Archiv

Artikel Tagged ‘memorandum’

Griechenland sollte in Wirklichkeit gar nicht geholfen werden

17. Februar 2017 / Aufrufe: 3.240 8 Kommentare

Der IWF und Poul Thomsen wollten Griechenland offensichtlich bewusst zu einer Schuldenkolonie mit spottbilligen Arbeitskräften für internationale Investoren machen.

Auf Twitter erfolgte vorgestern (13 Februar 2017) eine Bomben-Enthüllung bezüglich der arglistigen Machenschaften der wirtschaftlichen Mörder des Internationalen Währungsfonds (IWF) gegen Griechenland:

Es wurde ein geheimer Bericht eingestellt, den am 04 Mai 2010 der damalige Chef-Ökonom des IWF, Olivier Blanchard, erstellt hatte und in dem die Warnung enthalten war, dass das griechische Rettungsprogramm (sprich das damals von der unterwürfigen PASOK-Regierung unterzeichnete Memorandum) wegen des geforderten Niveaus fiskalischer Angleichung sehr ernsthafte Gefahren beinhaltet und sogar auch im Fall der völligen Einhaltung schnell von seinem Kurs abzukommen vermag.
Gesamten Artikel lesen »

Schäubles Falle für Griechenland schnappt zu

15. Februar 2017 / Aufrufe: 5.317 6 Kommentare

Laut der La Tribune infizierte Schäuble das Hilfsprogramm für Griechenland mit einem Wurm, um schließlich doch noch den von ihm geforderten Grexit zu erreichen.

Im August 2013 hatte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble als Bedingung dafür, die Unterstützung Griechenlands zu akzeptieren, die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Hilfe für das Land gestellt, dabei jedoch sehr wohl wissend, dass diese Beteiligung in Wirklichkeit nicht möglich ist.

Schäubles Ziel war und ist, sobald diese Wahrheit enthüllt wird, wieder das 2015 geschlossene Thema der Beteiligung Griechenlands an der Eurozone aufs Tapet zu bringen, schreibt Romaric Godin in der französischen Wirtschaftszeitung „La Tribune“ unter dem Titel „Griechenland: die Falle des Wolfgang Schäuble schnappt zu„.
Gesamten Artikel lesen »

Gläubiger drohen Griechenland mit Bail-in

1. Februar 2017 / Aufrufe: 1.585 4 Kommentare

In ihren Bemühungen, Griechenland zur Ergreifung immer neuer Maßnahmen zu zwingen, drohen die Gläubiger nun sogar auch mit einem Schnitt der Bankguthaben!

Der Kessel rund um Griechenland wird enger und inzwischen nehmen die Drohungen seiner europäischen … „Partner“ bezüglich einer neuen finanziellen Strangulierung zu, wenn das Land nicht ihren absurden Forderungen nach einer sofortigen gesetzlichen Festschreibung eines neuen Pakets belastender fiskalischer und struktureller Maßnahmen für 2018 und die nachfolgenden Jahre nachgibt.

Die Deutschen und die übrigen Gläubiger verstärken ihre Anstrengungen, Griechenland zu erpressen, und gelangen dabei mittlerweile an dem Punkt an, Szenarien seines Ausscheidens aus dem Euro zu „flüstern“, falls ihren Ansichten nicht stattgegeben wird. Und all dies trotz des Umstands, dass der griechische Staatshaushalt des Jahres 2016 mit einem Primärüberschuss von 2% des BIP bzw. 3,5 Mrd. Euro abzuschließen scheint, der damit um 2,6 – 2,7 Mrd. höher als von dem Memorandum vorgesehen sein wird!
Gesamten Artikel lesen »

Sonderabgabe zu Lasten der Reeder in Griechenland ist rechtens

30. Januar 2017 / Aufrufe: 375 Kommentare ausgeschaltet

Der Oberste Verwaltungsgerichtshof in Griechenland befand, dass auch die Reedereien zur Zahlung der mit dem ersten Memorandum verhängten Sonderabgabe verpflichtet sind.

Das Plenum des Obersten Verwaltungsgerichtshof (StE) in Griechenland befand mit seinem Urteil Nr. 99/2017, dass die Schiffseigentümer verpflichtet sind, die ihnen mit dem ersten Memorandum (Gesetz 3845/2010) auferlegte sogenannte „Sonderabgabe sozialer Verantwortung“ zu zahlen, und verpflichtete eine Schifffahrts-Gesellschaft, einen Betrag in Höhe von 808.942 Euro zu zahlen.

Spezieller hatte der Leiter des Finanzamts Piräus für Schiffe den StE angerufen und die Kassation eines Urteils des Verwaltungs-Berufungsgerichts Piräus beantragt, das den Steuerbescheid annullierte, mit der einer Schiffseignerin / Seefahrtsgesellschaft (sie hat ein einziges Schiff) gemäß dem fünften Artikel des Gesetzes N. 3845/2010 („Maßnahmen zur Umsetzung des Mechanismus zur Stützung der griechischen Wirtschaft durch Mitgliedstaaten der Eurozone und des Internationalen Währungsfonds„) eine „außerordentliche Abgabe sozialer Verantwortung“ in Höhe von 808.942 Euro auferlegt worden war.
Gesamten Artikel lesen »

Noch ein verlorenes Jahr für Griechenland

1. Januar 2017 / Aufrufe: 1.027 Kommentare ausgeschaltet

Laut dem Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis war 2016 für Griechenland ein weiteres unrühmlich verschwendetes Jahr.

