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Artikel Tagged ‘meinungsumfrage’

Griechenlands Bürger halten Regierung für unfähig

17. Juni 2016 / Aufrufe: 831 1 Kommentar

Laut einer Demoskopie der Alco halten in Griechenland 8 von 10 Bürgern die Regierung für unfähig, das Land aus der Krise hinaus zu bringen.

In Griechenland wurde von der Alco für Rechnung der gewerkschaftlichen Dachorganisation GSEE eine Meinungsumfrage durchgeführt, wobei die für die derzeitige Regierung vernichtenden Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass in der Gesellschaft ein unglaublicher Pessimismus, aber auch ein völliges Fehlen des Vertrauens in die Regierung herrscht.

Auf die Frage, ob die derzeitige Regierung über die Fähigkeit verfüge, das Land aus der Krise zu bringen, antworten die Bürger zu einem Anteil von 80% mit „Nein“, während ein Anteil von 11% mit „Ja“ antwortet und 9% sich einer Antwort enthalten.
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Griechenlands Premierminister verliert Vertrauen der Bürger

5. Juni 2016 / Aktualisiert: 06. Juni 2016 / Aufrufe: 1.812 5 Kommentare

Laut einer aktuellen Demoskopie vertrauen in Griechenland inzwischen 3 von 4 Bürgern dem Premierminister Alexis Tsipras nicht.

Die am Sonntag (05 Juni 2016) von der griechischen Zeitung „Proto Thema“ publizierten Ergebnisse einer aktuellen Meinungsumfrage geben der Partei Nea Dimokratia (ND) einen großen Vorsprung.

Gemäß den ersten Resultaten der von der ALCO durchgeführten Demoskopie scheint der Vorsprung der Nea Dimokratia gegenüber der SYRIZA 7,5% zu erreichen.
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Popularität der Parteiführer in Griechenland Anfang September 2015

5. September 2015 / Aufrufe: 1.825 7 Kommentare

Laut den aktuellen Demoskopien in Griechenland verliert Alexis Tsipras kontinuierlich an Popularität und ein Wahlsieg der Nea Dimokratia ist nicht mehr ausgeschlossen.

Als Alexis Tsipras sich anstatt für das anfänglich angekündigte Vertrauensvotum (mit möglichem Datum ab dem 20 August 2015) schließlich für vorgezogene Neuwahlen entschied, ging er vermutlich davon aus, die – im weiteren Verlauf auf den 20 September 2015 anberaumten – Neuwahlen „locker“ gewinnen zu werden.

Seitdem durchgeführten Meinungsumfragen zufolge scheint sich jedoch inzwischen zunehmend nicht nur ein extrem knappes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SYRIZA und Nea Dimokratia (ND), sondern sogar auch ein möglicher Wahlsieg der ND abzuzeichnen.
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7 von 10 Griechen wollen Einigung mit Europa

27. April 2015 / Aufrufe: 1.523 6 Kommentare

Sieben von zehn Bürgern in Griechenland wollen eine sofortige Einigung mit Europa.

Laut einer für die Zeitung „Vima tis Kyriakis“ durchgeführte landesweite Demoskopie der Kapa Research  sprechen sich die Griechen mit einem klaren „ja“ für den Verbleib Griechenlands in der EU und in der NATO und eine neue Vereinbarung mit den Gläubigern aus.

71,9% der Befragten erklären, eine Einigung mit den europäischen Partnern sei für das Land besser, gegenüber 23,2%, die einen Bruch für besser halten. 72,9% möchten, dass das Land im Euro bleibt, während 20,3% eine Rückkehr zur Drachme wünschen.
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Anstieg der Popularität der Regierung Griechenlands

2. April 2015 / Aufrufe: 1.859 2 Kommentare

In Griechenland verzeichnet die Popularität des Premierministers Alexis Tsipras und des ANEL-Vorsitzenden Panos Kammenos einen steilen Anstieg.

Gemäß einer von der Makedonia-Universität für Rechnung des Senders SKAi durchgeführten Meinungsumfrage in Griechenland zeigt die Popularität des Premierministers Alexis Tsipras und des Parteivorsitzenden der Unabhängigen Hellenen (ANEL), Panos Kammenou, eine signifikante Zunahme.

