

Nach der Credit Agricole soll nun auch die französische Bank Societe Generale einen strategischen Rückzug aus Griechenland untersuchen.

Einen strategischen Rückzug aus Griechenland soll die französische Bank Societe Generale, die ihre Finanzierungsschiene an ihre Tochtergesellschaft Geniki Bank (Γενική Τράπεζα) reduziert hat, laut Analytikern untersuchen, die sich mit dem Finanzdirektor der SocGen trafen.

Die Analytiker führten an, der Finanzdirektor der französischen Bank, Bertrand Badr, habe ihnen gegenüber geäußert, die SocGen beschäftige wie im übrigen bereits auch auch die Credit Agricole – die französische Bank, welche die Muttergesellschaft der Emporiki Bank (Εμπορική Τράπεζα) ist – ein strategischer Rückzug aus Griechenland.

Die Credite Agricole erklärte am vergangenen Montag (02 Juli 2007), sich in Gesprächen über den Verkauf der gesamten Emporiki oder eines Teils von dieser zu befinden, während die Griechische Nationalbank (Εθνική Τράπεζα της Ελλάδος / ΕΤΕ) bestätigte, an diesen Gesprächen beteiligt zu sein.

Eine Repräsentantin der SocGen bestätigte, die Finanzierung an die Geniki sei „auf ein Minimum“ reduziert worden, spielte jedoch die Bedeutung der Bezugnahme des Herrn Bandr auf den strategischen Rückzug herunter und meinte, die Bank „beobachte aktiv“ die Geniki, damit diese ihre Einlagenbasis erhält.

Sowohl die Geniki Bank als auch die Emporiki Bank haben Zugang zu ihrer Finanzierung durch die Griechische Bank im Rahmen der Notfall-Liquiditätshilfe (Emergency Liquidity Assistance / ELA) erhalten, was somit die Reduzierung der Finanzierung durch ihre Mutterbanken gestattet.

(Quelle: Ethnos)

Nationalbank in Griechenland wechselte gefälschte Dollarnoten ein

3. April 2012 / Aufrufe: 361 3 Kommentare

Die Filiale der Griechischen Nationalbank in Psachna auf Euböa in Griechenland half einem Fälscher, eine beachtliche Menge gefälschter Dollarnoten gegen echte Euro zu tauschen.

Der „Trick“ fand bereits Anfang Januar 2012 statt, wurde jedoch erst jetzt aufgedeckt. Ein dreister Täter erschien zweimal bei der in Rede stehenden Bankfiliale und tauschte am 04. Januar 100 Banknoten zu je 100 Dollar und am nächsten Tag noch einmal 70 Banknoten zu je 100 Dollar gegen den entsprechenden Betrag Euro ein.

Da die konkrete Bankfiliale nicht mit dem speziellen Gerät zur Überprüfung von Banknoten ausgerüstet war, wechselte der Kassierer insgesamt 17.000 US-Dollar ein. Erst nachdem die Banknoten bei der Zentrale der Griechischen Nationalbank eintrafen und überprüft wurden, stellte sich heraus, dass Geldscheine gefälscht waren!

(Quelle: Proto Thema)

Griechenland muss Kontozwang für Rentner im Ausland aufheben

29. Oktober 2011 / Aufrufe: 499 Keine Kommentare

Laut einer begründeten Stellungnahme der EU-Kommission darf Griechenland im Ausland lebende Rentner nicht zur Führung eines Bankkontos in Griechenland zwingen.

Die Europäische Kommission verlangt von Griechenland die Abstellung der Praxis, auf deren Basis von ausländischen Arbeitnehmern, die eine Altersrente aus Griechenland erhalten, die Eröffnung und Führung eines Bankkontos in Griechenland bei der Griechischen Nationalbank AG (ETE bzw. engl. NBG) verlangt wird. Laut der Kommission rückt diese Praxis die Wanderarbeiter im Verhältnis zu den in Griechenland lebenden Arbeitnehmern angesichts der Tatsache in eine benachteiligte Position, dass die in einem anderen EU-Land lebenden Personen möglicherweise gezwungen sind, persönlich nach Griechenland zu reisen um dort ein Bankkonto zu eröffnen, und sich deshalb zusätzlichen Aufwendungen für Reise und Aufenthalt zu unterziehen haben.

Die Aufforderung der Kommission an Griechenland zur Beseitigung des in Rede stehenden Missstandes erfolgt in Form einer „begründeten Stellungnahme“. Das Land hat nun eine Frist von zwei Monaten, um der Kommission die getroffenen Maßnahmen bekannt zu geben, um sich an das Recht der EU anzupassen. Anderenfalls kann die Kommission beschließen, gegen Griechenland eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof einbringen.
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Rückzug griechischer Investoren aus der Türkei

26. August 2011 / Aufrufe: 414 Keine Kommentare

Geschäftliche Misserfolge und Probleme bei der Kooperation führten zu einem Anstieg der Beendigung von Investment-Kooperationen griechischer Unternehmen in der Türkei.

Zahlreiche griechische Unternehmer bzw. speziell auch (Groß-) Investoren entschieden sich während der vergangenen Jahre für die Türkei, um dort ihre Aktivitäten auszuweiten und Investitionen zu tätigen. Abgesehen von allen übrigen Aspekten erfolgten diese Engagements nicht zuletzt auch unter Berücksichtigung der Aussicht auf eine Entwicklung Griechelands zu einer „wirtschaftlichen Drehscheibe“ auf dem Balkan.

In einigen Fällen beschlossen die Investoren jedoch inzwischen, die Investition insgesamt aufzugeben oder einen Teil davon zu veräußern, weil entweder – wie in den Fällen des Konzerns HYGEIA und des Bekleidungsunternehmens BSB – die Vorhaben fehlschlugen, oder weil wie bei der Eurobank und der griechischen Nationalbank Kapital benötigt wird.
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