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Artikel Tagged ‘mindestlohn’

70 Prozent Langzeitarbeitslose in Griechenland

3. November 2016 / Aufrufe: 1.177 Kommentare ausgeschaltet

70 Prozent der Arbeitslosen in Griechenland sind über ein Jahr ohne Arbeit, während die reale Arbeitslosenquote auf über 30 Prozent veranschlagt wird.

Das Institut für Arbeit (INE) der GSEE veranschlagt die wirkliche Arbeitslosigkeit in Griechenland während des zweiten Quartals des Jahres 2016 auf 30,8%, während laut den selben Angaben sieben von 10 Arbeitslosen sogenannte Langzeitarbeitslose sind.

In dem ersten Zwischenbericht über die griechische Wirtschaft und die Beschäftigung 2016 merkt das INE an, die wie von der nationalen Statistikbehörde (ELSTAT) ermittelte offizielle Arbeitslosenquote unterschätze deren wirkliche Größe.
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Mittelalterliche Arbeitsumstände in Griechenland

23. Juli 2016 / Aufrufe: 1.568 3 Kommentare

Infolge sogenannter flexibler Arbeitsverhältnisse und unverschämter Ausbeutung verdienen in Griechenland 127000 Arbeitnehmer weniger als 100 Euro brutto im Monat.

Die immer schlimmere Schrumpfung der Einkommen der Arbeitnehmer, den steilen Anstieg der Arbeitslosigkeit, das Vorherrschen der flexiblen Beschäftigungsformen und den Absturz der Löhne in den letzten fünf „memorandischen“ Jahren in Griechenland gibt ein Positionspapier über die Arbeitsverhältnisse wieder, das von dem griechischen Arbeitsministerium an den Sachverständigen-Ausschuss übermittelt wurde.

Das besagte Positionspapier reflektiert die tragischen Umstände, unter denen tausende Bürger zu leben gezwungen sind, da ihr Monatslohn … 100 Euro nicht übersteigt.
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Verfassungswidrige Diskriminierung junger Arbeitnehmer in Griechenland

8. April 2015 / Aufrufe: 744 Kommentare ausgeschaltet

Das Amtsgericht Thessaloniki befand die per Ministerialerlass verfügte Lohnungleichheit junger Arbeitnehmer in Griechenland für verfassungswidrig.

Ein Urteil des Amtsgerichts Thessaloniki charakterisiert zum ersten Mal den 6. Ministerratsbeschluss (PYS) und spezieller die Bestimmung als verfassungs- und rechtswidrig, welche die Mindestbezüge für bis zu 25-jährige junge Arbeitnehmer um 32% kürzt.

Es handelt sich um das berüchtigte Dekret aus dem Jahr 2012, das den bis damals 751 Euro betragenden Mindestlohn um 22% auf 586 Euro brutto und speziell für junge Arbeitnehmer im Alter von bis zu 25 Jahren um sogar 32% bzw. auf 511 Euro brutto senkte. Diese Kürzung wurde für bis 25 Jahre alte Arbeitnehmer sogar unabhängig davon umgesetzt, ob sie unter einen spezielleren (im Vorliegenden Fall unter einen Branchen-) Tarifvertrag fielen.
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Griechenland soll Bulgariens Beispiel folgen

20. März 2015 / Aufrufe: 1.888 4 Kommentare

Bulgariens Premier meint, Griechenland habe dem Beispiel seines Landes zu folgen, das eine der geringsten Verschuldungen, aber auch die größte Armut in der EU aufweist.

Bulgariens Premierminister Bojko Borissow erklärte, für Griechenland sei der Moment gekommen, sich ein Beispiel an der Wirtschaftspolitik seines eigenen Landes zu nehmen, das – wie er betonte – nach der Umsetzung eines drastischen Austeritäts-Programms mittlerweise zu den am geringsten verschuldeten Staaten der Europäischen Union zähle.

Es ist die Stunde gekommen, dass unsere Nachbarn, die der Eurozone und – was mit Bulgarien noch nicht der Fall ist – Schengen angehören wollen, ihre Verpflichtungen respektieren und die Regeln umsetzen„, erklärte Borissow am Rand des europäischen Gipfeltreffens in Brüssel am 10 März 2015 und fügte an: „Auch für uns ist es schwer, wir hatten Schwierigkeiten, die alten Kredite zu tilgen, jedoch haben wir es getan.
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40 Prozent der Arbeitnehmer in Griechenland verdienen maximal 630 Euro

1. August 2014 / Aufrufe: 2.329 Kommentare ausgeschaltet

Innerhalb von drei Jahren verdoppelte sich in Griechenland die Anzahl der Arbeitnehmer des privaten Sektors, die monatlich maximal 630 Euro netto verdienen.

Vier von zehn Griechen, die noch einen Arbeitsplatz auf dem privaten Sektor haben, werden auf Monatsbasis mit weniger als 750 Euro brutto bzw. ungefähr 630 Euro netto entlohnt. Der Anteil der Arbeitnehmer dieser Kategorie hat sich innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Wenn die Einkommensteuern und Versicherungsbeiträge berücksichtigt werden, ist in Griechenland der durchschnittliche Monatslohn mittlerweile auf 817 Euro gesunken.