Laut der Erhebung vereinigt Alexis Tsipras 69,5% positive und sehr positive Meinungen auf sich und verzeichnet damit einen Anstieg um 42% im Vergleich zu der vorherigen Erhebung (am 10 – 12 Januar 2015), Panos Kammenos entsprechend 35%, bei einem Anstieg um 23%.
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Griechenlands Bürger stehen hinter der neuen Regierung

11. Februar 2015 / Aufrufe: 844 Keine Kommentare

80 Prozent der Bürger in Griechenland stimmen den programmatischen Erklärungen und der Haltung der neuen Regierung gegenüber den Partnern und Gläubigern zu.

Laut einer im Auftrag des TV-Senders MEGA von der GPO durchgeführten Demoskopie bewerten 8 von 10 Bürgern in Griechenland (79,2%) die von Premierminister Alexis Tsipras dem Parlament präsentierten programmatischen Erklärungen der neuen Regierung positiv.

Außerdem glauben 85,9% der Bürger, diese Regierungserklärung stehe in Konsequenz zu den Ankündigungen der SYRIZA vor den Wahlen, und nur 11,1% meinen das Gegenteil.
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SYRIZA „liebäugelt“ in Griechenland mit 35 Prozent

12. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.562 Keine Kommentare

Laut einer aktuellen Demoskopie der ALCO steht in Griechenland die SYRIZA kurz vor der benötigten Mehrheit, um eine eigenständige Regierung bilden zu können.

Eine am 11 Dezember 2014 in der Zeitung „To Pontiki“ veröffentlichte Meinungsumfrage der ALCO verzeichnet eine klare Ausweitung des Vorsprungs der SYRIZA gegenüber der Nea Dimokratia (ND), der sie auf einen Hauch an die Möglichkeit zur eigenständigen Bildung einer Regierung heranführt.

Genau gesagt liegt die SYRIZA bei der Stimmabsicht (in Klammern der auf die gültigen Stimmzettel hochgerechnete Prozentsatz der Stimmabsicht) mit 28% (31%) vor der ND mit 23,2% (25,7%), womit der Vorsprung der SYRIZA gegenüber der zweitstärksten Partei bei der Stimmabsicht mit Hochrechnung auf die gültigen Stimmen auf 5,3% (gegenüber 4% im September 2014) hochschnellt.
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Tsipras ist populärster Politiker in Griechenland

14. Oktober 2014 / Aufrufe: 744 Keine Kommentare

Laut einer Meinungsumfrage der GPO liegt die SYRIZA bei der Wahlabsicht der Bürger derzeit 6,5 Prozent vor der Nea Dimokratia.

Eine von der GPO für den Fernsehsender „Mega“ bzw. die Sendung „Anatropi“ (Umsturz) durchgeführte Meinungsumfrage gibt der SYRIZA einen klaren Vorsprung von 6,5% gegenüber der Nea Dimokratia (ND).

Die höchste Popularität scheint der SYRIZA-Parteivorsitzende Alexis Tsipras zu genießen, als geeignetster Premierminister liegt jedoch Antonis Samaras nach wie vor deutlich vorne. Bezeichnend ist auch der offensichtliche  „Verschleiß“ der rechtsextremistischen Chrysi Avgi.
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Wie sehr die Krise in Griechenland Leben und Ansichten änderte

8. September 2014 / Aufrufe: 1.359 1 Kommentar

Eine aktuelle Meinungsumfrage zeigt, wie sehr in Griechenland die fünf Jahre der Krise das Leben und die Ansichten der Bürger beeinflusst haben.

Eine große Untersuchung der Kapa Research zeigt eine katalytische Auswirkung der fünfjährigen Wirtschaftskrise auf die Ansichten in der griechischen Gesellschaft: Nach dem ersten Schock scheint eine Prozess der Anpassung gefolgt zu sein und neue Ansichten über die Wirtschaft, den Staat, die Beschäftigung und die Produktion gestaltet zu haben.

Laut der Sonntagsausgabe der Zeitung „Vima“ zeigen sich die Haushalte in der Untersuchung des diesjährigen Septembers im Vergleich zu der entsprechenden Untersuchung im Februar vergangenen Jahres bezüglich der Entwicklung ihrer Finanzen weniger pessimistisch.
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Das politische Patt in Griechenland

24. April 2014 / Aufrufe: 421 2 Kommentare

Trotz des zeitweisen Oberwassers vermochte die SYRIZA-Partei in Griechenland bisher nicht, einen nennenswerten Vorsprung gegenüber der Nea Dimokratia zu erzielen.

