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Artikel Tagged ‘mindestlohn’

Wird Mindestlohn für Griechenland zum Bumerang?

1. Februar 2019 / Aufrufe: 564 Kommentare ausgeschaltet

Die Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns in Griechenland um gleich 11 Prozent ist ein zweischneidiges Messer.

Die Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ist willkommen zu heißen, solange sie die Beschäftigung nicht mindert, die Einkommen stärkt und das Wirtschaftswachstum des Landes nicht untergräbt.

Was von all dem gilt jedoch für Griechenland?
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Griechenland soll noch mehr bluten

2. August 2018 / Aufrufe: 1.060 1 Kommentar

Der IWF will die Bevölkerung Griechenlands noch mehr bluten sehen und beharrt auf einer weiteren Massakrierung der Löhne und Renten.

Der am 31 Juli 2018 von dem Internationalen Währungsfonds (IWF) veröffentlichte Bericht über Griechenland verpasst der griechischen Regiedung eine gleich dreifache Ohrfeige.

Der IWF beharrt auf der (erneuten) Kürzung der Renten ab 2019 und der Senkung des allgemeinen Einkommensteuerfreibetrags ab 2010, sieht keinen ausreichenden fiskalischen Spielraum für Leistungen und positive Ausgleichmaßnahmen, während er unterstreicht, dass die Reformen auf den Arbeits-, Produkt- und Dienstleistungsmärkten beibehalten und fortgesetzt werden müssen, und dabei betont, „jedwede Angleichung des gesetzlichen Mindestlohns muss besonnen sein und in Einklang mit dem Verlauf der Realität stehen„.
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Die 200-Euro-Generation in Griechenland

30. März 2018 / Aufrufe: 957 Kommentare ausgeschaltet

In Griechenland nehmen die Firmen zu, die gebildetes Personal suchen, jedoch nur Hungerlöhne zahlen.

Wegen der wirtschaftlichen Krise mag in Griechenland auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren infolge der besonders stark gekürzten Löhne auf einem Teil des privaten Sektors die sogenannte „300-Euro-Generation“ entstanden sein, jedoch scheint dieses Phänomen sich heutzutage zu einer „200-Euro-Generation“ entwickelt zu haben.

Aufzeigend ist, dass alltäglich immer mehr Firmen, die größtenteils in Vertrieb und Produktpromotion aktiv sind, danach suchen, tatkräftige und gebildete Personen zu beschäftigen, denen sie – wie sie in ihren Anzeigen ganz klar schreiben – für eine Vollzeitbeschäftigung die Vergütung von 200 Euro bieten.
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Mittelalterliche Arbeitsverhältnisse in Griechenland

29. Mai 2017 / Aufrufe: 1.876 1 Kommentar

Die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland spotten schon lange jeder Beschreibung und stehen kaum noch dem Mittelalter nach.

Auf dem Arbeitsmarkt in Griechenland herrschen geradezu mittelalterliche Verhältnisse, mit rund einer halben Million ohne Versicherung vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer, die jedoch als Teilzeitkräfte deklariert sind, und Hungerlöhnen, die obendrein mit Verzögerungen von bis zu 15 Monaten gezahlt werden.

Der griechische Arbeitsmarkt gleicht einem Albtraum voller Armer, die Gelegenheitsjobs für einen Tagelohn annehmen, der 15 Euro nicht übersteigt.
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70 Prozent Langzeitarbeitslose in Griechenland

3. November 2016 / Aufrufe: 1.410 Kommentare ausgeschaltet

70 Prozent der Arbeitslosen in Griechenland sind über ein Jahr ohne Arbeit, während die reale Arbeitslosenquote auf über 30 Prozent veranschlagt wird.

Das Institut für Arbeit (INE) der GSEE veranschlagt die wirkliche Arbeitslosigkeit in Griechenland während des zweiten Quartals des Jahres 2016 auf 30,8%, während laut den selben Angaben sieben von 10 Arbeitslosen sogenannte Langzeitarbeitslose sind.

In dem ersten Zwischenbericht über die griechische Wirtschaft und die Beschäftigung 2016 merkt das INE an, die wie von der nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) ermittelte offizielle Arbeitslosenquote unterschätze deren wirkliche Größe.
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Mittelalterliche Arbeitsumstände in Griechenland

23. Juli 2016 / Aktualisiert: 08. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.808 3 Kommentare

Infolge sogenannter flexibler Arbeitsverhältnisse und unverschämter Ausbeutung verdienen in Griechenland 127000 Arbeitnehmer weniger als 100 Euro brutto im Monat.

Die immer schlimmere Schrumpfung der Einkommen der Arbeitnehmer, den steilen Anstieg der Arbeitslosigkeit, das Vorherrschen der flexiblen Beschäftigungsformen und den Absturz der Löhne in den letzten fünf „memorandischen“ Jahren in Griechenland gibt ein Positionspapier über die Arbeitsverhältnisse wieder, das von dem griechischen Arbeitsministerium an den Sachverständigen-Ausschuss übermittelt wurde.

