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Artikel Tagged ‘kreditkarte’

Griechenland erwägt Besteuerung bargeldloser Zahlungen

27. Dezember 2015 / Aktualisiert: 27. Dezember 2015 / Aufrufe: 2.058 Kommentare ausgeschaltet

Auf der verzweifelten Suche nach Einnahmen für die gesetzlichen Rentenkassen wird in Griechenland erwogen, bargeldlose Transaktionen mit einer Sonderabgabe zu belegen.

Der Finanzstab der Regierung in Griechenland befasst sich wieder einmal mit einem Szenarium bezüglich der Besteuerung aller elektronisch durchgeführten Banktransaktionen.

Eindruck ruft allerdings der Umstand hervor, dass im selben Moment, wo diese Perspektive untersucht wird, die griechische Regierung auch die Etablierung der obligatorischen Verwendung von „Plastikgeld“ plant, damit ein Steuerpflichtiger einen Steuerfreibetrag hat.
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Umgehung der Kapitalkontrollen in Griechenland

15. Oktober 2015 / Aufrufe: 1.106 Kommentare ausgeschaltet

Findige Unternehmer in Griechenland umgehen die Kapitalverkehrskontrollen, indem sie bargeldlose Transaktionen über ausländische Banken und Zahldienste abrechnen.

Wenige Tage nach der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland im Juni 2015 passierte ein bulgarischer Staatsangehöriger den Grenzübergang Promachonas und hatte im Kofferraum seines Wagens eine „smarte“, sichere und – hauptsächlich – „legale“ Weise, auf die man sein Geld ins Ausland schafft.

Der Typ transportierte POS-Terminals – Sie wissen schon, solche Geräte, die den Gewerbetreibenden ermöglichen, Debit- und Kreditkarten zu belasten. Und bei seinen Touren nach Griechenland verbrachte er viele davon.
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Fragen und Antworten zu den Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland

7. August 2015 / Aufrufe: 3.725 Kommentare ausgeschaltet

Der Griechische Bankenverband veröffentlichte einen Katalog häufig gestellter Fragen und Antworten in Zusammenhang mit den Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland.

Der Griechische Bankenverband (EET) gab einen aktualisierten Katalog häufig gestellter Fragen und Antworten in Zusammenhang mit Barabhebungen, Bankkonten, Krediten, Schließfächern, Kreditkarten, Guthaben und diversen Bankgeschäften im Rahmen der Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland an die Öffentlichkeit.

Eine wesentliche Änderung besteht darin, dass für Barabhebungen zwar immer noch ein allgemeines Tageslimit von 60,- Euro besteht, dies jedoch nicht jeden Tag genutzt werden muss oder anderenfalls verfällt, sondern für maximal 7 Tage (jeweils ab Samstag bis zum nächsten Freitag) „kumuliert“ werden darf und so beispielsweise einmal pro Woche ein Gesamtbetrag von 7 x 60 Euro = 420 Euro abgehoben werden kann.
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ATM-Limit in Griechenland gilt nicht für ausländische Karten

29. Juni 2015 / Aufrufe: 1.997 10 Kommentare

Das in Griechenland verhängte Tageslimit von 60 Euro für Abhebungen an Bankautomaten gilt nicht für im Ausland ausgestellte Debit- und Kreditkarten.

Die in Griechenland verhängte Maßnahme der Einschränkung des Kapitalverkehrs bezieht sich nicht auf Transaktionen oder Abhebungen an Bankautomaten (ATM) unter Verwendung außerhalb Griechenlands ausgestellter Debit- und Kreditkarten.

Nachdem die Bankautomaten seit dem Mittag  des 29 Juni 2015 wieder in Betrieb gesetzt wurden, brauchen sich beispielsweise Touristen um das Tages- bzw. 24-Stunden-Limit von 60,- Euro für Barauszahlungen an ATMs keine Gedanken zu machen und können ihre (mit ausländischen Bankkonten verknüpften) Karten wie gewohnt nutzen.

Im Handel könnte allerdings das „Plastikgeld“ zunehmend nicht mehr akzeptiert werden, weil die mit Debit- und Kreditkarten erfolgenden Zahlungen im Rahmen der allgemeinen Einschränkungen praktisch automatisch eingefroren werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr, diverse Medienberichte)

Griechenland weitet obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr aus

1. Januar 2013 / Aktualisiert: 09. Juli 2013 / Aufrufe: 2.248 11 Kommentare

Griechenland will den obligatorischen bargeldlosen Zahlungsverkehr per Kreditkarten und Debitkarten sogar auch auf Kleinbeträge ausweiten.

Wie der griechische Finanzminister Giannis Stournaras ankündigte, beabsichtigt die Regierung die gesetzliche Einführung der obligatorischen Verwendung von Kredit- und Debit-Karten bei Einkäufen und Geschäftsvorgängen sogar auch für Kleinbeträge, damit die Möglichkeiten zur Steuerhinterziehung eingeschränkt werden. Während derzeit Geschäftsvorgänge mit privaten Endkunden ab einem Gesamtwert von 1.500 Euro (zwischen Geschäftsleuten ab 3.000 Euro) obligatorisch bargeldlos abzuwickeln sind, soll diese Grenze nun auf 500 Euro und im Laufe des Jahres 2013 möglicherweise sogar noch erheblich niedriger angesetzt werden.

In seinen Äußerungen gegenüber dem TV-Sender MEGA erklärte der Minister, „die Verwendung des elektronischen Geldes – Kredit- und Debit-Karten – wird für signifikant unter einem Wert von 1.500 Euro liegende Geschäftsvorgänge obligatorisch werden und somit als zusätzliche Sicherheitsbarriere im Kampf gegen die Steuerhinterziehung fungieren„. Informationen zufolge wird im Finanzministerium (YPOIK) geplant, die Verwendung von „Plastikgeld“ sogar auch für Beträge von erheblich unter 500 Euro obligatorisch zu machen.
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Banken in Griechenland vergeben Steuer-Kredite

17. Oktober 2011 / Aktualisiert: 30. Juni 2013 / Aufrufe: 641 5 Kommentare

Die Banken in Griechenland bieten zinsgünstige Kredite zur Begleichung von Sonderabgaben, Steuerschulden und sonstigen Verpflichtungen an den Fiskus an.

Die griechischen Banken bieten spezielle Kredite zur Finanzierung der neuen Sonderabgaben, aber auch der „Regulierung“ von Bauvergehen bzw. nachträglichen Legalisierung von Schwarzbauten an und gewähren ebenfalls Zahlungserleichterungen mittels Kreditkarten, da immer mehr Bankkunden nach Möglichkeiten suchen, ihren Verbindlichkeiten an den Fiskus entsprechen zu können.

Unter Nutzung von Kreditkarten können Steuerzahler die neue Sonderabgabe in bis zu 6 zinslosen Raten an das Finanzamt zahlen. Sie gewinnen somit die Ermäßigung von 5%, die bei sofortiger Begleichung der gesamten Verbindlichkeit gewährt wird, und haben danach die Möglichkeit, den Betrag je nach Bank in 3 bis 6 zinslosen Raten zu begleichen. Die Bezahlung der Steuerschuld kann bei den Geschäftsstelle der Banken oder elektronisch oder natürlich auch bei den Kassen der Finanzämter erfolgen.
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