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Artikel Tagged ‘mieteinnahme’

Ist die Airbnb-Besteuerung in Griechenland gerecht?

29. Juli 2017 / Aktualisiert: 30. Juli 2017 / Aufrufe: 598 Kommentare ausgeschaltet

Infolge der horrenden Besteuerung sogenannter Kurzzeitvermietungen in Griechenland werden noch mehr Immobilienbesitzer in die Schattenwirtschaft abwandern.

Offensichtlich muss auch der Staat Steuereinnahmen aus den wirtschaftlichen Aktivitäten der Bürger haben. Die brutale Besteuerung aus der Behausung der Steuerpflichtigen herrührender Einkommen erhebt jedoch Themen der Moral.

Wenn man in Griechenland in den Jahren der Sorgenfreiheit kein Geld hatte, hatte man zumindest Freunde. Die Freunde verfügten häufig über ein Feriendomizil. Manchmal auch über irgendein Boot. Und weil manche Dinge sogar auch über die Grenzen hinausgingen, besagte ein Witz, das beste Feriendomizil und die beste Frau seien immer die des Freundes.
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Abzocke auf Airbnb-Vermietungen in Griechenland

28. Juli 2017 / Aufrufe: 800 Kommentare ausgeschaltet

Eigentümer von Immobilien in Griechenland müssen rückwirkend ab Anfang 2017 bis zu 45% ihrer aus Kurzzeitvermietungen erzielten Einkommen an den Fiskus abführen.

Alle Eigentümer, die in Griechenland ihre Immobilie mittels der Internet-Plattform Airbnb vermieten, erwartet ab Anfang des kommenden Jahres eine unangenehme Überraschung.(Anmerkung: Sinngemäß trifft dies auch auf alle sonstigen Formen sogenannter Kurzzeit-Vermietungen und Sharing-Modelle zu.)

Formal kommen die neuen gesetzlichen Bestimmungen über Kurzzeitvermietungen ab Neujahr 2018 zur Anwendung, beziehen sich jedoch in der Praxis auf seit dem 01 Januar 2017 erzielte Einkommen, die mit den Einkommensteuererklärungen 2018 zu deklarieren sind.
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Steuerschock für Kleinvermieter in Griechenland

26. Mai 2017 / Aufrufe: 1.633 2 Kommentare

Steuerpflichtige in Griechenland mit geringfügigen Einkommen aus Mieten und sozialen Beihilfen oder Gelegenheitsarbeiten werden zu monströsen Einkommensteuern veranlagt.

Mit enormen Steuern belasten bei der Abrechnung der Einkommensteuererklärungen natürlicher Personen in diesem Jahr die Dienststellen des ehemaligen Sekretariats für öffentlich Einnahmen (GGDE) bzw. nun der Unabhängigen Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) in Griechenland zigtausende Arbeitslose, Studenten, Hausfrauen und allgemein unterbeschäftigte Bürger, die 2016 sehr niedrige aus Mieteinnahmen herrührende Einkommen und noch spärlichere Einkommensbeträge aus Gelegenheitsarbeiten hatten, sowie ebenfalls auch Empfänger sehr geringer Familienleistungen der OGA, die gleichzeitig auch sehr niedrige Einkommen aus Mieten hatten.

Weil die deklarierten Einkommen sehr niedrig sind, stellen in diesen Fällen die Dienststellen der AADE bei der Abrechnung der Steuererklärungen die Höhe der steuerpflichtigen Einkommen auf Basis der sogenannten Lebenshaltungsindizien fest.
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Besteuerung von Mieteinnahmen in Griechenland „fängt Feuer“

4. Januar 2017 / Aufrufe: 3.933 1 Kommentar

Das Jahr 2017 beschert Eigentümern von Immobilien in Griechenland einen neuen Schock, da die Besteuerung von Einkommen aus Immobilien um bis zu über 36 Prozent steigt!

Für die Eigentümer von Immobilien in Griechenland, die 2017 Einkommen aus Mieteinnahmen deklarieren, wird die „Rechnung“ des Finanzamts heftig ausfallen, da die Steuern, die sie für die im Jahr 2016 erworbenen Einkommen aus Immobilien zu entrichten aufgefordert sind, um bis zu 36,3% erhöht sein werden.