Das besagte Positionspapier reflektiert die tragischen Umstände, unter denen tausende Bürger zu leben gezwungen sind, da ihr Monatslohn … 100 Euro nicht übersteigt.
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Verfassungswidrige Diskriminierung junger Arbeitnehmer in Griechenland

8. April 2015 / Aufrufe: 855 Kommentare ausgeschaltet

Das Amtsgericht Thessaloniki befand die per Ministerialerlass verfügte Lohnungleichheit junger Arbeitnehmer in Griechenland für verfassungswidrig.

Ein Urteil des Amtsgerichts Thessaloniki charakterisiert zum ersten Mal den 6. Ministerratsbeschluss (PYS) und spezieller die Bestimmung als verfassungs- und rechtswidrig, welche die Mindestbezüge für bis zu 25-jährige junge Arbeitnehmer um 32% kürzt.

Es handelt sich um das berüchtigte Dekret aus dem Jahr 2012, das den bis damals 751 Euro betragenden Mindestlohn um 22% auf 586 Euro brutto und speziell für junge Arbeitnehmer im Alter von bis zu 25 Jahren um sogar 32% bzw. auf 511 Euro brutto senkte. Diese Kürzung wurde für bis 25 Jahre alte Arbeitnehmer sogar unabhängig davon umgesetzt, ob sie unter einen spezielleren (im Vorliegenden Fall unter einen Branchen-) Tarifvertrag fielen.
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Griechenland soll Bulgariens Beispiel folgen

20. März 2015 / Aufrufe: 2.060 4 Kommentare

Bulgariens Premier meint, Griechenland habe dem Beispiel seines Landes zu folgen, das eine der geringsten Verschuldungen, aber auch die größte Armut in der EU aufweist.

Bulgariens Premierminister Bojko Borissow erklärte, für Griechenland sei der Moment gekommen, sich ein Beispiel an der Wirtschaftspolitik seines eigenen Landes zu nehmen, das – wie er betonte – nach der Umsetzung eines drastischen Austeritäts-Programms mittlerweise zu den am geringsten verschuldeten Staaten der Europäischen Union zähle.

Es ist die Stunde gekommen, dass unsere Nachbarn, die der Eurozone und – was mit Bulgarien noch nicht der Fall ist – Schengen angehören wollen, ihre Verpflichtungen respektieren und die Regeln umsetzen„, erklärte Borissow am Rand des europäischen Gipfeltreffens in Brüssel am 10 März 2015 und fügte an: „Auch für uns ist es schwer, wir hatten Schwierigkeiten, die alten Kredite zu tilgen, jedoch haben wir es getan.
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40 Prozent der Arbeitnehmer in Griechenland verdienen maximal 630 Euro

1. August 2014 / Aufrufe: 4.467 Kommentare ausgeschaltet

Innerhalb von drei Jahren verdoppelte sich in Griechenland die Anzahl der Arbeitnehmer des privaten Sektors, die monatlich maximal 630 Euro netto verdienen.

Vier von zehn Griechen, die noch einen Arbeitsplatz auf dem privaten Sektor haben, werden auf Monatsbasis mit weniger als 750 Euro brutto bzw. ungefähr 630 Euro netto entlohnt. Der Anteil der Arbeitnehmer dieser Kategorie hat sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Wenn die Einkommensteuern und Versicherungsbeiträge berücksichtigt werden, ist in Griechenland der durchschnittliche Monatslohn mittlerweile auf 817 Euro gesunken.

Abgesehen von den offensichtlichen Auswirkungen – Rückgang des Konsums, geringere Einnahmen aus Einkommensteuern für den Staat – berühren diese auch den größten Versicherungsträger des Landes. Nach dem Rückgang der Löhne auf dem privaten Sektor um 18% innerhalb der Periode 2010 – 2013 tendieren die durchschnittlichen Bezüge der Arbeitnehmer auf dem Privatsektor sogar auch unter die durchschnittlichen Bezüge der Rentner zu rutschen – mit allem, was dies natürlich für das Morgen der IKA mit sich bringt.
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Griechenland: jeder in seine Höhle!

18. Februar 2014 / Aufrufe: 3.311 19 Kommentare

Die glücklichen jungen Menschen in Griechenland, die eine Arbeit haben, ernähren sich mangelhaft, gehen zu Fuß und haben jedes gesellschaftliche Leben vergessen.

Sie ernähren sich von Fleischspießchen und Sandwichs, wohnen in spartanischen Mini-Wohnungen, bewegen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad und können … nicht einmal daran denken, auszugehen und sich zu vergnügen. Jeder lebt in seine Höhle zurückgezogen.

Dies ist der Alltag der jungen Generation im Griechenland des Jahres 2014. Und zwar der „glücklichen“ Vertreter, die eine Arbeit haben, für die sie sogar … bezahlt werden. Mit Löhnen von 430 Euro netto für alle unter 25 Jahren und 490 Euro für die älteren. Die Armut begegnet der Arbeit.
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