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Artikel Tagged ‘lebensmittel’

Das Spiel der Multis mit dem Warenkorb der Hausfrau

24. August 2015 / Aufrufe: 813 Keine Kommentare

Die weltweite Spekulation mit Nahrungsmitteln beschert den Big Players nicht nur Milliardengewinne, sondern auch politische und geopolitische Macht.

Ein Rundgang durch die Gänge der Supermärkte wird auch den Misstrauischsten überzeugen. Die Vorherrschaft der Multis in den Regalen der Supermärkte weitet sich von Tag zu Tag aus.

In der Realität wird der Inhalt des „Warenkorbs der Hausfrau“ jeden Tag immer anfälliger für die Pläne nicht nur der Lebensmittel-Multis, sondern auch der Marktspekulanten, die in Form von Derivaten auf die Preise der Lebensmittel, aber auch der anderen Rohstoffe der Industrie für Lebensmittel und andere Verbrauchsprodukte wetten.
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Jeder Vierte in Griechenland verschwendet Lebensmittel

9. Dezember 2013 / Aufrufe: 500 2 Kommentare

Laut einer Erhebung der Public Issue für Rechnung des WWF Hellas werfen 4 von 10 Bürger in Griechenland Essen weg.

37% der Griechen verschwenden wenigstens 1 – 2 Mal im Monat Essen, wobei die Nahrungsmittel, die am häufigsten im Müll landen, übriggebliebene zubereitete Mahlzeiten sowie ebenfalls Obst und Gemüse sind, gefolgt von Milchprodukten, Brot, Teigwaren und Lebensmittel, deren Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist oder verdorben sind.

Diese Angaben gehen aus einer Meinungsumfrage zu dem Thema der Verschwendung von Lebensmitteln in Griechenland, die von der Demoskopie-Gesellschaft Public Issue für Rechnung des WWF Hellas durchgeführt wurde.
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Verkauf abgelaufener Lebensmittel in Griechenland

29. August 2013 / Aufrufe: 2.104 2 Kommentare

Laut der Handelskammer Athen dürfen in Griechenland ab September 2013 Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum verkauft werden.

Ab dem 01 September 2013 werden sich unter konkreten Bedingungen Lebensmittel mit „abgelaufener Haltbarkeit“, also mit einem abgelaufenen (Mindest-) Haltbarkeitsdatum in den Regalen der Supermärkte befinden. Diese Lebensmittel werden speziell gekennzeichnet und billiger als die anderen sein, während in Fällen der Nichteinhaltung der einschlägigen Bestimmungen empfindliche Geldstrafen verhängt werden.

Wie die Handelskammer Athen in einem Informationsschreiben anführt, ist fortan der Verkauf von Lebensmitteln mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum – unter Ausnahme solcher, die von der Gesetzgebung als leicht verderblich eingestuft werden – unter der Bedingung gestattet, dass sie klar getrennt von den anderen Lebensmitteln und mit einem daran angebrachten Schild angeboten werden, auf dem in Großbuchstaben die Phrase „Lebensmittel mit abgelaufener Haltbarkeit“ geschrieben steht.
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Krankenhäusern in Griechenland gehen Lebensmittel aus

19. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 758 1 Kommentar

Infolge der drakonischen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen gehen öffentlichen Krankenhäusern in Griechenland sogar die Lebensmittel aus.

Im Rahmen der rigorosen Kürzungen der Ausgaben im öffentlichen Gesundheitssystem müssen die griechischen Krankenhäuser sogar an den Lebensmitteln sparen, was zur Folge hat, dass inzwischen viele Patienten nicht mehr hinreichend ernährt werden.

Nach der psychiatrischen Anstalt auf Leros, wo die Patienten über einen erheblichen Zeitraum ohne Lebensmittel blieben, und dem Krankenhaus Elpis, das ähnlichen Problemen begegnete, zeigt sich laut einem Artikel der Zeitung Eleftherotypia auch bei dem Sismanoglio-Krankenhaus in Athen ein dramatischer Rückgang der Lebensmittel.

 Die Beschäftigten des Krankenhauses beklagen, dass auf dem Speiseplan der Patienten sogar Grundnahrungsmittel wie Öl, Nudeln und Reis fehlen, da die Kürzungen bei der Bestellung 60% – 70% erreichen und die Vorräte schrittweise ausgehen. Laut dem Vorsitzenden des Berufsverbands der Beschäftigten, Nikos Mallinoglou, leiht das Krankenhaus sich sogar Rohstoffe bei benachbarten Krankenhäusern, um überhaupt die Küche in Betrieb halten zu können.

(Quelle: in.gr)

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Griechenland gestattet Verkauf abgelaufener Lebensmittel

14. Oktober 2012 / Aufrufe: 863 1 Kommentar

In den Lebensmittelgeschäften und Supermärkten in Griechenland dürfen fortan völlig legal abgelaufene Lebensmittel zu reduzierten Preisen verkauft werden.

Gemäß den neuen Regelungen über Vertrieb und Handel von Produkten und Erbringung von Dienstleistungen ist in Griechenland fortan in speziellen Regalen der Verkauf von Lebensmitteln „mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum“ unter der Voraussetzung gestattet, dass die Lebensmittel nicht der Kategorie der leicht verderblichen Güter angehören.

