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Artikel Tagged ‘memorandum’

4 Gründe, warum Griechenlands Zentralbankchef zu schassen ist

16. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.505 3 Kommentare

Laut dem Ökonomen und Griechenlands ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis muss Giannis Stournaras des Amts des Präsidenten der Griechischen Bank enthoben werden.

Ein Liquiditätsproblem lässt sich durch Kredite lösen. Ein Insolvenzproblem kann jedoch nie durch neue Kredite gelöst werden, speziell wenn diese Kredite unter der Auflage einer weiteren Schrumpfung des Einkommens des Insolventen (beispielsweise durch die aufgezwungene Austerität) gewährt werden.

Eine für die Überwindung einer Insolvenz wiederum vorab zu erfüllende Voraussetzung ist die Umstrukturierung der Verschuldung, der sogenannte „Haircut“.
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Privatisierungen in Griechenland: gehörnt und verprügelt

3. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.123 Kommentare ausgeschaltet

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland zeigen, wie Staat und Bürger mittels erzwungener Privatisierungen skrupellos ausgeplündert werden.

Die … harmlosen Anmerkungen zu einer Tabelle mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland enthüllen die skandalöse Bilanz zwischen angeblichen Vorteilen und den wirklichen Schäden aus dem Verkauf der öffentlichen Unternehmen und Organisationen.

Der Teufel versteckt sich immer im Detail, sehr häufig in den Anmerkungen. In der Bemühung, auf die „Falschinformierungs-Attacke“ der Nea Dimokratia (ND) bezüglich einer Entgleisung der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus zu antworten, gab das griechische Finanzministerium Angaben über deren Entwicklung seit 2013 und nachfolgend (zur Erleichterung der „politischen Vergleiche“) und spezieller für die ersten acht Monate des Jahres 2016 an die Öffentlichkeit.
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Wie Karamanlis Griechenland in den Bankrott führte

20. August 2016 / Aufrufe: 2.034 2 Kommentare

Rückblickend betrachtet wurde Griechenland nicht von Georgios Papandreou, sondern von Kostas Karamanlis bewusst in den Bankrott und das Memorandum getrieben.

Kostas Karamanlis, ein Neffe des 1998 verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis, begann seine Karriere in der Regierungsführung des Landes mit der unvergesslichen „Inventur“. Es war ein gut geplanter politischer Betrug.

Vorausgehend war Griechenland während der acht Jahre unter Premierminister Kostas Simitis zu großen Bestellungen von Waffensystemen geschritten. Gemäß den europäischen Regeln konnte dabei die Verbuchung der Rüstungsausgaben im Staatshaushalt entweder während des Jahres der Bestellung oder während des Jahres des Erhalts der Waffen erfolgen.
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Zwangsversteigerungen in Griechenland bringen Fiskus kaum Geld

9. August 2016 / Aufrufe: 1.067 3 Kommentare

Obwohl es in Griechenland gegen Schuldner des Fiskus Zwangsversteigerungen hagelt, sind die Resultate äußerst zweifelhaft.

Im Rahmen eines wahren Hagels der Zwangsversteigerungen kommen in Griechenland Immobilien von Steuerpflichtigen „unter den Hammer“, die auf der aktualisierten Liste der Schuldner des Fiskus mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils über 150.000 Euro figurieren – allerdings mit zweifelhaften Resultaten.

Der lange Katalog umfasst Wohnungen, Flurstücke, Lagerräume und sogar auch gewerbliche Immobilien, wenn man jedoch die Schulden dieser Steuerpflichtigen mit den Startpreisen (sprich festgesetzten Mindestgeboten) der Zwangsversteigerungen vergleicht, wird ersichtlich, dass es zur Deckung dieser Schulden einer vielfachen Anzahl an Immobilien bedürfte.
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IWF, EZB und Kommission sollen Griechenland um Verzeihung bitten

3. August 2016 / Aufrufe: 1.354 4 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis fordert eine Entschuldigung an die Griechen und die Köpfe der Funktionäre Thomsen, Wieser, Costello und Masuch.

Der renommierte Wirtschaftswissenschaft und ehemalige Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, kommentiert den internen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF), in dem ernsthafte Fehler im Fall Griechenlands eingestanden werden, und veröffentlichte einen Text, mit dem er sich gegen IWF, EZB und Kommission richtet.

Der auf Yanis Varoufakis‘ persönlichem Blog publizierte Artikel antwortet auf den Antrag der Nea Dimokratia (ND) auf Bildung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, aber auch die Eingeständnisse des IWF.
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Griechenland: Varoufakis hatte Recht!

