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300 Euro Strafe für Aussetzung von Haustieren in Griechenland

22. Januar 2013 / Aufrufe: 1.122 12 Kommentare

Die Stadtgemeinde Larisa in Griechenland ahndet die Aussetzung von Haustieren fortan mit einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro.

Wie der stellvertretende Oberbürgermeister der Stadtgemeinde Larisa in Thessalien, Vasilis Batziliotis,  bekannt gab, wird die Kommunalpolizei fortan empfindliche Geldstrafen gegen alle verhängen, die ihre bis kürzlich geliebten Haustiere aussetzen. Herr Batziliotis merkte an, die geltende Gesetzgebung sehe eine Geldstrafe von bis zu 300 Euro für jedes Tier vorsieht, das jemand „adoptiert“ und dann aussetzt, und dass die einschlägigen Methoden zur Auffindung des Besitzers existieren.

Die Besitzer von Gesellschafts- bzw. Haustieren müssen versuchen, die unkontrollierte Vermehrung wenn nicht völlig zu unterbinden, so zumindest einzuschränken. Wenn der Besitzer eines Tieres dessen Gesellschaft nicht (mehr) wünscht, schuldet er in Zusammenarbeit mit Tierschutzverbänden, für seine Adoption zu sorgen und hat es nicht auszusetzen und damit das Problem der streunenden Tiere zu steigern“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister.

Es sei angemerkt, dass seit 2004 bis heute das Werk des kommunalen Hundeasyls beneidenswert ist, da es 4.000 Tiere behandelt und 1.745 Tiere sterilisiert hat, während ebenfalls 726 ausgewachsene Tiere und 1.565 Welpen adoptiert wurden. Im übrigen sieht die einschlägige Gesetzgebung vor, dass die Gemeinden und Kommunen speziell streunende Hunde, die nicht als gefährlich (sprich „bissig“) eingestuft werden, sterilisieren und wieder dort aussetzen müssen, wo die Tiere aufgegriffen wurden.

(Quelle: OnLarisa,gr)

Gutes Jahr für Melonenbauern in Elis in Griechenland

3. Juli 2012 / Aufrufe: 198 Keine Kommentare

Die Melonenbauern in Elis auf der Peloponnes in Griechenland sind mit ihrer diesjährigen Ernte und den Melonen-Preisen zufrieden.

In der Region Elis an der Westküste der Peloponnes haben sich hunderte Lastwagen eingefunden, um Melonen sowohl für den inländischen Markt, hauptsächlich jedoch den Export zu laden. Die Bestimmungsländer sind unter anderem Italien, Österreich, Belgien und Deutschland. Die Melonenbauern der Region zeigen sich in diesem Jahr zufrieden, da sie nach zwei aufeinanderfolgenden Jahren mit niedrigen Preisen endlich einen recht guten Preis von derzeit bei 25 Cent pro Kilo für ihre Melonen erhalten.

Positiv verläuft die diesjährige Anbauperiode auch für die Produzenten der Region Larisa / Thessalien, die Preise bei 20 Cent pro Kilo erhalten, allerdings in diesem Jahr den Melonenanbau reduziert hatten.

Die Melonenbauern der ebenfalls an der Westküste der Peloponnes gelegenen Region Triphylien, wo die Melonenernte inzwischen beendet ist, sind dagegen mit dem Verlauf ihrer diesjährigen Handelsperiode nicht zufrieden, da die während der Ernteperiode in Europa herrschenden Wetterverhältnisse den Exporten nicht zuträglich waren.

(Quelle: Zougla.gr)

Betrug mit Schenkungen an Kirche in Griechenland

30. März 2012 / Aktualisiert: 31. März 2012 / Aufrufe: 321 1 Kommentar

In Griechenland sollen mittels fiktiver Schenkungen an Kirchen und Klöster in Farsala Steuern in Höhe von über eine Million Euro hinterzogen worden sein.

In der Provinz Farsala des Verwaltungsbezirks Larissa untersuchen die zuständigen Behörden einen Steuerhinterziehungsfall, in den auch Geistliche verwickelt sind. Wie enthüllt wurde, sollen mehr als 45 Personen an einem Ring beteiligt sein, der Unternehmern und Industriellen Bescheinigungen über – fiktive – Schenkungen an Kirchen und Klöster des Gebietes ausstellte. Schätzungen zufolge beläuft sich die Höhe der hinterzogenen Steuern aus diesen imaginären Schenkungen auf über eine Million Euro.

Laut der Zeitung „Ethnos“ wurde der Fall bereits vor ungefähr eineinhalb Jahren aufgedeckt, als nach einschlägigen Anzeigen die Kontrollen der Finanzbehörden fiktive Schenkungen von Unternehmern und Industriellen an Kirchen und Klöster im Gebiet Farsala zur Erzielung von Steuerbefreiungen ans Licht brachten. Zwei Geistliche wurden umgehend suspendiert.

Amtsträger der SDOE, welche die Kontrollen durchführten, stellten fest, dass es Bescheinigungen über Beträge, welche die Schenkung um ein Vielfaches überstiegen, aber auch Quittungen über Beträge gab, die niemals gezahlt worden waren. Wie im vergangenen November der Staatssekretär des Finanzministeriums Pantelis Ikonomou im Parlament enthüllte, wurden gefälschte Spendenquittungen in den Kirchen Agias Äkaterinis, Agiou Antoniou, Agiou Georgiou und Agias Sofias gefunden, die alle in der Provinz Farsala liegen.

(Quelle: in.gr)