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Artikel Tagged ‘lohnpfändung’

Griechenlands Finanzämter erlassen alltäglich tausende Pfändungsbescheide

7. Juni 2016 / Aufrufe: 1.755 Keine Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland ordneten in den ersten fünf Monaten des Jahres 2016 weit über 300000 Kontopfändungen hauptsächlich zu Lasten von Kleinschuldnern an.

Nachdem das Finanzministerium in Griechenland sieht, dass die fälligen Verbindlichkeiten an Fiskus auf insgesamt 88,5 Mrd. Euro hochgeschossen sind, die laufenden Steuereinnahmen ein „Loch“ aufweisen und bereits jetzt die Angst bezüglich einer neuen Explosion der unbezahlten Steuern zum Ausdruck gebracht wird, wenn die Steuerpflichtigen aufgefordert sein werden, die neuen Bescheide zu den Steuererklärungen, die erhöhte diesjährige „Einheitliche Immobilien-Besitzsteuer“ (ENFIA) und die neuen Kfz-Steuern zu begleichen, mobilisiert es wieder einmal die „Waffe“ der Pfändungen von Bankguthaben, Gehältern, Mieteinnahmen und immobilen und mobilen Vermögenswerten.

Auf alltäglicher Basis schicken die Rechtsabteilungen der griechischen Finanzämter im Durchschnitt wenigstens 1.200 elektronische Bescheide zur Pfändung von Bankkonten an die Banken, und zwar sogar auch für alle – sprich hauptsächlich -, die dem Finanzamt nur geringe Beträge schulden.
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Schutz vor Kontopfändung in Griechenland

2. August 2014 / Aufrufe: 346 Keine Kommentare

In Griechenland steuerpflichtige Personen können jeweils ein bei einer griechischen Bank geführtes Kontoguthaben bis zu 1500 Euro vor Pfändungen des Fiskus schützen.

Wie bereits in einem vorherigen Beitrag berichtet, kann fortan jede in Griechenland steuerpflichtige natürliche Person jeweils ein (1) bei einer beliebigen rechtmäßig in Griechenland betriebenen Bank geführtes Einzel- oder Gemeinschaftskonto bis zu einem Guthaben von 1.500 Euro vor – berechtigten oder willkürlichen – Pfändungen des Fiskus (!) schützen.

Angesichts des regen Interesses wird nachstehend der entsprechende Ministerialbeschluss in deutscher Übersetzung wiedergegeben.
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Pfändungsschutz für Bankkonten in Griechenland

28. Juli 2014 / Aufrufe: 624 1 Kommentar

Jede in Griechenland steuerpflichtige natürliche Person kann fortan per TAXISnet ein konkretes Bankkonto deklarieren, um dieses vor Pfändungen des Fiskus zu schützen.

Ab dem 29 Juli 2014 wird in dem griechischen Steuerportal TAXISnet eine neue elektronische Anwendung freigegeben, damit die Steuerpflichtigen der Zentrale für öffentliche Einnahmen unbürokratisch ihr (je Person) einziges pfändungsgeschütztes Bankkonto melden können.

Dies sieht ein Beschluss der neuen Generalsekretärin für öffentliche Einnahmen, Katerina Savvaidou, bezüglich des Schutzes von Bankkonten bis zu einem Guthaben von 1.500 Euro vor Pfändungen wegen Verbindlichkeiten an den Fiskus vor.
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Finanzämter in Griechenland blockieren Schließfächer

20. Juli 2014 / Aufrufe: 6.338 Keine Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland veranlassten seit Anfang 2014 weit über ein halbe Million Pfändungen in Händen Dritter und ließen auch zigtausende Schließfächer sperren.

Die Finanzämter in Griechenland schreiten in den letzten Monaten zu einem wahren Trommelfeuer von Pfändungen und Sperrungen zigtausender Bankkonten, Schließfächer und griechischer Aktien und Wertpapiere, welche die Steuerpflichtigen bei den griechischen Banken inne haben bzw. führen.

Das Imposante ist, dass selbigen Schuldnern eine Überraschung blüht, da sie von dem gegen sie betriebenen Verfahren nichts wissen, weil ihnen das Finanzamt gemäß den neuen Gesetzen den Pfändungsbescheid nicht zustellt. Sie erfahren von der Pfändung erst, wenn sie das nächste Mal zur Bank gehen bzw. auf ihr Konto zugreifen.
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Täglich 15000 Kontopfändungen in Griechenland

28. Dezember 2013 / Aufrufe: 3.720 1 Kommentar

Im Rahmen der radikalen Beitreibung sogar auch noch gar nicht fälliger Verbindlichkeiten an den Fiskus wurden in Griechenland 2013 über 100000 Pfändungen vorgenommen.

