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Artikel Tagged ‘krankenhaus’

Kriegszustand in Notaufnahmen der Krankenhäuser in Griechenland

29. November 2016 / Aufrufe: 5.504 1 Kommentar

In den Notfallstationen vieler öffentlicher Krankenhäuser in Griechenland herrschen drittweltliche Zustände.

Einer Untersuchung des Panhellenischen Verbands des Personals der öffentlichen Krankenhäuser (POEDIN) in den Notfallstationen (TEP) 61 öffentlicher Krankenhauseinrichtungen zufolge haben für die Patienten einerseits die Zunahme der bei den TEP eintreffenden Patienten um 40% und andererseits die personelle Unterbesetzung und Unterfinanzierung der Krankenhäuser, aber auch die Entwicklung vieler TEP „mit einer chaotischen räumlichen Verteilung der Praxen, Labors und Warteräume“ enorme Strapazen zum Resultat, „die Menschenleben kosten„.

Bei den TEP (turnusmäßig) Notdienst versehender großer Krankenhäuser treffen im Durchschnitt bei jeder Notdienst-Schicht 1.500 Patienten ein, und laut dem POEDIN ist der Hauptgrund die „Demontage“ der primären Gesundheitsversorgung.
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Humanitäre Hilfe aus Deutschland für Griechenland

26. Januar 2016 / Aktualisiert: 14. September 2016 / Aufrufe: 1.251 4 Kommentare

Dank einer privaten Initiative wurden aus Deutschland 18 Paletten mit medizinischem Material für Krankenhäuser und Sozialpraxen nach Griechenland geschickt.

Gerasimos Miaris stammt aus Kerkyra, lebt jedoch inzwischen dauerhaft in Bochum. Kalliopi Brandstäter mag aus Katalonia in Pieria stammen, ihr Leben ist aber in Hamburg „aufgebaut“. Keiner von ihnen vergisst jedoch Griechenland. Somit begannen sie vor drei Monaten in Zusammenarbeit und mit Unterstützung in Deutschland lebender Griechen und einfacher deutscher Bürgern, einer humanitären Mission eine Grundlage zu verleihen, die am vergangenen Sonntag (24 Januar 20156) an ihrem Zielort angelangen sollte.

(Hinweis: Der gegenwärtige Beitrag basiert auf bereits am Samstag, dem 23 Januar 2016 publizierten Berichten und die zeitliche Planung könnte sich infolge der aktuellen Ereignisse in Griechenland verschoben haben.)
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Wer in Griechenland kein Geld mehr hat, muss sterben!

4. Januar 2014 / Aufrufe: 2.317 3 Kommentare

In Griechenland verstarb ein 66-jähriger Arbeitsloser, nachdem die Krankenhäuser sich geweigert hatten, ihn ohne Bezahlung aufzunehmen.

Ein krebskranker 66-jähriger arbeitsloser Berufskraftfahrer ohne Sozialversicherung musste sterben, da sich laut der Sozialpraxis Ellinikou (Metropolitan Community Clinic at Helliniko) die Krankenhäuser weigerten, den Mann ohne Bezahlung aufzunehmen.

In einer Bekanntmachung führt das Zentrum an, bereits Anfang September 2013 Alarm geschlagen und das Gesundheitsministerium über 10 nicht sozialversicherte Personen – zu denen auch der verstorbene 66-Jährige zählte – informiert zu haben, die in Lebensgefahr schweben, da sie sich ohne Übernahme der Kosten nicht in den Krankenhäusern behandeln lassen können, „jedoch haben wir bis heute (03 Januar 2014) keinerlei Antwort erhalten„.
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Dramatische Zustände im Gesundheitswesen in Griechenland

10. November 2013 / Aktualisiert: 27. August 2015 / Aufrufe: 1.910 2 Kommentare

Fotos zeigen in dem größten Krankenhaus in Griechenland wie Vieh zusammengepferchte Patienten, während der Gesundheitsminister behauptet, alles sei in Ordnung.

