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Artikel Tagged ‘mieteinnahme’

Verfassungswidrige Besteuerung imaginärer Mieteinnahmen in Griechenland

19. Oktober 2015 / Aufrufe: 620 Kommentare ausgeschaltet

Die Besteuerung nicht realisierter Mieteinnahmen in Griechenland ist verfassungswidrig.

Der wissenschaftliche Beirat des Parlaments in Griechenland beurteilt die mit dem neuen Multi-Gesetzentwurf vorgesehen (inzwischen jedoch kurz vor der Plenums-Debatte zurück genommene) Besteuerung nicht realisierter Mieteinnahmen als verfassungswidrig.

In seinem Bericht bezweifelt der wissenschaftliche Beirat des griechischen Parlaments die Verfassungsmäßigkeit der in Rede stehenden Bestimmung und schlägt der Regierung vor, besagte Bestimmung zu ändern und den Eigentümern Steuerermäßigungen in selber Höhe der real nicht eingenommenen Mietzahlungen einzuräumen.
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Finanzamt knöpft Vermietern in Griechenland über 500 Millionen Euro ab

6. Januar 2013 / Aktualisiert: 06. Januar 2013 / Aufrufe: 1.841 5 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland will den Immobilienvermietern mit einem neuen System der Besteuerung von Mieteinnahmen über eine halbe Milliarde Euro abknöpfen.

Mit der Einführung der Besteuerung der Mieten ab dem ersten Euro wird das Finanzministerium mehr als eine halbe Milliarde Euro von den Immobilienbesitzern einnehmen. Dies vertreten Faktoren des Marktes, die allerdings auch nicht ausschließen, dass der Betrag der Steuer für den Staat letztendlich niedriger ausfallen könnte, falls Eigentümer und Mieter innerhalb des Jahres zu einer neuen Vereinbarung über die Höhe der Miete schritten, damit der Mieter eine niedrigere Miete zahlt.

Die selben Faktoren schätzen ein, dass die neue eigenständige Steuer, welche die Eigentümer zu entrichten aufgefordert sein werden, neue Gegebenheiten auf dem Markt und die weitere Senkung der im Jahr 2011 deklarierten Mietzahlungen von 2,7 Mrd. Euro herbeiführen kann.

Mit den neuen System der Besteuerung der Mieten erwartet der Fiskus laut Marktfaktoren, wenigstens 540 Mio. Euro einzunehmen, jedoch unter der Voraussetzung, dass der Gesamtwert der in den Steuererklärungen des Jahres 2012 deklarierten Mietzahlungen auch bei den Erklärungen des Jahres 2013 erhalten bleibt.
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Finanzamt in Griechenland nimmt Vermieter ins Visier

18. März 2012 / Aufrufe: 399 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzämter in Griechenland nehmen die Mieteinnahmen von Immobilienbesitzern ins Visier und werden bei fälligen Verbindlichkeiten auch zu Mietpfändungen schreiten.

Das griechische Finanzministerium konzentriert sein Interesse auf die Mieten, welche die Eigentümer von Immobilien einnehmen, und forciert die elektronische Recherche der Mietverträge, um einerseits mögliche Schlupflöcher zur Steuerhinterziehung zu schließen und andererseits im Fall fälliger Verbindlichkeiten des Eigentümers an den Fiskus zur Pfändung seiner Mieteinnahmen zu schreiten.

Laut der Zeitung „Ta Nea“ befasst sich die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme bereits mit einem Plan bezüglich der elektronischen Einreichung von Mietverträgen mit dem Ziel, nicht nur die Finanzämter zu entlasten, aber auch direkte „Datenabgleiche“ durchführen zu können.

(Quelle: To Vima)