2016 war das sechste aufeinanderfolgende Jahr der Gefangenschaft Griechenlands im Kerker der memorandischen Absurdität. Nach dem kurzen Griechischen Frühling, der am Abend des Referendums erstickt wurde, war die einzige Versprechung, welche die Regierung zu flüstern vermochte, das „parallele“ Wirtschaftsprogramm für die Schwachen und Beteuerungen, die an der Regierung befindliche Linke werde sich in den übrigen, rein gesellschaftlichen Themen als einzigartig sensibel erweisen.

Das Jahr 2016 trug auch diese Versprechungen zu Grabe. Drei kurze Geschichten bezeugen ihre Beerdigung.
Gesamten Artikel lesen »

4 Gründe, warum Griechenlands Zentralbankchef zu schassen ist

16. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.579 3 Kommentare

Laut dem Ökonomen und Griechenlands ehemaligen Finanzminister Yanis Varoufakis muss Giannis Stournaras des Amts des Präsidenten der Griechischen Bank enthoben werden.

Ein Liquiditätsproblem lässt sich durch Kredite lösen. Ein Insolvenzproblem kann jedoch nie durch neue Kredite gelöst werden, speziell wenn diese Kredite unter der Auflage einer weiteren Schrumpfung des Einkommens des Insolventen (beispielsweise durch die aufgezwungene Austerität) gewährt werden.

Eine für die Überwindung einer Insolvenz wiederum vorab zu erfüllende Voraussetzung ist die Umstrukturierung der Verschuldung, der sogenannte „Haircut“.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Privatisierungen in Griechenland: gehörnt und verprügelt

3. Oktober 2016 / Aufrufe: 1.166 Kommentare ausgeschaltet

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland zeigen, wie Staat und Bürger mittels erzwungener Privatisierungen skrupellos ausgeplündert werden.

Die … harmlosen Anmerkungen zu einer Tabelle mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus in Griechenland enthüllen die skandalöse Bilanz zwischen angeblichen Vorteilen und den wirklichen Schäden aus dem Verkauf der öffentlichen Unternehmen und Organisationen.

Der Teufel versteckt sich immer im Detail, sehr häufig in den Anmerkungen. In der Bemühung, auf die „Falschinformierungs-Attacke“ der Nea Dimokratia (ND) bezüglich einer Entgleisung der fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus zu antworten, gab das griechische Finanzministerium Angaben über deren Entwicklung seit 2013 und nachfolgend (zur Erleichterung der „politischen Vergleiche“) und spezieller für die ersten acht Monate des Jahres 2016 an die Öffentlichkeit.
Gesamten Artikel lesen »

Wie Karamanlis Griechenland in den Bankrott führte

20. August 2016 / Aktualisiert: 06. Februar 2017 / Aufrufe: 2.089 2 Kommentare

Rückblickend betrachtet wurde Griechenland nicht von Georgios Papandreou, sondern von Kostas Karamanlis bewusst in den Bankrott und das Memorandum getrieben.

Kostas Karamanlis, ein Neffe des 1998 verstorbenen früheren Ministerpräsidenten und Staatspräsidenten Konstantinos Karamanlis, begann seine Karriere in der Regierungsführung des Landes mit der unvergesslichen „Inventur“. Es war ein gut geplanter politischer Betrug.

Vorausgehend war Griechenland während der acht Jahre unter Premierminister Kostas Simitis zu großen Bestellungen von Waffensystemen geschritten. Gemäß den europäischen Regeln konnte dabei die Verbuchung der Rüstungsausgaben im Staatshaushalt entweder während des Jahres der Bestellung oder während des Jahres des Erhalts der Waffen erfolgen.
Gesamten Artikel lesen »

Artikel weiterlesen: Seite 1 Seite 2

Zwangsversteigerungen in Griechenland bringen Fiskus kaum Geld

9. August 2016 / Aufrufe: 1.152 3 Kommentare

Obwohl es in Griechenland gegen Schuldner des Fiskus Zwangsversteigerungen hagelt, sind die Resultate äußerst zweifelhaft.

Im Rahmen eines wahren Hagels der Zwangsversteigerungen kommen in Griechenland Immobilien von Steuerpflichtigen „unter den Hammer“, die auf der aktualisierten Liste der Schuldner des Fiskus mit fälligen Verbindlichkeiten von jeweils über 150.000 Euro figurieren – allerdings mit zweifelhaften Resultaten.

Der lange Katalog umfasst Wohnungen, Flurstücke, Lagerräume und sogar auch gewerbliche Immobilien, wenn man jedoch die Schulden dieser Steuerpflichtigen mit den Startpreisen (sprich festgesetzten Mindestgeboten) der Zwangsversteigerungen vergleicht, wird ersichtlich, dass es zur Deckung dieser Schulden einer vielfachen Anzahl an Immobilien bedürfte.
Gesamten Artikel lesen »

IWF, EZB und Kommission sollen Griechenland um Verzeihung bitten

3. August 2016 / Aufrufe: 1.400 4 Kommentare

Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis fordert eine Entschuldigung an die Griechen und die Köpfe der Funktionäre Thomsen, Wieser, Costello und Masuch.

Der renommierte Wirtschaftswissenschaft und ehemalige Finanzminister Griechenlands, Yanis Varoufakis, kommentiert den internen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF), in dem ernsthafte Fehler im Fall Griechenlands eingestanden werden, und veröffentlichte einen Text, mit dem er sich gegen IWF, EZB und Kommission richtet.

Der auf Yanis Varoufakis‘ persönlichem Blog publizierte Artikel antwortet auf den Antrag der Nea Dimokratia (ND) auf Bildung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, aber auch die Eingeständnisse des IWF.
Gesamten Artikel lesen »