Die Enthüllungen über die Behandlungsumstände in dem größten Krankenhaus des Griechenlands, dem „Evangelismos“ in Athen, nehmen kein Ende. Gesundheitsminister Adonis Georgiadis mag die Fachärzte – welche die Enthüllungen in Gang setzten – beschuldigen, das Nationale Gesundheitssystem (ESY) zu verleumden, die neuen Foto-Dokumente zeigen jedoch erneut die tragische drittweltliche Realität. Aufzeigend ist das neue Bild, das Fachpersonal des Krankenhauses aufnahmen und 8 Patienten in einem Krankenzimmer des 8. Stocks der 5. pathologischen Klinik am Sonntagmorgen (03.11.2013) zeigt.

Reaktion auf Immobiliensteuer-Bescheid für Spielhaus in Griechenland
Krankenzimmer der Pathologischen Klinik im Krankenhaus „Evangelismos“, 03.11.2013
Quelle: Verband der Fachärzte des Allgemeinen Krankenhauses „Evangelismos“


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Griechenland führt "Clinical Audit" ein

19. Juli 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 1.962 2 Kommentare

Eingriffe und Behandlungen in den öffentlichen Krankenhäusern in Griechenland werden zukünftig vorab von privaten Kontrollärzten genehmigt werden müssen.

Der neue griechische Gesundheitsminister Adonis Georgiadis gab am vergangen Montag (15 Juli 2013) einen ersten Vorgeschmack der Reformen, die er auf dem Gesundheitsbereich vorantreibt, um nicht zuletzt die Forderungen der Troika zu befriedigen. In der Morgensendung des TV-Kanals MEGA merkte er an, dass der Staat private Firmen damit beauftragen werde, die Notwendigkeit der Eingriffe und die richtige Therapie für gesetzlich versicherte Patienten in den öffentlichen Krankenhäusern zu prüfen.

Wie der Minister erklärte, wird diese Überprüfungen nach den Normen der privaten Versicherungsgesellschaften erfolgen, die zuerst kontrollieren und dann die Versicherten für die Eingriffe, Behandlungen usw. entschädigen.
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Verhaftung illegaler Krankenbetreuer in Griechenland

23. Juni 2013 / Aufrufe: 607 1 Kommentar

In Griechenland wurden bei einer Razzia in einem zentralen Athener Krankenhaus 16 illegale ausländische Krankenbetreuerinnen verhaftet. 

Bei einer Razzia der Dienststelle der Wirtschaftspolizei und des Dezernats für Cyber-Kriminalität in einem Krankenhaus in Athen wurden 16 ausländische Frauen verhaftet, die als exklusive Krankenbetreuerinnen tätig waren, ohne über das erforderliche Abschlusszeugnis einer Schwesternschule und die Genehmigung der zuständigen Behörde zur Berufsausübung zu verfügen.

Im Rahmen der einschlägigen Überprüfung wurden auch Fälle der Steuerhinterziehung, der nicht versicherten Beschäftigung und des illegalen Aufenthalts in Griechenland festgestellt.
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Krankenhaus Papageorgiou in Griechenland ist zahlungsunfähig

2. März 2013 / Aufrufe: 1.624 11 Kommentare

Das öffentliche Krankenhaus Papageorgiou in Thessaloniki in Griechenland kann infolge immenser Schulden der Kassen weder sein Personal noch seine Lieferanten bezahlen.

Die Verwaltung eines der größten öffentlichen Krankenhäuser in Griechenland – konkret geht es um das Allgemeine Krankenhaus Papageorgiou in Thessaloniki – erklärt sich außer Stande, die Löhne und Gehälter seiner 1.450 Bediensteten zu zahlen, da die gesetzlichen Krankenkassen seit zwei Jahren ihre Verbindlichkeiten für Behandlungskosten nicht mehr begleichen und die staatlichen Zuschüsse nur noch 60% der Lohnkosten decken.

Wie der Leiter des Krankenhauses Papageorgiou, Georgios Christopoulos, gegenüber der Athener Nachrichtenagentur betont, macht die wirtschaftliche Sackgasse, in der sich das Krankenhaus befindet, seinen Betrieb problematisch.
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Ärzte in Griechenland wegen Bestechung und Steuerhinterziehung verhaftet

22. Februar 2013 / Aktualisiert: 31. März 2018 / Aufrufe: 1.319 3 Kommentare

In Griechenland wurden erneut Ärzte wegen der Entgegennahme eines sogenannten Fakelaki – sprich passiver Bestechung – und Steuerhinterziehung verhaftet.