In Griechenland zeigt eine endlose Serie demoskopischer Erhebungen in den letzten Monaten, dass die beiden um die Macht rivalisierenden großen politischen Parteien, sprich die regierende Nea Dimokratia (ND) und die SYRIZA in der Rolle der stärksten Oppositionspartei, sich hinsichtlich der Wahlabsicht bei Anteilen bewegen, die meistens nicht über 20% – 21% liegen.

Während die ND infolge des Verschleißes der (Koalitions-) Regierung unter Antonis Samaras ihre Ergebnisse kaum noch zu verbessern vermögen wird, könnte die SYRIZA einen deutlichen und politisch verwertbaren Vorsprung erreichen, indem sie sich endlich programmatisch anstatt nur rhetorisch profilieren würde.

Die beiden größten Parteien erreichen zusammen nur 45% – 50%

Bei vielen Umfragen schreiten die beiden in Rede stehenden größten Parteien Griechenlands sogar mit Ergebnissen von jeweils unter 20% ab, wobei üblicherweise die SYRIZA den Vorsprung hat, der sich in Größenordnungen ab unter 1% bis hin zu 2,5% bewegt, manchmal führt jedoch auch die ND.

  • Ist es jedoch möglich, dass bei der Europawahl die beiden ersten Parteien insgesamt bis zu 45% oder 50% erhalten (Resultate, auf welche entweder die Hochrechnung der Wahlabsicht bezüglich der gültigen Stimmzettel oder die politischen Einschätzungen verweisen, welche die Meinungsumfragen „füttern“)?
  • Wenn ja, wie werden sich die übrigen 50% oder 55% der Stimmen verteilen?
  • Welches ist letztendlich das Kriterium, das die Ergebnisse der Europawahl bestimmen wird?

Mit diesen grundsätzlichen Fragen als Ausgangspunkt werden wird versuchen, die sich gestaltende Szenerie zu umreißen.

Die „harten Kerne“ der Entschlossenen

Zu Beginn ist die Feststellung der Demoskopie-Institute zu betonen, dass es einen großen Rückgang bei der Bereitschaft zur Teilnahme an Meinungsumfragen gibt. Kurz gesagt, die Leute geben bei den Umfragen keine Antwort, wobei die Verantwortlichen der Firmen diesen Anteil auf ein dramatisches Niveau veranschlagen oder warnen, die Resultate ihrer Erhebungen seien unsicher.

Bezüglich der Zahlen geben die meistens auf Ebenen ab 18% bis 21% liegenden Anteile für die beiden großen Parteien und die bemerkenswert großen Anteile der „grauen Stimme“ wieder, dass die von vornherein Entschlossenen hauptsächlich die „harten Kerne“ der Parteien sind, wobei sich im Vergleich zu den Parlamentswahlen 2012, als die niedrigsten Niveaus beider Parteien verzeichnet wurden, eine Veränderung zu Gunsten der SYRIZA zeigt.

Zum Beispiel kehrt die Stimmabsicht für die Europawahl 2014 bei der letzten Umfrage der Pulse für die Zeitung „Pontiki“, die am 17 – 18 März durchgeführt und am 20 März 2014 veröffentlicht wurde, die Resultate der Parlamentswahlen im Mai 2012 um, mit 19% für die SYRIZA (16,78% im Mai 2012) und 17% für die N.D. (18,85% im Mai 2012).

Offensichtlich ist es also möglich, dass sich demoskopisch für jede der beiden in Rede stehenden Parteien ein Vorsprung bei Umfragen abzeichnen kann, bei denen die „Stimmabsicht“ Anteile wiedergibt, die sich in der Gegend des Wahlergebnisses von Mai 2012 bewegen – also erheblich niedriger als der Stimmanteil bei den Parlamentswahlen im Juni 2012, bei denen sowohl die ND (29,66%) als auch die SYRIZA (26,89%) um über 10% höhere Ergebnisse zeigten.

Das Problem der SYRIZA

Abgesehen von den sich bei anderen Parteien ergebenden Schwankungen, aber auch dem Erscheinen neuer Parteien wie speziell der „Potami“ (Ποτάμι = Fluss), die bei der anstehenden Europawahl der rechtsradikalen Chrysi Avgi den dritten Platz abzulaufen scheint, werden offensichtlich hauptsächlich die Unentschlossenen und die Wahlenthaltung über die Ergebnisse der beiden größten griechischen Parteien entscheiden. Werden z. B. die von der ND Enttäuschten wählen gehen und – wenn ja – was werden sie wählen? Bei der vorstehend angeführten Umfrage der Pulse liegen die Unentschlossenen bei 12%, während jegliche Prognose bezüglich der Wahlenthaltung riskant ist; es sei einfach nur in Erinnerung gerufen, dass die Enthaltung bei den vergangenen Wahlen 47,37% erreichte.