Gemäß der neuen Besteuerungsstaffelung für Einkommen aus Immobilien sind die bisherigen Steuersätze von 11% – 33% auf Niveaus von 15% – 45% erhöht worden.
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Verfassungswidrige Besteuerung imaginärer Mieteinnahmen in Griechenland

19. Oktober 2015 / Aufrufe: 683 Kommentare ausgeschaltet

Die Besteuerung nicht realisierter Mieteinnahmen in Griechenland ist verfassungswidrig.

Der wissenschaftliche Beirat des Parlaments in Griechenland beurteilt die mit dem neuen Multi-Gesetzentwurf vorgesehen (inzwischen jedoch kurz vor der Plenums-Debatte zurück genommene) Besteuerung nicht realisierter Mieteinnahmen als verfassungswidrig.

In seinem Bericht bezweifelt der wissenschaftliche Beirat des griechischen Parlaments die Verfassungsmäßigkeit der in Rede stehenden Bestimmung und schlägt der Regierung vor, besagte Bestimmung zu ändern und den Eigentümern Steuerermäßigungen in selber Höhe der real nicht eingenommenen Mietzahlungen einzuräumen.
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Finanzamt knöpft Vermietern in Griechenland über 500 Millionen Euro ab

6. Januar 2013 / Aktualisiert: 06. Januar 2013 / Aufrufe: 1.906 5 Kommentare

Das Finanzministerium in Griechenland will den Immobilienvermietern mit einem neuen System der Besteuerung von Mieteinnahmen über eine halbe Milliarde Euro abknöpfen.

Mit der Einführung der Besteuerung der Mieten ab dem ersten Euro wird das Finanzministerium mehr als eine halbe Milliarde Euro von den Immobilienbesitzern einnehmen. Dies vertreten Faktoren des Marktes, die allerdings auch nicht ausschließen, dass der Betrag der Steuer für den Staat letztendlich niedriger ausfallen könnte, falls Eigentümer und Mieter innerhalb des Jahres zu einer neuen Vereinbarung über die Höhe der Miete schritten, damit der Mieter eine niedrigere Miete zahlt.

Die selben Faktoren schätzen ein, dass die neue eigenständige Steuer, welche die Eigentümer zu entrichten aufgefordert sein werden, neue Gegebenheiten auf dem Markt und die weitere Senkung der im Jahr 2011 deklarierten Mietzahlungen von 2,7 Mrd. Euro herbeiführen kann.

Mit den neuen System der Besteuerung der Mieten erwartet der Fiskus laut Marktfaktoren, wenigstens 540 Mio. Euro einzunehmen, jedoch unter der Voraussetzung, dass der Gesamtwert der in den Steuererklärungen des Jahres 2012 deklarierten Mietzahlungen auch bei den Erklärungen des Jahres 2013 erhalten bleibt.
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Finanzamt in Griechenland nimmt Vermieter ins Visier

18. März 2012 / Aktualisiert: 13. August 2017 / Aufrufe: 405 Kommentare ausgeschaltet

Die Finanzämter in Griechenland nehmen die Mieteinnahmen von Immobilienbesitzern ins Visier und werden bei fälligen Verbindlichkeiten auch zu Mietpfändungen schreiten.

Das griechische Finanzministerium konzentriert sein Interesse auf die Mieten, welche die Eigentümer von Immobilien einnehmen, und forciert die elektronische Recherche der Mietverträge, um einerseits mögliche Schlupflöcher zur Steuerhinterziehung zu schließen und andererseits im Fall fälliger Verbindlichkeiten des Eigentümers an den Fiskus zur Pfändung seiner Mieteinnahmen zu schreiten.

Laut der Zeitung „Ta Nea“ befasst sich die Zentrale für Datenverarbeitungssysteme bereits mit einem Plan bezüglich der elektronischen Einreichung von Mietverträgen mit dem Ziel, nicht nur die Finanzämter zu entlasten, aber auch direkte „Datenabgleiche“ durchführen zu können.

(Quelle: To Vima)