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Artikel Tagged ‘memorandum’

Dreijähriges „Armageddon“ in Griechenland

16. Mai 2017 / Aufrufe: 2.344 Keine Kommentare

Griechenlands Regierung muss in den Jahren 2017 – 2019 rigorose Maßnahmen und Reformen umsetzen, die enorme soziale Auswirkungen haben werden.

Das zweite aktualisierte Memorandum, das Griechenlands Regierung mit den Institutionen vereinbarte und am vergangenen Samstag (13 Mai 2017) dem Parlament vorlegte, kehrt ab diesem Jahr und bis einschließlich 2019 an allen grundlegenden gesellschaftlichen Fronten das Unterste zuoberst.

Konkreter zeigt gemäß all dem, was aus der aktualisierten memorandischen Vereinbarung zwischen Regierung und Institutionen hervorgeht, die „Road Map“ der hauptsächlichen Eingriffe in den drei Jahren 2017 – 2019 auf Basis der chronologischen Reihenfolge ihrer Umsetzung, dass 2017 grundsätzliche strukturelle Eingriffe bei den Arbeitsverhältnissen, der Beschäftigung auf dem öffentlichen Sektor und den Arbeitszeiten der Beschäftigten im Handel umgesetzt werden sollen (Abschaffung des Minister-Vetos bei Entlassungen, Plafond bei den Vertragsbediensteten, Öffnung der Verkaufsgeschäfte an 32 Sonntagen).
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23 Rentenkürzungen in Griechenland in 7 Jahren

5. Mai 2017 / Aufrufe: 2.008 Keine Kommentare

Die innerhalb der letzten 7 Jahre erfolgten 23 Kürzungen bei den Renten kosteten Griechenlands Rentner über 50 Milliarden Euro.

Das Einheitliche Rentnernetzwerk (ENDISY) zeichnet die „Road-Map“ aller 23 Beschneidungen bei den Renten in Griechenland während der Dauer der Memoranden ab 2010 bis heute.

Die Memorandums-bedingten Verluste für die Rentner in den letzten sieben Jahren werden auf insgesamt über 50 Mrd. Euro geschätzt. Das ENDISY meint dazu: „Die Verarmung der Veteranen der Arbeit kommt zur Vollendung. Mit der neuen Beschneidung der sogenannten persönlichen Differenz im Jahr 2019 in Kombination mit der Senkung des Steuerfreibetrags werden die Renten (Kürzungen bis zu 50%) zu Trinkgeldern gemacht.
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Demokratie ist kein Privileg, das man wegen Schulden verliert

3. Mai 2017 / Aufrufe: 568 Keine Kommentare

Yanis Varoufakis vertritt, der Grund für die Dekonstruktion der EU und der Eurozone sei Schäubles Dogma, Demokratie müsse man sich leisten können.

Die Demokratie ist eine Voraussetzung für eine tragfähige Wirtschaft“ und nicht „ein Privileg, das man verliert, wenn man Schulden hat„, betonte am Abend des 29 April 2017 Griechenlands ehemaliger Finanzminister Yanis Varoufakis, Leiter der paneuropäischen politischen Bewegung DiEM25 in Griechenland. Auf der ersten Veranstaltung der DiEM25 in Griechenland und konkret in Thessaloniki präsentierte er den Vorschlag der DiEM25 für eine „neue Vereinbarung für Griechenland„, die – wie er sagte – „in eine neue Vereinbarung für Europa eingebettet ist„.

Viele fragen sich, ob wir in Zukunft zu einer Partei werden„, merkte Herr Varoufakis an und unterstrich, dies sei nicht der anfängliche Zweck der DiEM25 gewesen, jedoch jetzt, wo es sowohl die Agenda für Griechenland als auch die Agenda für Europa gebe, werde dies von den Mitgliedern abhängen. „Sofern die Mitglieder es beschlossen haben und sofern viele hinzugekommen sind und sofern die Reihen der DiEM25 sich verdichtet haben, dann sollen wir darüber nachdenken, dann werden wir es alle zusammen entscheiden.
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Überbesteuerung in Griechenland hat Investitionen erstickt

29. April 2017 / Aufrufe: 405 Keine Kommentare

Die absurde Überbesteuerung hat in Griechenland die privaten Investitionen stranguliert.

In seinem Wochenbericht über die griechische Wirtschaft mit Titel „Löhne Gewinne, Investitionen: Die Balance des Wohlstands“ unterstreicht der Verband der Unternehmen und Industriebetriebe Griechenlands (SEB):

Wenn die Kredite der Periode 2000 – 2009 zu Investitionen in extrovertierte Aktivitäten geworden anstatt in Konsum-Defizite und Wohnungsbau-Investitionen niedriger Produktivität geflossen wären, hätte das Land (heute) keine riesigen Defizite in der (Außen-) Handelsbilanz.
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Das Renten-Massaker in Griechenland

18. April 2017 / Aufrufe: 1.451 Kommentare ausgeschaltet

Was seit 2010 und nach drei Memoranden in Griechenland mit den Renten geschah und noch geschehen wird.

Nach der zwischen Griechenland und seinen Gläubigern erreichten Vereinbarung, die innerhalb des kommenden Monats finalisiert zu werden scheint, wurden die erneuten Kürzungen bei den Renten schließlich nicht abgewendet.