Ebenfalls wird bestimmt, dass diese Produkte auch für 1/3 ihres Preises angeboten werden können. Ihr Vertrieb ist jedoch nur in Einzelhandelsgeschäften gestattet, in Restaurants und anderen Gastronomie-Betrieben dagegen verboten.

In einer Sendung der TV-Station Mega erwähnte jedenfalls der Generalsekretär für Handelswesen, Stefanos Komninos, dass diese Regelung in der EU seit Jahren gilt, merkte jedoch an, dass diese Lebensmittel möglicherweise von geringem Nährwert sind.

Der Zeitraum des Verkaufs der Produkte mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum darf fallweise nicht übersteigen:

  • Eine Woche im Fall von Produkten, deren Mindesthaltbarkeit mit der Aufschrift von Tag und Monat angegeben ist.
  • Einen Monat im Fall von Produkten, deren Mindesthaltbarkeit mit der Aufschrift von Monat und Jahr angegeben ist.
  • Drei Monate im Fall von Produkten, deren Mindesthaltbarkeit mit der Aufschrift nur des Jahres angegeben ist.

Die Regelung macht den Verkäufer dieser Produkte für den guten hygienischen Zustand dieser Lebensmittel haftbar, während betont wird, dass sie zu niedrigeren als den regulären Preisen zu verkaufen sind. Vor dem Gesetz zu verantworten hat sich auch, wer auf welche Weise auch immer die Verfallsdaten der Produkte zu ändern versucht.

(Quelle: To Pontiki)

Anzeigen wegen rechtswidriger Lebensmitteltransporte in Griechenland

4. September 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 177 Keine Kommentare

In Griechenland wurden Anzeigen gegen Besitzer von Tankwagen erstattet, die flüssige Nahrungsmittel und toxische Ladungen in den selben Tanks beförderten.

Der griechische Träger für Lebensmittelkontrollen (EFET) leitete an die Staatsanwaltschaft Athen die Fälle von fünf Tankwagenbesitzer weiter, die mit ihren Fahrzeugen Biotreibstoffe nach Bulgarien verbrachten, obwohl ihre Tankwagen ausschließlich für den Transport flüssiger Nahrungsmittel lizenziert waren. In die Angelegenheit ist als Vermieter der Tankwagen auch ein Unternehmen aus Thessaloniki verwickelt. Weitere drei Tankwagenbesitzer wurden der Justiz wegen Übertretungen überstellt, die sich auf die Eignung und Hygiene der Fahrzeuge und Behinderung der Kontrolle beziehen.

Die Befunde ergaben sich nach Kontrollen der Direktion für Laborkontrollen des Zentralamts und der Direktion der Bezirksverwaltung Attika des EFET in Kooperation sowohl mit dem Dezernat für Wirtschaftskriminalität (SDOE) als auch der Direktion der Verkehrspolizei, aber auch nach elektronischen Recherchen in Kooperation mit dem Ministerium für Infrastrukturen (siehe auch Lebensmitteltransporte in Griechenland mit kontaminierten Tankwagen).


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Lebensmitteltransporte in Griechenland mit kontaminierten Tankwagen

29. August 2011 / Aufrufe: 526 3 Kommentare

Laut der Lebensmittelkontrollbehörde in Griechenland werden flüssige Nahrungsmittel und toxische Chemikalien fallweise in den selben Tankwagen befördert.

Laut dem griechischen Träger für Lebensmittelkontrollen (EFET bzw. ΕΦΕΤ) werden flüssige Lebensmittel und Chemikalien teilweise in den selben Tankwagen befördert. Nach ständigen Meldungen des Berufsverbands der Transporteure flüssiger Nahrungsmittel stellte der EFET fest, dass gewisse „Spezies“ Milch, Speiseöl, Säfte und andere flüssige Lebensmittel mit Tankwagen befördern, die vorher mit Biodiesel, Bremsflüssigkeit und anderen toxischen Chemikalien beladen worden waren.

Es gibt tatsächlich Unternehmen, die Biotreibstoff und Nahrungsmittel mit den selben Tankwagen befördern„, erklärte der Vorsitzende des EFET Ioannis Michas in Beantwortung einer Anfrage der Zeitung To Vima und kündigte an: „In den kommenden Tagen wird der EFET die Namen der Unternehmen und die Gesamtheit aller Befunde veröffentlichen.
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Dutzende von Tonnen Lebensmittel in Griechenland beschlagnahmt

16. Dezember 2009 / Aufrufe: 136 Keine Kommentare

Von den Kontrollbehörden des griechischen Ministeriums für Landwirtschaftliche Entwicklung und Lebensmittel wurden im Rahmen der Kontrolle in Griechenland eingehender Importe wieder dutzende von Tonnen für den Verzehr ungeeigneter Lebensmittel beschlagnahmt.

Laut einer Bekanntmachung des Ministeriums wurden eine Tonne Weinblätter aus der Türkei und ungefähr 19 Tonnen Sesam aus Indien wegen Salmonellenbefalls beschlagnahmt.

Die Kontrolleure beschlagnahmten ebenfalls eine Ladung von 13 Tonnen Dörrobst (konkret getrocknete Aprikosen) aus der Türkei, 200 Kilo getrocknete Pilze aus Kirgisien, eine Ladung tiefgefrorenen Fleisches aus den USA und 7 Tonnen genmanipulierten Leinsamen aus China.

Schließlich wurde auch der Vertrieb von Spinat aus der griechischen Präfektur Euböa verboten, weil in dem Gemüse Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen worden waren.