Abgesehen von den offensichtlichen Auswirkungen – Rückgang des Konsums, geringere Einnahmen aus Einkommensteuern für den Staat – berühren diese auch den größten Versicherungsträger des Landes. Nach dem Rückgang der Löhne auf dem privaten Sektor um 18% innerhalb der Periode 2010 – 2013 tendieren die durchschnittlichen Bezüge der Arbeitnehmer auf dem Privatsektor sogar auch unter die durchschnittlichen Bezüge der Rentner zu rutschen – mit allem, was dies natürlich für das Morgen der IKA mit sich bringt.
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Griechenland: jeder in seine Höhle!

18. Februar 2014 / Aufrufe: 3.196 19 Kommentare

Die glücklichen jungen Menschen in Griechenland, die eine Arbeit haben, ernähren sich mangelhaft, gehen zu Fuß und haben jedes gesellschaftliche Leben vergessen.

Sie ernähren sich von Fleischspießchen und Sandwichs, wohnen in spartanischen Mini-Wohnungen, bewegen sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad und können … nicht einmal daran denken, auszugehen und sich zu vergnügen. Jeder lebt in seine Höhle zurückgezogen.

Dies ist der Alltag der jungen Generation im Griechenland des Jahres 2014. Und zwar der „glücklichen“ Vertreter, die eine Arbeit haben, für die sie sogar … bezahlt werden. Mit Löhnen von 430 Euro netto für alle unter 25 Jahren und 490 Euro für die älteren. Die Armut begegnet der Arbeit.
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Arbeitsminister dementiert Senkung des Mindestlohns in Griechenland

28. Januar 2014 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 482 Kommentare ausgeschaltet

Der griechische Arbeitsminister dementiert angeblich anstehende Änderungen bei den gesetzlichen Mindestlöhnen in Griechenland.

Der griechische Arbeitsminister Giannis Vroutzis dementiert kategorisch Szenarien und Einschätzungen, die von Zeit zu Zeit an das Licht der Öffentlichkeit gelangen und sich auf anstehende neue Senkungen bei Löhnen und Renten beziehen.

Der Minister versichert, dass es keine derartigen Kürzungen geben wird und betont, all dies gehöre der Sphäre der kranken Phantasie an und werde alltäglich von der Realität selbst Lügen gestraft.
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Unbezahlte Beschäftigung soll Arbeitslosigkeit in Griechenland senken

28. Januar 2014 / Aufrufe: 3.236 2 Kommentare

Ein Gutachter des KEPE in Griechenland schlägt zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit unter anderem die Abschaffung des Mindestlohns für junge Arbeitnehmer vor.

Wie die Arbeitslosigkeit bewältigt wird? Indem junge Leute ein Jahr lang … umsonst arbeiten, schlägt unter anderem ein Gutachter des Zentrums für Planung und Wirtschaftsforschung (KEPE) vor und signalisiert damit eine weitere Deregulierung des Arbeitsmarkts, damit dem brennenden gesellschaftlichen Problem der Arbeitslosigkeit begegnet wird.

In völliger Gleichschaltung mit den … innovativen Ideen internationaler Wirtschaftsorganismen, deren Adoption zu der heutigen Zerschlagung der Arbeitsverhältnisse und der Abschaffung eines jeden „Sicherheitsnetzes“ für die Arbeitnehmer führte, schlägt der Forscher des KEPE, Dr. Ioannis Cholezas, für die jungen Leute die Abschaffung des Mindestlohns für ein Jahr vor!
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Löhne der privaten Arbeitnehmer in Griechenland

1. Januar 2014 / Aufrufe: 1.566 Kommentare ausgeschaltet

Fast 60 Prozent der Arbeitnehmer des privaten Sektors in Griechenland verdienen maximal 800 Euro und nur knapp 4 Prozent über 1900 Euro netto im Monat.

Die Substituierung der Mehrheit der Branchen-Tarifverträge durch individuelle Arbeitsverträge und Betriebsvereinbarungen (mit einer Mindestlohngrenze von 586 bzw. 511 Euro), das Vorherrschen „flexibler“ Formen der Beschäftigung und Arbeitszeiten (6 von 10 Einstellungen erfolgen inzwischen mit Teilzeit- oder abwechselnder Beschäftigung) und die 40-Stunden-Woche nebst Abschaffung der 5-Tage-Woche haben 2013 in Griechenland auf dem Arbeitsmarkt und bei den Löhnen eine neue Landschaft gestaltet.

Aus den offiziellen Angaben des griechischen Arbeitsministeriums für das 3. Quartal 2013 geht hervor, dass etwa 57% der Arbeitnehmer des privaten Sektors nicht mehr als 800 Euro netto verdienen, wogegen der Anteil der Arbeitnehmer mit Nettobezügen von 1.900 Euro oder mehr deutlich unter 4% liegt.
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Löhne in Griechenland niedriger als 2000

1. Dezember 2013 / Aktualisiert: 21. Mai 2014 / Aufrufe: 1.190 1 Kommentar

Die Nettobezüge der meisten Arbeitnehmer in Griechenland haben nach den Angleichungen der letzten Jahre ein niedrigeres Niveau als im Jahr 2000 erreicht.

Wie in einem Artikel der „Kathimerini“ unter Berufung auf Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) berichtet wurde, sind in Griechenland in dem Zeitraum 2000 – 2012 die Bezüge um 1,7% gesunken.

Eine Ausnahme stellen die Beschäftigten des weiteren öffentlichen Sektors dar, die während der letzten vier Jahre Verluste verzeichnet haben mögen, jedoch sind ihre Bezüge von 2000 bis 2012 um 12,4% gestiegen. Daher erklärt sich auch der Druck der Troika auf eine radikale Umstrukturierung der öffentlichen Unternehmen und Träger (DEKO) und der öffentlichen juristischen Personen.
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