2. August 2016 / Aufrufe: 5.513 5 Kommentare

Leider sehr spät erweist sich, dass der Wirtschaftswissenschaftler und Griechenlands ehemalige Finanzminister Yanis Varoufakis in Bezug auf den IWF recht hatte!

Der Bericht einer internen Dienststelle des Internationalen Währungsfonds (IWF) enthüllte, dass der selbige Fonds zu der Schlussfolgerung gelangte, „bei der Umstrukturierung der griechischen Verschuldung begingen wir einen Fehler„.

Wenn auch – respektive zu – spät gibt all dies dem renommierten Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, bezüglich der Machenschaften des IWF vollumfänglich recht!
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Der Betrug der internen Abwertung in Griechenland

28. Juni 2016 / Aufrufe: 1.356 Kommentare ausgeschaltet

Die Griechenland mittels der Memoranden aufgezwungene Inlandsabwertung entwickelte sich zu einem monumentalen wirtschaftlichen Betrug.

Die sogenannte interne Abwertung, die Griechenland von seinen Gläubigern aufgezwungen wurde, ist eine affektiert invalide Strategie, lässt die Preise unbehelligt und erschöpft ihren Eifer in der Abwertung der Beschäftigung.

Das Basisargument der Architekten der Memoranden war und bleibt, dass, sofern Griechenland um jeden Preis in der Eurozone möchte und folglich nicht über das Werkzeug der externen Währungsabwertung verfügt, die einzige ihm zur Verfügung stehende Alternative die Durchsetzung der „internen Abwertung“ war. Also einer methodisierten und verwaltungstechnisch nivellierten Senkung der Preise, der Löhne und des Wertes der Vermögensobjekte.
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Die sündige Historie der Mehrwertsteuer in Griechenland

26. April 2016 / Aufrufe: 1.246 4 Kommentare

Trotz wiederholter Erhöhungen der Mehrwertsteuer in Griechenland wird das Loch bei den Einnahmen aus der Steuer auf jährlich rund 7 Milliarden Euro veranschlagt.

In Griechenland scheinen die Regierenden aus dem Desaster mit der Mehrwertsteuer keine Lehre ziehen zu wollen. Zum fünften Mal in den Jahren des Memorandums bereitet die Regierung eine Erhöhung der Mehrwertsteuer trotz der Tatsache vor, dass jedes Mal, wenn in den vergangenen Jahren die Sätze angehoben wurden, der Anstieg der Einnahmen nicht der erwartete war.

Etliche Male ergab sich anstatt eines Anstiegs sogar ein Rückgang der Einnahmen, während selbst die Europäische Kommission in einem älteren Report betont hatte, dass in Perioden einer Rezession eine Erhöhung der MwSt. zu niedrigeren Einnahmen führt. Trotz allem brachte die griechische Regierung eine Erhöhung der MwSt. von 23% auf 24% auf den Tisch der Verhandlungen und die Gläubiger des Landes akzeptierten dies.
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22 Prozent der Bürger Griechenlands leben in absoluter Armut

24. April 2016 / Aufrufe: 3.305 1 Kommentar

In Griechenland befinden sich 22% Prozent der Bürger im Zustand absoluter Armut!

Die am 14 April 2016 veröffentlichten schockierenden Daten des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) bestätigen die extreme Verarmung der Bürger Griechenlands wegen des Orkans der Memoranden.

Laut besagten Angaben leben über 1/5 der Griechen unter Umständen der Not und dieses Verhältnis nimmt in den letzten Jahren stetig zu.
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Der Mythos vom riesigen öffentlichen Sektor Griechenlands

29. März 2016 / Aufrufe: 1.991 2 Kommentare

Wahrheiten und Zahlen über den angeblich riesigen öffentlichen Sektor in Griechenland.

Die Bürger, die sich an die Schalter der öffentlichen Behörden begeben um bedient zu werden, erhalten üblicherweise die Antwort: „Kommen sie in einigen Tagen vorbei, wir haben Personalmangel.“ Die einige Tage können auch zu Monaten werden. Speziell all jene, die dringend Bescheinigungen des öffentlichen Sektors benötigen, sitzen … in der Tinte.

Der Grund? Der große Personalmangel, der den Mythos des angeblich aufgeblähten (und für alle Leiden des Landes verantwortlichen) öffentlichen Sektors in Griechenland widerlegt und der – wie sich erweist – vorsätzlich von inländischen Politikern, aber auch den Gläubigern kultiviert wurde.
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