Und es sind wieder große Kürzungen, die zu vorherigen hinzukommen, was die Gestaltung eines noch niedrigeren Einkommensniveaus für die Rentner zum Resultat hat. Es besteht kein Zweifel, dass alle Kürzung schmerzhaft waren und sind. Einige von diesen waren aber schmerzhafter, in Wirklichkeit extrem, da sie Kürzungen von 30% bis 40% sogar auch bei Renten von Kleinrentnern zum Ergebnis hatten, wie es im übrigen auch mit Denen geschah, die einen Anspruch auf die sogenannte Soziale Solidaritätszulage für Rentner (EKAS) hatten.
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Neuer Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland

4. April 2017 / Aufrufe: 884 1 Kommentar

Der neue formlose Zahlungsstopp des Fiskus in Griechenland treibt die fälligen Verbindlichkeiten des Staates an den privaten Sektor kontinuierlich in die Höhe.

Die Mandate bezüglich der öffentlichen Einnahmen in Griechenland sind schlecht, da im Februar 2017 für den zweiten aufeinanderfolgenden Monat erneut ein kontinuierlicher Anstieg der fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus an den Markt verzeichnet wurde.

Praktisch gesehen handelt es sich um einen formlosen internen Zahlungsstopp des Staates, der dem Markt Liquidität entzieht und die Wirtschaft finanziell „austrocknet“.
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Griechenland: Viertes Memorandum oder Staatsbankrott

29. März 2017 / Aufrufe: 871 2 Kommentare

Der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle sieht den für 2018 geplanten Gang Griechenlands an die Finanzmärkte weiter in die Ferne rücken.

Zu dem griechischen Radiosender Real FM sprechend machte der Koordinator der parlamentarischen Haushaltsstelle, Panagiotis Liargkovas, neue pessimistische Einschätzungen und merkte an, wenn es keine „sehr gute Einigung“ (mit den sogenannten Institutionen, sprich Vertretern der Gläubiger des Landes) gebe, „sehe“ er ein viertes Memorandum oder anderenfalls den Staatbankrot innerhalb des Jahres 2018. In seinem Interview an Real FM gefragt, ob er das Ziel für realistisch halte, dass Griechenland nach dem Auslaufen des (derzeitigen bzw. dritten) Memorandums – also im Jahr 2018 – an die Finanzmärkte geht, betonte er:

Es scheint, dass der Zug unseres Marktgangs noch um einiges weiter fahren werden wird … . Auf Basis der heutigen Umstände scheinen die Kapitalverkehrskontrollen eher verstärkt zu werden, weil wir einen kontinuierlichen Abfluss von Bankguthaben beobachten„. (Siehe hierzu auch: Griechenlands Banken „verloren“ seit Anfang 2017 bereits 4 Mrd Euro)
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Würden Sie Griechenland Geld leihen?

26. Februar 2017 / Aufrufe: 871 2 Kommentare

Der vielbeschworene Gang Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte soll nun endlich im Frühjahr 2018 erfolgen, nur glaubt niemand wirklich daran.

Glaubt jemand, Griechenland könne nächstes Jahr (2018) an die Märkte gehen und zu guten Preisen (seine) Verschuldung verkaufen? Und was wird es den Investoren zeigen? Das stabile politische Umfeld? Die attraktive Investitionslandschaft? Die reduzierte Verschuldung?

Ein simpler und zugleich effizienter Test bezüglich des Bildes eines Politikers ist, sich selbst (ehrlich) zu fragen, ob man ihm sein Geld anvertrauen würde. Hätte man eine Schafherde, würde man sie ihm übergeben um sie zu weiden?
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Griechenland sollte in Wirklichkeit gar nicht geholfen werden

17. Februar 2017 / Aufrufe: 3.556 8 Kommentare

Der IWF und Poul Thomsen wollten Griechenland offensichtlich bewusst zu einer Schuldenkolonie mit spottbilligen Arbeitskräften für internationale Investoren machen.

Auf Twitter erfolgte vorgestern (13 Februar 2017) eine Bomben-Enthüllung bezüglich der arglistigen Machenschaften der wirtschaftlichen Mörder des Internationalen Währungsfonds (IWF) gegen Griechenland:

Es wurde ein geheimer Bericht eingestellt, den am 04 Mai 2010 der damalige Chef-Ökonom des IWF, Olivier Blanchard, erstellt hatte und in dem die Warnung enthalten war, dass das griechische Rettungsprogramm (sprich das damals von der unterwürfigen PASOK-Regierung unterzeichnete Memorandum) wegen des geforderten Niveaus fiskalischer Angleichung sehr ernsthafte Gefahren beinhaltet und sogar auch im Fall der völligen Einhaltung schnell von seinem Kurs abzukommen vermag.
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Schäubles Falle für Griechenland schnappt zu

15. Februar 2017 / Aufrufe: 5.499 6 Kommentare

Laut der La Tribune infizierte Schäuble das Hilfsprogramm für Griechenland mit einem Wurm, um schließlich doch noch den von ihm geforderten Grexit zu erreichen.

Im August 2013 hatte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble als Bedingung dafür, die Unterstützung Griechenlands zu akzeptieren, die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Hilfe für das Land gestellt, dabei jedoch sehr wohl wissend, dass diese Beteiligung in Wirklichkeit nicht möglich ist.

Schäubles Ziel war und ist, sobald diese Wahrheit enthüllt wird, wieder das 2015 geschlossene Thema der Beteiligung Griechenlands an der Eurozone aufs Tapet zu bringen, schreibt Romaric Godin in der französischen Wirtschaftszeitung „La Tribune“ unter dem Titel „Griechenland: die Falle des Wolfgang Schäuble schnappt zu„.
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