Von der Wirtschaftspolizei und dem Dezernat für interne Angelegenheiten Nordgriechenland wurden zwei Ärzte in Athen und einer nordgriechischen Stadt wegen Steuerhinterziehung und Verletzung der Steuergesetzgebung sowie auch wegen Entgegennahme sogenannter „Fakelaki“ (Plural: Fakelakia, Synonym für Umschlag mit Geld, Schmiergeld) festgenommen.

Wie die griechische Polizei (ELAS) bekannt gab, wurde im ersten Fall am Dienstagmorgen (19 Februar 2013) ein 60-jähriger Chirurg und Arzt einer privaten Therapieeinrichtung, der auch eine Praxis in Athen betreibt, nach einer über die spezielle Rufnummer 11012 erfolgte Anzeige verhaftet, wonach er einen Patienten operiert und dafür Geld erhalten hatte, ohne jedoch eine entsprechende Quittung über den gesamten Betrag seines Honorars auszustellen.
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Der vergessene Holländer auf Kos in Griechenland

8. Februar 2013 / Aufrufe: 2.473 8 Kommentare

Im Krankenhaus der Insel Kos in Griechenland liegt seit Wochen ein mittelloser Holländer, weil niemand die Kosten seiner Beförderung in sein Heimatland übernimmt.

Auf der Insel des Hippokrates spielt sich in den letzten Tagen ein unerhörtes Drama ab, mit einem 67-jährigen Holländer als Protagonisten. Der alte Mann befindet sich in Griechenland ohne Geld, völlig allein und schon einen ganzen Monat in Behandlung im Krankenhaus von Kos, ohne dass sich eine Möglichkeit zu seiner umgehenden Rückkehr in sein Heimatland am Horizont abzeichnet.

Die persönliche Geschichte des Herrn Gerard Van Der Stenhoven, der im vergangenen Jahr unser Land aus Bulgarien besuchte, wo er lebte und arbeitete, beginnt am 01 Januar 2013. An diesem Tag wurde er mit einer Bauchfellentzündung als Notfall in das Krankenhaus der Insel eingeliefert. Laut dem Chirurgen Achilleas Agapopoulos, der auch der behandelnde Arzt ist, verbleibt er seit diesem Tag in dem Krankenhaus, ohne irgend einen Verwandten an seiner Seite zu haben.
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Krankenhäusern in Griechenland gehen Lebensmittel aus

19. Januar 2013 / Aktualisiert: 10. Juli 2013 / Aufrufe: 868 1 Kommentar

Infolge der drakonischen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen gehen öffentlichen Krankenhäusern in Griechenland sogar die Lebensmittel aus.

Im Rahmen der rigorosen Kürzungen der Ausgaben im öffentlichen Gesundheitssystem müssen die griechischen Krankenhäuser sogar an den Lebensmitteln sparen, was zur Folge hat, dass inzwischen viele Patienten nicht mehr hinreichend ernährt werden.

Nach der psychiatrischen Anstalt auf Leros, wo die Patienten über einen erheblichen Zeitraum ohne Lebensmittel blieben, und dem Krankenhaus Elpis, das ähnlichen Problemen begegnete, zeigt sich laut einem Artikel der Zeitung Eleftherotypia auch bei dem Sismanoglio-Krankenhaus in Athen ein dramatischer Rückgang der Lebensmittel.

 Die Beschäftigten des Krankenhauses beklagen, dass auf dem Speiseplan der Patienten sogar Grundnahrungsmittel wie Öl, Nudeln und Reis fehlen, da die Kürzungen bei der Bestellung 60% – 70% erreichen und die Vorräte schrittweise ausgehen. Laut dem Vorsitzenden des Berufsverbands der Beschäftigten, Nikos Mallinoglou, leiht das Krankenhaus sich sogar Rohstoffe bei benachbarten Krankenhäusern, um überhaupt die Küche in Betrieb halten zu können.

(Quelle: in.gr)

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