Die SYRIZA hat dem Ergebnis der Europawahl gelegentlich den Charakter einer Vorentscheidung über die Überlebensfähigkeit der derzeitigen Regierungsformation und die Durchführung von Parlamentswahlen zugewiesen, während neulich ihr Vorsitzender Alexis Tsipras auch den Sieg mit sei es nur einer Stimme als Ziel setzte. Lassen wir uns jedoch betrachten, unter welchen Voraussetzungen die SYRIZA – unter den aktuellen Umständen – auf das bestmögliche Resultat hoffen könnte.

Damit also die Opposition an den Wahlurnen ein nennenswertes und politisch nutzbares Resultat erzielt, muss sie das Ergebnis auf einen Anteil von 25% und mehr „pushen“ und sich eines möglichst nahe bei ihrem Ergebnis im Juli 2012 liegenden Resultats versichern, was für die ND wegen des verzeichneten Verschleißes der Regierung unmöglich erscheint.

Dieses Ziel könnte ohne weiteres mittels einer Polarisierung erreicht werden, die in einem gewissen Maß die Streuung der gegen die Regierung gerichteten Stimmen abwenden (sprich auf die SYRIZA konzentrieren) und das gesellschaftliche Resultat der Regierungspolitik betonen wird. Regierung und ND vermeiden jedoch bisher eine derartige Polarisierung, was zur Folge hat, dass sie die Differenz auf Niveaus innerhalb des statistischen Fehlers halten.

Damit die SYRIZA es schafft, ein hohes Ergebnis zu erreichen, müsste es zusätzlich eine hohe Wahlbeteiligung geben. Es müsste also ein großer Teil der Bürger wählen gehen, die von der Krise stärker getroffen worden und folglich enttäuschter sind, da sie theoretisch der SYRIZA näher stehen als die relativ „gesicherten“ gesellschaftlichen Schichten.

Damit dies geschieht, müssten alle, die – wegen einer großen persönlichen und familiären wirtschaftlichen Überbelastung und folglich Enttäuschung (möglicherweise auch wegen der „Lockerheit“ der Europawahl) – ein … Motiv finden, um wählen zu gehen und dabei obendrein die Opposition zu prämieren.

Programm gesucht

Die Schlussfolgerung, die wir aus den bisherigen Meinungsumfragen zu ziehen vermögen, ist, dass die Rhetorik bezüglich des Sturzes der Regierung nicht das Erwartete eingebracht hat und das in Rede stehende Motiv von Seite der SYRIZA hauptsächlich mittels programmatischer Definitionen geboten werden kann. Der Slogan „wir stürzen die Regierung“ ist ohne „… und das werden wir tun“ unzulänglich. Genau hier erreichen wir den Kern der Schwierigkeit der Opposition, einen ernsthaften demoskopischen Vorsprung zu zeigen, da bis heute kein „Fächer“ programmatischen Charakters dargestellt worden ist, der kontinuierlich, mit Nachdruck und Beständigkeit überall und jederzeit und mittels aller Medium auf eine gleichförmige Weise von der Gesamtheit ihrer Funktionäre und auch für den letzten Bürger verständlich zum Ausdruck gebracht wird.

Da sogar – wie nachdenkliche Funktionäre der SYRIZA argumentieren – das Kriterium „Memorandum – Antimemorandum“ bei keiner Meinungsumfrage in der ersten Reihe der Wahlkriterien rangiert, gleich ob es sich um die Europawahl oder die Kommunalwahlen handelt, könnte der für die Koumoundourou (Anmerkung: gemeint ist die Parteizentrale der SYRIZA) einen Kopfschmerz darstellende demoskopische Tiefflug der SYRIZA offensichtlich hauptsächlich mittels programmatischer Definitionen überwunden werden, und zwar mit Epizentrum die sogenannte … „Alltäglichkeit“!

Ein Funktionär der SYRIZA meint sogar, den Menschen müsse gesagt werden, „wir wollen dieses und jenes machen, komm zu uns, damit wir es zusammen tun„. Ob allerdings die SYRIZA eine solche Entscheidung treffen wird, bleibt abzuwarten …

(Quelle: To Pontiki, Autor: Stavros Christakopoulos)

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