In der verzweifelten Bemühung des Finanzministeriums in Griechenland, nicht nur fällige, sondern vorsorglich sogar auch zukünftige Verbindlichkeiten an den Fiskus beizutreiben, haben die Pfändungen von Bankkonten, Löhnen, Mieten, Zahlungen an Lieferanten und selbst Tageseinnahmen die Form einer Lawine angenommen.

Von der „Imerisia“ enthüllte Daten zeigen, dass seit Anfang des Jahres 2013 mehr als 100.000 Steuerpflichtige die harte Seite des Finanzamts zu sehen bekamen, das seine effektivste Waffe zur Beitreibung fälliger Verbindlichkeiten einsetzte: nämlich die Pfändungen in Händen Dritter, und zwar ohne jegliche Vorwarnung. Von den 100.000 Pfändungen beziehen sich mehr als 35.000 auf Bankguthaben, die übrigen dagegen auf Pfändungen von Mieten, Löhnen, Tageseinnahmen in Unternehmen und Zahlungen an Lieferanten.
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Banken in Griechenland pfänden Arbeitslosengeld

10. Januar 2013 / Aktualisiert: 28. Oktober 2013 / Aufrufe: 4.068 7 Kommentare

Banken und sogar Finanzämter in Griechenland schreiten rechtswidrig zur Pfändung der gesetzlich unabtretbaren und unpfändbaren Beihilfen an Arbeitslose.

Die Form einer Lawine nehmen die Beschwerden von Bürgern bei den Verbraucherorganisationen an, dass Banken und Fiskus zur Pfändung des Arbeitslosengeldes schreiten. Trotz der Tatsache, dass das Gesetz klar ist und die Unabtretbarkeit und Unpfändbarkeit der Beihilfe bestimmt, schreiten die Banken zur Pfändung des Betrags, während es auch Fälle gibt, wo es die Finanzämter – also der Staat – tun!

Laut der Vorsitzenden des Verbraucherschutzverbands von Kreta, Ioanna Melaki, nehmen diese Beschwerden kontinuierlich zu, da die Verbraucher nicht über ihre Rechte informiert waren und die ihnen von den Banken gegebene Antwort lautete, diese Möglichkeit werde von dem „Kleingedruckten“ der Verträge gegeben, welche sie unterzeichnen.

Im letzten Beschwerdefall war sogar die Verbraucherzentrale eingeschaltet worden und hat der Bank eine Frist von 10 Tagen gesetzt um Erklärungen zu geben, warum sie zu dieser Handlung schritt. Es wird erwartet, dass die Verbraucherzentrale eine Verwaltungsstrafe verhängen wird, da das Gesetz die Unpfändbarkeit bestimmt.
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Finanzämter in Griechenland schreiten zu Lohnpfändungen

2. Oktober 2011 / Aufrufe: 902 2 Kommentare

Die Finanzämter in Griechenland schreiten zunehmend zu Pfändungen von Gehältern, Löhnen und Renten wegen unbeglichener Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Während der letzten Zeit sind etliche Finanzämter in Griechenland zur Aktivierung der gesetzlichen Bestimmungen geschritten, welche die Pfändung von Gehältern, Löhnen und Renten wegen offener Forderungen des Fiskus gestatten. Laut dem Radiosender Vima 99,5 schreiten die Finanzämter zunehmend zur Pfändung der Lohnkonten von Angestellten mit fälligen Verbindlichkeiten an den Fiskus.

Wie gegenüber dem Sender der Präsident der Angestellten der Behörde für zivile Luftfahrt Vasilis Alevizopoulos beklagte, sind gegen 20 Angestellte der Behörde Gehaltspfändungen mit dem Ergebnis angeordnet worden, dass die Betroffenen nun auch mit Pfändungen ihres Vermögens seitens der Banken bedroht sind, da infolge der Gehaltspfändungen die Raten für Bau- bzw. Wohnungskaufdarlehen und sonstige laufende Kredite unbeglichen blieben.

Die Vorsitzende des Generalvorstands des Verbandes der Beamten des Finanzministeriums, Froso Stavraki, bestätigte gegenüber dem Sender, dass die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen aktiviert wurden und die Maßnahme während der letzten Monate intensiv zur Anwendung kommt.

Quellen des Finanzministeriums stellten jedenfalls klar, dass es nicht etwa um eine spezielle Dienstanweisung an die Finanzämter geht, sondern die Pfändungen das Resultat des Wirkens einer neuen Diensteinheit des Ministeriums sind, die sich gezielt mit der Eintreibung von Einnahmen beschäftigt und intensive Überprüfungen der Schuldner des Fiskus begonnen hat.

(Quellen: in.gr)