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Artikel Tagged ‘misswirtschaft’

Warum UNICEF den Landesverband in Griechenland „suspendierte“

10. Mai 2018 / Aufrufe: 379 Kommentare ausgeschaltet

Griechenlands stellvertretender Außenminister Giorgos Katrougkalos zeigte sich über die bei der UNICEF Hellas herrschende Lage informiert.

Ich habe ein Bild davon, was bei der UNICEF läuft. Früher war ich am Vorstand beteiligt und habe versucht, der jetzigen Vorsitzenden Frau Tzitzikou bei ihrer großen Bemühung zu helfen, die im Argen liegenden Dinge zu finden und zu korrigieren„, erklärte Giorgos Katrougkalos charakteristisch in einem an den Radiosender „Sto Kokkino“ gegebenen Interview.

Weiter fügte er an, „der Landesverband der UNICEF in Griechenland hat die Form einer Körperschaft. Sobald Frau Tzitzikou das Amt der Vorsitzenden antrat, verlangte sie wie jeder logische Mensch, dass eine Prüfung der Finanzen erfolgt. Daraus ergaben sich leider sehr signifikante Dinge, eine wirtschaftliche Unregelmäßigkeit bei der Verwaltung von Geldern (undurchsichtige buchhalterische Beobachtung), Familienwirtschaft bei den Einstellungen, sehr hohe Gehälter an gewisse Funktionäre und sehr niedrige an andere usw.).
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Misswirtschaft bei Unicef Hellas

30. April 2018 / Aufrufe: 342 Kommentare ausgeschaltet

Der nationale Landesverband der UNICEF in Griechenland gab 2013 – 2015 mehr Geld für Marketing als für Impfungs- und Nothilfeprogramme aus.

Wir schreiben das Jahr 2018 und auf der Website der Unicef Hellas gibt es immer noch keine wirtschaftliche Rechenschaftsablegung für 2016. (Anmerkung: Auf der besagten Präsenz erscheint derzeit nur die Bekanntmachung der UNICEF bezüglich der Einstellung der Zusammenarbeit mit dem bisherigen nationalen Komitee in Griechenland.)

Die schrittweise an das Licht der Öffentlichkeit gelangenden Fakten und Meldungen, wobei auch ernsthafte wirtschaftliche Unregelmäßigkeiten, überdimensionale Gehälter für Beschäftigte und hochrangige Funktionäre von bis zu über 6.000 Euro, unerklärliche Verschwendungen und „obskure“ Beschaffungen aufgedeckt werden, rufen ernsthafte Fragen bezüglich der Rolle des nationalen Komitees der UNICEF in Griechenland auf.
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Kommunen sind Champions der Misswirtschaft in Griechenland

16. Juli 2013 / Aufrufe: 753 1 Kommentar

Laut dem Jahresbericht 2012 des Verwaltungs-Generalinspektors in Griechenland sind die Kommunen weiterhin die Champions bei Misswirtschaft und Intransparenz.

Wie aus dem Bericht des Generalinspektors der öffentlichen Verwaltung (GEDD) hervorgeht, bezieht sich der größte Anteil der Fälle je thematische Kategorie, welche der Inspektor 2012 untersuchte, wieder auf die Verwaltung der Finanzen, während bezüglich der Rangfolge der Fälle nach öffentlichen Trägern das Zepter auch in diesem Jahr wieder die Träger der lokalen Selbstverwaltungen inne hatten.

Laut dem Jahresbericht stellen die größte thematische Kategorie die Fälle der wirtschaftlichen Verwaltung dar (38%), gefolgt von Bauthemen (14,3% der Fälle) verschiedenen Themen des Betriebs der öffentlichen Behörden (13,4%), Missachtung von Verwaltungsverfahren (8,3%) und sonstigen Kategorien mit geringeren Anteilen.
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Wirtschaftsbehörden in Griechenland sind Champions der Korruption

8. Juli 2011 / Aktualisiert: 12. August 2017 / Aufrufe: 933 9 Kommentare

In Griechenland belegen laut dem aktuellen Kontrollbericht 2010 die staatlichen Finanz- und Wirtschaftsbehörden den Spitzenplatz auf der Skala der Korruption und Misswirtschaft.

Der Jahresbericht des Generalinspektors für öffentliche Verwaltung Leandros Rakitzis enthüllt, dass die Behörden und Dienststellen, welche staatliche Mittel verwalten, die Spitze der Skala der Korruption und Misswirtschaft erklommen haben. In seinem Bericht, den Leandros Rakitzis am Mittwoch (06. Juli 2011) dem Premierminister und dem Präsidenten des Parlaments übergab, wird angeführt, dass sich ungefähr 52% der im Jahr 2010 bekannt gewordenen Fälle von Korruption und Misswirtschaft auf Finanz- und Wirtschaftsbehörden des Staates beziehen.

Hohe Plätze auf der Korruptions-Skale belegen weiterhin auch Bauämter und Gesundheitsbehörden, bei denen nach wie vor „Beschleunigungsgebühren“ („γρηγορόσημο“) und „Geldgeschenke („φακελάκι“) vorherrschen. Trotz all dessen schaffen es die abtrünnigen Beamten, sich ihrer Bestrafung zu entziehen. Leandros Rakitzis sah sich sogar gezwungen, gegen 149 Beschlüsse diverser Disziplinarausschüsse Einsprüche einzulegen, da er feststellte, dass die verhängten Strafen praktisch bedeutungslos waren.
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