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Artikel Tagged ‘korruption’

Griechenland: Ohne Gerechtigkeit keine Entwicklung

25. Juli 2016 / Aufrufe: 1.360 5 Kommentare

Ohne Gerechtigkeit und funktionierende Rechtsprechung wird es in Griechenland auch weiterhin keine Weiterentwicklung und kein Wachstum geben.

Seit einigen Jahren versuche ich meine Gesprächspartner davon zu überzeugen, dass das Problem der griechischen Wirtschaft nicht die Steuern sind, sondern der Mangel an Rechtsprechung ist.

Alle, welche die Geduld haben, mir zuzuhören (zugegebenermaßen eine Minderheit), denken drüber nach. Alle, die keine Geduld haben, charakterisieren mich als „verschiedenartig“.
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Griechenland ist ein sehr korruptes Land!

9. Februar 2016 / Aufrufe: 1.900 3 Kommentare

Laut dem bisherigen Generalinspektors der Verwaltung in Griechenland befinden sich die größten Herde der Korruption in den Krankenhäusern, Finanzämtern und Bauämtern.

Es ist wahr, dass Griechenland sehr korrupt ist„, erklärte Leandros Rakintzis, der 11 Jahre lang das Amt des Generalinspektors der öffentlichen Verwaltung bekleidete, in einem Interview an die Financial Times unter der Anmerkung, dass der Vergleich sich auf die Länder Nordeuropas und nicht jene des Ostens und des Balkans bezieht …

Wie er betont, werden die größten Herde der Korruption in den Krankenhäusern ausgemacht, da die Griechen sich fürchten, den Arzt anzuzeigen, „der sich möglicherweise rächen wird„, sowie auch bei den Finanzämtern und Bauämtern.
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Genehmigungssystem für Investitionen in Griechenland ist krank

30. Januar 2016 / Aufrufe: 902 Keine Kommentare

Staatssekretär Dimitris Mardas spricht in Zusammenhang mit der Genehmigung von Investitionen in Griechenland von einer den Wahnsinn tangierenden Bürokratie.

In einem Gespräch mit dem griechischen Radiosender „Praktorio 104,9 FM“ charakterisierte Dimitris Mardas, Staatssekretär im griechischen Außenministerium, das Thema der Erteilung von Genehmigungen für neue Investitionen in Griechenland als eine „den Wahnsinn tangierende Bürokratie„.

Herr Mardas bezog sich charakteristisch auf den Fall der unter dem Namen „Atalanti Hills“ angestrebten großen touristischen Investition, wegen der – wie er sagte – die Investoren seit 2006 strapaziert werden, um die Anlage zu deblockieren und in Betrieb zu nehmen, die 7.000 Arbeitnehmer beschäftigen werden wird.
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Griechenlands Maßnahmen gegen Berlin

4. August 2015 / Aufrufe: 4.485 2 Kommentare

Laut Kreisen der Regierung in Griechenland plante Athen Maßnahmen zu Lasten deutscher Interessen, um einen eventuellen Bruch noch teurer zu machen.

Musste die griechische Regierung einen Notplan für den Fall haben, dass die Gläubiger einen unkoordinierten Bankrott des Landes hervorrufen würden? Offensichtlich, sagt der gesunde Menschenverstand. Das Gegenteil wäre anfällig für Kritik bezüglich krimineller Naivität oder des bewussten Anschlusses an die Strategie Schäubles.

Auf eine einschlägige parlamentarische Anfrage der PASOK-Vorsitzenden Fofi Genimatas über die Züge des ehemaligen Finanzministers antwortend sagte jüngst Premierminister Alexis Tsipras im Parlament, „natürlich, selbstverständlich hatte ich Yanis Varoufakis persönlich angewiesen, ein Team zur Planung für einen Ausnahmezustand zu bilden„.
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Wie in Griechenland öffentliche Gelder geplündert werden

26. Juli 2015 / Aufrufe: 6.243 4 Kommentare

Das Beispiel eines simplen Auftrags für den Abriss einer Sporthalle in Griechenland zeigt das Ausmaß der Verstrickung politischer und unternehmerischer Interessen.

So wurden die öffentlichen Kassen geleert: Anstatt 10.000 Euro kostete der Abbruch einer Basketball-Halle 265.000 Euro!

Ein beispielhafter Fall für die in Griechenland über Jahre entwickelten und die öffentlichen Kassen vernichtenden Kundenbeziehungen zwischen den Strukturen des Staates und den Bauunternehmern brachte jüngst der derzeitige Sportminister Stavros Kontonis ans Licht.

Konkret wurde der Abbruch einer Basketball-Halle in Zakynthos (sprich der Hauptstadt der – auch als Zante bekannten – gleichnamigen Insel im Ionischen Meer) anfänglich auf 265.632 Euro veranschlagt, während nach einer lokalen Ausschreibung die realen Kosten letztendlich gerade einmal 10.000 Euro erreichten!
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Noch ein deutscher Korruptionsskandal in Griechenland

18. Juni 2015 / Aufrufe: 1.915 2 Kommentare

Über die Bayer-Tochter in Griechenland sollen wenigstens 800 Ärzte geschmiert worden sein um Medikamente der Gesellschaft zu verschreiben.

Eine Anklage wegen Bestechung in Kombination mit dem Gesetz über Veruntreuer des Staats erhob in Griechenland die Korruptions-Staatsanwältin Eleni Raikou zu Lasten von Vertretern der BAYER HELLAS wegen illegaler Honorare an Ärzte, damit diese Präparate der Firma verschreiben.

Die Strafverfolgung richtet sich gegen vier Funktionäre der griechischen Bayer-Tochter wegen des Verbrechens der aktiven Bestechung unter den belastenden Umständen des Gesetzes über Veruntreuer des Staats, sowie ebenfalls wegen der Straftat der unmittelbaren Mittäterschaft bei Bestechung, die sich auf einen weiteren Angestellten der in Rede stehenden Gesellschaft, aber auch zwei Vertreter zwei verwickelter griechische Firmen bezieht.
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Deckt die Kommission Skandale deutscher Firmen in Griechenland?

31. Mai 2015 / Aufrufe: 2.316 Keine Kommentare

Die Europäische Kommission scheint hinsichtlich der Korruptions-Skandale deutscher Firmen in Ländern der EU weiterhin provokant zu mauern.

Bezüglich der Korruptionsskandale deutscher Firmen wäscht die Europäische Kommission ein weiteres Mal „ihre Hände in Unschuld“ und weigert sich, auf eine Anfrage des Vize-Präsidenten des Europa-Parlaments und SYRIZA-Europaparlamentariers Dimitris Papadimoulis in Zusammenhang mit den Verantwortungen der (Wirtschafts-) prüfungsgesellschaften zu antworten, die jahrelang die Legalität der Bilanzen deutscher Firmen wie Siemens, Daimler, MAN und ThyssenKrupp genehmigten.
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Anklagen wegen Daimler-Schmiergeldern in Griechenland

1. Mai 2015 / Aufrufe: 1.265 3 Kommentare

In Griechenland müssen sich in einem neuen Korruptions-Prozess 7 Angeklagte wegen Schmiergelder der deutschen Daimler für Rüstungsaufträge verantworten.

Die staatsanwaltschaftlichen Behörden in Griechenland stießen auf Schmiergelder, die bei der Lieferung eines weiteren Rüstungsprogramms geflossen sein sollen. Laut der Zeitung „Ta Nea“ wurden nach Abschluss einer Voruntersuchung, die von den Hilfsstaatsanwälten für Korruptionssachen, Popi Papandreou und Antonis Eleftherianos durchgeführt wurde, Strafverfahren im Grad eines Schwerverbrechens wegen illegaler Zahlungen eingeleitet, die sich auf Fahrzeug-Lieferungen von der deutschen Firma Daimler beziehen.

Die Liste der Angeklagten umfasst sieben Personen bzw. griechische Amtsträger, deutsche Angestellte der Firma und den Repräsentanten der Daimler in Griechenland. Die strafrechtliche Untersuchung der Sache begann auf Anweisung, die von der Staatsanwältin für Korruption, Eleni Raikou, erteilt wurde.
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Siemens-Prozess in Griechenland schreitet voran

18. April 2015 / Aufrufe: 1.175 Keine Kommentare

Der Prozess in Griechenland wegen der Siemens-Schwarzgelder schreitet trotz der Bemühungen deutscher Angeklagter voran, das Verfahren zu torpedieren.

Von der Staatsanwaltschaft des obersten Gerichtshofs Areopag wurden die Anträge der deutschen Staatsangehörigen Roland Koch, Reinhard Siekaczek, Rudolf Wolfgang und Ludwig Anton Heinrich Jasper abgewiesen, mit denen sie verlangten, dass der Beschluss des Athener Berufungsrichterrats aufgehoben wird, mit dem wegen der „schwarzen“ Siemens-Kassen insgesamt 64 Personen – darunter auch 13 Deutsche – vor Gericht gestellt werden.

Es sei in Erinnerung gerufen, dass seit dem vergangenen März (2015) auf Beschluss des Athener Berufungsrichterrats wegen des Siemens-Falls gegen insgesamt 64 Personen ein Verfahren eröffnet wurde, damit sie wegen des berüchtigten „Vertrags 8002“ vor Gericht gestellt werden, der sich auf die Digitalisierung der öffentlichen Telefongesellschaft OTE bezog.
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Skandalöse Amnestie für Siemens in Griechenland

16. April 2015 / Aufrufe: 1.355 Keine Kommentare

Laut dem Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses für den Siemens-Skandal in Griechenland erhielt die Firma für ein Linsengericht Amnestie.

Der ehemalige PASOK-Abgeordnete und Vorsitzende des Untersuchungsausschusses für den großen Siemens-Skandal, Sifis Valyrakis, spricht zu der Zeitung „Kyriakatiki Dimokratia“ über die Vertuschung und macht Enthüllungen über den (neulich verhafteten) Bankier Jean-Claude Oswald und die Geldwäsche.

Wie der Vorsitzende des parlamentarischen Siemens-Untersuchungsausschusses für die Periode 2010 – 2011 in einem exklusiven Interview an die „Kyriakatiki Dimokratia“ moniert, ist der Siemens-Fall ein „ungeheurer Skandal“. Obwohl der Anfang 2011 ergangene Bericht des Ausschusses Verantwortungen zuwies, führte er zu keinerlei weiteren Schritten von Seite des Staates, der – wie Herr Valyrakis anführt – „nicht nur keine entsprechende Entschädigung forderte, sondern einen Vergleich einging und der Siemens gegen ein Linsengericht Entschuldung und Amnestie gewährte„.

Der ehemalige PASOK-Abgeordnete enthüllt ebenfalls, dass der vor einigen Tagen verhaftete Bankier Jean-Claude Oswald enger Mitarbeiter bei der Geldwäsche des Prodromos Mavridis war, der mittels der Schwarzgeldkassen der deutschen Firma griechische Amtsträger bestach.
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